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~New Beginning~

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Hank Anderson OC (Own Charakter) RK200 Markus RK800-51-59 Connor
09.07.2018
02.08.2018
3
11.858
5
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3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
02.08.2018 3.740
 
Hier gehts nun weiter owo

Im nachhinein nochmal danke an Lisa und Mulluck für ihre lieben Kommentare owo
Ich werde in den letzten beiden Kapitel den Namen der Stiefschwester noch ändern, da es verwirredn war, wegen dem Androiden Traci.

Sollte es irgendwelche fehler geben, sagt mir bitte bescheit
Und sonst wünsch ich euch viel Spaß beim Lesen
Lu-chan

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Seraphina~

Wach wurde ich wieder, als ich vor mir Geflüster und Rascheln wahrnahm. Als ich meine Augen etwas öffnete, sah ich, wie Connor versuchte, Sumo von mir fernzuhalten. Schmunzelnd beobachtete ich die Situation etwas, eh ich selbst aktiv wurde. Ich streckte die Hand nach dem Hund aus und streckte den Zeigefinger nach oben. " Sumo aus." sagte ich bestimmend und erstaunlicherweise setzte er sich hin. " Braver Junge." sagte ich, streichelte Sumo einmal über den Kopf und setzte mich dann langsam auf. " Es tut mir leid, wenn ich sie geweckt habe." entschuldigte sich der Braunhaarige bei mir, doch ich wank nur ab. " Ach was, ist nicht so schlimm. Wahrscheinlich hab ich länger geschlafen, als die letzten Monate." sagte ich, setzte mich richtig hin und fuhr mir mit den Händen einmal übers Gesicht. Ein Blick auf mein Handy sagte mir, dass es gegen 7 war. Ich stand auf und suchte mir neue Sachen aus meiner Tasche. Neue Wundpflaster nahm ich ebenfalls raus, wegen meinem kleinen Vorfall am Vortag mit dem Hund. So wie es sich anfühlte, hatte es wieder geblutet und da es an die vorherigen Pflaster angetrocknet war, schmerzte es bei vielen Bewegungen. " Was hast du damit vor?" fragte mich der Braunhaarige, als ich aufstand und deutete auf das Verbandsmaterial. " Was macht man damit wohl?" stellte ich die Gegenfrage und lehnte mich gegen das Sofa. " Etwas…verbinden, würde ich sagen." sagte er und ich nickte. " Ganz genau." sagte ich und ging dann ins Bad. Schnell zog ich mich um und als ich die Wundpflaster auf meinem Rücken entfernen wollte, verzog ich das Gesicht und gab irgendwann auf. Leise fluchend zog ich mich dann komplett an, ging wieder ins Wohnzimmer und packte die anderen Pflaster wieder zurück in meine Tasche. " Stimmt etwas nicht?" fragte mich Connor, welcher mittlerweile auch aufgestanden war. " Nein, alles gut." antwortete ich, während ich mich in dem Raum umsah und überlegte, was ich jetzt machen könnte. " Wissen sie, wann Lieutenant Anderson normalerweise aufsteht?" fragte ich mein Gegenüber und ging langsam in die Küche, wobei mir der Androide folgte. " Leider nicht. Da er, seid ich mit ihm zusammen arbeite, meist erst gegen Mittag ins Department kommt, würde ich sagen, er schläft recht lang." antwortete er mir und ich nickte.

