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Zeiten ändern sich und dich

GeschichteSchmerz/Trost / P18 / Gen
Cell OC (Own Character)
20.07.2018
13.03.2020
40
100.156
12
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09.03.2020 3.230
 
Kapitel 35




Der Glatzkopf sah Piccolo noch einen Moment an und ließ seinen Blick dann wieder zu der Brünetten schweifen, die gerade scheinbar lachte.
>>Was? Wer sie gerettet hat? Vielleicht war es doch nicht so schlimm. Oder jemand hat sie gefunden und in ein Krankenhaus gebracht.<<
Für den ehemaligen Mönch war es unmöglich sich etwas anderes vorzustellen. Zwar zwang sich nach den Worten des Namekianers kurz der Gedanke auf, das Cell etwas damit zu tun haben könnte, doch dies erschien ihm einfach zu absurd. Krillin hatte nicht genug Fantasie um sich eine solch surreale Situation wirklich vorstellen zu können. Obwohl er Louise gerade sah, wie gelassen und merkwürdig fröhlich sie wirkte, war der Gedanke, dass die junge Frau dieses Monster näher kennen könnte etwas, das ihm als unmöglich vor kam. Und warum sollte dieses Monster der jungen Frau auch helfen? Das ergab keinen Sinn und der Kämpfer strich diese Möglichkeit aus seinem Geist.
Der Namekianer hingegen hatte bei weitem nicht so viele Schwierigkeiten sich vorzustellen, das Cell etwas mit Louises Überleben zu tun haben könnte. Auch wenn ihm kein Grund einfiel warum dieser so etwas tun sollte. Ruhig verschränkte er die Arme wieder und sah weiter in den Ring hinab.
„Ein Krankenhaus? Wäre es überhaupt möglich, dass die Kleine dann schon wieder so fit ist?“
Diesen Gedanken behielt Piccolo aber erst einmal für sich. Er durfte sich jetzt nicht von Vermutungen aus dem Konzept bringen lassen, dafür stand zu viel auf dem Spiel. Und weder er noch einer der Anderen wusste, wie schlimm es wirklich um Louise stand, nachdem Yamchu sie vor wenigen Wochen auf dem Feld angegriffen hatte. Es war durchaus möglich, dass Krillin recht hatte und es letztlich doch nicht so schlimm war. Aber ganz los ließ Piccolo seine Vermutung nicht mehr.

