Meine Schwester ist ein bisschen verrückt

von Minou
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
OC (Own Character) Till Brummer / Kummer
22.07.2018
24.07.2018
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Ihr Lieben!

Das hier wird eine Art One-Shot zu 'Meine kleine Schwester macht Randale in der Stadt'. Wenn ihr die Geschichte nicht kennt, hier ist ein Link

https://www.fanfiktion.de/s/5abd0314000881093aaf9f4e/1/Meine-kleine-Schwester-macht-Randale-in-der-Stadt

Allerdings ist sie als AVL kategorisiert, ihr müsst euch also entweder verifizieren, oder nach 23.00 Uhr lesen.

Hier geht es jetzt um das, was schon in der Hauptgeschichte mehrfach thematisiert wird... Um Lorenas erstes Mal mit Till. Es ist für einen OS zu lang geworden, also habe ich es in zwei Kapiteln veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen.

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"Und du bist sicher, dass die erst heute Abend wieder kommen?", fragte Till grinsend. Lorena nickte.
"Die sind bei Tante Heike. Das dauert immer ewig", erklärte sie. Kichernd öffnete Lorena die Tür zu ihrem Zimmer und trat herein, direkt gefolgt von Till. Sie waren im Garten gewesen, hatten unbeobachtet von neugierigen Nachbarn unter dem alten Holunderbusch einen Joint geraucht. Viel zu oft hatten sie sich in letzter Zeit getroffen, um genau das zu tun. Till kiffte einfach viel zu gerne und dass seine Freunde und sein Bruder davon nicht sonderlich begeistert waren, war für ihn kein Geheimnis. Irgendwann hatte Lorena ihn mal erwischt und hatte so lange gebettelt und gedroht, bis er sie hatte ziehen lassen. Seitdem trafen sie sich ab und zu. Quatschten, kifften, schauten Filme. Sie kannten sich schon immer, Till spielte mit Lorenas Bruder Karl in einer Band, sie waren irgendwie alle Freunde. Lorena war mit Tills Schwestern gut befreundet, Till wiederum mit ihrem Bruder, die Eltern miteinander... und doch hatte sich im letzten Jahr so Vieles geändert. Die Jungs würden in den nächsten Wochen anfangen, ihr erstes Album aufzunehmen, waren auf Tour gewesen mit Fettes Brot und den Beatsteaks... langsam wurde es tatsächlich was mit der Karriere.
"Also Tilliii, welchen Film willst du gucken? Action, Thriller oder eine Rom-Com?", fragte sie grinsend. Sie zog seinen Namen in die Länge, das tat sie immer, wenn sie Gras geraucht hatte. Und irgendwie fand er das gerade ziemlich süß. Sie schaute ihn fragend an mit ihren großen braunen Kulleraugen. Wieso guckte er denn so komisch? Er starrte sie an, als wäre sie eine hochkomplizierte mathematische Formel, die er zu lösen versuchte. Und wieso zur Hölle dachte sie jetzt über Mathe nach? Es waren schließlich Ferien!
"Boah, geh mir weg mit Romantik. Wenn ich irgendwen knutschen sehe, dann raste ich aus", knurrte Till und verdrehte die Augen.
"Awww ist der kleine Till ein ähm... ein ähm...", ja was eigentlich? Lorena legte den Kopf schief und dachte drüber nach als was man denn Tilli bezeichnen könnte "...ein Bär... ein brummiger Bär... du bist..."
"Sag jetzt nichts falsches, Kätzchen." Er stupste sie mit ausgestrecktem Arm spielerisch in die Seite, sofort quietsche sie einmal auf.
"Was soll ich nicht sagen? Tilli-Vanilli?" Sie sah ihn fest an und wusste, dass sie für diesen Spitznamen gleich Konsequenzen zu tragen haben würde.
"Das." Mit einem Satz war er bei ihr und ehe sie sich versah, sich die Hände schützend vor den Bauch halten konnte, wurde sie durchgekitzelt.
