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Zeiten ändern sich und dich

GeschichteSchmerz/Trost / P18 / Gen
Cell OC (Own Character)
20.07.2018
13.03.2020
40
100.156
12
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12.03.2020 3.186
 
Kapitel 37




Weiter sah Cell auf die junge Frau hinab.
>>Kannst du allein aufstehen kleines Mädchen?<<
Louise versuchte es, scheiterte aber kläglich.
>>Keine Chance.<<
Erschöpft lächelte sie zu Cell hinauf, der der jungen Frau eine Hand reichte, die die Brünette annahm und sich auf die Beine helfen ließ. Selbst als Louise stand musste sie sich an Cells Arm fest halten um nicht gleich wieder in die Knie zu gehen.
>>Ich kämpfe jeder Zeit gern gegen dich, kleines Mädchen.<<
Ein kurzes Lächeln des Mischwesens, das aber schnell wieder schwand. Es würde keinen weiteren Kampf geben. Sollten er und Louise noch einmal aufeinander treffen, dann würde er sie einfach auslöschen, ohne etwas dagegen tun zu können.
>>Aber für heute war es genug. Ich musste etwas brutaler werden. Du bist so verrückt und hättest sonst über deine Grenzen hinaus gekämpft.<<
>>Ja….. vielleicht. Aber irgendwie muss ich dich ja Mal dazu bringen endlich was zu unternehmen.<<
Ein grummeln kam von der Brünetten. Sie wollte doch nur das Cell dieses elende Programm überwand. Doch der Ärger verschwand ganz schnell, als Cell seine junge Schülerin umgriff, mit ihr abhob und sie zu einem kleinen Felsvorsprung abseits ihrer Freunde brachte.
>>Ich nehme nicht an, das du dir ihre Fragen jetzt anhören willst.<<
Im ersten Moment konnte Louise gar nicht antworten. Sie war rot geworden. Nur leicht, aber dennoch sichtbar. Es war jedes Mal seltsam wenn sie darauf angewiesen war, das Cell ihr half. Wobei sie gleichzeitig die Sicherheit genoss, die sie empfand, wenn er sie hielt.
>>Was…? Ach ja.<<
Langsam realisierte die Brünette wovon das Mischwesen da sprach. Die Fragen hatten sie vor ihrem Kampf ja schon vertrieben. Jetzt wäre das Ganze sicher noch schlimmer. Es war also ganz gut so, ein wenig Abseits zu sitzen.
Cell sah Louise ruhig an. Wovon nur hatte die junge Frau gesprochen? Was sollte er unternehmen, damit das Ganze anders endete? Sollte er sich gegen sein Programm stellen? Bei dem Gedanken musst das perfekte Geschöpf noch einmal lächeln. So naiv konnte nur Louise sein, zu glauben, dass dies möglich sein könnte. Er konnte sich nicht gegen seine Bestimmung stellen, niemals. Er würde kämpfe, entweder bis er alles vernichtet hatte, oder er getötet wurde. So sehr er diese Art an Louise mochte, er selbst konnte sich nicht von der bitteren Realität abwenden, wie sie es tat.
>>Bleib hier und misch dich nicht mehr ein kleines Mädchen.<<
Damit flog er wieder auf die Ebene zurück und ließ Louise zurück, die ihm nur nach sehen konnte. Selbst sie konnte kaum noch daran glauben, dass sich hier irgendwas zum Guten wenden würde.