Die letzten Stunden vergingen. Louise war die ganze Zeit im Ring und neben Cell geblieben. Inzwischen trudelten die anderen Kämpfer ein, bis nur noch Goku und sein Sohn fehlten. Jeder der ankam warf einen verwirrten Blick in den Ring und es ergaben sich kurze Gespräche darüber, was dort los war. Einzig Vegeta beteiligte sich nicht an den Vermutungen. Ihn interessierte nur der Kampf gegen Cell und das er dieses Ding in den Boden stampfen wollte. Weder er noch einer der Anderen war je wirklich schlau aus Louise geworden, warum sich jetzt Gedanken über weiteres, seltsames Verhalten dieser Frau machen?
Etwa eine halbe Stunde bevor es los ging tauchten unerwartete Besucher auf. Ein Übertragungswagen fuhr auf den Ring zu und stoppte, mit quietschenden Reifen, vor dem Ring. Sofort sprangen drei Menschen daraus hervor. Einer der Männer richtete sofort seine Kamera auf Cell, der dem Ganzen keinerlei Beachtung schenkte. Ein Zweiter stellte sich danach in das Bild und gestikulierte wild.
>>Meine lieben Zuschauer. Wir sind hier live vor Ort des Geschehens. Hier haben wir das Monster Cell, der vor wenigen Tagen eine ganze Stadt zerstörte! Und hier ist auch schon unser Held, der uns alle retten wird!<<
Die Kamera schwenkte und wurde auf einen Mann gerichtet, der breit grinste, ein Peacezeichen in die Kamera machte und danach lautstark ankündigte wer er ist.
>>Macht euch keine Sorgen! Ich Mister Satan, der Weltchampion werde unsere wunderschöne Erde vor diesem Ungeheuer retten!<<
Sein Umhang wehte im Wind und gerade als der alte Angeber weiter reden wollte, drehte die Kamera sich wieder weg.
>>Hey! Ich war noch nicht fertig. Dreh die Kamera gefälligst wieder zu mir!<<
>>A-Aber Mister Satan, seht doch.<<
Der Moderator stotterte verdutzt über das, was ihm jetzt erst ins Auge gefallen war. Da stand eine Frau neben Cell und sah jetzt zu der Gruppe, die aufgetaucht war.
>>Was ist denn so wichtig!?<<
Wütend darüber, dass ihm gerade sein großartiger Auftritt verdorben wurde, stampfte er an den Beiden Männern vorbei zum Ring.
>>Was? Ein Mädchen? Kenn ich dich nicht irgendwoher?<<
Seine kurze Wut war verpufft, denn auch er hatte solch ein Bild nicht erwartet. Der Weltmeister war fest davon ausgegangen, das er der Einzige hier sein würde, um die Welt heroisch zu retten.
Nach den Worten des alten Mannes, sah Cell aus dem Augenwinkel zu diesem. Er konnte den Kerl unmöglich ernst nehmen. Aber woher sollte so eine Pfeife, wie der , seine Schülerin kennen?
Louise hingegen ging zum Ringrand und legte den Kopf schief.
>>Was machen sie hier Mister Satan? Und ich bin die Tochter von Nathan, erinnern sie sich?<<
Mister Satan lachte und das viel zu laut.
>>Ah! Genau. Man bist du groß geworden. Ich werde diesen Cell besiegen. Aber Kindchen, was machst du hier? Es ist gefährlich. Und warum stehst du bei dem Ding da?<<
Der Bärtige ging näher an Louise und flüsterte.
>>Es macht wirklich keinen guten Eindruck wenn ein nettes Mädchen wie du, bei so einem Monster steht.<<
Mit so etwas hatte Louise nicht gerechnet. Die junge Frau kannte den alten Schausteller flüchtig, da die Firma ihres Vaters für die Begrünung der Anwesen von diesem verantwortlich war. Sie erinnerte sich, das sie ihn als Kind ziemlich witzig fand.
>>Sie sollten gehen Mister Satan.<<
Danach drehte Louise sich einfach um, ging zu Cell zurück und sah zu ihm hoch. Dabei ignorierte sie die empörten Ausrufe des Moderators hinter sich, weil die junge Frau es wagte so mit dem Helden der Erde zu sprechen.
>>Schau nicht so. Er ist ein Kunde meines Vaters.<<
Die junge Frau war leicht rot geworden. Es war ihr peinlich, das Cell mitbekommen hatte, das sie diesen großschnäuzigen Kerl mehr oder minder kannte.
Der Angesprochene grinste jedoch fies und sah sie weiter an.
>>Na, war der Kerl dein großes Vorbild?<<
Sofort lief die Brünette knallrot an.
>>H-hast du sie noch alle!? Du bist so ein Penner, das du so was sagst!<<
Beleidigt verschränkte Louise die Arme, während das Lachen von Cell über die Gegend schallte. Da hatte er ja Mal einen richtigen Nerv getroffen.

Kurz bevor die Cellspiele begangen tauchten auch die letzten Beiden Kontrahenten des Mischwesens auf. Goku und sein Sohn Gohan erschienen direkt vor Krillin, der mit einem Aufschrei auf seinen Hintern fiel.
>>Goku verdammt….. Du wirst mich damit eines Tages noch umbringen!<<
Seufzend nahm der Glatzkopf jedoch die Hand seines ältesten Freundes an, der diesem dann hoch half. Erstaunt stellte Krillin fest, dass sowohl Goku als auch Gohan Super-Saiyajins waren, obwohl sie offensichtlich ruhig waren und ihre Kraft herunter geschraubt hatten.
>>Entschuldige. Aber wir wollten rechtzeitig hier sein.<<
Grinsend legte der Saiyajin die Hände hinter den Kopf und sah sich um.
>>Es sind ja alle da. Aber hey, ehm, was macht Louise schon da unten?<<
Fragend schaute er seine Freunde an, die mit den Schultern zuckten.
>>Wir haben keine Ahnung was da vor sich geht. Sie steht schon seit Stunden da unten und scheint sich mit Cell zu unterhalten.<<
Tenshinhan hatte es längst aufgegeben zu versuchen, das Ganze zu verstehen. Er war hier nur zur Unterstützung, ebenso wie Krillin und wohl auch Piccolo. Warum man zu ließ das die unerfahrene Kämpferin hier war konnte ihm keiner sagen, weshalb er auch das irgendwann einfach hin genommen hatte.

