Please love me like, nobody does it before

GeschichteRomanze, Tragödie / P18 Slash
14.07.2018
15.03.2019
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Schlaf ist für jeden Menschen wohltuend und wichtig für die Gesundheit. Doch leider schlafen viele nicht immer so ungestört, wie sie es sich wünschen. Den Schlaf und vor allem das was man im Schlaf träumt kann durch aus gefährlich sein. Träume die Widerspiegelungen der Psyche darstellen, können in schwerwiegenden Fällen im Wachzustand sich als äußerst krankhaft da Stellen wie beispielsweise als Schlafstörungen, Gereiztheit und innere Unruhen.

Dies war auch bei Ryu der Fall

Auch in dieser Nacht schlief der Weißblonde abermals nicht bis kaum gut. In seinem Bett aufrecht sitzend atmete er schwer und fuhr sich mit seiner linken Hand durch sein verschwitztes Haar.

Es waren stets dieselben zwei Träume

Im ersteren war er in einer unbändigen Raserei verfallen der keinerlei Schmerzen in seinen vorkommenden Wunden verspürte. In seinem im Rausch kämpfenden Wahn bemerkte er erst viel zu spät den spitzen Schrei eines Mädchens. Das zarte Geschöpf lag regungslos auf dem Boden. Voller Scharm und Ekel über sich selbst kam er auf allen vieren zudem am Boden liegenden Mädchen rüber gekrochen.
Fürsorglich nahm er sie in seine Arme um mit Entsetzen mitzukriegen, dass das Mädchen seitlich am Kopf blutüberströmt war und ihr Haar was ihr Gesicht gänzlich verdeckte, auch vollständig mit Blut getränkt war und daran klebte.
Und in seinem zweiten Traum….doch....nein.....der Weißblonde schüttelte leicht seinen Kopf und fuhr sich mit der Hand durch sein Gesicht um sich jene Traum Szenarien aus seinem Unterbewusstsein weit weg zu schieben.

Ein kurzer Blick auf seinem Wecker der auf seinem Nachttischen war, verriet ihm, dass er so langsam auf stehen sollte um sich auf dem Weg zur Schule zu machen.

Die  morgendliche Routine von Ryu war Alltag. Er machte sich im Badezimmer frisch, ging anschließend zur Küche runter und Frühstückte ausgibt.
Nachdem er fertig zu Ende gefrühstückt hatte, machte er für seinem Vater, Io und natürlich für sich selbst Bentos. Als er sorgfältig sowie liebevoll mit den Zubereitungen der drei unterschiedlichen Bentos fertig war, packte er die zwei Bentos für Io und ihm in seiner Schultasche, während er das dritte für seinem Vater auf der Küchentheke mit einer seiner morgenlichen Notizen, die dieses mal mit einen heitern sowie leicht flapsigen Spruch versehen war darauf liegen ließ.


Kaum hatte der Weißblonde die Türklinke in die Hand genommen und den ersten Fuß nach draußen gesetzt, so vernahm er auch eine ihm bekannte vertraute Stimme.

„Guten Morgen Ryu. Wie geht es dir? Bis du bereit für den heutigen Tag, mit etwas weniger Ärger?“, begrüßte ihm seine beste Freundin Io mit ihrer gewohnt kühlfreundlichen Stimme, die bewusst bei ihrer letzten Aussage leicht sarkastisch klang.

„Danke, mir geht es gut und hier bitte schön“, dabei holte der Weißblonde aus seiner Tasche das vorbereitete Bento speziell für Io hervor, was die sonst stets autoritäre junge Dame immer ein entzückendes lächeln auf die Lippen zaubert.
Bevor sie sich gemeinsam auf dem Weg zur Schule machten nahm der Weißblonde noch seine Medizin in Kapselform zu sich und spülte dies mit einem kräftigen Schluck seiner Wasserflasche runter.    


