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[2] Alone Together

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Elijah Kamski Gavin Reed Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
22.07.2018
10.08.2018
5
6.877
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22.07.2018 1.114
 
Wochen vergingen und Juli hatte nun wirklich einen besten Freund gefunden. Dadurch, dass sie öfters was zusammen unternahmen, war die Halbjapanerin auch mehr bei Ajax, was die Beziehung irgendwie zu bessern scheinte.
Trotzdem war der Junge immernoch so kalt zu ihr wie vorher.

"Ich geh los!" schrie die Schwarzhaarige durch die Wohnung, während sie die Schuhe anzog und ihren Rucksack aufsetzte.
Schon kam Connor mit zur Tür und verabschiedete sich. Alles wie jeden Morgen.
"Viel Spaß in der Schule." meinte der Android freundlich und gab seiner Tochter einen kurzen Kuss auf die Wange.
Aus der Küche kam ein "Machs gut Juli. Lass dich nicht ärgern!" von Hank, der gerade noch am Tisch saß und Zeitung las.
"Machs besser. Und werde ich nicht." antwortete das Mädchen leicht lachend und überlegte kurz, ehe sie nochmal schnell ihre Schuhe auszog und zu dem alten Mann rannte.
"Tschüss Dad." meinte sie schnell und gab ihren Vater auch einen schnellen Kuss.
"Tschüss Sumo." fügte sie hinzu und streichelte dem sanften Riesen nebenbei über den Kopf.
Hank lächelte und sah zu wie sein Kind nun das Haus verließ.

Immer wieder wurde ihm klar, wie erwachsen sie doch schon ist.
Nicht mehr lange und sie kommt aus der Highschool raus, wird wahrscheinlich studieren um dann irgendwann auszuziehen. Wer weiß wie lange er das alles noch miterleben kann. Der jüngste war Hank ja auch nicht mehr, obwohl der Lieutenant sich gut gehalten hat.

"Alles in Ordnung?" fragte Connor plötzlich, der nun auch in der Küche war und abräumte.
Der Ältere seuftze laut und meinte: "Da du ja wahrscheinlich niemals sterben wirst, versprich mir eins Connor. Pass immer auf Juli auf. Ich verlass mich auf dich."
Erstaunt sah der Braunhaarige ihn an und nickte dann sofort.
"Versprochen."

Der Tag war schonwieder zur Hälfte vergangen und wie jede Pause saß die Gruppe Teenager an einen der kleinen Tische auf dem Hof und unterhielten sich, während sie nebenbei noch aßen.
Es war noch etwas ungewohnt für Juli, die Zeit mit anderen Leuten zu verbringen. Letzendlich saß sie auch nur mit Mike und Ajax da, trotzdem waren das immerhin zwei Leute mehr als normalerweise.
Größtenteils unterhielt sich das Mädchen aber nur mit Mike, da er derjenige war der am meisten redete.

"Hast du von dem Cheerleader casting gehört? Da soll ne wichtige Person ausgefallen sein und sie suchen dringen jemanden der dafür geeignet ist." sprach Mike plötzlich zu Juli.
Seine Haare waren etwas heller als bei ihren ersten Treffen. Statt blond wurde es langsam er ein hellerer Ton, fast wie weiß. Es stand ihm aber.
"Und was willst du mir jetzt damit sagen?" entgegnete das Mädchen unbeeindruckt.
"Das wär doch die Chance für dich. Ich kann mir gut vorstellen, dass das was für dich wäre. Vielleicht findest du auch neue Freunde und so. Außerdem würdest du mal unter die Leute gehen." erzählte der Junge weiter und zwinkerte Juli beim letzten Satz lachend zu.
"Vergisses. Diese ganzen hochnäsigen Beautyweiber. Hunderte Menschen die mir dabei zusehen, wie ich jederzeit was falsch machen könnte. Das ist echt nicht meins Mikey." murmelte die Schwarzhaarige und biss in ihr Mittagessen.

