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Zeiten ändern sich und dich

GeschichteSchmerz/Trost / P18 / Gen
Cell OC (Own Character)
20.07.2018
13.03.2020
40
100.156
12
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.08.2018 2.892
 
Ich grüße alle meine Lieben Leser und Reviewer. Ihr seid einfach toll.
Und vielen Dank das ihr so fleißig lest und schreibt. Dadurch bin ich überhaupt erst in der Lage, zu schreiben.

Noch Mal Danke an Alle und liebe Grüße, Draco


Kapitel 12



Als Louise wieder zu sich kam saß sie auf einem Stuhl. Das Mädchen hatte Kopfschmerzen, ihr war schwindelig und sie war vollkommen orientierungslos. Es dauert etwas bis ihr Blick klar wurde und sie sich umsehen konnte. Ein halbdunkler Raum offenbarte sich ihr. Einfache Holzwände, an denen Jagdtrophäen hingen konnte sie ausmachen. Da stand ein runder, niedriger Tisch an dem eine Bank stand. Ein Ofen in der Ecke ihr Gegenüber. Dann noch eine Art Kochnische, dessen Ofen mit Holz befeuert werden musste.
Jedoch blieb der Blick des Mädchens auf der Holzbank hängen. Dort lag der Mann aus der Gasse. Louise wusste noch immer nicht was passiert war, oder wie sie hier her kam. Nachdem auch der Schwindel nachließ versuchte sie aufzustehen, wurde aber daran gehindert. Erst jetzt spürte sie die Kabelbinder an ihren Hand- und Fußgelenken.
>>Was ist das?<<
Ängstlich sah die Brünette an sich runter. Ihre Hände waren hinter dem Stuhlsitz zusammen gebunden. Ihre Füße wurden durch die Kabelbinder an den Stuhlbeinen fixiert. Die Angst wurde größer und hektisch suchend ihre Augen irgendwas das ihr half. Doch letztlich blieb sie mit dem Blick wieder bei dem Mann auf der Bank hängen.
>>Du bist wach. Sehr gut. Dann kann es ja los gehen.<<
Der Fremde setzte sich auf und sah Louise an. Er grinste und ging, nachdem er aufgestanden war, zu einem Regal von dem er ein mobiles Telefon nahm.
>>So. Du musst eigentlich nur brav da sitzen und erst einmal Still sein. Und wehe du hörst nicht, dann beziehst du Prügel die sich gewaschen haben.<<
Zufrieden sah er wie alle Farbe aus dem Gesicht des Kindes wich und sie ihn stumm ansah. Das lief ja großartig. Er hatte das Mädchen, jetzt war es Zeit dafür zu sorgen das er das bekam, was er eigentlich wollte. Fröhlich pfeifend tippte er eine Nummer in das Telefon ein, hielt es sich ans Ohr und zwinkerte der kleinen zu. Während das Telefon knisternd durch wählte, hielt er sich einen Finger an die Lippen, um ihr noch einmal zu zeigen sie solle ruhig bleiben. Dann endlich klingelte es. Nur einmal und schon wurde am anderen Ende abgenommen. Eine nervöse, besorgte Stimme erklang am anderen Ende der Leitung, die den Mann nur wieder zum grinsen brachte.
>>Nein, hier ist nicht Louise. Aber beruhigen sie sich mein Lieber Nathan.<<
Wieder lächelte der Fremde und genoss seinen Triumph.
>>Aber Louise ist bei mir. Und ich gebe sie ihnen gern zurück. Natürlich möchte ich dafür eine kleine Belohnung.<<
Er wartete, lauschte der erstickten Stimme des Mannes, dessen Tochter er in seiner Gewalt hatte und grinste.
>>Oh, sie glauben mir nicht? Das ist aber dumm. Mein Lieber, sie sollten mir glauben, oder ihrer kleinen Tochter wird es ziemlich schlecht ergehen.<<
Danach nahm er das Telefon von seinem Ohr und streckte es vor sich, in die Richtung, wo Louise auf einem Stuhl saß. Dann nickte er dem Mädchen zu.