Kaum das Goku angekommen war, drehte sich der Cyborg um und sah zu dem Felsvorsprung hinauf. Er grinste erwartungsvoll und fixierte den Saiyajin mit seinem Blick.
>>Dann sind ja endlich alle da. Wer will als erstes?<<
Das Grinsen des Mischwesens wurde breiter. Diese Typen hatten ihm nichts entgegenzusetzen. Doch er würde gegen jeden von ihnen kämpfen, wenn sie es so wollten.
>>Ich bin der Erste.<<
Goku sah hinab und grinste ebenso erwartungsvoll wie sein Kontrahent.
Erst jetzt hatte das Fernsehteam die Gruppe in der Ferne bemerkt.
>>Es scheint ganz so als hätte sich eine unbekannte Gruppe eingefunden um ebenfalls gegen Cell zu kämpfen!<<
Die Kamera wurde auf die Kämpfer gerichtet.
>>Und ein junger Mann drängelt sich frech vor, obwohl unser geliebter Mister Satan schon ganz heiß darauf ist diesen Cell zu besiegen!<<
Diese Kerle waren so laut, dass sie sofort Cells Aufmerksamkeit hatten.
>>Seid ihr Pfeifen immer noch da?<<
Als Antwort stieg Mister Satan in den Ring, stellte sich breitbeinig auf, stemmte die Fäuste in die Hüften und lachte.
>>Ich werde gegen dich kämpfen und sonst niemand!<<
Alle sahen zu dem großschnäuzigen Angeber, der nur wenige Meter von Louise und Cell entfernt stand. Goku flog, nach der großen Ankündigung, hinab und landete bei dem alten Mann.
>>Entschuldige, du solltest besser abhauen. Cell wird dich sonst ganz sicher töten. Du bist nicht stark genug gegen den anzukommen.<<
Mit einem schiefen lächeln, kratzte sich der Saiyajin am Hinterkopf. Er wusste nicht was er von dem Typen halten sollte und wollte lieber endlich kämpfen. Am Rand des Ringes war das Fernsehteam in heller Aufregung, weil der junge Mann geflogen war. Darauf achtete aber niemand hier.
Während dieses ganzen, lächerlichen Auftritts sah Louise zu ihrem Lehrer hinauf.
>>Du wirst den alten Mann doch nicht töten, oder?<<
>>Wenn er liegenbleibt sobald ich ihn weg geschnippt habe, darf er erst einmal weiter leben.<<
Mehr konnte Louise im Moment nicht erwarten. Sie sagte auch nichts mehr, sondern verließ den Ring und flog zu den anderen auf den Felsvorsprung. Dabei wandte der Cyborg seinen Blick von Goku ab und sah ihr kurz hinterher.

>>Was hast du die ganze Zeit da unten gemacht Louise?<<
Krillin sah seine Freundin besorgt an. Ihr Verhalten war zu seltsam um es einfach hin zu nehmen. Die Angesprochene wandte sich an den ehemaligen Mönch und sah ihn ruhig an.
>>Ich hab mich unterhalten. Brauch ich deine Erlaubnis dafür?<<
Sofort grinste Killin schief. Die Brünette war ziemlich unheimlich, wenn sie so drauf war. Natürlich brauchte sie sich nicht vor ihm zu rechtfertigen, doch würde es ihrem ehemaligen Trainingspartner besser gehen, wenn er endlich verstehen könnte, was mit Louise los war.
Während des kurzen Wortwechsels war der Champion aus dem Ring befördert worden und der Kampf zwischen Cell und Goku ging los. Kaum das Mister Satan geschlagen war floh das Fernsehteam und nahm ihren bewusstlosen Champion mit.
Louise wandte sich zu dem aufflammend Kampf um und sah angespannt zu was passierte. Das Goku als Erstes kämpft hatte die junge Frau nicht erwartet.
>>Louise, jetzt sag schon was los ist? Was willst du hier überhaupt? Du kannst es nicht mit diesem Cell aufnehmen. Ehrlich, du kannst dir nicht vorstellen was der für Kräfte hat.<<
Der ehemalige Mönch wollte einfach nicht aufgeben und bohrte weiter nach, was bei Louise nur dazu führte das sie langsam wütend wurde. Sie hatte gerade besseres zu tun und musste konzentriert bleiben.
>>Es ist eh seltsam, dass du mit dem da unten ein Kaffeekränzchen gehalten hast, nachdem er tausende Menschen getötet hat. Denkst du das ganze hier ist ein Witz?<<
Auch Tenshinhan musste sich wieder einmischen und langsam aber sicher riss Louise der Geduldsfaden. Wagte es der einstige Schüler der Kranichschule gerade wirklich sie zu verurteilen? Der Kerl, der selbst schreckliche Dinge getan und dutzende Menschen schwer verletzt hat.
>>Könnt ihr jetzt Mal aufhören! Ich bin kein verdammtes Kleinkind mehr. Lasst mich in Ruhe, ich hab gerade echt besseres zu tun, als mir so was anzuhören!<<
Solch eine Aggression war ungewöhnlich für Louise, aber sie war genervt. Die Brünette hatte nicht bedacht, das es gerade jetzt zu solchen Fragen kommen könnte. Sie würde sich früher oder später erklären müssen, aber nicht jetzt.

