plot twist [XiuChen]

GeschichteRomanze, Übernatürlich / P18 Slash
Chen / Kim Jongdae Xiumin / Kim Min-seok
13.07.2018
19.02.2019
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Minseok POV

Wieder seufzte ich, hielt mich im Hintergrund und erhaschte immer wieder kurz einen Blick auf mich selbst durch den riesigen Spiegel an der Wand. Und wieder einmal hatte ich das Gefühl, am falschen Ort zu sein. Ich gehörte einfach nicht hierhin, passte nicht ins Bild. Das Ganze hier war nichts für mich.
Die Musik stoppte und wir machten nun eine Pause. Jeder schnappte sich etwas zu trinken, sprach mit den jeweils Anderen, während ich mich in der Ecke klein machte und stumm zu Boden sah. Jedenfalls tat ich das so lange, bis sich Jemand neben mich setzte, wobei ich schon wusste, wer es war ohne hinschauen zu müssen.
„Minseok-sshi... Alles ok bei dir?“, fragte mich Suho und lächelte mich aufmunternd an, doch ich machte mich nur noch kleiner, rückte sogar ein Stück von ihm weg.
„Das Übliche?“ Er war der Einzige, der wusste wie ich mich jedes mal fühlte, wenn wir am proben waren. Er versuchte zwar immer wieder mir Mut zuzusprechen, mich aufzubauen, aber da ich jedes Mal abblockte, war es hoffnungslos.
„Lasst uns weiter machen... Wir haben nur noch Vier Wochen!“, unterbrach Kai meine Gedanken, so dass Suho und ich uns wieder in Position stellten, warteten bis die Musik wieder begann. Alles lief so weit gut, bis es wieder zum Refrain kam und ich mich wieder davor scheute, vollen Körpereinsatz zu zeigen, was von den Anderen natürlich nicht unbemerkt blieb. Die Musik stoppte und sämtliche Blicke lagen auf mir. In mir stieg das Bedürfnis auf von hier zu flüchten und mich irgendwo zu verstecken damit sie mich nicht finden würden. Unbewusst fing ich sogar an zu zittern. War das die sogenannte Ruhe vor dem Sturm?
„Minseok-sshi... Ich weiß, dass du der Schüchternste hier bist... Aber kannst du dich nicht mehr reinhängen? Wir haben nur noch Vier Wochen bis zum Auftritt und da muss Alles sitzen...“, begann Kai und ging auf mich zu. Automatisch wich ich schon zurück und setzte an, um mich zu erklären, doch Chen kam mir dazwischen.
„Als ob er das kann... Wir wissen Alle, dass er für sowas nicht gemacht ist...“ Nervös biss ich mir auf die Lippe. Er hatte Recht... Ich hätte mich nie der Tanzgruppe anschließen dürfen... Auch wenn ich mit Jedem klar kam. Naja, fast Jedem. Chen und ich sollte man nicht allein lassen... Ich wusste nicht genau, was für ein Problem er mit mir hatte, aber es musste wohl etwas wichtiges sein, so sehr wie er mich immer verbal fertig machte.
„Chen...“, versuchte Lay ihn davon abzuhalten, noch weiter auf mir rumzuhacken, doch eins war sicher. So schnell würde er damit nicht aufhören.
„Nichts da Chen... Wir sind so weit in diesem Wettbewerb gekommen und ich sehe es nicht ein, dass dieses Baby unsere harte Arbeit zerstört! Ich halte es sogar für besser, wenn er erst wiederkommt, wenn er es endlich mal mit Jemanden getrieben hat. Vielleicht klappt das dann ja endlich besser.“
„Chen! Du kannst ihn doch nicht einfach rausschmeißen! Wir sind zu Neunt angemeldet und ein Team! Das kannst du nicht machen!“, verteidigte mich nun Suho, doch es half nichts. Ich wollte nicht, dass sie sich wegen mir stritten. Er hatte Recht. Es wäre besser wenn ich das Team, unsere Truppe verlassen würde. Also machte ich den Tränen nahe auf der Stelle kehrt und stürmte aus dem Studio, rannte nach draußen. Ich wusste nicht, wohin ich lief, achtete nicht wirklich auf meine Umgebung. Ich stolperte anscheinend über einen Ast oder sowas und fiel hin. Erst wollte ich liegen bleiben, bis ich zwei Füße vor mir entdeckte. Irgendjemand sah mich an, weshalb ich nach oben sah und die Luft scharf einzog. Was zur Hölle?!
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