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[2] Alone Together

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Elijah Kamski Gavin Reed Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
22.07.2018
10.08.2018
5
6.877
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10.08.2018 1.951
 
Heute wieder alleine machte Juli sich auf den Weg nachhause.
Sie hatte keine Ahnung wo Ajax und Mike plötzlich hin waren. Nach der Pause hatte sie beide nicht mehr gesehen. Auch in ihren Klassen waren sie nicht aufzufinden.
Seufzent steckte sie ihre Kopfhörer in die Ohren und schaltete Musik an.
Nachdem sie auf Shuffle drückte kam ein Lied, welches sie an eine Situation von damals erinnerte. Es war der Moment wo sie zum ersten Mal in Sashas Augen sah. Niemals hätte sie gedacht so lange in einem Typen verknallt zu sein. Natürlich merkte sie, wie er sie immer ansah oder manchmal auch mit ihr flirtete, doch überforderten Gefühle das Mädchen zu sehr.

Endlich daheim angekommen begrüßte auch schon Sumo das Mädchen. Juli warf den Rucksack neben das Sofa und ließ sich einfach darauf fallen.
"Gleich nach der Schule zuhause? Das gabs ja schon ewig nicht mehr." sprach plötzlich Connor und kam ins Wohnzimmer.
"Hey Dad...Naja, sowohl Mike als auch AJ waren irgendwie nicht mehr da." entgegnete die Schwarzhaarige seufzent und schaltete den Fernseher ein.
Der Android platzierte sich neben sein Kind und fragte sie wie immer, wie denn ihr Tag so war.
Nachdem Juli das ganze Standartzeug erzählte, kam sie an den Punkt mit dem Cheerleading.

"Du hast dich wirklich bei den Cheerios eingeschrieben? Hätte ich ehrlich gesagt nicht von die erwartet, aber das freut mich natürlich, dass du so einen Schritt wagst." sprach Connor daraufhin erstaunt.
"Ist ja noch keine beschlossene Sachen. Hab mich ja nur da eingeschrieben und so." antwortete das Mädchen unbeeindruckt.
"Wann ist das Casting?" fragte der Braunhaarige interessiert.
"Nächste Woche Montag." meinte Juli trocken und konzentrierte sich lieber auf die Serie im Fernsehen.
Connor merkte, dass sie gerade nicht so gerne reden wollte und sah einfach mit auf den Bildschirm.

-Montag Morgen auf dem Schulweg-

"Heute Nachmittag ist es also soweit. Ich hoffe alles geht gut." sagte Mike, während er gutgelaunt neben seiner Freundin lief. Er wohnte eigentlich ganz woanders, holte Juli aber trotzdem früh immer ab um sie zu begleiten.
"Und ich erst." entgegnete die Halbjapanerin stumpf und beobachtete die Gegend.
Mitten auf der Strecke gesellte sich Ajax zu ihnen und zu Dritt betraten sie einige Zeit später das Schulgelände.

Gleich am Eingang erblickte das Mädchen Sasha und seine Kumpels. Ein knappes Lächeln und kurzer Augenkontakt und schon gingen sie an ihnen vorbei.
Ajax bemerkte, wie einige Mädchen den Freunden hinterhersahen und lästerten, nur wollte er zum Montagmorgen keinen Stress und ließ sie reden.

"Schaut euch dieses kleine Miststück an, fühlt sich ganz cool, jetzt wo sie Freunde gefunden hat." flüsterte eines der Mädchen zu den anderen.
"Wetten die hat sich einfach durchnehmen lassen." lachte eine Andere leise.
"Sie hat sich ja wirklich als Cheerio eingeschrieben. Das wird die Schlampe noch sowas von bereuen."
"Sasha schenkt ihr viel zu viel Aufmerksamkeit. Wie er sie ansieht. Ekelhaft. Er gehört mir und der Hure muss unbedingt eine Lektion erteilt werden." sprach die anscheinende Anführer wütend und beendete somit diese Unterhaltung.

Der Tag verging heute irgendwie gar nicht schnell. Zur Mittagspause war eigentlich alles wie immer, nur dass Juli immer nervöser wurde und Mike alles daran setzte sie zu beruhigen.
"Hey alles gut. Das wird schon." meinte er mit sanfter Stimme.
"Ich kann das nicht." stotterte die Schwarzhaarige zitternt.
Nach weiteren Gesprächen war die Pause auch schon vorbei.
"Wir sehen uns dann dort, okay?" sprach Juli unsicher zu ihrem Kumpel.
"Klar doch. Hab ich dir ja versprochen." antwortete dieser gelassen.