"Aaaaah, hör auf..., hör auf! Ich... ich sag es auch nie wieder!", sie rang nach Luft. Die beiden kannten sich einfach schon zu lange. Er wusste genau, wo sie kitzelig war. Lorena versuchte zwar sich zu wehren, tat dies aber nur halbherzig. Sie wusste, dass sie keine Chance haben würde den flinken Fingern zu entkommen. Durch das Bassspielen war die Bewegungsfähigkeit seiner Hände einfach... Ob Felix wohl auch solche Hände hatte? Sie waren so lang und so schlank. Jedes Mal wenn Felix mit ihnen vor ihrem Gesicht herumfuchtelte wollte sie einfach nur danach greifen und und ihre Finger mit seinen verschränken. Seine Hand halten und ihn nicht wieder loslassen. Doch sie konnte nicht weiter über Felix nachdenken, die Hände seines Bruders brauchten gerade ihre volle Aufmerksamkeit.
"Gibst du auf?", fragte er lachend und sah mit Genugtuung, wie sie sich unter seinen Händen wandt.
"Natürlich...niemals", rief sie lachend. Fehler. Großer Fehler. Aber sie nutzte die Millisekunde seiner Unachtsamkeit und wich seinen Händen aus. Doch Till war flink uns hatte sie schnell wieder gepackt und seine langen Arme um sie geschlungen. Ganz fest hielt er sie und das musste er auch, konnte sie sich doch vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten.
"Gib endlich auf, sonst bereust du es!", drohte er grinsend.
"Du? Du willst mir drohen?,  sie lachte weiter. Till war wohl einer der wenigen Menschen, denen sie blind vertraute und wusste, dass er sie nicht verletzen würde. Wie auch? Es war schließlich Tilli.
"Nein... eigentlich nicht...", seufzte er theatralisch und ließ sie los "sonst petzt du mich deinem großen Bruder und ich krieg aufs Maul..." Lorena trat einen Schritt zurück und schaute ihn triumphierend an. Sie wusste schon, welche Karte sie spielen musste. Mit einem großen Bruder als Ass im Ärmel, konnte sie nur gewinnen. Sie ließ sich rückwärts mit seitlich ausgestreckten Armen auf ihr Bett fallen, wodurch ihr Sommerkleid ein Stück nach oben rutschte und ihren Slip aufblitzen ließ. Wie hypnotisiert starrte Till für einen Moment auf den roten Stoff mit den weißen Punkten. Dann schüttelte er schnell den Kopf. Wohin schaute er da bloß? Meine Güte... es war schließlich Lola! Die sechzehnjährige Schwester seines Kumpels. Sowas tat man einfach nicht. Und trotzdem fragte er sich für den Bruchteil einer Sekunde, ob ihr BH wohl die gleiche Farbe hatte...
Doch der Augenblick war schnell vorbei und der Stoff ihres bunten Kleides verwehrte Till jeden weiteren Blick.
"Till, du machst mich fertig", seufzte sie schwer atmend.
"Bin halt gut", stellte er grinsend fest "rück mal ein Stück, du machst dich voll breit." Ohne ihre Reaktion abzuwarten, ließ er sich neben sie fallen und drängelte sie zur Seite.
"Aaaaah, jetzt warte doch!", beschwerte sie sich, aber sie wusste, dass Geduld nicht zu Tills großen Tugenden gehörte. Also wartete sie ab, bis er sich in seine finale Position begeben hatte und legte sich lachend neben ihn. Gerade wollte sie nirgendwo anders auf der Welt sein. An keinem Ort war es so bequem und kuschelig, wie direkt neben Tilli.
"Also... was gucken wir jetzt?", fragte sie erneut.
"Keine Romantik. Hab ich schon gesagt", wiederholte Till.
"Nicht auch nur ein kleines bisschen Romantik?", bettelte sie zuckersüß mit vorgeschobener Unterlippe.
"Bitte nicht... ich... kann das im Moment nicht so gut ab...", murmelte er und verzog seinen Mund zu einer Schnute.
"Was ist eigentlich genau passiert, zwischen dir und Miri?", fragte sie und sah ihn von der Seite an. Wie süß er aussah, wenn er da so neben ihr lag.
"Ich will nicht drüber reden...", seufzte er. Seine Laune hatte sich innerhalb von Sekunden verschlechtert. Der Gedanke an seine Exfreundin tat ihm immer noch weh. Er vergrub den Kopf in ihrer Bettwäsche.
"Oh Till, dass tut mir echt so leid. Das wollte ich nicht." Lorena sah, dass es ihm schlecht ging. Und sie war Schuld daran. Mitfühlend legte sie ihre Hand auf seinen nackten Arm.
"Sorry, wirklich", bestärkte sie noch einmal, dass es ihr leid tat.
"Is' okay", nuschelte er in ihr Kopfkissen.