Schweigend hatten die Kämpfer die Situation beobachtet, die sich vor ihnen abspielte. Alle hatten geglaubt, dass Louise nicht lebend aus diesem Kampf raus kommen würde. Was auch immer sich da zwischen dem Monster und der jungen Kämpferin abspielte, es war zu abstrakt, als das einer der Krieger sich erklären könnte, wie es zu so einem Umgang zwischen den Beiden kommen konnte.
Es blieb jedoch keine Zeit sich weiter darüber Gedanken zu machen. Cell stand wieder auf der Ebene und sah zu Goku und den anderen hinauf.
>>Los, der Nächste!<<
Der Ton des perfekten Wesens war schärfer geworden. Noch immer saß der Unglaube und auch die Enttäuschung in Cell tief, wie leicht er Goku besiegen konnte. Was sollte jetzt noch kommen? Goku war der Stärkste Mann der Erde. Alles was jetzt kommen würde, wäre nur ein Herauszögern des Unvermeidbaren.
>>Gohan wird gegen dich antreten.<<
Selbstsicher grinste der Saiyajin-Krieger nach seiner Ankündigung und legte seinem Sohn eine Hand auf die Schulter.
>>Los mein Junge, du kannst diesen Kerl besiegen. Du bist der Einzige, der das schaffen kann.<<
Im Gegensatz zu Goku, war dessen Sohn bei weitem nicht so sicher. Wenn sein Vater aufgeben musste, was sollte er dann ausrichten?
>>Papa….. ich…..<<
Unsicher sah der kleine Junge zu dem Monster hinab, gegen das sein Vater ihn in den Kampf schicken wollte.
>>Ganz ruhig Gohan. Du hast meine Kraft doch gespürt. Ich wette du hast mehr drauf als das oder nicht?<<
Noch immer zögernd, nickte der Halb-Saiyajin.
>>Ja.<<
Aufmunternd sah Goku seinen Sohn weiter an.
>>Los, zeig alles was du hast. Du kannst Cell besiegen.<<
Es war nicht so das Gohan irgendeine Wahl gehabt hätte und so flog der Junge hinab und stellte sich vor seinen Gegner. Dieser hob eine Augenbraue und sah den Kleinen forschend an.
>>Das soll ja wohl ein Witz sein.<<
Was sollte es schon. Cell hatte selbst veranlasst das jeder gegen ihn antreten durfte. Würde er eben zuerst den Jungen auseinander nehmen.
Nicht nur Gohan und sein Gegner hegten Zweifel an dem, was Goku gesagt hatte.
>>Was soll das werden Goku?<<
Es war dem namekianischen Krieger anzusehen, das er alles andere als begeistert davon war, von dem was sein einstiger Feind da trieb.
>>Der Junge ist nun Mal der Einzige, der das schaffen kann. Er hat ein ungeheures Potential, das er nur freisetzen muss.<<
Grinsend sah der Saiyajin Piccolo an, dem ganz und gar nicht nach lächeln zumute war.
>>Das weiß ich selbst am besten. Aber er ist noch ein Kind und du wirfst ihm Cell zum fraß vor, ohne das Gohan weiß wie er seine Kraft nutzen kann.<<
Das Knurren Piccolos kam dem Zähne fletschen eines wilden Tieres gleich. Wie nur konnte Goku so verantwortungslos mit dem Leben seines eigenen Sohnes spielen?
>>Er wird es schaffen.<<
Zwar war der Saiyajin sich noch immer sicher, das er recht hatte, doch verschwand die Zuversicht aus seinem Gesicht. Ein leiser Zweifel regte sich, ob er nicht doch einen Fehler begangen hatte.