Kurz zögerte ich noch, doch dann entschied ich mich dazu, einfach das gleiche zu machen, wie als wenn ich bei Keith und Martha übernachten würde. Demnach sah ich erstmal in den Kühlschrank und wie erwartet, war dieser eher mau gefüllt. Anhand der Pizzakartons und anderen Verpackung konnte ich erahnen, dass Hand nicht sonderlich viel kochte. Nachdem ich den Kühlschrank wieder schloss, machte ich Kaffee und drehte mich dann zu Connor. " Ähm, möchtest du vielleicht mitkommen?" fragte ich ihn und er sah mich kurz verwirrt an. " Wo möchten sie hingehen?" fragte er mich und ich ging schon mal wieder ins Wohnzimmer. " Ich möchte ein bisschen was einkaufen gehen und dachte mir, du möchtest mich vielleicht begleiten." antwortete ich ihm und drehte mich nochmal zu ihm. " Wieso wollen sie einkaufen?" fragte er weiter und ich seufzte kurz. " Da ich mehr oder weniger überredet wurde, hier zu übernachten, hab ich mich entschieden, einfach alles so zu machen, wie ich es bei anderen machen würde." erklärte ich, zog mir meine Jacke über und verstaute mein Portemonnaie und mein Handy in der Innentasche. " Verstehe …..Ich werde sie begleiten." sagte er dann und ich nickte lächelnd. " Gut." sagte ich lächelnd, zog mir meine Stiefel an und nahm sowohl Hanks Schlüssel, als auch die Hundeleine, da Sumo schon an der Tür saß. Ich leinte ihn an und zu dritt machten wir uns dann auf den Weg. Als wir gestern hergefahren waren, war mir ein Supermarkt etwas weiter die Straße hoch aufgefallen und genau zu dem gingen wir jetzt. " Wofür waren eigentlich die Pflaster?" fragte mich der Braunhaarige nach einer Weile und ich sah kurz zu ihm hoch. " Ich hatte vor kurzer Zeit einen kleinen Unfall und deswegen hab ich am Rücken eine Wunde. Ich hatte die Pflaster vorgestern Abend eigentlich schon gewechselt, aber ich hab mich gestern blöd gestoßen, weswegen es wieder geblutet hatte und deswegen wollte ich sie heute noch mal wechseln, aber ich hab sie alleine nicht abbekommen." erklärte ich und hoffte, dass er die Lüge, für die wahre Ursache nicht erkannte. " Ich könnte ihnen helfen. Es gehört zwar nicht zu meinen Aufgaben, aber ich wäre durchaus in der Lage eine Wunde zu versorgen." bot mir Connor an, doch ich wank nur ab. " Das ist nett von dir, aber es geht schon." lehnte ich ab und biss mir kurz auf die Lippe. " Da sie nicht wollen, dass ich mir die Wunde ansehe, vermute ich, dass es nicht bei einem Unfall passiert ist." schlussfolgerte der Braunhaarige und ich biss etwas zerknirschter auf meiner Lippe herum. " Von mir aus….Du darfst dich um sie kümmern, wenn du mir versprichst, dass du keine weiteren Fragen stellst und auch Lieutenant Anderson nichts erzählst." versuchte ich irgendwie zu verhandeln, blieb vor dem Laden stehen und drehte mich zu ihm. " Ich verspreche es ihnen." stimmte er zu und ich nickte, bevor ich Sumo vor dem Supermarkt anleinte. " Wir sein gleich wieder da." sagte ich zu ihm, wuschelte ihm einmal durchs Fell und ging mit Connor dann rein.

Ich nahm mir einen Wagen, ging zusammen mit dem Androiden durch die Reihen und packte alles rein, was man brauchen könnte. All zuviel wurde es nicht, da ich, wenn es hoch kam, nur ein paar Tage bei dem Lieutenant bleiben wollte. Es ging relativ schnell, eh ich soweit alles hatte und gegen Ende entschied ich, für den Lieutenant noch ein Sixpack Bier mitzunehmen. " Sie sollten nicht versuchen Alkohol zu kaufen." wollte mich der Braunhaarige aufhalten, es in den Wagen zu stellen, doch er war zu langsam. " Es soll für Lieutenant Anderson sein und ich weis, dass ich es nicht kaufen kann, deswegen wirst du bezahlen." antwortete ich, während ich zur Kasse ging. Es dauerte kurz, eh er mir folgte und in der Zeit packte ich schon alles auf das Band. " Womit soll ich bezahlen? Ich kann das ja nicht einfach bei CyberLife abbuchen." fragte er mich und ich musste Schmunzeln. Wenn Connor so verwirrt aussah, erinnerte er mich irgendwie an einen Welpen. Ich nahm mein Portemonnaie raus, nahm mir ein bisschen Geld und drückte es dann meinem Gegenüber in die Hand, eh ich schnell beim Bäcker noch ein paar Brötchen holte. Als ich wieder bei dem Braunhaarigen war, half ich dabei, die Einkäufe in Tüten zu verstauen. Als Connor beide Tüten auf den Arm nehmen wollte, nahm ich ihm vorher eine ab, brachte den Wagen weg und ging mit ihm wieder raus. Bei Sumo angekommen, stellte meine Tüte kurz ab, um ihn loszubinden und dann gingen wir wieder zurück. Aus dem Augenwinkel beobachtete ich den Androiden etwas und sah, dass er einen ziemlich angestrengten Gesichtsausdruck hatte. " Weist du was? Du scheinst sehr neugierig zu sein, also frag einfach, wenn du etwas wissen willst. Wenn ich nicht antworten will, dann merkst du das schon." sagte ich nach kurzem und der Braunhaarige sah zu mir. " Je mehr ich von jemandem weis, desto besser kann ich eine Verbindung aufbauen und das erleichtert mir meine Arbeit und auch die zusammen." rechtfertigte er mir seine Neugier und ich musste kurz grinsen. " Also, was wolltest du fragen?" fragte ich und betrachtete die leicht verschneite Landschaft. " Das Bild in ihrem Portemonnaie…" fing er an und ich wusste, worauf das hinaus lief. " Das ist mein Vater. Er ist vor 3 Jahren gestorben." antwortete ich ihm, auch wenn er das wahrscheinlich schon selber herausgefunden hatte. " Das tut mir leid." sagte er und ich lächelte ihn dankend an. Den restlichen Weg über schwiegen wir und wieder bei dem Haus angekommen, nahm ich den Schlüssel heraus und wir gingen leise wieder in Haus. Den Schlüssel legte ich wieder auf die Kommode, zusammen mit Sumos Leine, nachdem ich sie abgenommen hatte. Danach stellten wir die Tüten in der Küche ab, fing an, alles einzuräumen und räumte danach die Küche auf. " Kann ich ihnen bei etwas helfen?" fragte mich Connor und ich drehte mich kurz zu ihm. " Nein danke, aber da du dich ja um meine Wunde kümmern wolltest, kannst du schon mal was aus meiner Tasche holen. Es ist eine kleine, schwarze Tasche mit einer Katze drauf." sagte ich und fing dann an, Eier und Speck in einer Pfanne zu braten. Der Braunhaarige breitete sich währenddessen auf dem Küchentisch aus und als das Ei und der Speck fertig wahren, nahm ich die Pfanne vom Herd und deckte sie mit einem Deckel ab, damit es warm blieb.

