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Zeiten ändern sich und dich

GeschichteSchmerz/Trost / P18 / Gen
Cell OC (Own Character)
20.07.2018
13.03.2020
40
100.156
12
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Dieses Kapitel
1 Review
 
16.02.2019 1.722
 
Hallo liebe Leser. Da bin ich nach einer langen Pause wieder.
Es tut mir aufrichtig Leid, das ich so lange nichts von mir hab hören lassen.
Aber es war einfach sehr viel, sehr unerfreuliches los.

Jetzt aber gerät wieder alles ins Lot und ich hoffe, ihr freut ich genauso sehr wie ich, das es hier weiter geht.



Kapitel 15


Eine Woche wartete Louise vergebens auf die Rückkehr des Cyborgs. Danach entschloss sie sich sich von dort zu verschwinden. Die junge Frau wollte nicht länger allein in dieser Hütte bleiben. Jedoch wollte sie auch nicht zurück nach Hause. Noch hatte sie die Hoffnung Cell würde wieder zu ihr kommen. Und sie kannte dieses Insektenwesen. Wenn er sich entschloss wieder zu Louise zurück zu kommen, würde er sie auch finden. Egal ob sie sich zu dem Zeitpunkt an einem ganz anderen Ort aufhielt.
So packte sie die wenigen Sachen, die sie besaß und machte sich auf den Weg einen neuen Ort zu finden wo sie leben und trainieren konnte. Es zog die junge Frau nach Süden. Zwischendurch besorgte sie sich ein paar neue Sachen. Ihre Kleidung war wirklich zu kaputt um sich darin noch wohl zu fühlen. Einige Stunden war sie unterwegs, bis sie einen schönen, ruhigen und vor allem menschenleeren Strand fand. Sie wollte keine Menschen um sich herum haben. Nicht im Moment. Auch wenn sich Louise etwas einsam fühlte, würde ihr die Gesellschaft ihrer Freunde irgendwie auf den Geist gehen. Sie war sich sicher, das diese wieder zu sanft im Umgang mit ihr wären und das konnte die Kämpferin gerade gar nicht gebrauchen.