"Und als ob du so viel unter die Leute gehst." fügte sie hinzu und stoß ihren Nebenmann leicht gegen die Schulter.
Dieser lachte und antwortete: "Mehr als du."
Angepisst schluckte sie ihr Essen runter und starrte auf den Boden.
"Ich hab Freunde und die reichen mir."

In dem Moment unterbrach Ajax die Unterhaltung und sah zu den anderen beiden auf.
"Cheerleading?" fragte der Schwarzhaarige trocken.
Verwundert sah das Mädchen zu ihm.
"Uhm ja... nicht meine Idee" antwortete die Halbjapanerin zögernd.
Der Ältere wandte seinen Blick von ihr ab und sah zu der Gruppe Weiber rüber, welche zu den größten Gruppierungen der Schule gehörten, da sie immer die Sportler bei sich hatten.

"Es zu versuchen schadet ja nicht." versuchte Mike seine Freundin immer noch zu überreden.
"Wieso willst du unbedingt das ich das mache? Ich bin doch völlig ungeeignet dafür." entgegnete Juli etwas genervt.
"Bist du gar nicht. Du bist sportlich, bildhübsch und doch eh in allen talentiert. Komm schon." redet der Hellhaarige weiter.
Die junge Frau versuchte ihren Kumpel einfach zu ignorieren, als Ajax wieder was sagte.
"Recht hat er ja. Aber pass auf dich auf." sprach er mit einer leicht besorgten, aber auch trockenen, Stimme.
Wollte jetzt auch noch er, dass sie diesen Scheiß versucht? Neben Juli kam Mike immer näher und hatte diesen Dackelblick.
Seine blauen Augen strahlten ein "Bitte, bitte." aus und die Schwarzhaarige seufzte.
"Na gut. Aber ich geh da bestimmt nicht alleine hin." murmelte diese, nachdem sie kurz mit sich selbst kämpfen musste.
"Ich begleite dich natürlich." sprach Mike und lächelte stark.
Was kann schon schief gehen?


Nach der Schule schrieb sie sich nun in dieser Liste ein. Es war etwas unangenehm, da Juli gerade alleine war und sie trotzdem Angst hatte, dass man sie gleich anpöbeln würde.

"Hat man dich dazu gezwungen oder machst du das wirklich freiwillig?" sprach plötzlich eine Stimme von der Seite, die Juli kurz zusammenzucken ließ. Bis jetzt hatte sie nur ihren Vornamen geschrieben.
Das Mädchen drehte ihren Kopf und blickte erneut in diese graublauen Augen.
Kurz schluckte sie und stotterte ganz leicht: "Mike will, dass ich es mache."
"Hätte mich auch ehrlich gesagt gewundert, wenn es deine eigene Idee war." lachte Sasha leicht, während er gelassen an der Wand lehnte und die ganze Zeit Juli ansah.
"Wieso?" wollte diese verwirrt wissen.
"Naja, du passt nicht zu dieser Art von Mädchen. Die Cheerleader sind alles zickige Weiber denen doch nur Status und Aussehen wichtig ist. Ich will damit nicht sagen, dass du ungeeignet bist. Immerhin bist du Hundertmal schöner als all diese Mädchen zusammen und siehst auch so aus, als wären der Sport für dich kein Problem. Aber du solltest vorsichtig sein. Sie werden nur das Negative an dir sehen wollen." antwortete der Braunhaarige leicht nachdenklich. Er wirkte auch schon so, als ob er sich Sorgen machte.

Da Juli das Gespräch gerade trotzdem unangenehm war, schrieb sie ihren Namen zuende und sah ihren Schwarm nochmal ganz kurz an.
Ohne noch was zu sagen ging sie zögernd weg und ließ ihn da stehen.
Jetzt hatten sie schon zwei Leute davor gewarnt, das zu machen.
Kurz schmunzelnt folgte Sasha der Schwarzhaarigen mit seinem Blick ehe er auf die Liste sah.
"Juli Anderson... Hoffentlich passiert dir nichts." flüsterte er im Selbstgespräch.
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