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Zeiten ändern sich und dich

GeschichteSchmerz/Trost / P18 / Gen
Cell OC (Own Character)
20.07.2018
13.03.2020
40
100.156
12
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14.03.2019 3.009
 
Kapitel 21





Auf seinem Weg zu Louise gab Cell Vollgas. Das Wasser wurde in Fontänen zu den Seiten weg gedrängt, als er knapp über der Meeresoberfläche entlang flog. Was er spürte gefiel ihm nicht. Ganz und gar nicht. Trotz einer plötzlichen Ki-Steigerung seiner Schülerin und dem entfernen der anderen Energie danach war er besorgt, ohne sich diesem Gefühl ganz bewusst zu sein. Denn nach diesem Anstieg war ihr Ki beinahe vollkommen erloschen und bewegte sich auch nicht mehr von der Stelle. Was auch immer dort passiert war, irgendwas stimmte nicht mit der jungen Frau, da war er sich sicher.
Gerade als Krillin seinen Freund Yamchu mit dem Handy erreicht hatte war Cell an dem Feld angekommen.
Entgegen seiner Befürchtung saß Louise auf dem Brachland und war nicht bewusstlos. Er landete und machte ziemlich große Augen als ihm plötzlich ein violetter Ki-Ball entgegen geflogen kam, der  vor seinen Füßen einschlug.
>>ICH SAGTE KOMM NICHT ZURÜCK YAMCHU! VERSCHWINDE!<<
Die Junge Frau hatte nur ein rauschen gehört als Cell gelandet war und war davon überzeugt das Yamchu zurück gekommen sei um sie anzubetteln, ihm zu verzeihen. Sie hatte Schmerzen, Angst und das Gefühl das etwas nicht richtig war. Das etwas mit ihr nicht stimmte. Daher hatte sie sich nicht einmal richtig umgedreht, nachdem sie panisch aufgesprungen war. Ihren linken Arm, der selbst von Schmerzen wie betäubt war, presste sie gegen ihren Brustkorb. Den rechten Arm hatte sie ausgestreckt. Das aufgewühlte, braune Haar klebte ihr in Strähnen am Schweißnassen Gesicht und dem Nacken. Im Moment war sie kein wirklich guter Anblick.
>>Hey, hey. Ganz ruhig kleines Mädchen.<<
>>Nenn mich ni…..<<
Louise stutzte. Diese Stimme war eindeutig nicht die von Yamchu. Außerdem hatte Dieser sie noch nie „kleines Mädchen“ genannt. So drehte sie endlich den Kopf in die Richtung, in die sie Blindlings die Ki-Kugel gefeuert hatte.
>>Cell?<<
Ungläubig sah sie das Wesen an. Sie erkannte ihn kaum wieder nach seiner Verwandlung und die Erleichterung darüber das es nicht Yamchu war, der sie wieder belästigte ließ die junge Frau in die Knie gehen. Für Louise war es nicht unbedingt das tollste, das sie sich in dem Moment als Cell zurück kam, in diesem jämmerlichen Zustand befand. Doch diese Gedanken verschwanden ebenso schnell wie sie gekommen waren, als wieder eine Schmerzwelle ihren Körper durchzuckte und sie sich mit dem gesunden Arm am Boden abstütze. Sie sah Blut auf den trockenen, grauen Boden tropfen und fragte sich wo es her kam. So weit sie wusste hatte sie keine offenen Wunden. Nur diese Schmerzen. Das Atmen fiel ihr unglaublich schwer. Es rasselte irgendwo in ihrer Lunge und ein Geschmack lag auf ihrer Zunge den sie nicht zuordnen konnte.
Kurz nachdem Louise zusammen gesackt war, war Cell auch schon bei ihr und hockte sich vor sie. Im Gegensatz zu Louise konnte er sofort ausmachen woher das Blut kam, das hellrot in den Staub tropfte und vom ausgetrockneten Boden begierig aufgesogen wurde. Es floss aus ihrem Mund und der Nase.
>>Cell…. Irgendwas stimmt nicht….<<
Tränen bahnten sich ihren Weg über das verschmutzte, verschwitzte Gesicht der Brünetten.
>>I-Irgendwas ist falsch….. Ich kann nicht richtig atmen…..<<
Sie schluchzte und begann durch diese kleine Muskelrührung zu husten. Das Blut verteilte sich in einem feinen Nebel auf den Boden.
