Zeiten ändern sich und dich

GeschichteSchmerz/Trost / P16 Slash
Cell OC (Own Character)
20.07.2018
25.07.2019
29
67099
7
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Hallo liebe Leser,

Ich habe vor einer Weile einen recht verrückten, aber schönen Animationsfilm gesehen, der mich sehr inspirierte und dazu führte, die Grundidee des Filmes ins DragonballZ-Universum zu holen. Einige teile des filmes habe ich auch genutzt und in die Story eingearbeitet. Aber es wird keine 1 zu 1 Nacherzählung. Sondern eher eine Neuinterpretation.
Ich bin noch nicht sicher was genau sich alles abspielen wird, auch wenn die Grundlegende Story steht. Lassen wir uns überraschen .
Und lasst euch nicht von dem Anfänglichen, recht überspitzten Kitsch abschrecken. Das bleibt nicht so. xD
Wie dem auch sei, viel Spaß beim lesen wünscht euch Draco ^.-.^



Prolog



Eine junge Frau ging durch den Garten ihres Anwesens. Wie schon Unzählige vor ihr und auch Unzählige nach ihr, war sie der Liebe verfallen. Oh ja, der wunderbaren Liebe, süß wie wilder Honig und warm wie ein sanftes Feuer im Kamin. So zumindest fühlte es sich für Louise an. Ein wundervolles, kribbelndes Gefühl in ihrem Körper, das bis nach außen drang und auf ihrer Haut prickelte.
Sie ging ganz verzaubert zwischen den Beeten entlang, hinüber zur Wiese und summte glücklich vor sich hin. Heute war es soweit, die Heirat. Ihr Liebster würde von nun an für immer an ihrer Seite sein.
Ein Jauchzen entrang sich ihr.
>>Ach Yamchu mein Herz, heute wird alles perfekt sein!<<
So glaubte sie es, überzeugt davon das dies der Tag war, der sie in ihr Glück bis zum Lebensende führen würde. Und so ging sie weiter durch den Garten, halb tanzend und nahm die wundervolle Schönheit dieses Ortes in sich auf, nur um noch mehr wundervolle Erinnerungen an diesem Tag zu haben.

Dann entdeckte sie ihn, ihren Yamchu, ihren Kämpfer, ihr Herz. Sofort führten ihre Schritte das Mädchen über die Wiese und zu ihrem zukünftigen Gemahl.
>>Yamchu!<<
Sie lief halb, doch kurz vor ihm verschwand sie hinter einem der vielen Rosenbüsche.
>>Louise? Was machst du da mein Schatz?<<
Verwundert sah er zu dem Gebüsch aus Grün, das mit weißen Blüten gesprenkelt war. Ihre Gestalt, die er eben noch klar vor sich hatte, war jetzt nur noch zu erahnen. Die braunen, gewellten Haare, die in ihrem ungestümen Lauf vom Wind zerzaust wurden. Ihr Körper, schlank und irgendwie zerbrechlich. Der Körperbau eines wohlbehüteten Menschen, aufgewachsen in Reichtum und ohne jede Angst. Ihre Haut war leicht blass, da sie nie lange der manchmal sehr gnadenlosen Sonne ausgesetzt war. Und er hatte einen Blick auf ihre Kleid erhascht, weiß wie die Blüten der Rosen, hinter denen sich die erwachsene Frau jetzt wie ein kleines Kind versteckte.
>>Louise?<<
Noch immer sah der Kämpfer verwirrt auf das Grün und weiß.
>>Du darfst mich doch gar nicht sehen! Das hatte ich ganz vergessen. So was bringt doch Unglück Yamchu.<<
Sie kicherte etwas. Das hier war absurd, aber die wenigsten waren vor ein bisschen Aberglaube gefeilt. Und so blieb sie versteckt, wenngleich sie ihren Yamchu in die Arme schließen wollte.
Yamchu, den sie einst kennenlernte, als sie sich mit ihrem Vater ein Turnier angesehen hatte. Ein Kampfturnier, das ohne Bedeutung war. Aber die junge Frau faszinierte der waffenlose Kampf schon so lange sie denken konnte, auch wenn sie selbst nie etwas in diese Richtung getan hatte. Und Yamchu, ihn hatte sie bei diesem unpopulären Turnier angesehen und sofort angefeuert. Es war ein, für sie magischer Moment als er den Ring betrat. Trotz der Narben und der von der Sonne gegerbten Haut, hatte er etwas an sich, das Louise in ihren Bann zog. Sie konnte sich nicht dagegen wehren, sprach ihn nach dem Turnier an und so begann ihr gemeinsamer Weg.
Anfangs war ihr Vater nicht begeistert, das sich seine kleine, schutzlose Tochter mit einem Kämpfer abgab. Doch auch er konnte sich Yamchus Charme nicht entziehen. Und so, etwa ein Jahr nachdem alles anfing war der Tag endlich da.
>>Ach Louise, komm schon vor da. Du machst dein Kleid noch schmutzig. Was sollen denn die Leute bei unserer Hochzeit denken?<<
Er lacht und ging zum Rosenbusch. Er schritt darum, doch da war sie schon wieder weg und hinter einem alten Apfelbaum verschwunden.
>>Ist doch egal, du darfst mich nicht sehen Yamchu. Mach es mir doch nicht so schwer.<<
Wieder ein kichern, hell und unschuldig.
Der Kampf geprüfte Mann umgriff den Stamm und nahm dann endlich die Hand seiner Liebsten. Ihre zarten Finger waren in einem samtenen, weißen Handschuhe gehüllt. Und er umgriff ihre Hand etwas fester.
>>Ich könnte nicht glücklicher sein meine Rose.<<
Bei den Worten Yamchus stieg ihr das Blut ins Gesicht und ein zartes Rosa legte sich auf ihre Wangen.
>>Ich auch nicht, du alter Charmeur.<<
Ein leises lachen seitens Yamchus ertönte.
>>Dann werden wir zusammen sein und ich werde ebenso vermögend sein wie du.<<
Louise stutzte einen winzigen Moment. Reichtum hatte für sie nie eine Rolle gespielt. Sie hatte zwar alles, aber war ihre Liebe ihr mehr wert und sie würde sofort alles geben nur um weiter lieben zu dürfen.
>>Was sagst du?<<
Der nervöse Hauch des Misstrauens war deutlich zu hören. Doch Yamchu wäre nicht Yamchu, wenn er das nicht schnell wieder zurecht rücken könnte.
>>Soll nur heißen, das ich ab heute zusammen mit dir Leben werde meine Rose. Immer an deiner Seite und nicht mehr am anderen Ende der Stadt.<<
Seine Worte waren gut gewählt und ehrlich vorgetragen.
Augenblicklich beruhigte sich die Tochter eines reichen Unternehmers wieder. Das süße, verzückte Lächeln kehrte wieder auf ihr zartes Gesicht zurück.
>>Ja, das stimmt Yamchu. Aber jetzt muss ich gehen. Es es nicht mehr viel Zeit bis zur Hochzeit.<<
Damit entzog sie sich dem Griff Yamchus und ging zurück zum Anwesen. Dem großen Herrenhaus, das sich über den Garten erhob und darauf hinab sah wie ein alter Wächter.
Der Kämpfer sah ihr nach, strich sich durchs wilde, abstehende Haar und grinste.