"Nein, ist es nicht. Ich sehe doch, dass es dir nicht gut geht. Sprich doch mit mir...", versuchte sie es erneut.
"Sie ist ne Bitch. Ne miese Schlampe, die es richtig toll fand mich mit allem... - willst du das wirklich wissen? Das ist nicht für kleine Mädchen gedacht." Till drehte sich auf die Seite, sah sie an.
"Ich bin weder klein noch ein Mädchen. Ich bin eine Frau, du Idiot", schimpfte sie und zog ihre Augenbrauen zusammen. Wie unfassbar niedliche sie so aussah.
"Sagte das kleine Mädchen", lachte Till.
"Du Pisser, ey. Über Beziehungen nicht mit mir reden wollen, aber dir schön mit jede Woche mit mir einen durchziehen, oder was?" Spielerisch schubste sie ihn weg.
"Jaaaa, du hast ja recht", stimmte er ihr zu, dann seufzte er und drehte sich wieder in ihr Kissen "sie hat... mich betrogen... ich war ihr zu viel unterwegs, wegen der Tour im Frühjahr und den Festivals... da hat sie sich mit mehreren anderen vergnügt."
"Oh Tilli", rief sie besorgt aus und warf sich sofort auf ihn, um ihn zu trösten "was 'ne Bitch! Ich hab die eh immer gehasst. Du bist viel zu gut für die!" Immer wieder drückte sie ihn fest und versuchte ihn, aus dem Kissen zu befreien. Mit Erfolg. Ohne Widerstand ließ Till sich auf den Rücken drehen  schlang seine schlaksigen Arme im ihren zarten Körper und zog sie auf sich. Ihre dunklen Locken kitzelten ihn an der Nase. Er spürte die weiche Haut ihre Beine deutlich an seinen nackten Beinen. Plötzlich war er sich ihrer sehr bewusst. Und dieser Gedanke machte ihm Sorgen. Da lag plötzlich nicht mehr das kleine Kind auf ihm, mit dem er gerauft und gespielt hatte. Da lag plötzlich jemand anderes auf ihm, nicht mehr die kleine Lola. Da lag... da lag... eine Frau auf ihm...Tills Gehirn war vom Kiffen so vernebelt, dass seine Gedanken wie in Watte gepackt waren. Und dann spürte er ganz deutlich, wie sich ihre Brüste gegen seinen Oberkörper drückten, wie der süße Duft ihrer Haare ihm in die Nase stieg, wie der weiche Stoff ihres Kleides sich unter seinen Fingern anfühlte... hätte sie doch bloß dieses verdammte Kleid nicht mehr an. Ganz sanft strich er über ihren Rücken, als könne er nicht glauben, was hier gerade passierte.
Sie schloss ihre Augen, genoss seine Nähe, seine Körperwärme und seine Hände. Jede Berührung schickte ihr ein Kribbeln ganz tief in die Bauch. Nicht, dass sie das erste Mal mit Till in einem Bett lag, sie konnte nicht zählen, wie oft sie schon bei ihm gepennt hatte, aber heute war es anders. Ihr war plötzlich sehr klar, dass er ihr Kleid nur ein Stückchen nach oben schieben musste, um ihren nackten Hintern zu berühren. Und warum auch immer wünschte sie sich gerade, dass jemand sie dort anfassen würde. Sie überall anfassen würde. Dass Felix sie überall anfassen würde.
"Oh, wärst du doch bloß er!" Ohne, dass sie es bemerkt hatte, war ihr dieser Satz aus dem Mund gerutscht und holte beide in die Realität zurück. Sofort rutschte sie von ihm herunter, kuschelte sich fest an ihn und vergrub ihr Gesicht an Tills Shirt.
"Was? Wer?", fragte Till neugierig.
"Na ja, wer wohl." sie nuschelte genau wie er eben.
"Hast du... Lola... hast du einen Freund? Wieso weiß ich das nicht?" Erstaunt blickte er sie an. Sie konnte doch nicht wirklich einen Freund haben!
"Pah. Als ob das jemals mit dem was werden würde. Für den bin ich doch nur die kleine Schwester von Karl!" Lorenas Stimme klang trotzig.
"Du bist in einen von Karls Freunden verknallt? In wen?" Till fiel es schwer, sich ein Lachen zu verbeißen.
"Du bist so doof, ey. Ich höre dich Grinsen." Sie wagte es nicht, Till anzusehen. Und indem sie unter ihren Haaren verborgen and Tills Schulter lag, sah er auch nicht ihr knallrotes Gesicht.