>>Bleib ruhig. Nicht in Panik geraten. Immerhin ist doch dein Meister hier.<<
Im Moment war Cell dankbar dafür das er so ziemlich immer ruhig und gefasst klang. Denn in Wahrheit war er alles andere als gelassen. Sie musste Innere Verletzungen haben. Das war eindeutig. Das künstliche Geschöpf wollte Louise etwas fragen, da sackte sie nach vorne weg und er musste sie auffangen, damit sie nicht auch noch aufschlug. Vorsichtig drehte er sie auf den Rücken und sah sie sich jetzt genauer an. Sie hatte das Bewusstsein verloren. Die Atmung war kaum noch auszumachen und ihr Ki schwand gegen Null. Was auch immer genau hier vorgefallen war, es war drauf und dran Louise das Leben zu kosten.

Der ehemalige Wüstenbandit hatte sich wirklich vorgenommen Louise nach dem erschreckenden Anruf von Krillin zu helfen. Doch sackte seine Zuversicht und sein Mut ins Bodenlose als er wieder an dem brach liegendem Feld ankam. Denn er war zu spät gekommen. Vor sich sah er Louise und das Monster von dem sein alter Freund gesprochen hatte. Und er löschte sofort seine Aura um sich nicht zu verraten.
Louise lag am Boden und das Monster kniete neben ihr. Mehr sah Yamchu nicht, dann ging er langsam rückwärts und suchte Deckung hinter den halb vertrockneten Büschen, die das Feld säumten. Er konnte ja eh nichts mehr tun. Warum sich also in den tot stürzen? Louises Aura konnte er nicht mehr spüren und immerhin gab es ja die Dragonballs. Da musste er sich nicht wieder umbringen lassen. Und so wartete er lieber ab bis er das Wesen in den Himmel aufsteigen und verschwinden sah. Danach blieb der ehemalige Wüstenbandit noch ein paar Minuten ruhig, bis er sich auf den Weg machte in die westliche Hauptstadt. Sein Mobiltelefon hatte er ja fallen lassen und er musste Krillin persönlich sagen was passiert war.

Ein knurren entfuhr dem künstlichen Wesen, dann nahm er Louise hoch und hielt sie vorsichtig auf den Armen. Feine Blutrinnsale liefen ihr aus Mund und Nase. Doch noch war sie am Leben. Für Cell gab es nur einen Ort wo er ihr helfen konnte und er flog los. Es war keine Zeit mehr zu verlieren. In ein Krankenhaus konnte er die junge Frau nicht bringen, also machte er sich auf zu den Bergen in der Nähe der westlichen Hauptstadt.
Obwohl die Zeit drängte flog er nicht mit voller Geschwindigkeit. Wer wusste schon was diese Krafteinwirkung auf den Körper der Frau noch anrichten würde. So musste er sich in Geduld üben und darauf vertrauen, das Louise kräftig genug war durchzuhalten, bis er ihr helfen konnte.
Die längsten 20 Minuten seines Lebens lagen hinter Cell als er endlich das versteckte Labor erreichte. Ohne in Hektik zu geraten betrat er das Labor und ging zu der Kapsel von C-18. Dort legte er Louise hinein und ging dann zum Computer, der unbeeindruckt von allem Geschehen in der Welt, vor sich hin arbeitete und dabei leise surrte. Cells Finger strichen über das Tastenfeld und öffneten das Programm, das zur Kapsel gehörte, in die er die Brünette gelegt hatte. Nur ein paar Befehle und der Computer begann seine Arbeit.
Danach ging der künstliche Organismus zur Kapsel zurück und schloss diese. Er sah durch das Fenster hindurch und beobachtete seine Schülerin. Die Kapsel führte die Scanns durch, die als Bilder neben ihr auf einem Bildschirm erschienen. Mit ernstem Blick betrachtete Cell die Bilder und knurrte wieder unwillkürlich. Was auch immer er im Training mit Louise angestellt hatte, es war nichts gegen die brachiale Gewalt, die zu diesen Verletzungen geführt hatte.
Rippen waren gebrochen, die Lunge gequetscht und eine Rippe hatte sich auch noch durch den linken Lungenflügel gebohrt. Es war ein Wunder das Louise den Weg hier her überlebt hatte. Der Körperscanner schickte weitere Bilder. Blutansammlungen waren im Brustkorb und dem Unterleib zu sehen. Zumindest wenn man wusste wie man diese Bilder lesen musste. Alle anderen Verletzungen waren Schmerzhaft aber nicht bedrohlich.
