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Hamburg I

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P16 / Gen
OC (Own Character)
17.07.2018
09.09.2018
9
4.954
2
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8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.07.2018 373
 
Load up on guns, bring your frieds,
it's fun to loose and to pretend.

-altes amerikanisches Volkslied um 1991-

„Es handelt sich nur um eine kleine Wiederbeschaffung, nicht wahr? Mein Auftraggeber geht davon aus, dass es keine Probleme geben wird. Vermutlich nicht mehr als ein kleiner Einbruch. Ein einfacher Run, wie man in Ihren Kreisen sagt, nicht wahr?
Mit wurde zugetragen, dass Sie, werter Herr Peet, in der Lage sein, geeignetes Personal zu organisieren. Sie sollen gute Verbindungen zu den Individuen haben, die man als Shadowrunner bezeichnet. Mein Auftraggeber möchte Ihre Dienste daher in Anspruch nehmen, nicht wahr? Organisieren Sie zwei bis drei dieser Leute. Das Ziel hat Sie nicht zu interessieren. Aber wie schon gesagt: Es wird vermutlich keinerlei Komplikationen geben. Keine Magie, keine schwere Abwehr. Nur rein und raus, nicht wahr? Ihr Honorar entspricht dem des Auftrages im letzten Mai? Ja, mein Auftraggeber weiß davon. Ich gehe davon aus, dass wir uns einig sind. Suchen Sie die Personen aus und laden Sie sie ein. Mein Auftraggeber geht davon aus, dass Sie das bis übermorgen hinbekommen“
Die Nachricht war ohne Bild gesendet, kam aber über meinen vertrauenswürdigen Kanal.
Ich dachte kurz nach, dann stellte ich in Gedanken das Team zusammen. Die Vollprofis würden hier nicht gebraucht werden. Zeit für die zweite Reihe sich zu beweisen. Wer war gerade verfügbar?
Revolver? Schlauer Junge, gute Spürnase aber manchmal etwas instabil.
Wizzkid? Meines Wissens nach dem letzten Run noch nicht ganz fit.
Blinker? Hält sich für einen Profi, fraglich ob er mitläuft.
Zero? Etwas impulsiv, aber hat die nötige Hardware.
Daito? Ein Allrounder ist nicht verkehrt.
Einhand-Knut? In der Region einer der besten Decker.
Mausschellen-Ugo? Gute Muskeln, aber unauffällig wie ein pinkes englisches Schloß.
Katze? Purple? Die WTF-Brüder?
Ich ließ mir die Namen, Gesichter und ihre Geschichten durch den Kopf gehen. Bis heute Abend hätte ich die Liste.

Ich verließ das Hinterzimmer meiner Kneipe, schaltete die Detektoren und Cams ein und legte die Roomsweeper hinter die Bar. Acht Uhr. Zeit aufzumachen. Die letzten Durstigen der Nacht würden bald auf einen Absacker vorbeikommen und dann von den ersten Durstigen des Tages ersetzt werden.
Und „Peets Loch“ läßt niemanden durstig.

Wer trinkt der redet.

Und ich bin ein guter Zuhörer.
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