Ryu war es gewöhnt seit er seit geraumer Zeit auf die Tōō Academy ging, dass Io ihm auf dem Weg dorthin begleitete. Die Beiden kannten sich seit der Mittelstufe als sie beide in einer Klasse auf der Iwakarumi Schule ging, jedoch trennten sich ihre daraufhin schulischen Wege, bis Ryu auf seine jetzige Oberschule kam.
Er mochte Io sehr gerne, denn jene war gänzlich anderes als die herkömmlichen Mädchen im seinem Alter. Er verstand sich sehr gut mit ihr und sie hatten auch viele gemeinsame Interessen und beide waren seit der Mittelstufenzeit bis zum heutigen Tage beste Freunde.
Io und Ryu wussten jedoch auch, das ihre Freundschaft vom außen hin für alle Schüler, das Lehrerpersonal und vor allem den Schuldirektor für eine Menge Gesprächsstoff sorgten nicht zu knappen wegen Ryu.

Den die Musterschülerin Io ist auf der Tōō Academy stets Klassen- sowie Jahrgangsbeste, schreibt demnach immer Best Noten, ist Präsidentin des Schülerrats sowie Präsidentin des Schulkomitees und ist zudem auch noch Kapitänin des rhythmischen Gymnastik-, Fecht-, Theater-, und Naginata Club ihrer gemeinsamen Schule. Des weiteren ist Io bei den Schülern sowie Lehren, sehr beliebt und zudem auch noch überaus hübsch und bei den Jungs sehr begehrt, ließ aber jeden Verehrer abblitzen.
So ist es nicht sonderlich verwunderlich, das sich viele wundern weshalb die hochbegabteste Schülerin  der Tōō sich ausgerechnet mit dem wohl mit ab stand schlimmsten Raufbold der Schüler ab gab, ja gar mit ihm befreundet ist.

Doch den Beiden scherte das herzlich wenig und auch die vergeblichen versuche einiger Schüler, vor allem der Lehrer, das Io sich vom Ryu fern halten solle, weil jener einen schlechten Einfluss auf sie haben könnte oder sogar schlimmer Io schaden könnte, schlägt Io jedoch mit  starken Durchsetzungsvermögen sowie schlagkräftigen Argumenten in den Wind.  


Heute war der letzte Schultag vor dem Wochenende und während Io und Ryu ihrer Schule immer näher kommen und  darüber redeten was sie am Wochenende machen würden, verspürte der Weißblonde plötzlich eine Präzedenz und als jemand aus heiterem Himmel aus einer verruchten Seitengasse einen Tennisball großen Stein nach Ryu warf, drehte dieser sich reflexartig um und fing den Stein gekonnt mit seiner linken Hand.

Beide schauten in die Gasse rein und erkannten, obwohl die Gasse trotz helllichten Tag recht dunkel war,  zwei Jungen.

„Ha! Immer noch gute Reflexe wie ich sehe Ryu. Ich habe schon auf dich gewartet!", schrie ein Junge mit orangeroten, stachelig kurzen Haaren den Angesprochen an. An der gegen überliegenden Wand gelehnt mehr abseits, war ein Junge mit  lachsfarbenen Haaren, die er als Pferdeschwanz trug zu sehen.

„Was willst du Youhei?",  fragte der Weißblonde sichtlich gelangweilt  und drückte den Stein in seiner Hand wie einen Stressball. Sowohl Ryu als auch Io kannten die beiden Jungen. Ryu den Orangerothaarign umso mehr, weil  er sich oft mit Youhei schlug. Besser gesagt war Youhei stets derjenige der versuchte sich mit Ryu zu prügeln und als dieser das allererste Mal vor zirka drei Monaten sich mit Ryu bei einem Street Fight anlegte, verlor der Orangerothaarige haushoch gegen Ryu. Seitdem versucht dieser aus gekränkter Eitelkeit vergeblich den Weißblonden so oft es geht herauszufordern.

„Oho, Klasse du hast mich nicht vergessen gut zu wissen."
„Wie kann man auch jemanden vergessen der sich mit mir stets anlegt, aber am Ende ich derjenige bin der als der stärkere hervor geht. Wie oft hast du schon gegen mich verloren Youhei hmmm? Zwanzig, Sechsundzwanzig oder Dreißig Mal?", dabei entging Ryu nicht das Youhei wütend mit den Zähnen knirschte als der Weißblonde immer noch gelangweilt fragte „Also noch mal, was willst du Youhei?"

Der Angesprochene der vergeblich versuchte sich zu beruhigen äußerte schließlich sein Anliegen.

„Heute Nachte findet, falls du es noch nicht wissen solltest, am Flussufer einige Street Fights statt und ic...--"
„Und du wolltest mich heraus fordern, falls ich dort auftauchen sollte. Die Antwort lautet nein", schnitt ihm Ryu scharf das Wort ab.