Nachdem der Computer mit der Analyse fertig war begann die richtige Arbeit. Aus dem Inneren der Kapsel waren nach Kurzem die surrenden, pfeifenden und bohrenden Geräusche von robotischen Apparaturen zu hören die dafür sorgten das Louise dies hier überleben würde. Eigentlich hatte Cell vor gehabt sich dem Computer zu widmen um einem Verdacht nach zu gehen. Aber das konnte er nicht. Stattdessen stand das perfekte Wesen weiter neben der Kapsel und sah durch das dicke Glas auf Louise hinab.
Wie sehr hatte er sich doch darauf gefreut Louise wieder zu sehen. Von ihr ein paar freche Sprüche zu hören und ihr Lachen, wenn er manchmal etwas Ratlos war, weil er nicht immer wusste wie er auf ihre Art reagieren sollte. Vielleicht wäre sie wütend gewesen, weil er so seltsam war und einfach verschwunden ist. Doch auch das hätte Cell mit Freuden auf sich genommen und sie schon wieder beschwichtigt. Er kannte sie gut genug um zu wissen das Louise nicht sehr nachtragend war. Man musste ihr nur etwas Zeit geben.Wie schwer war das schon? Nicht sehr, zumindest nicht für ihn.
Vielleicht hätte die junge Frau es sogar geschafft ihm eine Entschuldigung zu entlocken. Möglich wäre es durchaus. Und nun war da kein Lachen, kein frecher Spruch und keine verschränkten Arme, wobei ein kritischer Blick auf ihn geworfen wurde.
Während er weiter durch das Glas sah und den Geräuschen lauschte, die von den arbeitenden Maschinen ausgingen bemerkte Cell ein eigenartiges Gefühl in seiner Magengegend. Erst jetzt spürte er ein Ziehen und Drücken, das unangenehm in seinen Eingeweiden rumorte. Außerdem wurde ihm bewusste was für Sorgen er sich um diese junge Frau gemacht hatte. Daher kam auch das Gefühl der Übelkeit. Louise hatte es tatsächlich geschafft, das Cell sich sorgte. So sehr hatte sie sich schon in sein Leben und sein Denken geschlichen. Doch war das was Schlechtes?
Der Cyborg verneinte das für sich. Er war froh das sie da war und ihm Gesellschaft leistete. Das sie so verrückt und unberechenbar war. Auch wenn er dadurch Sorge, Zuneigung und Mitgefühl kennenlernte. Etwas wofür Geros Geschöpf nie ausgelegt war.
Zwei Stunden stand er neben der Kapsel, bis die Geräte fertig waren. Cell sah auf den Bildschirm neben der Kapsel und musterte die Alarmanzeige, die leuchtete und einen unbarmherzigen, schrillen Warnton von sich gab. Zwar konnten die Wunden versorgt werden, aber es gab ein anderes Problem. Louise hatte kaum noch genug Blut im Körper, damit ihr Herz funktionieren konnte. Blut gab es hier nicht. Und Mal eben jemanden ausbluten lassen oder ein Krankenhaus überfallen. So verrückt es war. Doch Cell hatte tatsächlich bedenken das seine Schülerin ihm das niemals verzeihen würde. Es gab eine andere Möglichkeit, auch wenn dies nicht ganz ohne Risiko war. Ihr Körper könnte das Mittel abstoßen, das Cell im Sinn hatte. Doch wenn es so kommen sollte, könnte er immer noch ein Krankenhaus um ein paar Blutkonserven erleichtern.
Sein Entschluss stand fest und er ging zu einer Tür im hinteren Bereich des Raumes. Als er sie öffnete strömte kalte Luft hervor und er betrat den kühlen, ausladenden Raum. Verschiedene Metallzylinder mit Proben und Substanzen, die Gero entweder gesammelt oder selbst geschaffen hatte, standen in hohen Regalen. Zielsicher ging er zu einem größeren Zylinder und öffnete ihn.
Zischend öffnete sich das Gefäß und gab den Blick auf mehrere Flächen frei, die mit einer grünlichen, dicken Flüssigkeit gefüllt waren. Drei der Flaschen nahm der Cyborg an sich, schloss den Zylinder und verließ den Kühlraum wieder.