Ohne Vorwarnung stürmte der Cyborg auf den Jungen zu, der augenblicklich in ziemliche Bedrängnis geriet. Anfangs hatte Cell noch leichtes Spiel, was sich jedoch bald änderte. Gohan war wirklich stärker als sein Vater und begann sich mit aller Kraft gegen Cell durchzusetzen. Dies hielt aber nicht lange an. Das perfekte Wesen spielte mit dem Halb-Saiyajin und als er begann sich zu langweilen, legte er seine gesamte Kraft in seine Angriffe. Es dauerte nicht lang und Gohan stand schwer atmend vor seinem Gegner.
>>Wenn ich nur wütend werden könnte. Warum schaffe ich es nicht?<<
Nach dem ersten Schlagabtausch war dem Jungen klar geworden was sein Vater plante. Was Goku jedoch nicht bedachte, sein Sohn konnte seiner Wut nicht so einfach freien Lauf lassen. Das bisherige Training des Halb-Saiyajin war auf Selbstkontrolle ausgelegt, wie sollte er das jetzt einfach ablegen und seine Gefühle für sich nutzen?
Sofort wurde Cell hellhörig. Wenn Gohan wütend wurde, könnte er also noch mehr Kraft frei setzen? Ein bösartiges Grinsen schlich sich auf die Gesichtszüge des Mischwesens. Würde er doch noch einen ebenbürtigen Gegner bekommen? Er musste es auf jeden Fall herausfinden.
>>Du willst also wütend werden Kleiner? Na da kann ich behilflich sein.<<
Bösartig lachte Cell nach seinen Worten und der Stachel unter seinen Flügeln weitete sich zu einem Trichter, aus dem 5 unförmige Klumpen herauskamen. Nach wenigen Momenten formten sich diese aus und um Cell schwebten 5 Mini-Versionen seiner Selbst.
>>Darf ich vorstellen? Meine Baby-Cells.<<
Wieder lachte der Cyborg und hetzte die Kreaturen auf Goku und seine Freunde.
>>Was!?<<
Gohan wollte aufspringen, war aber noch zu ausgelaugt von seinem Kampf gegen Cell. Es blieb ihm nichts anderes übrig als zu zusehen.
Die kleinen Versionen des perfekten Geschöpfes waren beinahe zu stark wie Cells selbst und hielten ihre Kraft auch nicht zurück. Vegeta konnte sich gut gegen eins dieser Geschöpfe durchsetzen. Auch Piccolo kam zurecht. Ihm mochte nicht die Kraft des Saiyajin-Prinzen zur Verfügung stehen. Doch handelte sich bei dem Namekianer um einen Veteranen, der jeden Vorteil, den er hatte, meisterlich zu nutzen wusste.
Für Goku, Krillin und Tenchinhan sah es schon schlechter aus. Die Menschen waren zu schwach und der Saiyajin war noch viel zu ausgelaugt, von seinem Kampf gegen Cell. Es dauerte nicht lang bis Krillin und sein dreiäugiger Freund geschlagen am Boden lagen, während Goku immer mehr einstecken musste.
Es schien das Cell seine Wut über den Enttäuschenden Kampf, so an dem Saiyajin-Krieger auslassen wollte.
Sowohl Gohan als auch Louise waren zum sehen verdammt. Die junge Frau konnte nicht eingreifen. Cell hatte mit seinen letzten Aktionen, in ihrem Kampf dafür gesorgt, das die kunge Frau keine dummen Aktionen starten konnte. Und der junge Halb-Saiyajin war wie betäubt von dem Anblick, der sich ihm bot. Er spürte Zorn, doch wollte dieser einfach nicht aus ihm herausbrechen.
>>H-Hör auf!<<
Dem Jungen kamen die Tränen. Er fühlte sich absolut Machtlos und wusste nicht wie er seine Wut raus lassen sollte. Statt des Zornes übernahm den Halb-Saiyajin langsam Verzweiflung.
>>Aufhören?<<
Cell betrachtete den Jungen, der vor ihm in die Knie gegangen war und ihn finster aber mit Tränen in den Augen ansah.
>>Entweder du wirst endlich wütend und bekämpfst mich anständig, oder dein lieber Vater und sein kleiner Verein sterben. Es liegt ganz bei dir Kleiner.<<
Ein teuflisches Grinsen legte sich auf Cells Züge und er sah wieder zu der Gruppe, die von den Baby-Cells in immer größere Bedrängnis gebracht wurde.