„Was ist los? Angst eventuell das allererste Mal gegen mich zu verlieren Kiyōra? Glaubst wohl nach unserem letzten Kampf wäre ich nicht besser geworden oder was?"
„Youhei nur weil eine Ratte in einem Pferdestall einbricht, ist es noch lange kein Pferd. Und jetzt hau ab und vergeude nicht die Zeit von Io und mir, dass ist es nicht wehrt.", kam es überaus schlagkräftig sowie selbstsicher über Ryus Lippen bevor er noch zum Abschluss sagte „Und vergiss dein Geschenk nicht."

Dabei warf der Weißblonde den Stein in seiner linken Hand mit solcher immenser Wucht, das Youhei  so gut wie gar nicht reagieren konnte, so schnell ging alles. Der Stein traf den Ansatz der Stirn von Youhei und jener taumelte stark etwas. Der Orangerote der sich dies nicht bieten lassen wollte und Wut entfacht Ryu, nachdem dieser seelenruhig die Seitengasse mit seinen beiden Händen verschränkt hinter dem Kopf verließ als ob nichts gewesen wäre hinterher wollte, wurde von Io auf gehalten die ihm den Weg versperrte.

„Sakaguchi Youhei, ich verlange von dir, das du und dein Kumpane
Nojima Tomoya hier unverzüglich verschieden. Ihr beiden befindet euch immer noch hier auf dem Territorium der Tōō Academy auch, wenn dies legentlich eine Seitengasse ist, so gehörte die noch zu der Schulzone dazu. Und falls ihr nicht augenblicklich verschwindet, genügt nur ein Anruf bei eurem Schulleiter von mir und ihr Beiden könnt euch auf mehr als ein Eintrag wegen unerlaubten herum Treibens auf einer fremden Schule gefasst machen!", beendete Io gewohnt kühl ihren Satz. Youhei wollte daraufhin was sagen, jedoch klappte dieser sehr schnell seinen Mund zu, als dieser in die  bedrohlichen und stahlharten großen rauchigen hellblaugrauen Augen Ios  erblickte die ihm einen eisigen Schauer bereiteten. Ohne weitere Widerworte gingen Youhei und Tomoya.

 
„Soviel zum Thema weniger Ärger für den heutigen Tag", seufzte die Schwarzhaarige Ryu an, nachdem diese den Weißblonden eingeholt hatte.

„Hey komm schon, das war ja nun wirklich nicht meine Schuld"
„Nun stimmt schon, das dies nicht deine Schuld war, aber  als du ihm den Stein an die Stirn geworfen hast und aus dieser leicht Blut runter floss, war das ab diesem Punkt dann doch noch eine Provokation deiner Seits Ryu."
„Pff, wo im Kopf nichts ist, kann auch nichts wehtun!", kam es ziemlich frech aus Ryus Mundwerk hervor und beide mussten Lachen. Doch plötzlich verstummte das Lachen von Ryu, als dieser urplötzlich mit jemanden zusammen stieß.

Als ein tiefes und grummeliges  „Ehhh" ertönte schloss Ryu für einen kurzen Moment entnervt die Augen, atmete tief ein und aus, um langsam seine Augen wieder zu öffnen. Vor ihm stand, mit dem Rücken zu ihm stehend, Aomine Daiki.

Ryu nuschelte hastig ein „Entschuldigung", bevor er an ihm vorbei gehen wollte und durch das Schultor ging. Doch Aomine der dies nicht hörte packte ihm zornig am Arm.

„Oi, sag mal was ist nur los mit dir?! Hat man dir nicht bei gebraucht sich anständig bei seinen Mitmenschen zu Entschuldigungen?!"
„Das habe ich du Trottel!"
„Nein, hast du nicht!"
„Je n'arrive pas à y croire! Sind deine Ohren irgendwie defekt oder musst du erst den Ohrenschmalz aus deinen Ohren entfernen! Ich habe Entschuldigung gesagt und jetzt lass mich los du plein le cu!!", donnerte Ryu ihn mit voller Kehle aus an und riss sich von Aomine los, doch dieser horchte bei seinem Schlusssatz besonders auf.