" Sie scheinen gut ausgestattet zu sein." erwähnte der Androide während seinen Vorbereitungen und ich drehte mich zu ihm. " Ich bin es mittlerweile leid immer zum Arzt zu gehen, deswegen hab ich es mir angewöhnt, meine Wunden selber zu versorgen. Je nachdem wie schlimm oder wo sie sind, frag ich aber auch ab und an einen Freund." erklärte ich und goss mir Kaffe in eine Tasse, eh ich mich rittlings auf einen der Stühle setzte. " Verstehe….Also passieren ihnen solche….´Unfälle ´ öfter?" fragte er und ich nickte nur, während ich mich oben herum auszog. Mit dem Hemd bedeckte ich meine Brust und legte einen Arm auf der Rückenlehne ab, während sich Connor hinter mich, auf den anderen Stuhl, setzte. Vorsichtig versuchte er die Pflaster zu lösen und ich verzog leicht das Gesicht. Kurz darauf hörte ich, wie der Androide aufstand, dann Wasserlaufen und letztendlich wie er sich wieder hinter mich setzte. Als er sich wieder an die Arbeit machen wollte, zuckte ich zusammen, da es kalt und nass an meinem Rücken wurde. " Ich werde versuchen, es etwas aufzuweichen, damit es nicht so wehtut und es auch nicht so viel blutet." sagte er und ich nickte. Während er versuchte, das Pflaster vorsichtig zu entfernen, nippte ich kurz an meinem Kaffee und kraulte Sumo über den Kopf. " Was zu Hölle macht ihr da?" sagte jemand und ich zuckte erschrocken zusammen, da ich nicht mitbekommen hatte, wie Hank in die Küche kam. " Guten Morgen Lieutenant Anderson." grüßte Connor seinen Partner und ich hob nur kurz die Hand. " Morgen….Jetzt noch mal, was zu Hölle macht ihr da?" fragte er wieder und ich biss mir etwas auf die Lippe. " Ich habe Seraphina angeboten, mich um eine Wunde von ihr zu kümmern, da sie dabei Probleme hatte." erklärte der Androide und Hank nickte nur langsam. " Ich hab Frühstück gemacht. Sie können sich gerne was nehmen." änderte ich das Thema und der Ältere sah mich dann an. " Verstehe…Danke." sagte er nur, nahm sich was, und setzte sich uns gegenüber hin. Der Ergraute fing an zu essen und es war ruhig, bis er fertig war.
" Ich hab euer Gespräch gestern mitbekommen…..Du scheinst dich gut mit Abweichlern auszukennen." sagte Hank, als ich mich wegdrehte, um mich wieder komplett anzuziehen. " Ich hatte in letzter Zeit mit einigen zu tun, hab mich gut mit ihnen verstanden und so eben auch viel herausgefunden." erklärte ich und setzte mich dann richtig auf den Stuhl.  " Sie sind nicht alle so schlecht wie man denkt. Die meisten werden nur aggressiv, wenn sie Angst haben, so ähnlich wie wenn Tiere in die Enge getrieben werden. Da fast alle schlechte Erfahrungen mit Menschen gehabt haben, ist es nicht leicht, ihnen zu vertrauen und deswegen hassen sie uns eher." erklärte ich und nahm mir dann auch was zu Essen.

