Meine Schwester ist ein bisschen verrückt

von Minou
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
OC (Own Character) Till Brummer / Kummer
22.07.2018
24.07.2018
2
7.506
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24.07.2018 4.346
 
"Hör auf... sonst...", presste Till hervor. Lorena hielt inne.
"Sonst was?", fragte sie leise und schaute auf, biss sich auf die Lippe. Verdammt, seit wann war sie so verschissen sexy? Er antwortete nicht. Zu sprachlos war er von dem, was sie als nächstes tat. Mit geschickten Fingern öffnete sie den Knopf seiner Hose und den Reißverschluss. Dann zog sie ihm die Hose herunter. Hatte Till noch Zweifel gehabt, was ihre Absichten waren, hatten diese sich nun in Luft aufgelöst. Sie war nervös. Was zur Hölle tat sie hier? Sie würde doch nicht wirklich... Oder doch? Wenn sich das alles nur nicht so gut anfühlen würde! Sie wollte mehr davon, mehr vom allem. Ohne Till aus den Augen zu lassen setzte sich sich rittlings auf ihn und beugte sich zu ihm herunter. Ganz zaghaft legte sie ihre Lippen auf seine. Sofort breitete sich ein Kribbeln in ihrem Körper aus. Wieder und wieder küsste sie ihn, küsste er sie. Es fühlte sich einfach unglaublich an. Nie hätte Till gedacht, dass sie so gut küssen würde, dass ihre Hände in seinen Haaren ihn so verrückt machen würde. Er spürte die Wärme ihres Schoßes auch durch seine Shorts und es machte ihn fast wahnsinnig. Nur zwei kleine Stückchen Stoff trennten sie noch. Und Till konnte sich einfach nicht mehr zusammenreißen. Er packte sie und zog sie an sich. Seine Hände strichen fest über ihren Rücken, griffen ihren Hintern. Er wollte sie so sehr. Gierig küsste er sie, strich mit seiner Zunge ungeduldig über ihre Lippen, bis sie ihm endlich Einlass gewährte und er seine Zunge fordernd in ihren Mund schob. Ein Blitz durchzog sie. Sie hatte schon häufig geknutscht. Sie liebte es, zu küssen. Doch das hier war anders. Sie spürte, wie ungeduldig er war, wie ungeduldig sie war. Und so sehr sie den Kuss mit dem einzigen Mann der in diesem Augenblick für sie zählte auch genießen wollte, auch sie konnte kaum erwarten, was heute noch so alles passieren würde. Und sie war verdammt neugierig, wie es sich anfühlen würde. Also löste sie sich aus dem Kuss, setzte sich auf und schaute ihm in seine so wundervollen blau-grauen Augen. Ohne ihren Blick von ihm zu nehmen griff sie den Saum ihres Kleides und zog es sich über den Kopf. Kurz grinste er. Tatsächlich. Der BH passte zur Unterwäsche. Doch er konnte nicht weiter darüber nachdenken. Zu fassungslos war er, was hier gerade passierte. Und zu sehr wollte er sie endlich berühren.
Till setzte sich auf, zog sich auch sein Shirt aus. Sofort spürte er ihre Hände auf sich. Sie biss sich auf die Lippe, schaute zu ihm hinunter und strich immer wieder über seine erhitzte Haut. Er legte seine Hände auf ihren Rücken, suchte zielsicher nach dem Verschluss ihres BHs und öffnete diesen mit einer geübten Bewegung. Ganz vorsichtig strich er mit seinen Daumen die Träger von ihren Schultern, starrte fasziniert auf das, was der Stoff nun freigab. Lorena hätte am liebsten die Hände vor der Brust verschränkt. Noch nie hatte ein Mann ihre Brüste gesehen. Und Lorena hatte solche Angst, dass sie Till nicht gefallen würden. Lorena war zierlich und nicht sonderlich üppig gebaut. Was, wenn Till ihre Brüste zu klein waren? Wenn er sie nicht schön fand? Und wieso verdammt guckte er sie nur an und tat nichts? Unsicher lehnte sie sich ein Stück von ihm weg. Er bemerkte es sofort.
"Was ist los?", fragte er sanft und strich mit seinem Daumen über ihre Wange.
"Wieso... guckst du... so?", fragte sie verunsichert.
