The Detictive, The Florist and the Homeless

von Banshee92
KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
McCree Reaper Soldier:76
21.07.2018
08.04.2019
6
15705
7
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Hallo Overwatch FF Gemeinde. FREIBIER !!! So da ich jetzt eure Aufmerksamkeit habe!
Dies hier ist meine erste Overwatch Kurzgeschichte. Es wird ein McReyes Reaper76 evtl McReyes76 AU sein und ich werde auch von der originalen Lore abweichen, da ich sowieso der Meinung bin, dass diese noch sehr schwammig ist und viel Spielraum für uns Schreiber lässt.
Ich, eine Untote Priesterin und Dienerin der Banshee Königin....ähm ich meine natürlich unseres aktuellen Warchief Sylvanas Windrunner *kotz* - Die alte macht die Horde noch kaputt-ähm... jetzt habe ich den Runenfaden verloren.-...
Also: Ich freue mich über Reviews und Empfehlungen, was natürlich kein Muss ist.
Eins noch: Bitte unterlasst Kommentare wie McReyes ist Inzest. Nein ist es nicht. Gabriel ist nicht Jesses Vater. Auch wenn die Reyes Dad Witze echt lustig sind. Und Jack ist auch nicht Jesses Vater. Und wie kannst du das shippen Kommentare gehen mir am Allerwertesten vorbei. Das hier ist immer noch FF.de und da kann jeder nun mal schreiben worauf er Lust hat. Punkt. Ende. Aus.
Das ganze ist aus der POVs der drei geschrieben und spielt in Los Angeles. Evtl tauchen noch andere Charaktere aus dem Overwatch Universum auf.

Zum Alter noch eine Info. Jesse ist volljährig und 21. Nicht das hier noch jemand meckert, dass ich Sex mit Minderjährigen verherrliche. Wie alt Gabriel und Jack sind brauche ich nicht zu erwähnen. Das kann sich jeder selbst aus der aktualisierten Lore nehmen. In diesem AU wird Jack dann wohl in diesem AU 39 sein und Gabriel ist 42. So genau habe ich das Alter auch nicht im Kopf.
Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim lesen.

*~ Die Charaktere~*

Jesse McCree(21) Hat keinen festen Wohnsitz und lebt in einem Wohnmobil, finanziert sein Leben indem er tagsüber Musik macht und am Abend als Stripper arbeitet. Dabei lernt er irgendwann auch Gabriel kennen.

Gabriel Reyes(42) Privatermittler, lebt zusammen mit Jack in einem Apartment.

Jack Morrison(39) Florist, findet Gabriels Beruf sehr gefährlich und hält ihm oft Vorträge wie gefährlich das ist. Daher geraten die beiden öfter aneinander.

Gabriel POV


Ein regnerischer Tag. Schon wieder. Als ob es nicht schon genug regnete. „Scheiß Herbst“, murmel ich und trete verärgert eine zerbeulte Spritedose die auf dem Gehweg liegt. Ist wohl der Ausgleich dafür, dass ein Hitzesommer ein Großfeuer ausgelöst hat. Ich bin froh, dass wir mitten in der Stadt leben. Mit wir meine ich meinen Partner Jack und mich. Ich arbeite als Privatermittler und Jack ist Florist. Mal wieder gehen mir die Worte vom Morgen noch durch den Kopf und ich versuche sie zu ignorieren. Jack hatte mir schon wieder Vorwürfe gehalten, es sei ein Wunder, dass ich da noch in ganzen Stücken rauskomme. Manchmal gerate ich zwischen die Fronten und bin auch schon so mancher Kugel entkommen. <<Dein Job bringt dich noch ins Grab>>. Wütend hatte ich die Hände auf den Tisch geknallt. <<Zum letzten Mal. Es ist meine Sache. Wenn du meinst, das er das tut dann ist das eben so. Ich mache dir doch auch keine Vorwürfe, dass du irgendwelches Grünzeug als dekorierst und verkaufst weil deine Tante das so wollte>>. Jack hatte mich nur wütend angesehen.>> Der Laden befindet sich seit drei Generationen im Familienbesitz. Da Tante Agnes nun mal keine eigenen Erben hatte, habe ich das übernommen, weil ich mir eh etwas anderes vorstellen konnte, als ewig im Elternhaus zu bleiben und dann noch den Hof zu übernehmen.>> Beleidigt, als hätte ich seine Familienehre verletzt, hatte er seine Tasse mit dem Aufdruck „The Crossroads of America“ und dem Symbol von Indiana in den Geschirrspüler gestellt. Ich hatte mich nur noch mit einem flüchtigen Kuss verabschiedet. Eigentlich sollte ich mich jeden Morgen so verabschieden, als könnte es mein letzter sein bei der Momentanen Jobsituation. Aber öfter gibt es Krach und das Liebesleben läuft er bescheiden. Oft schläft Jack bereits, wenn ich nach Hause komme und manchmal merke ich sogar, wie er nachts abgewandt von mir schläft, da ich durch den Job einen eher leichten Schlaf habe.
Die Sorgen ignorierend fahre ich zur Arbeit. An der Kreuzung lasse ich meine Wut ab, indem ich jemanden als Vollidiot betitel und laut hupe, da der Fahrer meine Vorfahrt nicht beachtet und einfach bei Rot über die Ampel fährt. Ein ziemliches lausiges Wohnmobil rauscht nur knapp an meiner Motorhaube vorbei. -Geld für so eine Karre aber keine vernünftige Fahrschule gehabt, was?- Leider sehe ich sein Kennzeichen nicht. Bevor ich den nachfolgenden Verkehr aufhalte, entscheide ich mich dazu Gas zu geben und es gut sein zu lassen.