Inzwischen war der Kampf zwischen Goku und Cell im vollem Gange. Die Beiden lieferten sich anfangs ein Katz- und Mausspiel. Man konnte es kaum einen Kampf nennen, da die Beiden den Angriffen des jeweils anderen immer wieder auswichen. Erst langsam kamen sie in fahrt und die Angriffe wurden härter. Es war jedoch deutlich, dass der Ring nicht nur ihren Bewegungsspielraum einschränkte, sondern dadurch auch ihre Kräfte.
Schon nach wenigen Minuten war Cell von der Idee es Ringes nicht mehr überzeugt und sprengte das nervende Ding einfach.
>>So ist es doch viel besser!<<
Und kaum das die störende Enge beseitigt war, wurde der ganze Kampf um einiges brutaler. Zum ersten Mal trafen die Beiden wirklich aufeinander und kämpften verbissen. Sich schenkte sich nichts und zogen schon nach kurzer Zeit die Landschaft ordentlich in Mitleidenschaft. Gerade schwebte Goku, nach einem harten Treffer über Cell und legte die Hände an seine Körperseite. Es war unverkennbar was der Saiyajin da vorbereitet, unter den geschockten Blicken seiner Freunde. Sollte er diesen Angriff jetzt auf Cell los lassen, könnte die gewaltige Energie den Planeten in ernste Gefahr bringen. Noch während die Gruppe um Goku daran dachte, das der Krieger gerade einen Fehler begann verschwand dieser und tauchte vor Cell wieder auf.
>>HA!<<
Die gewaltige Energiewelle riss den Cyborg mit sich, der solch eine Wendung nicht erwartet hatte. Als der Staub sich legte stand Goku schwer atmend noch immer an Ort und Stelle. Cell lag ein gutes Stück entfernt. Seine linke, ober Körperhälfte war vollkommen weg gefetzt.
>>Ja, Goku hat es geschafft!<<
Übermütig freute sich der ehemalige Mönch über die scheinbare Niederlage Cells. Auch Tenshinhan und Gohan waren überzeugt, dass es nun vorbei sein musste und atmeten erleichtert durch. Vegeta hingegen blieb wer er war und zeigte keine Regung.
>>Blödsinn.<<
„Komm schon Cell…… Bitte, du kannst das alles aufhalten. Bitte mach etwas!“
Die ausgelassene Stimmung wurde von Louises ruhiger Stimme abrupt zerschlagen. Dabei merkte die Frau nichts davon. Sie war zu sehr auf den Kampf konzentriert. Das konnte unmöglich alles gewesen sein. Zwar hatte sie nie die wahren Kräfte Cells zu spüren bekommen, aber sie wusste einfach, dass da noch mehr war. Außerdem wusste sie, dank Geros Computer, mehr als die anderen.
>>Cell kann sich regenerieren. Das ist noch lange nicht vorbei.<<
Was sie sagte war kaum mehr als ein Flüstern, das sie unwillkürlich von sich gab. Ihr unbedarftes Selbst sorgte dafür, das die Brünette nicht mehr darauf achtete was sie von sich gab.
>>Woher weißt du das?<<
Tenshinhans Stimme zerschnitt die angespannte Luft und sorgte dafür, dass Louise sich bewusst wurde, was sie gerade gesagt hatte. Jedoch antwortete sie nicht, sondern ließ die Arme langsam sinken und sah weiter hinab zum Schlachtfeld. Dort sprang Cell gerade auf, regenerierte seinen schwer beschädigten Körper und lachte, als er Gokus Unglauben sah. Nur um sofort wieder auf den Super-Saiyajin los zu gehen.
>>Los! Sag schon woher du das wusstest!<<
Noch immer keine Antwort der Angesprochenen. Was hätte sie auch sagen sollen? Wie hätte sie jetzt erklären können, was alles geschehen war? Stattdessen schwebte sie auf und flog von dem Felsvorsprung weg. Sie landete auf einem, noch heilen Felsen, um den Kampf von dort weiter zu beobachten.
Der Dreiäugige war drauf und dran Louise zu folgen, wurde aber von Piccolo aufgehalten.
>>Lass das Tenshinhan.<<
Mehr sagte der namekianische Krieger nicht. Das reichte um Tenshinhan ruhig zu stellen. Dieser konnte eh nichts tun. Er musste nicht herausfordern, dass Piccolo ernst machte um den Dreiäugigen aufzuhalten. So sahen wieder alle dem Kampf zu, der immer mehr darin ausartete, das Goku Prügel bezog und sich kaum noch gegen Cell zur wehr setzen konnte. Dennoch blieb eine angespannte Stimmung zurück. Und diese besserte sich nicht als Goku plötzlich lächelte und die Form des Super-Saiyajin verließ.