>>Los, sag deinem Papa das du hier bist und es dir noch gut geht.<<
Dem Kind kamen die Tränen. Sie hatte Angst und wollte hier sofort weg.
>>PAPA! PAPA, Bitte komm her. Ich will nach Hause!<<
Tränen erstickt kam ihr Flehen über ihre Lippen. Ihr Stimme zitterte, war brüchig vom weinen und der Angst vor dem was hier geschah.
Der Schwarzhaarige nahm das Telefon wieder an sein Ohr und deutete Louise, wieder still zu sein. Diese Schluchzte einfach nur und starrte ihn weiter an.
>>Na, na. Keine Beleidigungen. Ihr wird nichts passieren. Ich habe kein Interesse an ihrer Tochter, sondern an ihrem Geld. Also, Klartext. Ich will Hundeartmillionen Zeni. Bekommen sie das Geld zusammen. Ich gebe ihnen einen Tag. Dann melde ich mich wieder.<<
Damit legte er auf, ließ das Mobiltelefon zu Boden fallen und trat mehrfach darauf, bis nur noch Bruchstücke übrig waren. Dann sah er Louise an.
>>Wenn dein lieber Papa sich anständig verhält bist du in 2 Tagen wieder zu Hause. Gute Nachrichten, nicht wahr?<<
Lachend ging er aus der Hütte und ließ Louise allein. Die weiter einfach nur weinte.
Am nächsten Tag hatte Louise sich beruhigt. Irgendwann ließ auch die größte Angst nach und jetzt bewegte sie schon seit einer Stunde ihre Hände, um irgendwie die Fesseln zu lockern. Alles tat ihr weh, da sie seit 12 Stunden auf diesem Stuhl saß. Aber das ignorierte sie erst einmal. Wenn sie nur frei käme könnte sie verschwinden. Und dafür musste das Mädchen die Zähne zusammen beißen und den Schmerz ignorieren. Inzwischen spürte sie Blut an ihren Handgelenken, das in feinen Rinnsalen an ihren Händen hinab floss und von dort zu Boden tropfte, weil das Plastik ihr immer wieder ins Fleisch schnitt. Doch Louise blieb leise, biss sich auf die Zähne und ließ die Tränen Stumm über ihre Wangen rollen.
Als der Mann am Morgen zurück kam, sah sie ihn nicht an. Dieses Grinsen ertrug das junge Mädchen nicht mehr. Er wollte ihrem Vater schaden und ihm war egal wie schlimm es Louise dabei ging. Eher schien es ihn zu amüsieren, wie sie vor ihm kuschte und ängstlich weg sah.
>>Gut, fragen wir doch Mal deinen Papa wie weit er ist. Wieder schön leise sein, ja?<<
Er sah wie seine Gefangene nickte und nahm ein neues Telefon aus dem gleichen Regal. Wieder tippte er und wartete auf die Verbindung. Das Klingeln hatte kaum begonnen, da wurde auch schon abgenommen.
>>Oh ja, ihrer Kleinen geht es Bestens. Wie sieht es mit dem Geld aus?<<
Einen Moment hörte er zu.
>>Hören sie auf Nathan! Sie sind so reich, das einem Übel wird. Also bringen sie gefälligst das Geld zusammen!<<
Dann legte er einfach auf und zertrat auch dieses Mobiltelefon. Sein Blick fiel danach auf Louise.
>>Dein Papa nimmt das hier wohl nicht ganz ernst. Na ja, ich habe Geduld.<<
Er ging zu ihr, nahm das Kinn des Mädchens und zwang sie ihn anzusehen. Als er den Blick des Mädchens jedoch sah, verging ihm das Grinse. Louise funkelte ihn böse an. In ihren braunen Augen lag keine Angst mehr. Dieser Blick provozierte den Entführer auf irgendeiner Ebene seines Geistes. Wütend knallte er dem Mädchen ein und verließ danach die Hütte.
Louise weinte leise. Der Schlag hatte weh getan. Doch trotzdem arbeitete sie weiter daran die Fesseln endlich los zu werden.