Jack POV


Der Streit mit Gabriel beschäftigt mich auch Stunden später noch. Ich mache mir nur Sorgen um uns und unsere Zukunft und habe das Gefühl, dass er das nicht begreifen will. Vielleicht merkt er es nicht und ich spreche ihn darauf an. Blumen habe ich ihm schon länger nicht mehr mitgebracht. Ich betrachte seine Lieblingsblumen Lavendel und rote Rosen. Seufzend wende ich mich ab, als die kleine Türglocke an der Ladentüre Kundschaft ankündigt. Ich begrüße den Kunden freundlich und lasse ihn in Ruhe schauen, wobei ich ihn auch heimlich im Auge behalte. Sein eher rauer und wilder Kleidungsstil lässt drauf schließen, dass er wenig von sich hält. Ein junger Mann mit ein wenig Bartwuchs. Dunkelbraunes Haar und ebenso braune Augen. Ich bin niemand der schnell über andere urteilt und bin nur deshalb etwas skeptisch, da ich in der Vergangenheit ab und an Gesindel im Laden hatte, was ich am Ende nur durch drohen mit der Schusswaffe vertreiben konnte, die im Safe unterm Kassentresen liegt.<<Kann ich Ihnen behilflich sein?>>,frage ich nach einer Weile. <<Ja. Ich ähm. Also ich suche etwas für meinen Chef. Nichts aufdringliches. Nur eine Kleinigkeit. Ich weiß, dass er Blumen, Wein und Pralinen als Gesten sehr schätzt und ich will ihm einfach mal meinen Dank zeigen, da ich dank ihm meine Haupteinnahmen habe.>>Ich nicke freundlich. Der junge Mann scheint doch nicht von der Sorte zu sein, die mir öfter Ärger bereitet hat.<<Wie wäre es mit Glockenblumen. Diese stehen für Dankbarkeit.>> Der junge Mann lacht verlegen. <<Das klingt doch gut. Dann nehme ich die.>> <<Gerne.Im Topf oder als Strauß?>> <<Als Strauß. Denke ich>>, antwortet der junge Mann und sucht sein Geld zusammen, während ich ihm ein Gesteck fertig mache. Ich verlange nicht viel. Die fünfzehn Dollar für einen großen Blumenstrauß hat er schnell zusammen, bedankt sich freundlich und geht nach einer flüchtigen Verabschiedung. Ich verrichte meine weitere Arbeit und bediene noch ein paar Kunden sowie Stammkunden, ehe ich den Laden wie immer um 18 Uhr schließe. Heute ist schließlich Freitag. Über das Wochenende bleibt der Laden zu.


Jesse POV


Wie jeden Abend mache ich mich auf den Weg zu meiner „Arbeit“. Eine richtige Arbeit ist es nicht. Halbnackt an der Stange tanzen und sich Dollarnoten zustecken lassen. Aber wenigstens ist es legal und ich habe sogar eine Steuerkarte. Daher kann mir keiner was. Die Kunden dürfen nur gucken und nicht anfassen. Wenn, dann gibt es Ärger mit dem Sicherheitsdienst. Ich betrete den Hintereingang nachdem ich mein Auto und gleichzeitig meine „Wohnung“ auf dem Mitarbeiterparkplatz abgestellt habe. Wie immer bin ich aufgeregt und frage mich, wie es laufen wird und ob ich die Kundschaft gut unterhalte. Da ich bisher noch wenig Erfahrung habe, übe ich oft tagsüber, wenn niemand da ist. Ehe ich zu meinen Spind gehe, schaue ich beim Chef vorbei. Dieser freut sich über die Geste, kommt zu mir, nachdem er die Blumen in eine Vase gestellt hat und streichelt mir zärtlich den Hintern. Kopf. will, hält er mich kurz zurück.<<Warte mal kurz. Ich hätte da noch ein Angebot für dich. Du musst das natürlich nicht annehmen und ich zwinge dich nicht. Es ist eine private Sache und ich möchte, dass du niemanden davon erzählst.>> Ich mag vielleicht mein High School Abschluss mit Hängen und Würgen grade so geschafft haben und habe keine berufliche Perspektive aber ich bin nicht blöd. Mister Blair lädt mich offen gesagt zu einem privaten Fick ein. <<Nein kein Interesse. Aber ich komme darauf zurück, wenn ich das möchte. Das käme nur drauf an, was dabei für mich herausspringt.>> <<Jederzeit, Jesse>>, sagt er noch als ich sein Büro verlasse. Ich versuche nicht mehr daran zu denken Eilig schlüpfe ich in mein heutiges Outfit und tanze mich im Übungsbereich warm.  