Ohne es zu wollen, ließ Cell seinen Blick jedoch zu Louise schweifen. Die Brünette war inzwischen aufgestanden, zu mehr war sie nicht in der Lage. Genau erkannte das Mischwesen den zerschlagenen, verzweifelten Ausdruck in ihrem Gesicht. Es schien als wäre sie dabei aufzugeben, wie sie es schon längst hätte tun sollen. Zumindest versuchte Cell sich einzureden, dass es gut war, dass Louise endlich ihren Widerstand aufgab und das Unvermeidbare akzeptierte. Doch je länger er seine kleine Schülerin betrachtete, desto mehr schmerzte ihn was er sah. Dieser Ausdruck passte nicht zu Louise. Es passte nicht zu der jungen Frau aufzugeben und Tatsachen hinzunehmen, weil sie nichts dagegen tun konnte. Unwillkürlich ballte Geros Geschöpf die Fäuste und biss die Zähne zusammen, bis es in seinem Kiefer knackte. So sollte Louise nicht aussehen. Es war für das perfekte Geschöpf kaum zu ertragen, das er schon wieder dafür sorgte, dass sein kleines Mädchen schwach wurde. Warum tat er ihr das an, wenn er doch nichts anderes wollte, als mit ihr zu trainieren, ihr zu zuhören, sie zu beobachten und ihre einnehmende Art zu genießen? Wieso tat er nicht einfach das, was Louise sich, mehr als alles andere, von ihm wünschte und beendete Geros Wahnsinn hier ein für alle Mal? Wie um zu antworten, meldete sich Cells Programm von jetzt auf gleich in seinem Hinterkopf. Ein nervtötendes Flüstern, das zu einem unentwegtem Schreien anschwoll und ihn dazu drängte weiter zu machen. Doch der Cyborg rührte sich nicht, sondern sah noch immer zu der jungen Frau hinauf, ballte weiterhin die Fäuste und knurrte leise. Wie sehr hasste er dieses Stimme doch, die ihn seit dem Tag begleitete, als er diese Welt betrat. Sie sollte schweigen, still sein und ihn nachdenken lassen. Doch das Programm verweigerte ihm die Ruhe, die er wollte, sie verweigerte Cell sein Freiheit und fesselte ihn weiter an den Irrsinn Geros. Nicht mehr lange und die Stimme würde überhand nehmen. Bald würde sein Geist von seiner Programmierung vollkommen überschwemmt und in den Wahnsinn getrieben werden. Dann könnte nichts und niemand mehr das perfekte Wesen aufhalten und er würde die Erde zerstören, genauso wie es vorgesehen war.
Aber wieder hatte Cell sich geirrt. Seine Schülerin sah ihn plötzlich direkt an, als wüsste sie ganz genau, was in Geros Schöpfung vor sich ging. Das war unmöglich und doch erschien es Cell so. Kaum das er ihre Augen sah schwieg die Stimme in seinem Geist. War Louise nicht eben noch dabei zu akzeptieren, das niemand das hier ändern konnte? Wie konnte die junge Frau ihn dann so ansehen? Ihre Gesichtszüge waren sanft und nichts zeugte noch davon, das Louise aufgegeben haben könnte. Sie sah ihn genauso an, wie in der ersten Nacht, als sie sich trafen. Diese braunen Augen sahen Cell als etwas besonderes das sie nicht verlieren wollte. Wie konnte sie das nur immer noch wollen, nach allem was er getan hatte? Das Mischwesen kannte die Antwort und sein Körper entspannte sich langsam, nachdem seine Muskeln bis eben schmerzhaft verkrampft waren. Sie gab ihm keine Schuld, nicht einmal jetzt, wo sie seine Grausamkeit mitansehen musste. Alle Angst und Zorn, über das was hier gerade geschah und das was Cell schon zuvor getan hatte, galt einzig und allein Gero. Wie schon damals im Labor, als das perfekte Wesen seiner Schülerin von dem verrückten Doktor  erzählte.
Zum ersten Mal, seitdem Cell diese Welt betreten hatte, war die Stimme in seinem Geist vollkommen verstummt. Weiterhin sah er zu Louise hinauf und es schien ihm in diesem Augenblick wirklich möglich das Louise recht haben könnte. Wenn er nur ein wenig Zeit bekommen würde, dann könnte Cell sein Programm überwinden. Ihm lag nichts am Leben der Kämpfer, die sich hier nach wie vor gegen seine Miniaturkopien zur wehr setzten. Ihm lag auch nichts am Leben jener, die er getötet hatte, oder irgendeinem anderen Wesen auf diesem Planeten. Doch Louise wieder fröhlich zu sehen, ihr Training fortzuführen oder auch nur mit ihr zusammen zu sein und dabei verrückten Fragen der jungen Frauen zu lauschen, während sie neugierig etwas beobachtete, daran lag ihm etwas. Dies war das Einzige wofür das perfekte Wesen bereit wäre sich gegen das Programm zu stellen, wegen dem er überhaupt existierte. Und jetzt schien es ihm so als könnte er dies tun. Weiterhin Ruhe in seinem, sonst so geplagtem Geist. Und langsam legte sich ein Lächeln auf die Lippen des perfekten Geschöpfs. Ruhig schloss er die Augen und wandte sich von Louise ab, ohne das sein Lächeln schwand.
>>Du musst deinen Sturkopf wirklich immer durchsetzen, nicht wahr kleines Mädchen?<<
Noch immer herrschte angenehme Stille im Geist des Mischwesens und er gab ein geschlagenes und gleichzeitig erleichtertes Seufzen von sich.
>>Genug!<<
Augenblicklich ließen die kleinen Wesen, die Cell auf die Gruppe gehetzt hatte, von ihren Opfern ab und nahmen Abstand von diesen. Gerade noch rechtzeitig waren die Kämpfer von den Miniversionen befreit worden, denn viel konnten sie nicht mehr tun. Selbst Vegeta und Piccolo waren inzwischen angeschlagen, nachdem sie zu Zweit gegen die Baby-Cells antreten mussten, weil der Rest einfach nicht mehr fähig gewesen war sich zu wehren.

