Pari Tenu

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Jean Méchant der Tambour OC (Own Character)
10.07.2018
08.11.2019
98
245721
15
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Danke für all die lieben Reviews!!
Entschuldigt bitte dass ihr warten musstet. Aber das Real Life und man plant und plant und dann kommt es doch anders...
Ihr kennt das ja...
Jetzt aber ganz viel Spaß und ich freue mich auf eure lieben Reviews!!!!

91)

Wir waren am späten Sonntag wieder bei Jean angekommen. Hatten kuschelnd mit Pizza vom Lieferdienst den Abend mit einem Film auf der Couch ausklingen lassen. Faszinierender Weise war mein Verlobter bereits beim Film eingeschlafen. Normalerweise schlief eher ich ein und Jean zog mich damit auf.
Dementsprechend waren wir recht früh ins Bett gegangen. Schließlich musste er am Montag wieder Unterricht geben und hatte eine Besprechung in der Musikschule die bereits sehr früh angesetzt war.
Als Jean sich am frühen Montagmorgen auf den Weg machte, schlief ich noch und bekam nicht mit dass er sich verabschiedete. Im Halbschlaf hatte ich nur seinen Kuss mitbekommen, mich aber einfach umgedreht und weiter geschlafen.
Als ich wach wurde hatte ich mich etwas um den Haushalt gekümmert und war einkaufen gegangen. Lag nun in einen weiten Hoodie von Jean gekuschelt mit meinen Shorts und einer Decke auf der Couch.
Mein Verlobter wollte erst gegen 18Uhr in etwa zurück sein. Weshalb ich erst gegen 17Uhr mit den Vorbereitungen für unser Abendbrot beginnen wollte. Er sagte zwar immer, ich müsste nichts vorbereiten und wir könnten auch zusammen kochen. Aber das Gefühl nach Hause zu kommen und sich nur noch hinsetzen zu müssen. Ich wusste, dass er es genoß. Momentan hatte ich ja noch Semesterferien weshalb ich dem auch einfach so nachgehen konnte. Außerdem machte ich ihm gerne eine Freude.

Dementsprechend Überrascht war ich, als plötzlich die Haustür aufgeschlossen wurde. War es doch erst kurz nach 15Uhr.
„Oh hi... schon zurück Schatz?“, rief ich ihm bereits entgegen und schälte mich aus meiner Decke.
"Mhm... Hi Liebling. Ja, hab Termine abgesagt.“, kam es von ihm aus dem Flur.
„Wieso? Ist was passiert?“, huschte ich in den Flur.
"Mhm... Kopfschmerzen und ich fühle mich nicht so gut...", kam ich vor ihm zum stehen und sah ihn genauer an.
„Du bist auch blass...“, strich ich seine Wange entlang. „Nicht das du doch krank wirst oder eher bist.“.
"Meinst du? Vielleicht... Nur Kreislauf... Nicht genug getrunken.", versuchte er es runterzuspielen.
„Mhm du hast am Wochenende schon die ganze Zeit immer Niesen müssen und bist gestern so früh eingeschlafen und warst so kaputt.“, überlegte ich.
"Will nicht krank sein... Geht bestimmt wieder weg, wenn ich mich kurz ausruhe.", seufzte er.
„Kurz? Du bist total warm...hast du Fieber?“, fühlte ich seine Stirn und ging bereits vor, zurück ins Wohnzimmer.
"Nein...?" folgte er mir langsam.
„Schatz?“, drehte ich mich zu ihm, weil mir seine Tonlage nicht gefiel und sah wie er sich an der Wand festhielt. „Sag doch was...“, war ich direkt an seiner Seite und half ihm beim rüber gehen.
"Geht schon... Nur der Kreislauf..." stützte er sich aber direkt auf mir ab.
„Reicht doch aus. Und so bist du Auto gefahren?“, sah ich ihn ungläubig an.