Es ist bereits drei Uhr nachts als meine Schicht beendet ist. Ein paar Tanzeinlagen später sitze ich vor meinen Spind und zähle das Trinkgeld, welches ich für heute bekommen habe. Ich seufzte. Es sind immerhin 50 Dollar. Ich sollte dankbar sein, dass die Gäste, die eine private Vorstellung gebucht hatten, so großzügig waren. Ich denke an den Auftritt zurück und ärgere mich, da ich einmal fast an der Stange abgerutscht wäre.- Gehts eigentlich noch peinlicher, McCree?- Mir ist klar , dass ich so schnell nie wieder einen privaten Auftritt machen werde, für den Gäste viel Geld zahlen müssen. Sicher haben sich meine Kunden bei Mister Blair beschwert. Als ob ich das schon geahnt hätte. Mister Blair ruft mich zu sich. Mir ist klar, dass er meinen Auftritt gesehen hat. Überall sind Kameras. Außer auf den Kundentoiletten.<< Sie wollen mich sprechen>>? <<Ja. Es geht um deinen Auftritt. Und bevor du mir jetzt noch ins Wort fällst. Es hätte besser laufen können. Du bist noch wenig erfahren und solltest keine Vorführungen an der Stange machen, von denen du wenig bis keine Erfahrung hast. Wenn du da runter gefallen wärst, hättest du dir das Genick brechen können>>. Mister Blair ist sauer. Ich hab es verbockt. <<Es tut mir leid, Mister Blair. Ich bringe das wieder in Ordnung. Aber warum haben Sie mich das machen lassen und nicht jemanden, der mehr Erfahrung hat?>> Mister Blair seufzt. <<Der Kunde entscheidet. Nicht ich. Du kannst jetzt gehen. Wir reden ein andermal in Ruhe weiter. Ich hab noch zu tun>>. Als ich gehe sehe ich kurz, wie Mister Blair seine Einnahmen zählt. So viel Geld hätte ich auch gerne. Aber es wird für immer ein Wunsch bleiben. Ich bin schon froh, dass ich die 50 Dollar behalten darf.


Jack POV


Gabriel schläft noch. Kein Wunder. Er ist schließlich gestern Abend sehr spät und völlig erschöpft nach Hause gekommen. Ich bin froh, dass uns die Wochenenden für private Dinge bleiben. Ich bereite Pfannkuchen zu, während die Kaffeemaschine läuft. Geräusche aus dem Bad, welches an unser Schlafzimmer grenzt, verraten mir, dass mein Lebensgefährt wach ist. Das überrascht mich sogar.<<Guten Morgen. Es tut mir leid, dass es gestern Abend schon wieder so spät geworden ist.>> <<Guten Morgen>>, gebe ich ihm freundlich als Antwort und begrüße ihn mit einem Kuss.Er freut sich über das Frühstück. Gabriel sieht sehr müde aus. An seinem Gesicht erkenne ich die Sorgen, die ihn quälen. Ich spreche ihn lieber nicht drauf an, da ich weiß, dass er nur wieder wütend wird und ich will den Tag nicht mit einem Streit wie gestern beginnen. Draußen ist das Wetter ungemütlich und ich schlage vor, dass wir den Tag auf der Couch verbringen. Mein Gegenüber lächelt und meint, es sei eine gute Idee. <<Sollen wir uns einen Film auf Netflix anschauen oder willst du lieber etwas zocken>>?Gabriels Frage bringt mich zum Nachdenken. <<Lass uns einfach im Playstation Store schauen, was die da haben>>, schlage ich dann vor.

So verbringen wir den Tag damit uns gegenseitig bei Plants vs Zombies Garden Warfare fertig zu machen oder wir halten uns mit dem neusten Just Dance fit wobei ich gegen Gabriels Tanzeinlagen wie ein Trampeltier wirke. Am Abend steht ein Besuch in einem Club an der gut besucht ist und ziemlich voll. Vor dem Eingang warten schon viele Leute. Eine Gruppe junger Männer wartet ebenfalls am Eingang. Darunter fällt mir auch der junge Mann auf, der bei mir den Blumenstrauß gekauft hat. Und dieses Mal hat er sich sogar etwas in Schale geworfen. Ich schenke ihm aber keine allzu große Beachtung. Ich bin gespannt, wie der Abend verlaufen wird.
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