"Also kenn ich ihn... hmmm... wen magst du wohl...", neckte er sie und zog eine ihrer unwiderstehlichen Locken lang.
"Mann Till, dass ist nicht lustig!", murmelte sie in sein so unglaublich gut riechendes T-Shirt.
"Ach Kätzchen... ich will dich doch nur ärgern...", sagte er grinsend.
"Gelingt dir zu gut", stellte sie leise fest.
"Bist du echt so heftig verknallt?" Sie schüttelte heftig den Kopf. Verneinend, und doch bejahend.
"Fuck, ja. Er ist... es ist... lach nicht okay?" Er hörte ihre Verzweiflung und fand sie so niedlich dabei.
"Würde ich nie wagen." Sanft fuhr er mit seinen Fingern durch ihre Locken.
"Pfft. Ich kenne dich."
"Ich seh doch, dass es dir nicht gut geht... warum sollte ich lachen?" Seine Stimme klang ernst. Und sie wusste, dass er es genauso meinte, wie er es sagte.
"Felix, okay? Es ist Felix. Und jetzt lach halt." Ihr Herz schlug bis zum Hals. Sie hatte es noch nie laut gesagt, bisher nur gedacht. Und so ausgesprochen klang es noch viel absurder als nur in ihrem Kopf.
"Welcher Felix?", fragte Till verwirrt.
"Du Arsch! Es gibt doch nur den einen." Alle anderen Menschen mit seinem Namen nannte sie beim Nachnamen oder sonstige Spitznamen, nur er war und blieb Felix.  
"Nur einen? Ich kenne... keine Ahnung... sechs?", gab er zu bedenken.
"Aber nur einer von denen ist wichtig... nur einer hat dieses süße Lächeln und..."
"Du meinst doch nicht... Lola... NEIN!" Fassungslos starrte er sie an, obwohl sie immer noch nicht zu ihm aufsah.
"Sag ich ja... denkst du ich finde das toll?" So viel Schmerz schwang in seiner Stimme mit. Er zog sie ganz fest zu sich.
"Das tut mir so verdammt leid... echt jetzt... aber dir is klar... dir ist doch klar, dass da niemals was laufen wird, oder? Ich meine... er ist fucking sechs Jahre älter als du!" Wieder strich er über ihre Haare, als hätten sie eine magische Anziehungskraft auf ihn.
"Karl würde ihn töten. Egal wann. Auch wenn ich achtzehn wäre... das Leben ist so scheiße. Warum kann ich nicht jemanden lieben mit dem ich glücklich sein kann?", rief sie das Klagelied der unglücklich Verliebten in die Welt hinaus. Und Till fühlte sie in diesem Moment so sehr.
"Ich weiß... mir geht es doch genauso... wir sind schon zwei Kaputte...", seufzte er.
"Sergeant pepper's lonely hearts club?" Sie lachte ironisch.
"Sowas in der Art... ich will doch auch nur ein Mädchen, dass... nein... weißt du was? Ich lüg dich nicht an. Du warst ehrlich, dann bin ich es auch. Eigentlich hab ich gar keinen Bock auf ne Beziehung. Wir sind so viel unterwegs... wir wollen ein Album aufnehmen... ich brauch keine Freundin!", erklärte er. Verstand sie, worauf er hinauswollte?
"Was Zwangloses, Offenes also? Nur Sex?", fragte sie. Dieses Wort aus ihrem Mund zu hören, nahm ihm kurz den Atem.
"Ja. Einfach Sex. Guten, hemmungslosen Sex. Ohne Verpflichtungen", stimmte er ihr zu.
"Warum gehst du dann nicht in den Puff?", wollte sie wissen. Keine Ironie schwang in ihrer Stimme mit, keine Verurteilung. Er hatte sie gewaltig unterschätzt. Gerade hatte sie so gar nichts mehr von dem kleinen Mädchen...
"Erstens teuer, zweitens... hier in KMS kennt mich doch jeder. Hab keinen Bock, dass das irgendwer meinen Eltern steckt...", erklärte er und musste kurz Grinsen. Der Blick seiner Mutter, wenn er nach Hause kommen würde... unbezahlbar.