>>Louise, wo warst du denn?<<
Die blauhaarige Frau stand an der Treppe zum Haus und sah die Jüngere lächelnd, aber leicht entnervt an.
>>Und wie du aussiehst. Louise, du wirst doch heute heiraten. Auch wenn ich immer noch nicht glauben kann, das Yamchu es geschafft hat, dein Herz zu erobern.<<
Es kam der Wissenschaftlerin noch immer fremd vor, das ihr Ex sich so eine liebe Frau geangelt hatte. Doch wenn die Beiden glücklich waren, würde sie sich nicht einmischen. Wer war sie schon, das sie es wagen könnte über die Liebe anderer zu urteilen? Immerhin hatte sie sich hoffnungslos in einen Krieger aus dem All verliebt. Einen Mann, der kaum egomanischer sein konnte und dessen Kind sie im Arm trug. Louise konnte wohl über Yamchus Fehler hinweg sehen und nahm ihn so wie er war.
Louise lächelte selig und ging zu der Frau, von der sie angesprochen wurde.
>>Ach was macht das schon? Die paar Zweige und Blätter.<<
Die Brünette schmunzelte und nahm Trunks auf den Arm, während Bulma anfing an dem Hochzeitskleid herum zu zupfen, um es von den Spuren des Gartens zu befreien.
>>Ich bin glücklich, das Kleid und alles andere sind doch nur Zierde.<<
Dabei spielte sie mit einem Finger vor Trunks herum, der glucksend und lachend danach griff.
>>Hm, das mag vielleicht stimmen, aber es schadet ja nicht, wenn alles perfekt ist.<<
Bulma lachte, richtete sich wieder auf und stockte.
>>Was ist das denn?<<
Die, noch immer so viel Jugend ausstrahlende, Mutter griff nach etwas das Louise an ihrem Kleid befestigt hatte. Eine kleine, blaue Blume, geschmückt mit zartem, wilden Grün. Dann hielt sie es der Braut vor die Nase.
>>Oh nein, das wollte ich doch Yamchu geben! Es ist ein Ansteckstrauß für seinen Smoking.<<
Schnell gab sie Bulma ihren Sohn zurück, der überrascht auf fiepste. Dann nahm sie das kleine Geschenk und lief wieder in den Garten zurück.
>>Warte doch Louise….<<
Bulma seufzte leise.
>>Was für ein verrücktes Mädchen, nicht wahr Trunks mein Schatz?<<
Der angesprochene Säugling lachte daraufhin nur fröhlich. Mit einem lächeln ging Bulma daraufhin in das Anwesen zurück. Dort wo alle ihre und Yamchus Freunde, die inzwischen auch Louise ins Herz geschlossen hatten, darauf warteten das die Hochzeit begann.
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