"Weil ich meine Augen nicht von dir lassen kann. Du bist perfekt", flüsterte er sanft. Ganz vorsichtig strich er mit zwei Fingern über ihre Brüste. Sie schloss die Augen. Es fühlte sich so ganz anders an, wenn ein anderer Mensch über ihre Haut strich. Sie spürte, wie er sie streichelte, sie behutsam massierte und das Gefühl ließ es so unfassbar kribbeln zwischen ihren Beinen. Viel zu schnell spürte sie seine Hände nicht mehr. Überrascht öffnete sie die Augen, doch bevor sie sich beschweren konnte, hatte er seine feuchten Lippen auf ihre Brüste gelegt. Unkontrolliert stöhnte sie auf. Nie hätte sie gedacht, dass Till sie so etwas würde fühlen lassen können. Sie wollte gerade nichts auf dieser Welt mehr als ihn, als seine Hände, seine Küsse und... verdammt nochmal... Sex mit ihm.
Ihre Haut schmeckte unvergleichlich. Till konnte nicht genug von ihr bekommen. Ob sie sich wohl gerade vorstellte, dass es die Lippen seines Bruders waren, die ihre Brüste küssten? Ob sie daran dachte, wie es wohl mit ihm wäre? Doch schnell schob Till diesen Gedanken zur Seite. Es war egal. Es war vollkommen egal, woran sie dachte. Hier ging es nicht um Eifersucht, um Liebe, um die großen Gefühle. Es ging um sie beide. Um das, was sie gerade fühlten. Und als er jetzt mit seiner Zunge über die zarte Haut ihrer Brüste fuhr und sie voll Verlangen nach mehr aufstöhnte, war auch der letzte Gedanke an seinen Bruder verschwunden.
Er legte seine Hände an ihre Seiten, strich über ihren nackten Körper. Mit einer sicheren Bewegung hob er sie von sich herunter und legte sie auf den Rücken. Dann küsste er wieder ihren Hals, saugte leicht und spürte, wie sich ihre zitternden Hände in seinen Haaren vergruben. Seine Finger wanderten über ihren Bauch, spürten immer wieder, wie sie unter ihnen zusammenzuckte, dann war er endlich an ihrem Slip angekommen. Till zögerte... das war die letzte Grenze. Wenn er diese letzte Hülle fallen lassen würde, war sie ihm vollkommen ausgeliefert. Konnte er das wirklich tun? Doch er musste nicht weiter überlegen. Sie hatte ihre Hände aus seinen Haaren genommen und die Seiten ihrer Unterwäsche gegriffen. Schnell zog sie die Knie an und entledigte sich des letzten Stück Stoffes. Vollkommen nackt lag sie nun neben ihm und sah ihn erwartungsvoll an. Nie hätte er sich träumen lassen, dass er einmal diesen Blick von ihr sehen würde. Schon hatte er seine Lippen auf ihre gelegt und küsste sie erneut leidenschaftlich. Seine Hand suchten sich ihren Weg über ihren Bauch, ganz vorsichtig ließ er sie immer tiefer gleiten. Kurz unter dem Bauchnabel hielt er inne. Er wollte sie endlich berühren... doch... wusste sie, worauf sie sich da einließ?
"Lola... ich... wenn ich irgendwas tue, was sich nicht okay für dich anfühlt...", sagte er sanft und gab ihr erneut einen Kuss.
"Ich... will das... ich will das gerade so sehr...", stöhnte sie fast mehr, als dass sie es sagte.
"Bist du dir sicher...?", fragte er erneut.
"Till... bitte..." sie streckte ihr Becken seiner Hand entgegen, konnte es nicht mehr erwarten, seine Finger endlich zu spüren "...bitte..." ihr fehlten die Worte, wollten ihm so gerne sagen, wie sehr ihr Körper gerade nach ihm verlangte, wie sehr sie es wollte, doch alles, was ihr Hirn noch zu Stande brachte, war "BITTE!" Ganz vorsichtig ließ er seine Hand in ihren Schoß gleiten. Sofort wimmerte sie leise vor Erregung. Sanft begann er damit, sie zu streicheln. Er spürte, wie aufgeregt sie war. Wie angespannt, wie verkrampft.