Nach einer weiteren Stunde erklang plötzlich ein Knacken und Reißen. Die Fessel hatte nachgegeben. Nur ein wenig. Doch es reichte damit Louise ihre Hände endlich daraus befreien konnte. Mehrere leichte Einschnitte waren an ihren Handgelenken zu sehen, aus denen nach wie vor Blut rann. Es schmerzte höllisch und das Mädchen konnte nicht anders als weinen. Dabei begann sie allerdings auf dem Stuhl vor und zurück zu wippen. Sie wischte sich die Tränen weg und konzentrierte sich auf das Wippen, bis der Stuhl endlich nach hinten umfiel. Sofort streckte sie die Beine etwas und schon waren diese frei, als die Kabelbinder über die Stuhlbeine rutschten. Schnell sprang das Mädchen auf. Ignorierte wieder den Schmerz und lief zu dem Regal. Dort lagen fünf weitere Mobiltelefone. Louise nahm sich eins und wählte.
>>H-Hallo? Mein Name ist Louise…. Louise de Rose. Ein Mann hat mich mitgenommen. Bitte, Bitte kommen sie her!<<
Die Angst kam wieder durch, zusammen mit dem befreiendem Gefühl endlich etwas ausrichten zu können. Ihre Tränen erstickten ihre Stimme etwas, weshalb sie hustete und schniefen musste.
>>Keine Ahnung…...<<
Sie hielt das Telefon direkt ans Ohr und ging zur Tür der Hütte. Vorsichtig, leise öffnete sie die Brettertür und spähte hinaus. Von dem Fremden war nichts zu sehen. Noch immer vorsichtig, öffnete sie die Tür ganz und trat hinaus. Louise war nicht mehr in der Stadt, sondern irgendwo in einem Wald. Ihre Tränen wurden mehr.
>>Hier ist nur ein Wald……. Ich weiß nicht wo ich bin….<<
Wieder schluchzte sie und hörte aufmerksam der Polizistin am anderen ende des Telefons zu.
>>J-Ja Ma‘am.<<
Louise behielt das Telefon in der Hand und legte auch nicht auf. Die Polizistin hatte dem Kind gesagt sie solle das Telefon anlassen, damit man sie orten konnte.
Gerade wollte Louise in den Wald gehen, als ihr das Telefon aus der Hand geschlagen wurde.
>>Du kleines Miststück!<<
Der Fremde war neben dem Haus gewesen und hatte noch einmal seinen Plan durchdacht, als er das Mädchen gehört hatte. Entsetzt hatte er gesehen wie sie telefonierte und so um Hilfe rief. Er hatte keine Ahnung wie sich dieses Kind befreien konnte. Das war jetzt auch egal. Der Schwarzhaarige musste seine kleine Geldmaschine wieder einfangen.
Das Mobiltelefon landete im Dreck, blieb aber eingeschaltet. Die Polizistin am anderen Ende konnte nur mit anhören was vor sich ging, während sie das Revier alarmierte und ihre Kollegen  zusammen trommelte. Alles wurde in die Wege geleitet um das Mädchen zu befreien. Während sie hofften, nicht zu spät zu kommen.
Louise bekam, sofort nachdem ihr das Handy aus der Hand geschlagen wurde, einen Schlag ins Genick. Torkelten ging sie zu Boden und wieder schossen ihr Tränen in die Augen. Doch diesmal war sie nicht so wehrlos wie bei seinem ersten Angriff. Bevor der Schwarzhaarige das Kind greifen konnte, rollte diese sich über den Boden und der Mann griff ins Leere.
>>VERDAMMT!<<
Der Entführer war außer sich vor Wut. Er würde diesem Kind jede Frechheit und Gegenwehr austreiben. Natürlich wusste er, das sie auf eine Schule für Kampfkunst ging. Doch auch er war alles andere als harmlos.
Mit einem Schritt war er neben Louise, griff sie an den Haaren und riss sie hoch.