>>Ich gebe auf.<<
Das war das letzte was die Freunde um Goku und auch Cell erwartet hatten. Wie sollte es jetzt weiter gehen, wenn selbst Goku aufgab? Etwas das nie zuvor geschehen war.
>>Was soll der Blödsinn? Ich bin noch nicht fertig mit dir Goku, also verwandle dich wieder und lass uns weiter machen!<<
Der Cyborg war gereizt. Er fühlte sich verhöhnt und wollte nicht wahr haben, das der Gegner, auf den er über 20 Jahre gewartet hat, so einfach aufgab. Das Goku ihm so sehr unterlegen war. Es sollte doch ein ebenbürtiger Kampf werden.
>>Das würde nichts bringen Cell. Ich bin nicht stark genug.<<
Der Saiyajin-Krieger grinste und kratzte sich am Hinterkopf.
>>Tut mir echt leid.<<
Cell konnte es nicht fassen. War das alles ein schlechter Witz? Er hatte nicht einmal seine ganze Kraft einsetzen können und es sollte schon wieder vorbei sein. Die Finger des perfekten Wesens zuckten und sein Ausdruck wurde zu ernster Wut.
>>Verwandle dich auf der Stelle zurück!<<
Doch der Angesprochene lächelte immer noch und sah sein Gegenüber ruhig an.
>>Ich sagte doch schon, dass ich nicht stark genug bin. Ich habe alles gegeben.<<
Louise sah es sofort. Geros Schöpfung war drauf und dran die gesamte Gegend platt zu machen, vor Wut. Das schien Goku noch nicht klar zu sein. Gerade als der Saiyajin noch etwas sagen wollte, schwebte Louise vor ihn und sah Cell ruhig an.
>>Dann bin ich jetzt dran.<<
Mit einem Lächeln auf den Lippen sah sie Cell an, dessen Wut wieder abflaute, als er seine kleine Schülerin sah. Er wurde wieder ruhig und verschränkte die Arme.
>>Also gut. Dann zeig mir was du drauf hast, kleines Mädchen.<<
Der Cyborg grinste. Seine Wut war der Vorfreude auf den Kampf gegen Louise gewichen. Sie würde ihn bestimmt nicht enttäuschen. Das hatte sie noch nie getan.
>>Hey Louise.<<
Goku hinter ihr, legte der jungen Frau eine Hand auf die Schulter und beugte sich zu ihr.
>>Lass das lieber sein. Ich find ja gut das du kämpfen willst. Aber der Kerl wird dich einfach in Stück reißen. Das ist kein Kampf. Ich hab einen Plan, also keine Sorge. Los, geh zu den anderen.<<
Nur einen Moment später war Cell bei Goku, griff dessen Arm und zwang diesen so, die Hand von Louises Schulter zu nehmen.
>>Du hast aufgegeben, also verschwinde! Jetzt ist die Kleine dran.<<
Der Blick von Geros Schöpfung wurde ernster und durchdringender.
>>Und nimm deine Hand da weg!<<
Nachdem Cell klar gemacht hatte, was er von Gokus kleinem Auftritt hielt, warf er ihn einfach zu der Gruppe hinauf. Goku fing sich noch rechtzeitig und landete bei den anderen.
>>Was war das denn?<<
Verständnislos kratzte der einfältige Saiyajin sich am Hinterkopf und sah hinab.

>>Ich kann durchaus für mich selbst sprechen Cell.<<
Dennoch lächelte Louise leicht.
>>Ist mir klar, aber der Kerl hat mich heute schon genug genervt. Und jetzt lass uns anfangen. Ich will sehen was du kannst, kleines Mädchen.<<
Nach seinen Worten entfernte Cell sich wieder. Er und seine junge Schülerin gingen in Kampfstellung. Cell passte sein Niveau auf das von Louise an. Und da dieses inzwischen um einiges höher lag, als noch vor wenigen Wochen, zog eine Schockwelle über die zerstörte Ebene, als die Unterarme der Beiden aufeinander trafen.
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