Er ließ den ersten Finger über ihre schon feuchte Haut gleiten und begann behutsam über ihren empfindlichsten Punkt zu streichen. Überrascht keuchte sie auf. Er drehte sich zu ihr, küsste ihre leicht geöffneten Lippen, doch sie schien ihn gar nicht wahrzunehmen. Zu konzentriert war sie auf das, was sein Finger da mit ihr machte. Till war sich ziemlich sicher, dass er der erste Mann war, der Lorena so berührte. Sie hätte ihm sicher erzählt, wenn es da jemanden gegeben hätte. Aber er war keiner von denen, dem die Tatsache, hier ein unberührtes Mädchen zitternd neben sich liegen zu haben, irgendeine Art von Kick gab. Es verunsicherte ihn eher. Sogar immens. Was, wenn er ihr weh tat? Wenn sie es nur tat, weil er es wollte? Was, wenn es ihr nicht gefiel?
Behutsam küsste er immer wieder ihren Hals, ihre Schulter, wollte ihr das Gefühl geben, dass nichts passieren würde, was sie nicht wollte. Und er spürte, wie sie sich immer weiter entspannte, wie sie immer feuchter wurde. Und auch er wurde nachdrücklicher. Die Bewegungen seiner Hand wurde intensiver und nach einer Weile wagte er es, den ersten Finger in sie gleiten zu lassen. Sie keuchte vor Lust auf, suchte mit ihrer Hand etwas, an dem sie sich festhalten konnte, griff immer wieder in das Laken. Natürlich wusste sie sich selbst zu helfen, wusste, wie sie sich schnell und sicher zum Höhepunkt brachte. Aber jetzt die Finger eines anderen Menschen zu spüren... ihr ganzes Empfinden, ihr Verlangen, die Kontrolle über sich selbst in seine Hände zu legen!... es fühlte sich fantastisch an. Und sie hatte keinen Zweifel daran, dass Till genau wusste, was er da tat. Vorsichtig ließ er einen zweiten Finger in sie gleiten, massierte sie dennoch mit seinem Daumen weiter. Sie spürte, wie sich langsam ihre ganzen Muskeln anspannten, ihr ganzer unterer Rücken, ihre Oberschenkel, ihr Bauch... alles schien wie zum Zerreißen gespannt auf das, was als Nächstes kommen würde.
"Till... es... ist so gut... hör bitte nicht auf...", keuchte sie atemlos. Und das wollte er auch sicher nicht tun. Stattdessen beugte er sich jetzt über sie küsste wieder ihren Hals, ihre Brüste, saugte leicht an der zarten Haut. Plötzlich wurde ihr ganz heiß, sie konnte nicht mehr richtig atmen. Alles in ihrem Körper fokussierte sich auf seine Berührungen zwischen ihren Beinen. Immer weiter drückte sie ihre Hüfte seiner Hand entgegen, wollte ihn intensiver spüren. Sie hatte das Gefühl, es kaum noch aushalten zu können, mit zitternden Händen hielt sie sich an seinem Rücken fest, wollte ihn fühlen, ihn nah bei sich haben. Und dann... als sie schon Angst hatte, sie würde schreien müssen vor Lust, kam die so herbeigesehnte süße Erlösung. Zitternd und wimmernd drückte sie sich an ihn, wollte, dass dieses unbeschreibliche Gefühl niemals aufhören würde. Till ließ sie das Nachbeben ihres Höhepunktes voll auskosten, bewegte ab und zu noch seine Hand, was sie jedes Mal erneut heftig Zusammenzucken und Aufstöhnen ließ.
Vorsichtig nahm er seine Hand aus ihrem Schoß. Wie sie da so schwer atmend und bebend neben ihm lag... er wollte sie so gerne packen und endlich richtig hart nehmen. Er wollte sie so sehr haben. Doch in diesem Moment genoss er ihren Anblick, ihren vollkommen zufriedenen Gesichtsausdruck. Langsam öffnete sie die Augen und schaute ihn ergeben an.
"Wow...", hauchte sie und sein Ego stieg ins Unermessliche.
"Tilli... das war... ich... weiß nicht ob ich sowas schon mal gefühlt habe..." Ihre Stimme zitterte. Er grinste sein schiefes Grinsen. Wie unfassbar süß er aussah. Lorena konnte sich nicht zurückhalten und musste ihn einfach küssen. Sofort spürte er ihre Zunge in seinem Mund, wie sie ihn küsste. Kein bisschen weniger leidenschaftlich und gierig als vorher. Schon hatte sie ihre Hand auf seiner Brust, schob ihn sanft aber bestimmt von sich, sodass er auf dem Rücken landete, sie legte sich halb auf ihn, konnte nicht genug von seinem Körper bekommen. Ihre Hand wanderte von seiner Brust aus tiefer. Doch Till unterbrach den Kuss, sah sie fest an.