Als das Mädchen in ihre Klasse ging wurde Mike von einigen Cheerleader aufgehalten.
"Hallo Mikey boy, kommst du heute auch zum Cheerleadercasting?" fragte eine der Mädchen und spielte dabei in ihren Haaren.
"Jup. Meine Freundin macht da mit." antwortete er misstrauisch und trocken.
"Hoffentlich wird sie genommen." sagte eine andere und sah den Jungen etwas verliebt an, wirkte aber sehr gefaket dabei
"Also dann bis 16:00 Uhr." meinte die Dritte mit hoher Stimme.
"16? Das ist doch 15:00 Uhr oder nicht?" entgegnete der Weißhaarige verwirrt.
"Der Coach hatte noch einen wichtigen Termin dazwischen gekriegt und musste es etwas verschieben, aber keine Angst, alle anderen wissen davon." meinte die Erste wieder freundlich und verschwand mit ihren Freundinnen wieder.

Das Selbe erzählte sie auch Sasha und zu Juli gingen sie, um ihr zu sagen, dass das Casting eine Stunde früher anfing. Die Halbjapanerin war ziemlich misstrauisch aber nahm es einfach mal so hin.
Nach dem Unterricht machte sie sich auf den Weg in die Umkleide und zog zögernd ihre Sportsachen an. Wenn sie genommen wird, würde sie ständig die knappe Cheerleader Uniform tragen müssen. Trotzdem gefiel ihr diese sogar.
Die Farben der Highschool waren Hellblau, Grau und weiß und auch die Uniform war an den Androiden Stil gehalten. Als sie sich fertig ungezogen hatte, fiel ihr eine Sache auf, die sie bis jetzt ausblendete. Wieso war sie alleine hier? Die Liste war voller Namen, niemals wäre Juli die Einzige bei dem Casting.

Laut schluckend erstarrte sie, als plötzlich einige Männerstimme durch den Raum schallten. Drei Typen kamen hinein und schloss hinter sich die Tür.
Panisch drehte die Schwarzhaarige sich um und starrte die Jungs an.
"Man sieht die Kleine heiß aus." sprach einer leicht und grinste dabei so ekelhaft.
Zitternt ging Juli immer mehr Schritte rückwärts als die Drei immer näher auf sie zu kamen.

"Es gibt da so Gerüchte die besagen, dass du schon jeden Typen aus der Schule an dich drann gelassen hast. Wieso hatten wir noch nicht das Vergnügen? Das müssen wir dringend nachholen." meinte der Größte und ging vorne weg. Irgendwann konnte Juli nicht mehr rückwärts, nachdem sie an die Schließfächer hinter ihr stieß.
Normalerweise wusste sie sich zu verteidigen und hatte kein Problem damit es mit einigen Älteren aufzunehmen, aber gerade war sie wie gelähmt und konnte ihren Körper zu gar nichts bringen.
Sie zuckte auf als einer ihr Handgelenkt packte, welches sie schützent vor ihren Brustkorb hielt und ihr Herzschlag war gerade so verdammt schnell.
"Lasst uns unseren Spaß haben." waren die letzten Worte einer der Jungen ehe sie Juli an sich zogen und ihre Hände dort waren wo sie nicht seien sollten.

"Hört auf." rief die Halbjapanerin wütend und doch verzweifelt und versuchte dagegen anzukämpfen, doch verlor.
Nach einer Weile waren die Typen etwas angepisst und stießen Juli zu Boden.
Es fehlte nicht mehr viel bis es zu dem kam, zu dem es kommen sollte. Sie war so fertig, dass sie es gar nicht schaffte aufzustehen, geschweige denn abzuhauen.

Plötzlich schlug die Tür auf und wenige Millisekunden später bekam der Erste einen heftigen Schlag ins Gesicht. Ehe man sich versah gab es eine Prügelei die aber ziemlich schnell entschieden war.
Als der Anführer der Truppe blutent auf dem Boden kniete packte der Schwarzhaarige diesen mit beiden Händen am Shirt und zog ihn nach oben. Mit voller Kraft stieß er den Typen gegen die Schließfächer und sah in sein Gesicht.
Die blauen Augen strahlten richtigen Zorn aus.
"Wenn einer von euch noch einmal ihr zu Nahe kommt, werde ich eure kleinen Schwänze sofort abreißen. Verstanden?" knurrte Ajax wütend aber leise ehe er den Jungen Richtung Tür schubste und zu sahen wie die Drei panisch den Raum verließen.