>>Jetzt reicht es!<<
Dann schlug er zu. Mit der Faust traf er den Teen ins Gesicht und ließ ihr Haar los. Louise fiel zu Boden und noch bevor das Mädchen sich fangen konnte, spürte sie den Schuh des Mannes in ihrem Magen und blieb danach einfach liegen.
>>So, und jetzt wirst du gehorchen!<<
Unsanft griff er Louise wieder in die Haare, zog sie hoch und sah ihr ins Gesicht.
>>Verstanden!<<
Louise sah in die Augen des Mannes. Der Schmerz war betäubend. Aber das Mädchen wollte nicht wieder gefesselt werden. Sie wollte nicht weiter das Opfer sein. Und das sah man auch in ihrem Blick. Doch das Mädchen wusste nicht wie sie sich wehren sollte. Sie hatte Schmerzen. Ihr linkes Auge schwoll zu und ihr Körper wollte ihr nicht richtig gehorchen. Die Wut stieg in ihr auf. Sie wollte weg. Wollte weg von dem Mann und zurück nach Hause.
Ohne das Louise es merkte begann sich jedoch Energie in ihr zu Bündeln. Sie machte es nicht Absichtlich. Einzig ihre Instinkte sorgten in diesem Moment dafür das sich diese Energie, die Louise schon seid Wochen versuchte zu finden, kanalisierte. Und nur einen Herzschlag später brach es aus Louise hervor. Der Schwarzhaarige wurde weg geschleudert und kam benommen wieder auf die Beine. Louise hingegen stand fest da, wutentbrannt sah sie den Mann an und streckte eine Hand vor sich aus. Es ging nicht um Rache, nicht darum ihm weh zu tun. Louise wollte weg und dafür durfte dieser Mann ihr nicht mehr folgen.
Eine Violette Ki-Kugel bildete sich in ihrer nach vorn gestreckten Handfläche. Der Fremde hielt die Hände abwehrend vor sich. Angst stand in seinen Augen, doch Louise interessierte das nicht. Sie hatte auch Angst gehabt. Dann ließ sie die Energie einfach los und im nächsten Augenblick gab es eine Explosion, als die gebündelte Kraft den Schwarzhaarigen traf. Rauch und Schmutz lagen in der Luft und verzogen sich langsam. Dann sah Louise ihn am Boden liegend. Jedes Leben war aus dem Mann gewichen. Die Augen starrten angstverzerrt ins Nichts.
Dieser Anblick versetzte Louise in eine Starre. Sie setzte sich an die Wand der Jägerhütte und sah nur noch vor sich hin.


>>Die Polizei hat mich Informiert und als wir dich endlich fanden warst du in einer Schockstarre.<<
Nathan sah seine Tochter an, die sich inzwischen wieder an diese Ereignisse erinnern konnte und seufzte.
>>Der Mann war ein ehemaliger Mitarbeiter von mir. Ich musste ihn feuern u…...<<
Die junge Frau unterbrach ihn.
>>Warum konnte ich mich nicht daran erinnern? Wie konnte ich DAS vergessen? Und auch alles vorherige? Wie kann es sein, das ich mich an über ein Jahr meines Lebens nicht mehr erinnern konnte?<<
Louise sah ihren Vater mit einem eigenartigen Blick an. Sie sah Müde aus.
>>Du hattest wegen dem Schock eine Amnesie, sagten die Ärzte.<<
Er betrachtete Louise genau, die wieder die Fäuste ballte.
>>Und warum hast du mir nichts gesagt? Warum habe ich nicht mehr trainiert? Warum, Papa!<<
Wieder seufzte der alte Mann und lächelte gequält.
>>Du warst danach so anders. Louise, nach dieser Sache wusstest du nichts mehr von der Kampfschule. Du bist nicht mehr allein hinaus gegangen und hast immer meine Nähe gesucht. Es war gut so. Ich konnte auf dich acht geben und du warst ein glückliches Kind.<<
Mit einem Mal wich jede Müdigkeit aus dem Blick der Brünetten.