"War eben noch nicht so schlimm.", kam es nur leise von ihm.
Ich zog eine Augenbraue hoch und bugsierte ihn auf die Couch. „Du hättet auch anrufen können dann hätte ich dich abgeholt.“.
"Ging doch. Bin doch jetzt hier...", zuckte er nur die Schultern.
„Ja...aber das ist gefährlich. Und ich brauche dich. Am liebsten in einem Stück.“, seufzte ich. „Willst du Tee oder Wasser?“
"Tee bitte?" schaute er zu mir,  "Das nächste Mal rufe ich dich an...".
„Ich bitte darum.“, stand ich auf und ging in die Küche. Machte direkt zwei Tassen Tee und reichte ihm eine.
"Danke Schatz..." umschloss er die Tasse mit beiden Händen. Da ihm doch kalt war.
Ich griff nach der Decke und legte sie um seine Schultern.
„Du hast doch Fieber Schatz.“, lehnte ich den Kopf an seine Schulter.
"Meinst du?" kuschelte er sich in die Decke und lehnte seinen Kopf an meinen, während er schniefte.
„Mhm du glühst aber zitterst.“, streichelte ich seinen Rücken entlang. „Willst du dich hinlegen?“.
Er zögerte erst, nickte dann aber. "Ich lege mich kurz ins Bett, ja?".
„Ruh dich aus...nicht kurz.“, küsste ich seine Wange. „Trink nur vorher den Tee“.
"Tee? Ach ja..." hatte er diesen scheinbar schon ausgeblendet. Trank aber dann einen Schluck und zog die Nase hoch.

„Mein Schatz ist krank...“, seufzte ich. Umschloß ihn mit meinen Armen. „Du warst auch so geschwitzt am Wochenende.“
"Ist bestimmt nur Kreislauf... Und vielleicht ein kleiner Schnupfen..." grummelte er vor sich hin und nahm dann noch einen Schluck Tee.
„Nicht brummig sein auf mich.“, küsste ich seine Wange.
"Bin nicht brummig..." lehnte er sich an mich. seine Augen bereits halb zu.
„Armer Schatz“, strich ich durch seine Haare und seinen Nacken. „Trink die zwei drei Schlücke noch und dann legst du dich hin.“
"Mach ich... Nur kurz, dann bin ich wieder fit..."
„Und wenn nicht kriegen wir dich wieder fit.“
"Mhm, genau." trank er die Tasse leer und wollte aufstehen, setzte sich aber direkt wieder hin. Weil sich seine Welt so drehte.
„Komm ich hab dich. Lehn dich gegen mich.“, zog ich ihn an den Schultern zurück an meine Brust. „Und in Ruhe atmen“.
"Bin ruhig..." lehnte er sich stark an mich, schloss bereits völlig kaputt die Augen.
„Einatmen....ausatmen....einatmen...ausatmen...“ schob ich meine Hand auf seine Brust.
Er befolgte meine Anweisung und war bereits halb am wegdösen.
„Willst du hier schlafen?“, strich ich seine Wange entlang.
"Mhm?" öffnete er doch nochmal ein Auge aber nur ganz wenig.
„Schläfst du hier?“, strich ich durch seine Haare.
"Bei dir? Wenn ich darf...", kam es nur ganz leise von ihm.
„Klar...weißt du doch.“, rutschte ich zurück und zog seinen Kopf auf meine Beine. „Geht so?“.
"Mhm... Gemütlich...", landete seine Hand auf meinen Beinen und dann schloss er erneut die Augen. "Mir ist kalt...".
Ich zog noch die zweite Decke über ihn. Legte meine Hand unter die Decke auf seine Brust. „So okay?“, küsste ich seine Lippen kurz.