"Also... suchst du ne Affäre?", fragte sie leise und begann gedankenverloren undefinierte Muster und Linien auf Tills Brust zu malen. Und aus irgendeinem Grund hinterließen ihre Finger ein Kribbeln auf seiner Haut. Wie sich ihre Hände wohl ohne das T-Shirt auf seiner Brust anfühlen müssten? Oder an seinem Bauch? Oder...? Verdammt, was war denn heute los mit ihm? Wieso hatte er denn ständig so dreckige Gedanken? Er brauchte wohl doch dringender als gedacht Sex. Heißen Hemmungslosen Sex... Till musste heftig schlucken.
"Ja. Genau das. Wenn du mir jemanden empfehlen kannst..."
"Hast du keine Groupies? Oder kenne die auch alle deine Eltern?" , fragte sie leise.
"Ja, auf Tour geht schon was... aber hier in KMS... die wollen alle nur Fel... Freunde sein...", versuchte er gerade noch zu retten, aber Lorena war nicht dumm.
"Hat nicht geklappt, Tilli - Vanilli... Ich bin nicht blöd. Die Hälfte meiner Klasse würde sofort mit Felix ins Bett steigen", seufzte sie. Ihre Hand wanderte langsam auf seinen Bauch. Sie spürte seine festen Bauchmuskeln unter ihren Fingern und irgendwie fand sie das gerade ziemlich... heiß.
"Tut mir leid...", entschuldigte Till sich für seine Unachtsamkeit.
"Muss es nicht", flüsterte Lorena fast, denn in diesem Moment war ihr fast nichts so egal, wie die Tatsache, dass die halbe Stadt Felix ficken wollte. Viel spannender fand sie die nackte Haut seines Bauches, zwischen dem Saum seines Shirts und seiner aus der Hose guckende Shorts. Sollte sie es wagen. Und sie überlegte nicht lange, sondern ließ ihre Fingerspitzen an eben diese Stelle wandern. Ganz sanft strich sie über die Haut, über die feinen Härchen, die in einem schmalen Streifen von seinem Bauchnabel in Richtung seiner Shorts führten. Till schloss die Augen. Was tat sie denn da? Wusste sie denn nicht, was das mit ihm machte? Er musste sie stoppen, denn wenn sie nicht bald aufhörte... aber er wollte unter gar keinen Umständen, dass sie aufhörte. Zu gut fühlten sich ihre Finger auf seinem Bauch an. Und Lorena hatte nicht die leiseste Absicht aufzuhören. Hatte sie eben noch statt Tills Händen die von Felix herbeigesehnt so fand sie nun viel interessanter, wie groß die Beule war, die sich langsam aber sicher in seiner Hose abzeichnete. War... war sie das? Hatte sie das verursacht? Hatte sie etwa diese Art von Wirkung auf Till? Es begann in ihrem Bauch zu kribbeln. Was sie wohl noch alles mit ihm anstellen konnte?
Sie schaute auf, sah in sein Gesicht. Erschrocken sah Till auf. Hatte... hatte sie es etwa bemerkt? Er war sich ziemlich bewusst, was da gerade in seiner Hose passierte, seine Shorts begann zu spannen. Sie lächelte schüchtern, wich seinem Blick aus. Sie hatte es bemerkt.
"Fuck... Lola... es... es tut mir leid... ich weiß auch nicht...", entschuldigte er sich. Doch sie antwortete nicht, richtete ihren Blick wieder auf ihre Hand. Ihr Herz schlug hart in ihren Rippen.  Sie wollte gerade nichts mehr, als ihn zu berühren. Nur...war sie mutig genug? Sie atmete einmal tief ein, dann ließ sie ihre Hand über seiner Hose in seinen Schritt wandern.
"Lola...", hörte sie ihn flehen. Er hatte so verdammt Schiss. Schiss, dass sie weiter machen würde und noch mehr Schiss, dass sie aufhören würde. Ganz vorsichtig strich sie über die Beule in seiner Hose und Till konnte sich nicht mehr zusammenreißen. Laut stöhnte er auf und schob sich ihrer Hand entgegen. Verlegen grinste sie. Es fühlte sich großartig an, dass es ihm anscheinend gefiel. Also wurde sie deutlicher, griff zu und begann damit, ihn zu massieren. Till wurde ganz schwindelig. Das konnte sie doch nicht wirklich tun... das durfte sie doch nicht wirklich tun! Und doch tat sie es. Und doch fühlte es sich unglaublich an. Doch Till wusste, dass er es genau hier beenden musste, bevor noch mehr geschah. Bevor etwas geschah, was sie beide später bereuen würden.
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