Ohne sie richtig anzusehen half AJ seiner Freundin auf. An seinen Händen klebte etwas Blut nachdem er nicht sachte zu den Anderen war.
Mit kalten Blick sah er zu ihr.
"Ich hab gesagt pass auf..." flüsterte er trocken, während der junge Mann seine Jacke auszog und sie stumm der Halbjapanerin um die Schultern legte.
Diese stand immer noch etwas unter Schock und lehnte sich einfach nur sachte gegen AJs Brust, welche vorsichtig seine Arm um sie legte.
Es war doch so klar, dass sowas passieren würde. Wieso hatte sie sich nur dazu überreden lassen.

Nachdem sich das Mädchen beruhigte zog sie sich sofort um. Sie mochte die Sportsachen sowieso noch nie und jetzt hafteten daran auch noch diese Erinnerungen.
Immer noch befand sich ihr Freund bei ihr und wollte sie auch nicht so schnell verlassen. Es interessierte ihn auch wenig, als sie sich einfach vor ihm umzog. Und selbst Juli störte es nicht, obwohl sie das normalerweise niemals machen würde. Doch vertraute sie Ajax.

Mike kam nicht lange danach zu den Beiden und entschuldigte sich rund Tausend Mal bei Juli. Dass er sie überredete und nicht für sie da war als es passierte. Er machte sich solche Vorwürfe.
Gemeinsam brachten beide Jungs ihre Freundin nachhause.
"Bist du sicher, dass du jetzt alleine sein willst? Ich kann auch gerne noch mit reinkommen, wenn du willst. Du musst das nicht alleine durchstehen." meinte der Weißhaarige besorgt, als er Juli an ihrer Haustür absetzte.
"Alles gut. Ich werde ihnen auch erstmal nichts davon sagen. Ist besser so. Ich komm schon klar." antwortete diese leise.
"Bleib einfach die Woche zuhause. Du musst dich nicht unnötig quälen, okay?" sprach Mike weiter und legte seine Hand auf Julis Schulter.
Die Schwarzhaarige nickte knapp und sah ihren Kumpel an.
"Danke..." fügte sie flüsternt hinzu und lächelte ganz leicht, hatte dabei aber auch etwas feuchte Augen.
"Ich bin immer für dich da. Tut mir Leid, dass ich so spät war." entgegnete der Ältere und strich von ihrer Schulter aus über ihren Rücken.

Ohne ein Wort verabschiedeten sich die Beiden und Juli betrat zögernd das Haus. Ohne was zu sagen ging sie geradewegs in ihe Zimmer und schmiss sich auf ihr Bett. Einige Sekunden später kam Connor hinein und fragte verwundert: "Alles okay? Wie war das Casting?"
Kurz schluckend meinte das Mädchen nur: "Bin nicht hingegangen. Hatte zu großes Lampenfieber. War in der Zeit mit Mike unterwegs. Tut mir Leid." in der Hoffnung ihr Vater ging nicht weiter darauf ein.
"Oh okay. Kein Problem. Ist deine Entscheidung...Kommst du dann mit Essen?" sprach der Android zögernd.
"Keinen Hunger. Ich fühl mich nicht so super." flüsterte die Schwarzhaarige und wickelte sich in die Decke.
"Lass mich wissen, wenn du etwas brauchst." sagte der Braunhaarige mit einem Lächeln und ließ sein Kind erstmal alleine.
Als er die Tür schloss kniff Juli die Augen zusammen und weinte sich in den Schlaf. Wäre AJ nicht gewesen, wäre das so viel schlimmer ausgegangen.

Am nächsten Morgen kam Juli gar nicht aus dem Bett. Nachdem Connor sie öfters versuchte zu wecken erzählte sie ihm, wie schlecht es ihr ging. Zwar glaubte er ihr nicht so wirklich, dass sie sich so plötzlich erkältet hatte, doch hatte sie auch leichtes Fieber und sah einfach nur fertig aus.
Vorsichtig saß sich ihr Vater an den Bettrand und strich durch Julis Haare.
"Wenn was ist, kannst du jederzeit mit mir oder auch Hank reden, das weißt du." sprach er mit sanfter Stimme und strich ihr dabei zärtlich über die Wange.
"Ich weiß..." flüsterte das Mädchen nur.
"Wenn du willst, kann ich dich für den Rest der Woche krankmelden. Dir scheint es echt nicht gut zu gehen." meinte Connor weiter.
"Das wäre super Dad. Dann geht es mir bestimmt bald wieder besser." entgegnete die Schwarzhaarige leise und sah kurz in diese braunen Augen.
"Okay. Dann ruh dich erstmal aus." sagte der Android und gab Juli noch einen Kuss auf die Stirn ehe er das Zimmer verließ. So gerne würde sie ihm alles erzählen, aber besonders wenn Hank von dem Vorfall erfährt, wird er komplett frei drehen. Verständlich.
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