"Wir müssen nicht weiter machen", stellte er fest.
"Aber... das ist doch ungerecht! Jetzt hatte ich meinen Spaß, und du?" Sie schaute ihn mit großen Augen an.
"Süße... du musst dich zu nichts verpflichtet fühlen..." Sanft strich er ihr die Locken aus dem erröteten Gesicht.
"Ich fühl mich nicht verpflichtet. Ich will nur... wissen... wie es sich anfühlt... wie du dich anfühlst...", antwortete sie leise und strich mit ihrer Hand über seinen Bauch. Till keuchte kurz auf. Er fand es so unbeschreiblich heiß, dass sie so neugierig war. Auf ihn. Auf alles. Immer tiefer strich sie, bis zum Bund seiner Shorts. Einmal atmete sie noch tief durch, dann ließ sie ihre Hand unter den Stoff gleiten. Sofort spürte sie ihn und schreckte kurz zurück. Sollte sie ihm die Shorts ausziehen, sie anlassen? Sie entschied sich für ersteres und zog ihm seine Unterwäsche aus. Ihr Herz schlug schnell. Sie hatte keine Ahnung, was sie da tat, was sie tun musste, damit es sich für Till gut anfühlte. Aber genau das wollte sie mehr als alles. Sie wollte, dass es ihm ging, wie es ihr gerade ergangen war. Ihr einziges Wissen zog sie aus irgendwelchen Teenie-Filmen und aus Gesprächen mit Freunden. Mit zitternden Fingern schloss sie ihre Hand um ihn und begann sie langsam rauf und runter zu bewegen. Ungehemmt stöhnte Till auf. Sie lehnte sich zu ihm, küsste seinen Hals, seine Schulter und bewegte ihre Hand unermüdlich.
"Ist... ist es okay so?", fragte sie schüchtern. Der Lufthauch ihrer Worte auf seiner von ihren Küssen feuchte Haut ließ ihm eine Gänsehaut über den Körper laufen.
"Oh Gott, Lola... es ist... du bist unglaublich..." Atemlos brachte er die Worte hervor und schloss seine Augen um die Bewegungen ihrer Hand vollends genießen zu können. Es erregte sie ungemein, dass er so auf ihre Berührungen reagierte. Sie presste sich an ihn, er spürte ihren feuchten Schoß an seinem Bein. Und er wusste, dass er mehr wollte. Verdammt, er wollte so sehr mit ihr schlafen. Doch... würde sie das wollen? Er wollte sie unter gar keinen Umständen zu irgendetwas drängen. Plötzlich spürte er ihre Hand nicht mehr. Irritiert öffnete er seine Augen. Sie hatte sich von ihm weggedreht, schien etwas aus ihrem Nachttisch zu holen. Dann drehte sie sich wieder zu ihm und hielt eine kleine Plastikverpackung in der Hand. Till erkannte es sofort. Sie hatte ein Kondom und... verdammt... das, was sie damit implizierte, schickte Till einen Gänsehautschauer über den Rücken. Schüchtern blickte sie ihn an.
"Lola... bist du dir... wirklich sicher?", fragte er und musste heftig schlucken. Kurz presste sie die Lippen  zusammen, als müsse sie doch noch einmal überlegen. Dann aber lächelte sie und nickte.
"Ja...", flüsterte sie, fast war es nur ein Lufthauch. Till reichte es, um ihr vorsichtig das Kondom aus den Fingern zu nehmen, doch sie zog es ihm weg.
"Darf ich das machen?", fragte sie leise und sah ihn mit großen Kulleraugen an. Till grinste. Wie schaffte sie es, sogar aus so einem Moment, etwas zu machen, das so sexy klang?
"Weißt du, wie das geht?", wollte er wissen. Sie biss sich auf die Lippe schaute schnell auf das Bett.
"Also... theoretisch halt schon... aber... naja..."Lorena stockte. Till sah sie an. Sie war so süß und unschuldig und gleichzeitig so unfassbar heiß...