>>Na Mal sehen. Also ehrlich kleines Mädchen. Ich mach mir wegen dir viel zu viel Gedanken. Nicht Mal jemanden töten darf ich für dich, weil du dann sauer wärst.<<
Er lachte kurz und ging dabei weiter zur Kapsel zurück. Dort drückte er einen Knopf und eine Klappe öffnete sich, hinter der eine Halterung verborgen gewesen war, in die eines der Glasfläschchen genau hinein passte. Zwei stellte er auf einen Metalltisch neben der Kapsel, die Dritte setzte er in die Halterung ein, schloss die Klappe und drücke wieder einen Knopf.
Er sah durch das Glas und erkannte wie die Flüssigkeit durch einen durchsichtigen Schlauch zu einer Nadel in Louises Ellenbeuge geführt wurde. Bisher wurde sie dadurch mit Schmerzmittel, Narkotika und Salzlösung versorgt.
>>Na Mal sehen.<<
Ganz genau beobachtete er die junge Frau. Bereit das Mittel augenblicklich zu stoppen. Doch es gab auch nach einigen Minuten kein Anzeichen dafür das ihr Körper negativ auf das Mittel reagierte. Nachdem Cell den Monitor noch kurz studiert hatte war er sich sicher das alles gut ging.
>>Tja Gero. So was hast du dir bestimmt nicht vorgestellt als du das Zeug entwickelt hast.<<
Er lachte.
Diese Flüssigkeit diente als eine Art Blutersatz bei seinen Operationen an Menschen, die er umwandelte. Jedoch wirkte es nicht bei jedem Menschen. War auch egal für das Mischwesen, solange es Louise half.
Nachdem sich Cell versichert hatte das Louise soweit stabil und außer Gefahr war widmete er sich endlich Mal seinem Verdacht.
Yamchu, den Namen hatte Louise genannt und sofort hatte seine Daten ein Bild zu diesem Namen. Es gab nur einen Kämpfer in seinen Speichern mit diesem Namen und der hatte eine Verbindung zu Son-Goku. Hieß dies, Louise hatte etwas mit Son-Goku zu tun? Dem Mann, den er irgendwann töten würde. Oder gab es doch noch jemand anderen, der stark genug war Louise so zu zurichten und den selben Namen trug. Es wurde Zeit das herauszufinden.

Auf dem Grundstück von Bulma herrschte inzwischen angespanntes Schweigen.
Krillin und Piccolo waren zur Capsule Corp geflogen, nachdem sie halbwegs zu Kräften gekommen waren. Währenddessen hatte Krillin seine Freunde angerufen und ihnen die Situation erklärt. Dabei hatte er auch von Son-Gohan erfahren, das dessen Vater wirklich bei Meister Kaio war. Außerdem hatte sich der Junge danach aus dem Haus geschlichen und war jetzt ebenfalls vor Ort. Wobei er neben Piccolo stand und diesen besorgt ansah.
>>Wirklich alles in Ordnung mit euch Beiden, Piccolo?<<
Der Namekianer lächelte. Son-Gohan war wohl der Einzige, der das schaffte.
><Alles gut Kleiner. Dieses Ding hat uns nicht töten wollen. Auch wenn ich nicht weiß was es nun eigentlich will.<<
Damit musste sich der junge Halb-Saiyajin erst einmal zufrieden geben.
Vegeta hatte sich die Geschichte angehört und war eher gelassen. Ein starker Gegner bedeutete nur eine weitere Chance seine Kräfte zu messen und besser als Son-Goku zu werden. Der ehemalige Mönch hatte es nach drei Versuchen aufgegeben dem Saiyajin-Prinzen die Gefahr deutlich zu machen.
Momentan beschäftigte Krillin eh etwas anderes. Er konnte Yamchus Energie spüren, die sich nährte und bald würde sein alter Freund hier ankommen. Das war gut, er war dem Monster also entkommen. Jedoch war Louise scheinbar nicht bei ihm. Im Augenblick machte er sich noch Hoffnung das sie irgendwo anders hin war. Er würde es ja gleich erfahren.
Vegeta sah den Ex seiner Frau als erstes und war nicht gerade Begeistert. Selbst in solch einer Situation konnte er diesen Kerl nicht ertragen. Doch ließ er sich nichts anmerken. Wie immer blieb Vegeta ruhig und beobachtete erst einmal.