Und dennoch hielt sie ihr Handy in der Hand.
Seit einer Woche war sie allein und ihre Gedanken drifteten nicht nur zu Cell, sondern auch zu ihrem Vater. So ungern sie es sich eingestand, hatte sie doch ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Er hatte keine Ahnung wo sie steckte, oder was sie trieb. Außerdem hatte sie ihn einfach wortlos stehen lassen. Er musste krank sein vor Sorge.
Sie sah auf das Handy.
Es war voll aufgeladen, dank eines Dieselgenerators, der die Hütte, in der sie gelebt hatte, mit Strom versorgte.
Nervös tippte sie auf den schwarzen Bildschirm des ausgeschalteten Handys und seufzte erneut.
>>Ach was solls...<<
Die junge Frau schaltete das Handy an, tippte den Pin ein und wurde sofort mit Nachrichten, verpassten Anrufen und Mailboxaufzeichnungen erschlagen. Ihr Handy blinkte nun aufdringlich und sie begann erst einmal durch die Nachrichten zu Scrollen und zu überfliegen.
Nicht nur ihr Vater auch so ziemlich jeder andere den sie kannte hatte ihr geschrieben und Nachrichten hinterlassen. Sie bereute sofort das sie dieses Ding überhaupt eingeschaltet hatte.
Jetzt war es zu spät und sie begann sporadisch einige der Nachrichten zu lesen.
Wie sie befürchtete hatte, waren alle von ihrem Vater alarmiert worden. Die Meisten Nachrichten handelten davon, das sich doch bei ihm melden sollte, weil er sich sorgen machte.
>>Oh man….. Das ist doch.<<
Irgendwie machte ihr das ganze ein noch größeres schlechtes Gewissen. Sie fühlte sich egoistisch. Immerhin hatte sie in den letzten Monaten nur an sich gedacht und an das was sie wollte. Alles andere hatte sie gar nicht interessiert. Schon gar nicht ihr Vater, auf den sie eh wütend war.
Und nun kämpfte sie mit ihrem Gewissen, ihrer Wut und der Sorge.
Sie hörte auf die Nachrichten zu lesen und wählte ihre Mailbox an. Da würde wohl das Gleiche drauf zu hören sein, was sie eben schon las. Louise hielt sie das Gerät ans Ohr und als hörte sie die Stimme Gokus, gut gelaunt wie immer. Der Saiyajin sagte nur, das ihr Vater wohl immer wieder anrief um zu erfahren, ob Louise sich bei ihnen hatte blicken lassen.
Weitere Nachrichten. Immer der gleiche Inhalt von ihren Freunden. Bis sie eine Nachricht ihres Vaters abhörte. Der alte Mann klang besorgt, müde und irgendwie brüchig. Das schmerze Louise dann doch so sehr das sie das Handy runter nahm und den Bildschirm ansah.
>>Ich sollte ihm zumindest sagen das es mir gut geht...<<
Es kostete die Brünette Minuten bis sie sich überwunden hatte und endlich ihren Vater anrief.
>>Papa…?<<
Erschrocken nahm sie das Handy vom Ihr als ihr Vater hinein brüllte. Die Stimme viel zu hoch, brüchig und sich überschlagend.
>>Papa, beruhige dich. Es geht mir gut. Bei allen Göttern, hol Luft und brüll doch nicht so. Ich verstehe kein Wort.<<
Es dauerte etwas bis Nathan sich beruhigt, weil er endlich von seiner kleinen Tochter hörte. Louise wartete geduldig, hörte seiner Überbesorgnis und den tausenden Entschuldigungen zu, bis er endlich zur Ruhe kam.
>>Ist schon gut Papa. Wie gesagt, ich bin in Ordnung. Und ich weiß das es dir Leid tut….. Aber ich will ehrlich gesagt nicht darüber reden...<<
Die junge Frau wurde leiser.
>>Ich würde nur wieder wütend werden.. Lass mir Zeit damit, okay Papa?<<
Einige Zeit schweigen, dann atmete sie erleichtert durch. Nathan stimmte dem nur zu gern zu. Im Augenblick war dieses Thema etwas über das Beide nicht wirklich reden wollten. Louise begann dann einfach zu erzählen das es ihr wirklich gut ging und sie viel lernte.
Sie wollte einfach ein bisschen von dem was sie gesehen hatte mit ihrem Vater teilen. Immerhin liebte sie ihn wirklich sehr, trotz allem was nun vorgefallen war. Ein ungezwungenes Telefonat war da genau was wohl Beide brauchten.
Auch der alte Unternehmer redete über das was bei ihm so los war. Über die Geschäfte, wie schön der Sommer war und andere Dinge, die ihn so auf Trab hielten. Keiner der Beiden verlor ein Wort darüber das sie einander fehlten oder wie gern sich sehen würden. Das wäre Gift, zumindest im Moment.
Gut 40 Minuten unterhielten sie sich, um sich letztlich zu Verabschieden, mit dem Versprechen das Louise sich nun hin und wieder melden würde.

Irgendwie war dieses Telefonat gut. Es war unschön für Louise gewesen, sich von ihrem Vater zu distanzieren. Diese Unterhaltung über nichts wirklich wichtiges war nötig, auch wenn bei weitem noch nicht alles wieder in Ordnung war. Zumindest konnte sich die Situation durch diesen Anfang bessern.
Aber jetzt war sie wieder mit ihren Gedanken allein. Cell besaß so etwas wie ein Telefon nicht, wäre ja auch zu einfach gewesen. So war es  also nicht möglich über eine schützende Distanz hinweg auch mit ihm wieder alles gerade zu rücken. Es war einfach zum Haare raufen.
Letztlich blieb Louise nichts anderes übrig als weiter zu warten und ihr Training wieder aufzunehmen, sobald die Schulter der Brünetten dies zu ließ.