"Soll ich es dir zeigen?" Seine Stimme zitterte. Sie lächelte ihn an, nickte, öffnete die Packung. Till setzte sich auf, sie war so nah bei ihm, dass er ihre Körperwärme spürte. Zaghaft begann sie damit, ihm das Kondom überzuziehen, er half ihr und musste sich bei jeder ihrer Berührungen so sehr zusammenreißen, nicht laut aufzukeuchen. Er wollte sie so dringend haben. Und als sie sich jetzt erwartungsvoll auf den Rücken legte und ihre Beine so bereitwillig für ihn spreizte... Till hätte sich fast vergessen. Doch mit aller Macht blieb er der Herr seiner Sinne und kniete sich zitternd zwischen ihre Beine. Ganz sanft küsste er ihre Lippen, dann ihren Hals. Er wollte, dass sie sich entspannte, dass sie genießen konnte, was als nächstes passierte und es nicht nur über sich ergehen lassen musste, um zu wissen, wie es ist.
"Bist du bereit?", fragte er und sah sie forschend an. Sie lächelte, gab ihm einen kurzen Kuss, dann nickte sie.
So sanft er konnte, drang er in sie ein. Sie war so verdammt eng. Langsam schloss sie ihre Augen, ihr ganzer Körper bebte. Kurz stöhnte sie auf, er vermochte nicht zu sagen, ob es vor Schmerz oder Erregung war. Till verharrte einen Moment, wollte ihr die Möglichkeit geben, sich an das Gefühl zu gewöhnen.
"Alles okay, Süße?", fragte er leise. Sie öffnete die Augen, ganz langsam nickte sie.
"Tut es dir weh?", forschte Till weiter. Sie zögerte, dann nickte sie wieder.
"Dann hören wir auf, es ist okay...", sagte Till schnell.
"Nein, Till... es tut... irgendwie... gut weh... mach bitte weiter." Entschuldigend legte sie den Kopf leicht schief. Till konnte nicht anders und musste sie küssen.
Vorsichtig begann er damit, in sie zu stoßen. Er wusste schon bei der ersten Bewegung, dass er nicht lange würde durchhalten können. Und ihr überraschtes und dennoch lustvolles Stöhnen machten das Ganze auch nicht besser. Lorenas Herz schlug schnell in ihrer Brust. Es fühlte sich unfassbar an, was Till mit ihr tat. Irgendwie zog es in ihrem Unterleib, es nahm ihr die Luft, ließ es überall kribbeln. Es tat ein bisschen weh und doch war es so unglaublich, dass sie wünschte, es würde niemals aufhören. Jede seiner Bewegungen ging durch ihren ganzen Körper. Und sie wusste, dass sie mehr wollte, dass sie nicht genug von genau diesem Gefühl bekommen konnte. Sie spürte, wie Till ihren Hals küsste, wie er sanft mit seinen Zähnen über ihre weiche Haut streifte und es bereitete ihr eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sie wusste, dass er nur wenige Zentimeter von ihrer Halsschlagader entfernt war. Was, wenn er einfach zubeißen würde?
"Ist alles gut?", flüsterte er leise und holte sie in die Realität zurück. Sie schlug die Augen auf, nickte und ein freches Grinsen erschien auf ihrem Gesicht.
"Ich... würde gern... darf ich mal nach oben?" Till riss seine Augen auf. War das ihr verdammter Ernst? Das war ihr verschissenes erstes Mal und sie wollte...
"Klar!", sagte er grinsend und legte sich auf ihr Bett. Unsicher kniete sie sich hin und kurz war sie sich nicht mehr sicher, ob das eine gute Idee gewesen war. Sie hatte doch keine Ahnung! Doch Till spürte ihre Unsicherheit und ließ sie in ihrer Sorge nicht allein. Ganz sanft zog er sie auf sich, brachte sie in die richtige Position, dann zog er sie vorsichtig an ihrem Nacken zu sich herunter und küsste sie.
Genau das hatte Lorena gebraucht, um ihre Selbstsicherheit zurückzuerlangen. Ein letztes Mal atmete sie tief durch, dann ließ sie sich auf Till nieder und seine komplette Länge in sich gleiten. Er streichelte über ihren Bauch, ihre Brüste, wollte sie überall berühren. Dann begann sie ihre Hüften zu bewegen.
"Fuck... Tilli... sag mir bitte, dass es sich für dich genauso gut anfühlt... ALTER!", brachte sie hervor und bewegte sich weiter. Es nahm Till fast den Verstand, sie in ihrer vollständigen Schönheit dort auf sich zu sehen, die Locken bei jeder Bewegung wippend...