Weit entfernt, abseits des Kampfgeschehens, das schon bald über das Schicksal der Welt entschied, stand Yamchu auf einem Gras bewachsenem Hügel. Seitdem er vorm Grundstück der Capsul Corp. geflohen war, hatte er sich möglichst versteckt gehalten. Dennoch war er nicht untätig gewesen und hatte seine Pläne, Louise zurück zu gewinnen noch immer nicht aufgegeben. Die junge Frau war noch am Leben und dies war für den einstigen Wüstenbanditen Grund genug auch weiterhin an seinen Träumen von einem sorgenfreien und vor allem reichen Leben festzuhalten.
Es war unklar wann in seinem Geist der Hebel eingerastet war, der dazu führte das er nicht mehr rational dachte. Vielleicht gleich nach der geplatzten Hochzeit, vielleicht auch erst, als seine Freunde erfuhren was er schreckliches getan hatte. Letztendlich war es bedeutungslos. Yamchu konnte nicht mehr klar denken. Er war besessen davon Louise zurück zu haben. Ihm war nicht Mal der Ernst der Lage klar, in der die Erde sich gerade befand.
Grinsend hielt der Schwarzhaarige den Dragonballradar in der Hand und sah auf die sieben Kugeln hinab, die er gesammelt hatte. Anfangs, als er selbst noch glaubte das seine Auserwählte tot sei, wollte er die junge Frau damit wirklich nur ins Leben zurück holen. Doch dies hatte sich inzwischen geändert. Sie lebte und so konnte er die Wunderkugeln für etwas anderes nutzen. Wie dumm war er doch gewesen, dass ihm diese Möglichkeit erst vor kurzem eingefallen war. Wie fiel Mühe hätte sich Yamchu erspart, wäre er nur eher auf diesen Gedanken gekommen? Es war kein Platz für Reue. Mit dem was er sich wünschte, würde alles wieder ins Reine kommen. Das feine Leben, das der Kämpfer sich seit jeher wünschte, wäre ihm endlich sicher. Und auch seine Freunde würden ihm verzeihen müssen.
>>Meine kleine Rose. Bald wird wieder alles gut sein. Du wirst schon sehen.<<
Das Lächeln Yamchus hatte etwas eigenartiges an sich. Es wirkte seltsam bedrohlich und spiegelte den Irrsinn wieder, der ihn langsam aber sicher ergriffen hatte.
>>Shenlong erscheine!<<
Die Kugeln leuchteten grell auf und der Himmel begann sich zu verfinstern. Schwere, schwarze Wolken zogen sich in einer Spirale zusammen, durch dessen Zentrum ein Lichtstrahl geworfen wurde, der von den Dragonballs ausging. Blitze zuckten durch die undurchdringliche Wolkendecke und umspielten den immer gewaltiger werdenden Lichtstrahl der sich begann durch die schwarzen Wolken zu winden. Nur langsam verblasste das Licht und gab allmählich den Blick auf den Drachen frei, der mit seinen roten Augen denjenigen fixierte, der ihn gerufen hatte.
>>Du hast mich gerufen. Zwei Wünsche erfülle ich dir. Und nun nenne mir deinen ersten Wunsch.<<
Ehrfurchtgebietend dröhnte die Stimme Shenlongs über den sanften Hügel hinweg, auf dem Yamchu stand und zu dem Drachen hinauf sah.
>>Shenlong. Ich wünsche mir das Louise de Rose mich für immer liebt!<<
Der Wunsch war kaum ausgesprochen, da wurde das Grinsen des einstigen Wüstenbanditen breiter. Endlich, endlich würde sich alles erfüllen, von dem er je geträumt hatte. Louises Liebe würde ihn zu einem Mann ohne Sorgen machen. Und er konnte tun was immer er wollte. Sie würde ihn lieben, egal was er tat. Er wäre nicht nur reich und abgesichert, nein, die Frauen würden sich ihm Scharenweise zu Füßen legen. Noch mehr als schon zu vor. Der Kämpfer könnte sich weiterhin vergnügen, ohne Angst haben zu müssen sein Reichtum könnte verschwinden, denn Louise würde ihn dennoch lieben. Die junge Frau würde Yamchu alles vergeben und darum betteln, das er bei ihr bleibt. Ein Reizvoller Gedanke für den Schwarzhaarigen. Nachdem was Louise ihm alles für ärger gemacht hatte, wäre es, in seinen Augen, nur recht und billig sie hin und wieder betteln zu lassen. Ihr zu drohen zu gehen, nur um zu sehen wie sie unter dieser Angst zusammen brach. Zu sehen wie dieses arrogante Mädchen vor ihm kriechen würde, so wie er einst vergeblich vor ihr gekrochen war. Ja, das wäre sicher hin und wieder ein Vergnügen, das er sich nicht nehmen lassen würde. Und jetzt stand er nur noch einen Augenblick davon entfernt, das sich dieses Zukunft für ihn erfüllte.

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Hallo meine lieben Leser. ^.-.^
Nun stehen wir kurz vor dem Ende dieser Story und ich bin gespannt, wie euch das kommende Finale gefallen wird.
Seit gespannt, ich werde mich beeilen um euch nicht zu sehr auf die Folter zu spannen.

Das war es im Moment auch von mir.
Ganz liebe Grüße wünscht euch Draco. ^.-.^
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