Geros Geschöpf suchte nun schon seit einer Woche nach C-17 und C-18. Aber er hatte immer noch keinen Anhaltspunkt auf die Beiden. Eigentlich sollten sie Chaos anrichten und die Menschen terrorisieren. Aber davon war nichts zu merken. Es gab nichts ungewöhnliches, woraus man schließen könnte, das die Beiden Cyborgs ihr Unwesen trieben.
Aber wirklich überraschen tat ihn das nicht. Er selbst machte ja auch nicht wirklich das, was er eigentlich sollte. Sonst hätte er die Beiden sofort nach seinem Reifungsprozess absorbiert und sich Son-Goku vor geknüpft. Gero hatte sich ganz schön verrechnet, was seine Schöpfungen anging.
Im Moment stand er auf einem Hochhaus und sah in die große Stadt hinab. Es war eine der großen Hauptstadt, von wo aus diese Welt am laufen gehalten wurde.
Doch irgendwie war er ziemlich sicher, das er hier kein Glück haben würde. Er hatte sämtlichen größeren Städte nach seinen Opfern abgesucht. Also musste er umdenken.
>>Ich frage mich was diese Beiden treiben.<<
Mit verschränkten Armen sah er weiter über die Stadt, während sein Schwanz leicht hin und her schwang. Es viel ihm schwer klar zu denken, da die Stimmte seines Programms zu einem ununterbrochenen Schreien angeschwollen war, das ihm inzwischen Schmerzen bereitete. So konnte er kaum noch ruhig bleiben. Es nützte nichts und er flog auf. Wenn sie nicht in den großen Städten waren, mussten sie sich irgendwo in ländlicheren Gebieten herumtreiben. Er würde sie schon noch finden, das musste er einfach.

>>Hey Goku, hast du das in den Nachrichten gesehen?<<
Was für eine dumme und überflüssige Frage, wie Chi-Chi beim aussprechen merkte. Ihr Mann dachte nicht ans Fernsehen sondern an Essen und Trainieren. Etwas anderes gab es für den Saiyajin kaum. Sie sah den, für sie oftmals unnützen Kerl an und verschränkte die Arme, als sie seine Aufgeblähten Wangen sah, weil er sich gerade eine riesige Keule zwischen die Zähne geschoben hatte.
>>Waff?<<
Die Schwarzhaarige seufzte.
>>Du bekommst auch gar nichts mit Goku!<<
Sie schlug auf den Tisch.
>>In den Nachrichten haben sie davon gesprochen, das sich zwei junge Leute einer Festnahme entzogen und dabei sämtliche Polizeiwagen in Sekunden zu Schrott verarbeitet haben.<<
Goku wusste nicht worauf seine Frau hinaus wollte und zuckte nur mit den Schultern. Er war ihre unvorhersehbaren Wutausbrüche schon lange genug gewohnt.
>>GOKU! Denk doch Mal nach. Wer außer dir und deinen nutzlosen Freunden schafft denn so etwas!? Willst du dir das nicht Mal ansehen? Vielleicht ist wieder Mal so ein Geisteskranker unterwegs, mit denen du dich so gern prügelst.<<
Der Saiyajin war erstaunt, seine Frau stachelte ihn zum kämpfen an? Er schlang das Fleisch hinunter, stand auf und fasste Chi-Chi an die Stirn.
>>Nein, Fieber hast du nicht.<<
Wut entbrannt hob die junge Frau eine Faust und gab dem armen Kerl eine Kopfnuss.
>>Lass den Blödsinn! Es ist hier in der Gegend passiert und ich will nicht das diese Typen auf meinen armen, kleinen Sohn los gehen, wenn er auf dem Weg zur Schule ist! Also kümmere dich gefälligst darum und lass Son-Gohan da ja raus! Kapiert!<<
Der Saiyajin rieb sich den Kopf. Da war ja seine Frau wieder, engstirnig und überbesorgt wie immer.
>>Ist ja gut. Ich schau mich um.<<
Schnell machte sich Son-Goku davon. Wenn seine Frau so drauf war, hatte er lieber viel Abstand zwischen sich und ihr. Doch sein Interesse war geweckt. Da haben zwei Typen einen ganzen Polizei-Einsatzttrupp erledigt und das ohne, das er irgendetwas mitbekommen hätte. Einen solchen Energieausbruch hätte er eigentlich spüren müssen. Vielleicht passierte ja doch Mal wieder was spannendes.
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