"Es ist... verschissen gut... mach bloß weiter..." Till hatte Schwierigkeiten zu sprechen. Er schloss seine Augen, widmete sich vollständig dem, was er fühlte, was sie ihn fühlen ließ. Mit jeder Bewegung brachte sie ihn näher ans Ende. Sie hatte sich nach hinten gelehnt, ihre Hände lagen auf seinen Oberschenkeln. Er sah zu ihr auf. Ihre Augen waren geschlossen, sie biss sich auf die Lippe. Ab und zu drang ein leises Stöhnen aus ihrem Mund. Sie war vollständig auf sich konzentriert, tat, was sich für sie gut anfühlte. Er spürte, wie ihn seine Erregung langsam übermannte. Mit bebenden Händen griff er ihre Hüfte. Er brauchte all seine Beherrschung, um nicht zu kommen. Der Anblick, wie sie da stöhnend auf ihm saß, nicht in der Lage war, einen Rhythmus aufrecht zu erhalten, weil es sie so sehr erregte... es war fast zu viel für ihn. Doch... Till war erfahren und er spürte sehr genau, wie sie immer enger um ihn wurde, dass sie nicht weit davon entfernt war, ein zweites Mal zu kommen... er konnte es einfach nicht fassen. Und er würde sich verdammt nochmal zusammenreißen, bis sie so weit war.
Mit zitternden Fingern begann er damit, sie zwischen ihren Beinen zu massieren. Sofort stöhnte Lorena auf, sah ihn an.
"Was... was tust du da?", fragte sie fast schrill.
"Soll ich aufhören?"
"Nein... bitte nicht... es... oh Gott... oh Till... oh....!" Sie hielt es kaum noch aus. So unfassbar gut fühlte es sich an, wie er in ihr war, wie er sie berührte. Wieder spürte sie diese Wärme in sich aufsteigen, wie es ihr die Luft nahm. Sie schaffte es kaum noch, ihre Hüften zu bewegen, konzentrierte sich nur darauf, was Tills Hand tat. Sie griff nach Tills anderer Hand, musste sich irgendwo festhalten. Und dann spürte sie, wie ihr Höhepunkt sie komplett einnahm. Nichts war mehr da außer ihr und Till. Die Welt verschwand für einen Augenblick und das pure Glück durchströmte ihren Körper. Als er spürte, dass sie so weit war, ließ auch er los. Es brauchte nur noch eine kleine Bewegung ihrer Hüften und auch er kam mit einem letzten Stöhnen.
Kraftlos sank sie auf ihm zusammen. Er spürte, wie heftig sie atmete, ihre leicht feuchte Haut auf seiner Brust. Sanft strich er über ihren Rücken. Das hier... war einfach unglaublich. Er konnte nicht fassen, dass das wirklich passiert war. Ganz langsam hob sie ihren Blick, sah ihn an. Er sah, dass sie nach Worten für das alles suchte. Aber er wusste genau, dass sie keine finden würde, die das hier beschrieben. Sie lächelte ihr bezauberndes Lächeln und schaute Till mit ihren großen Augen an.
"Till ich..." Doch bevor sie weiter sprechen konnte, hörte sie ein kurzes Klopfen an der Tür und direkt danach, wie die Klinke heruntergedrückt wurde.
"Kätzchen? Wir sind wieder zuhause..." Noch bevor sie sich in Sicherheit bringen konnten, hatte Lorenas Mutter das Zimmer betreten.
Mit den gleichen großen Augen wie ihre Tochter, starrte sie die Szene an, die sich ihr da gerade bot. Ihre Tochter splitternackt, wie sie auf Till lag. Auf genau dem Till, den sie schon so unglaublich lange kannte, dessen Tränen sie am Tag seiner Einschulung getrocknet hatte, weil er nicht in eine Klasse mit Felix, seinem großen Held, gekommen war. Und jetzt hatte er da ganz augenscheinlich Sex mit ihrer Tochter.
"Es... es tut mir leid... ich... wusste nicht, dass du... Besuch hast... ich..." Schnell war sie rückwärts wieder aus dem Zimmer gesprungen und hatte die Tür hinter sich zugezogen. Sofort ließ sich Lorena von Till fallen und zog sich die Decke über den Kopf.
"Sag mir, dass das gerade nicht passiert ist... BITTE, TILLI!", quietschte sie.