>>Yamchu, na endlich.<<
Krillin ging zu seinem Freund, als dieser gelandet war.
>>Was ist passiert. Habt ihr dieses Ding Cell gesehen? Und wo hast du Louise gelassen?<<
Bulma war inzwischen auch von ihrem Stuhl aufgestanden und sah Yamchu misstrauisch an. Sie hielt ihren Sohn im Arm und blieb ruhig um den Kleinen nicht zu erschrecken. Doch der Gesichtsausdruck von Yamchu gefiel ihr nicht. Sie kannte das. Wie ein Hund der was ausgefressen hatte. Es war nur kurz zu sehen und wich dann einem traurigen Ausdruck. Aber es war eindeutig. Die Blauhaarige war sich sicher, das Yamchu irgendwas angestellt hatte. Auch wenn die anderen den Ausdruck in seinem Gesicht nicht mit bekommen hatten.
>>Yamchu, was ist da passiert?<<
Vegeta sah zu seiner Frau, als diese die Frage stellte.
„Sie ist sauer. Schlecht für diesen Spinner.“
Irgendwie fühlte Yamchu sich ertappt. Bulma klang nicht sehr freundlich oder besorgt.
>>Ich war bei Louise um mich zu entschuldigen. Sie meinte das es okay sei und wollte mir dann zeigen was sie kann.<<
Bulma sah den ehemaligen Wüstenbanditen weiter misstrauisch an.
>>Weiter.<<
>>Was wohl, wir haben gekämpft und ich bin danach weg. Als Krillin mich anrief bin ich dann wieder zu ihr zurück, aber….<<
Krillin nahm die Arme runter.*
Die Blauhaarige sah Yamchu ernst an.
>>Was aber? Wo ist Louise!?<<
Yamchu machte ein zerschlagenes Gesicht.
>>Dieses Ding hat sie erwischt. Ich kam zu spät um noch was zu tun. Aber wenn dieses Ding erst besiegt ist können wir sie mit den Dragonballs zurück holen!<<
Bulma fühlte sich wie erschlagen und musste sich setzen. Das ihre Freundin getötet wurde, wollte ihr nicht in den Kopf. Und das Yamchu das so leicht hin nahm war noch schlimmer. Dragonballs hin oder her. Aber Louise musste Todesangst gehabt haben in ihren letzten Momenten.
>>Oh man, du bist echt eine Pfeife.<<
Vegeta hatte sich dazu herab gelassen Yamchu anzusprechen und sah ihn ruhig an.
>>Am besten du verschwindest bevor sie dich gleich Vierteilt.<<
Der Saiyajin-Prinz konnte nicht einmal arrogant grinsen. Er mochte ja nicht unbedingt der Gefühlvollste sein. Doch er merkte sofort wenn es Bulma schlecht ging. Und im Moment war sie am Boden zerstört. Etwas das Vegeta ganz und gar nicht gefiel.
Yamchu hingegen fühlte sich Mal wieder beleidigt.
>>Was sollte ich denn tun? Es war schon zu spät und wenn erst alles vorbei ist, wird sie wieder gesund und munter bei uns sein. Arroganter Fatzke.<<
>>Es reicht.<<
Die Wissenschaftlerin stand auf.
>>Sobald Son-Goku zurück ist werden wie ihm erklären was los ist. Und was euch angeht. Ich kenne euch ja zur genüge. Ihr werdet wohl trainieren bis zum Umfallen. Und ich muss was nachforschen. Der Name Gero kommt mir bekannt vor.<<
Da ging sie auch schon. Zum einen wollte sie Yamchu nicht mehr sehen, der ihre Freundin scheinbar einfach dem Monster überlassen hatte und zum anderen musste sie diese Tatsache erst einmal verarbeiten. Außerdem stimmte etwas an der Geschichte nicht. Da war sich die junge Mutter mehr als sicher.
Der Saiyajin-Prinz ging einfach Wortlos. Er wollte trainieren #, alles andere interessierte ihn nicht. Wahrscheinlich hatten diese Typen eh übertrieben und waren einfach nur zu schwach. Er würde diesem Cell schon zeigen wo es lang ging, wenn er wieder auftauchte.
Auch der Rest ging seiner Wege. Es gab viel zu tun und jeder von ihnen würde sich auf seine eigene Weise auf das Kommende vorbereiten.
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