>>Glücklich? GLÜCKLICH! Ich war zerfressen vor Sehnsucht zu kämpfen. Und das weißt du. Aber du hast mich nur gerade so zu Turnieren gehen lassen. Du hast zugelassen das ich mich so verändere! Das ich nicht mehr ich selbst bin, sondern eine Puppe, die zu dumm ist um zu merken, wenn sie betrogen wird! Ich hatte nichts mehr von meiner Persönlichkeit. Wie konntest du das zulassen!?<<
Die Wut war wieder präsent. Sie hatte elf Jahre entgegen ihrer Natur gelebt. Und sie hatte es irgendwie auch gespürt.
>>Weil es so besser war. Versteh doch Louise.<<
Doch sie wollte nicht verstehen. Louise wollte auch nicht noch mehr hören. Sie wusste jetzt was sie wissen wollte. Und sie konnte die Nähe ihres Vaters nicht mehr ertragen. Nicht jetzt. Ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und flog los.

Wieder fühlte Louise sich verletzt und verraten. Was war nur los mit allen? Warum wurde sie ständig angelogen?
Sie hatte den Pavillon gerade erst hinter sich gelassen, als sie mitten im Flug stoppte, weil Cell einfach vor ihr auftauchte. Das Geschöpf Geros hatte alles mit angehört und sah Louise jetzt ruhig an. Er sah den Kummer in ihr.
>>Cell, du hast mich gefragt warum ich wieder Trainiere. Ich wollte jemanden heiraten, der mich nicht geliebt hat. Er hat mich angelogen und wollte nie….<<
Weiter ruhte der Blick des künstlichen Geschöpfes auf der jungen Frau.
>>Er wollte auch nicht, das du du selbst bist?<<
Sie nickte. Jeder schien das verhindern zu wollen.
>>Du bist ein eigenartiger Mensch kleines Mädchen.<<
Wieder nickte Louise.
>>Ja, und scheinbar stört das jeden der mir nahe steht.<<
Louise konnte den Blick Cells nicht mehr stand halten und sah hinab. Im Moment wusste Louise nicht was sie glauben, tun oder denken sollte.
>>Ich mag das an dir. Genau das.<<
Er lächelte ehrlich als Louise überrascht aufsah. Erst suchte sie nach der Lüge in diesen Worten. Aber da war nichts. Cell sagte die Wahrheit. Er nahm sie genau so, wie sie eben war. Mit all ihren Stärken, Schwächen und Macken. Ein bisschen verrückt, aufbrausend, frech und von einer Neugier getrieben, die ihr auch Mal zum Verhängnis wurde. Selbst ihre immer noch fragile Psyche schien das Mischwesen nicht zu stören.
Das grüne Geschöpf reichte Louise eine Hand und diese nahm sie auch an. Er zog die junge Frau zu sich ran und zeigte immer noch sein eigenwilliges Insektenlächeln. Lügen war für das Wesen etwas unverständliches und dummes. Genauso wie die Tatsache das man Louises Talent einfach verkümmern ließ. Er würde das nicht tun. Jetzt wollte er erst recht das sie was lernte. Und er war sich sicher, das junge Kämpferin zu einigem fähig sein würde.
>>Wird Zeit das du aus deinem Glaszylinder raus kommst, kleines Mädchen. Meinst du nicht?<<
Noch immer der überraschte Blick des Mädchens, der sie um einiges jünger wirken ließ als sie war. Und sie Naiv und ein wenig dumm aussehen ließ.
>>Ich weiß ja nicht wie du ausgerechnet auf Glaszylinder kommst. Aber ja. Ja! Du hast recht Cell.<<
Natürlich hatte er recht. Immerhin war er Cell, das perfekte Wesen. So dachte er bei sich und ließ Louise wieder los. Und das mit dem Glaszylinder, war halt etwas was er selbst bestens kannte. Immer nur zusehen, nicht selbst agieren.
Er schwang seinen Reptilienschwanz vor sich und ließ Louises Tasche vor ihrer Nase baumeln, die diese auch nahm und über die Schulter legte. Danach flogen Beide los.
Louise fragte nicht wohin es diesmal ging. Es war egal, solang sie nur neues lernte, sah und dabei Cell an ihrer Seite blieb.
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