"Ja..." gähnte er und zog die Nase hoch. Kuschelte er sich an und igelte sich leicht ein.
Ich ließ meine Hand auf seiner Brust und streichelte mit der anderen kurz durch seine Haare. „Schlaf was.“.
"Bleib...“, murmelte er nur noch.
„Versprochen.“, streichelte ich weiter durch seine Haare bis er eingeschlafen war.
Jean schlief wirklich tief und fest. Weder der Fernseher noch die Geräusche von draußen, als erst Reifen laut quietschten und dann laut gehupt wurde, als es scheinbar einen beinahe Unfall gegeben hatte, weckten ihn auf.
Ich strich immer wieder durch seine Haare und schaute Dailysoaps im Fernsehen. Beobachtete ihn, wie er tief und fest auf meinem Schoß lag und schlief.
Kurz wurde er immer unruhiger, schlief dann aber weiter.
Jedoch merkte ich an meinen Beinen, dass er immer wärmer wurde.
Auch die Nase setzte sich scheinbar zu, da er leicht schnorchelte und leise schnarchte.
Als sich Schweiß auf seiner Stirn bildete und er förmlich glühte und immer unruhiger wurde, weckte ich ihn sanft auf.
„Schatz...Jean...“, streichelte ich seine Wange entlang.
Von ihm kam nur unverständliches Gemurmel und er wollte die Decken höher über sich ziehen.
Ich streichelte seinen Rücken entlang und sprach ihn erneut an. „Schatz... aufwachen..“
"Mhm..." brummte er nur unzufrieden.
„Du hast Fieber...“, strich ich seine Wange sanft entlang.

"Was...?" krächzte er und öffnete leicht die Augen. Er wirkte todmüde und man sah ihm an, dass es ihm echt mies ging. Zusätzlich kniff er keuchend direkt die Augen wieder zu, weil es auch zu viel Licht für ihn war.
Direkt hielt ich meine Hand schützend vor seine Augen und schirmte ihn so etwas von dem Licht ab. „Mein armer Schatz....hast du irgendwo was gegen Erkältungen?“.
"Bad..." zog er die Nase hoch und kuschelte sich weiter ein.
„Ich komme sofort zurück. Lässt du mich aufstehen?“, streichelte ich seinen Nasenrücken entlang.
"Muss das sein?" kam es so leise, dass es kaum mehr als ein Flüstern war. Klammerte er sich an mich, da ich scheinbar noch eine zusätzliche Wärmequelle für ihn darstellte.
„Ich bin in 2 Minuten zurück Schatz. Und bringe dir noch einen Tee mit. Und deine Decke.“, küsste ich seine Stirn.
"Okay..." kam es wirklich elendig und leidend von ihm.
„Ich bin doch sofort zurück.“, küsste ich sein Kinn. Hob seinen Kopf an. Schob ihm ein Kissen darunter und stand kurz auf.
Besorgte das gesagte und kam zurück ins Wohnzimmer.
Jean hatte sich zitternd und grummelnd an das Kissen geklammert und beide decken höher gezogen.

Ich holte noch seine Bettdecke und im Bad hatte ich eine Art Grippostad gefunden. Wasser und Glas stellte ich ebenfalls ab. Jean beobachtete meine Bewegungen kurz und ich merkte, wie schwer ihm das Atmen fiel da seine Nase samt Nebenhöhlen komplett dicht waren.
Zusätzlich fand ich noch Erkältungsbalsam zum eincremen, sowie fiebersenkende Medikamente und nahm einfach alles mit. Setzte mich dann wieder zu ihm, mit Jogginghose und Gammel Pulli für Ihn in der Hand.
„So die nimmst du jetzt.“, reichte ich ihm die Tabletten samt Wasserglas.
„Und dann umziehen. Und ich Creme dich ein.“, hielt ich noch den Erkältungsbalsam hoch.

Er nahm brav das Glas an und schluckte die Tabletten mit verzogenem Gesicht runter.
„Muss ich mich umziehen?“, kam es leidend von ihm.
„Komm schnell umziehen. Deine Jeans und dein Pulli sind viel zu unbequem Schatz.“, streichelte ich seine Wange entlang.
"Kann ich nicht einfach liegen bleiben?", kam es leise quengelnd.
„Umziehen und dann kannst du dich wieder hinlegen. Ich muss dir eh noch die Brust eincremen.“, blieb ich weiter hartnäckig.
Grummelnd schob er die Decke etwas weg und fing direkt noch mehr an zu zittern.
„Ganz schnell Schatz.“, reichte ich ihm Jogginghose an.
Ein wenig unkoordiniert zog er sich die Jeans aus und die Jogginghose wieder an.
„Pulli aus und dann Creme ich dir die Brust ein damit du atmen kannst.“, suchte ich seinen Blick.
"Ist aber kalt..." schmollte er.
„Schatz bitte“, seufzte ich.
Höchst widerwillig zog er sich den Pulli aus. Verschränkte direkt die Arme vor der Brust und zitterte.
„Schatz ich beeile mich.“, löste ich seine Arme von seiner Brust und gab etwas Creme auf seine Brust. Verteilte diese dann und suchte so seinen Blick aus fiebrigen Augen.
Er schaffte es nicht sich auf mich zu fokussieren, stattdessen bekam er totale Gänsehaut. "Mia...", wisperte er leidend und genervt.
„Ich beeile mich ja.“, verteilte ich aber alles ordentlich.
"Mhm... Kalt..." hörte man dass seine Nase dicht war.