„Hast du mich gerade wieder als Vollarsch bezeichnet?!"
„Oh, wow. Na sieh mal einer an? Kaum zu glauben das doch noch was in deinem Hirn hängen bleibt Aomine Daiki", spottete der Weißblonde den Basketballer an, tippte ihm spielerisch frech mit der Fingerspitze seines Zeigefingers auf die Stirn und lächelte Aomine schief diabolisch an.


Das war für Aomine der Gnadenstoß!


Das Ass verlor endgültig seine Geduld als der Weißblonde ihn nicht nur höhnisch verspottete, nein, sondern es auch noch wagte ihn das Ass der Tōō Academy schief an zu  Lächeln, jenes Lächeln was ihm zur Raserei brachte seit er Bekanntschaft mit dem Weißblonden gemacht hatte!

Ohne lange zu zögern wollte Aomine Ryu am Kragen packen, doch jener war schneller und verpasste Aomine gezielt eine solche Rückhand, das der darauf entstandene schälende Schlag wie ein stark klingender Donnerblitz durch die  gesamten Schule wieder hallte.


Augenblicklich herrschte tödliche Stille


Einige Schüler die vereinzelt nach und nach, dass Schulgelände betraten und das gesamte Spektakel mit verfolgt hatten, hielten gespannt die Luft an und wagten es nicht auch nur einen einzigen pieps von sich zu geben. Das der Berserker der Tōō dafür berüchtigt dafür war sich rum zu prügeln, war keinem mehr eine Überraschung, doch das er es tatsächlich auch nur Ansatzweise wagte, Aomine Daiki, das Ass des Basketballteam der Tōō Academy zu schlagen, ja, so gar eine Rückhand zu verpassen, war für viele der anwesenden Schaulustigen die Sensation schlechthin. Und bekräftigte einfach das hektische Getuschel und gemurmle, das man sich von Kiyōra Ryu fern halten sollte, wenn er nicht mal vor einem Aomine Daiki halt machte.


Von alle dem Getuschel bekamen Ryu und Aomine herzlich wenig mit, eher waren beiden mit sich im hier und jetzt beschäftigt. Und gerade als Aomine sowie Ryu sich mit schnellen Schritten gefährlich näher kamen, hielten zwei weibliche Stimmen die Beiden auf.

„Ryu!"
„Dai-chan hör auf damit!"

Schrien Io und Satsuki gleichzeitig, wobei Io es problemlos schafte zwischen den Beiden zu stehen um jeweils eine Hand auf Ryus und die andere Hand auf Aomines Brust zu legen und energisch dagegen zu drücken. Aomine blinzelte etwas verwundert auf die ihm unbekannte  Person staunte, aber nicht schlecht als ihm auf fiel wie großgewachsen diese weibliche Schülerin doch war.

Gerade als Ryu etwas sagen wollte, hielt er sich schmerzerfüllt die Ohren wie all die anderen Anwesenden zu. Als nach einer gefühlten Ewigkeit, so kam es allen so vor, diese grellen sowie stechend scharf tiefen Töne vorüber waren, kam auch schon eine Leherin auf Aomine, Satsuki, Io und Ryu zu.

„Auch das noch.....", murmelte der Weißblonde seufzend schwer als er seine Klassenlehrerin Frau Nishihara erkannte. In ihrer rechten Hand hielt sie ihre Klarinette die sie wie eine Reitgerte dominant in ihrer linken Innenfläche der Hand auf und ab senke und schritt auf das Quartett zielstrebig und eisern zu.

Ohne das die Vier überhaupt was erwidern konnten, ließ Frau Nishihara sich nicht erst zur Worte kommen. Die Brillenträgerin sagte zu Momoi und Aomine die Beiden sollen gefälligst zu ihren Klassenzimmer gehen, fügt jedoch noch hinzu, das sie mit  Aomine nach Unterrichtsschluss Reden will. Zu Io und Ryu gewannt sagte Frau Nishihara, das die Beiden unverzüglich zum Schülerratszimmer kommen sollten bevor deren Unterricht begann. Weil Io den Wink sofort verstand, nahm diese fürsorglich Ryus Hand in ihre und verschwand mit ihm im Schlepptau.

Ryu bekam noch halbwegs mit wie Frau Nishihara die Schülerschar streng auf forderte  dem Schulhof zu verlassen und sich in ihre Klassenräume zu begeben.
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