"Ich... Fuck... warum sind die denn schon zurück?" Till griff in seine Haare. Das durfte doch nicht wahr sein!
"Ich werde hier nie wieder raus kommen... NIEMALS WIEDER!" Er hörte die Tränen in ihrer Stimme. Ganz sanft kroch er zu ihr unter die Decke.
"Hey... Lola... alles ist gut...", beruhigte er sie und zog sie fest zu sich.
"BITTE WAS? NICHTS IST GUT!" Sie versuchte sich von seinen Armen frei zu machen, aber das Gefühl seiner nackten Haut auf ihrer war einfach zu schön.
"Du kennst deine Mama... die versteht das. Glaubst du, dass sie ausrastet, oder was?" Liebevoll strich Till über ihre Wange.
"Nein... natürlich nicht... aber... ich kann mir sehr genau vorstellen, was Karl dazu zu sagen hat."
"Wieso Karl?" Irritiert guckte Till sie an.
"Weil... er mein Bruder ist?" Lorena zog die Augenbraue hoch und... sie hätte es nicht mal sagen brauchen, diese Geste alleine hätte Till die Tatsache zurück ins Gedächtnis gerufen, die er so erfolgreich verdrängt hatte.
"Oh verdammt... das... da hab ich gar nicht mehr drüber nachgedacht", murmelte er entschuldigend.
"DAS KARL MEIN BRUDER IST???" Fassungslos sah sie ihn an.
"Ja... keine Ahnung... ich denke doch nicht an Karl, wenn ich... mit dir schlafe..." In Lorenas Bauch zog sich kurz alles zusammen. Wenn er mit ihr schliefe... Sie hatte gerade mit Till geschlafen.
Sie.
Hatte.
Gerade.
Mit.
Till.
Geschlafen.
Und es war so verdammt gut gewesen. Am liebsten würde sie ihn direkt wieder spüren, ihn küssen, seine Haut fühlen, ihn in sich haben... Doch dieser perfekte Moment war nicht nur vorbei, er hatte auch einen bitteren Beigeschmack.
"Karl darf das niemals erfahren", stellte sie unmissverständlich fest.
"Niemals", stimmte er ihr zu.
"Und Felix auch nicht."
"Nope."
"Das war... eine... einmalige Sache... ein Ausrutscher." Lorena sah Till fest an und hoffte fast, dass er ihr widersprechen würde.
"Das... war es wohl. Aber... das muss es nicht gewesen sein." Wieder strich er ihr über die Wange.
"Was meinst du?" Oh, sie wusste sehr gut, was er meinte. Nur... Wollte sie es so gerne aus seinem Mund hören.
"Naja... versteh mich nicht falsch... ich bin jetzt nicht verliebt in dich oder so...", erklärte er sich.
"Ha! Ich soll deine kleine Affäre werden!"
"NEIN, nein... natürlich nicht... ich meine... wir könnten weiter einfach Freunde sein und... wenn uns danach ist... jaaa, okay... schon sowas wie ne Affäre." Till zog seine Nase kraus und sah sie an. Was hatte er sich nur gedacht? Als wenn sie darauf eingehen würde.
"Oh, Tilli... ich bin sowas von dabei", sagte sie grinsend.
"Dein Ernst?"
"Klar! Das eben war...", sie rang nach Worten, wusste, dass sie keine finden würde. Stattdessen legte sie ihre Lippen erneut auf Tills. Wieder kribbelte es in ihrem ganzen Körper. Trotzdem löste sie sich von ihm, legte ihre Stirn an seine.
"Vielleicht kannst du mir dann zeigen, wie ich dir einen blasen kann...", schlug sie so unschuldig sie konnte vor. Und Till verschluckte sich kurz an seiner eigenen Spucke. Wie konnte sie nur so unfassbar heiß sein?
"Lola... du machst mich fertig..." Till schüttelte mit dem Kopf.
"Trotzdem solltest du jetzt gehen", stellte sie grinsend fest. Er nickte. Schnell stand er auf und kramte seine Sachen zusammen.
"Ich muss nämlich noch ein sehr unangenehmes Gespräch mit meiner Mutter führen", erklärte Lorena, während Till sich seine Hose anzog.
"Viel Spaß dabei!", lachte er und hatte schon sein Shirt wieder an.
"Fick dich!"
"Nee, lieber dich!" Er gab ihr einen letzten Kuss und verschwand lautlos aus ihrem Zimmer.
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