„Entschuldige“, tat er mir total leid und ich reichte ihm den Pulli an und ging schnell Hände waschen.
Als ich wieder kam hatte er den Pulli an und die Decken über sich gezogen.
„Brauchst du noch was?“, blieb ich vor ihm stehen.
Er schüttelte nur müde den Kopf und konnte kaum die Augen aufhalten.
„Schlaf weiter.“, streichelte ich über seine Wange.
"Mhm... Bleibst du?"
Seufzend nickte ich, „sicher.“, und rutschte wieder neben ihn.
"Nicht so... Du steckst dich an...", kam es direkt erschrocken von Jean und er schob mich  zur Seite.
„Ich kann auch gehen?“, sah ich Überrascht zu ihm.
"Nicht gehen... Aber nicht so nah... Sonst wirst du auch krank..."
„Wenn dann hast du mich eh schon angesteckt.“, beugte ich mich über ihn und küsste seinen Mundwinkel. „Bevor du krank warst.“
"Aber... Dann... Was dann? Du sollst nicht krank werden...", kam es heiser von ihm.
„Dann musst du mich halt pflegen.“, grinste ich. „Oder wir hüten zusammen das Bett.“.
"Und stecken uns gegenseitig immer wieder an...", nörgelte er.
„Irgendwann verschwinden die Bakterien schon.“, versuchte ich ihn nicht mit biologischen Prozessen zu nerven.
"Meinst du... Die haben dann... Genug von uns?"
„Mhm hoffe ich...“, sah ich zu ihm. „Willst du dich wieder anlehnen?“, deutete ich auf meine Beine.
Er zögerte einen langen Moment und nickte dann, „bitte...“, kam es beinahe flehend von ihm.

„Du musst nicht.“, wusste ich kaum wie ich mich verhalten sollte.
"Ich möchte aber... Wenn ich darf..."
Seufzend, „dann komm her.“, rutschte ich wieder neben ihn und hielt einladend den Arm hoch, damit er sich auf meine Beine legen konnte.
Er legte sich sofort hin, mit seinem Gesicht zu meinem Bauch. Schmiegte sich an und legte seine Arme um mich.
Ich sah auf ihn, wie er zitternd und bleich auf meinem Schoß lag und sofort verschwand alle Wut wieder. Ich strich weiter durch seine Haare. „Ruh dich aus Schatz.“.
Er nickte leicht. "Hab dich lieb...".
„Ich liebe dich Jean.“, küsste ich seine Schläfe soweit ich dran kam.
Er drückte mich fester, küsste ganz kurz meinen Bauch, wo er lag. Seine Augen schon längst wieder geschlossen und war bereits wieder am wegdösen.
Ich kraulte durch seinen Nacken bis er wieder eingeschlafen war und guckte irgendeine Sitcom die im Fernsehen lief. Jean schlief tief und fest in meinem Schoß.
Immer mal wieder wurde er unruhig. Murmelte irgendwas unverständliches oder drückte sich fester an mich. Jedes Mal strich ich weiter durch seine Haare bis er wieder ruhiger wurde.
Durch seine Nase die völlig zu war, schnarchte er leicht und da er mit offenem Mund schlief um überhaupt atmen zu können, sabberte er sogar im Schlaf auf meine Shorts.
Ich stellte den Fernseher etwas lauter, zog die Decke wieder höher über ihn und war trotzdem gerne dazu bereit seine wandelnde Heizung zu sein. Schließlich würde ich diesen erkälteten, schnarchenden und sabbernden Mann in meinem Schoß nächste Woche heiraten.
Also wenn er bis dahin hoffentlich wieder fit war.
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