" Du hättest nichts zu Essen machen müssen…..oder allgemein auch Einkaufen.." wechselte Hank das Thema, als er sich kurz umsah und ich zuckte nur mit den Schultern. " Ich wollte mich irgendwie nützlich machen." sagte ich und aß auf. " Hauptsache dir geht es gut. Du siehst auch viel besser als gestern aus." sagte der Ältere und ich nickte nur, während ich an meinem Kaffee nippte.
" Kann mir ein Freund später ein paar Sachen vorbeibringen?" fragte ich dann nach ein paar Minuten und sah den Ergrauten fragend an. " von mir aus, aber ich lass Connor hier." sagte mein Gegenüber, stand auf und ging dann ins Bad. Kurz sah ich ihm hinterher und macht mich dann daran, den Tisch wieder abzuräumen. " Wieso treffen sie sich mit ihrem Freund nicht irgendwo"? fragte mich Connor und ich sah kurz zu ihm. " Es hat seine Gründe, warum ich nicht nach Hause will und es sind ähnliche Gründe, warum ich nicht raus will. Naja, zumindest noch nicht." erklärte ich und schrieb dann Keith schnell, wo er hinkommen soll, wenn er Zeit hat. " Hat es was mit ihren Rücken zu tun?" fragte er und ich seufzte kurz, eh ich nickte. Der Braunhaarige wollte schon weiter fragen, da unterbrach ich ihn gleich. " Ich werde da jetzt nicht weiter drüber reden." sagte ich und setzte mich dann aufs Sofa. Connor gesellte sich zu mir und ich überlegte, was ich jetzt machen könnte. Nachdenklich fing ich an, mich an meinem verbundenen Handgelenk zu kratzen, was der Androide gleich unterbrach. Er nahm das das betroffene Handgelenk und ich wollte er schon aus Reflex zuschlagen. " Mensch Connor! Irgendwann verletz ich dich noch, wenn du mich immer so erschreckst." meckerte ich rum und er ließ meine Hand wieder los. " Tut mir leid." entschuldigte sich der Braunhaarige bei mir und ich wank nur ab. Da ich nicht wirklich was zu tun hatte, nahm ich mir meinen Zeichenblock, zog die Beine an den Köper und skizzierte etwas vor mich hin. " Ich bin dann jetzt weg. Wenn ich dich brauchen sollte, meld ich mich." murrte Hand gegen Ende zu Connor, nahm seine Sachen und ging dann raus.

Bis zum Mittag war es dann auch ruhig. Wir saßen fast die ganze Zeit auf dem Sofa, wobei Connor eher wie bestellt und nicht abgeholt aussah und ich zeichnete. Als es klopfte, sah ich verwirrt auf und sah unentschlossen zur Tür. " Sarah ich bin es." hörte ich es dumpf und atmete auf, eh ich aufstand und dann die Tür öffnete. " Hay Keith~" grinste ich und umarmte den Größeren, was er erwiderte. " Hay Kleines~ Also, ich hab soweit alles dabei und dazu hab ich noch Süßes." strahlte mir mein Freund entgegen, was mich lachen ließ. " Du bist ein Schatz." sagte ich, drückte ihm einen Kuss auf die Wange und zog ihn dann ins Haus. " Connor, Keith, Keith Connor." stellte ich die beiden Androiden und stellte die Taschen des Blonden zu meiner. " Womit willst du anfangen?" fragte mich Keith und ich überlegte kurz. " Ich esse Kuchen und du kannst in der Zeit ja meine Haare machen." antwortete ich und ging schnell in die Küche, um mir einen kleinen Teller und eine Gabel zu holen. Der Blonde folgte mir, mit seinen Taschen, wobei Connor meinen Freund kritisch beäugte. " Dann misch ich mal die Farbe. " sagte Keith, setzte sich an den Küchentisch und holte alles was er brauchte, aus seinem Rucksack, während ich den Kuchen auf den Teller machte und mich setzte. Der Braunhaarige setzte sich dazu und beobachtete meinen Freund. " Soll ich sie auch schneiden und wenn ja, wie kurz?" fragte mich Keith und überlegte kurz. Wenn es nach ihm gehen würde, wäre ich Rapunzel, aber naja. Ich nahm mir die Schere aus seiner Tasche, band mir die Haare zusammen, zog den Haargummi bis zu den Schultern runter und schnitt über den Zopf ab. " Manchmal hasse ich dich wirklich." murrte mein Freund und ich grinste ihn nur an. " Ich hab dich auch lieb Keith~" sagte ich amüsiert, schmiss die Haare in den Müll und wendete mich dann meinem Kuchen zu. " Das versteh ich jetzt nicht…." sagte Connor dann und ich sah zu ihm. " Musst du auch nicht. Weist du, es ist für Androiden und auch für die meisten Abweichler schwer, sowas zu verstehen, weil es für euch eben nicht logisch klingt." erklärte ich ihm und er nickte nur, wobei er insgeheim noch versuchte, es zu verstehen. " Na dann wollen wir mal." sagte der Blonde, stellte die Farbe auf meine Seite des Tisches und fing an, meine Haare abzuteilen, eh er mit dem Färben anfing. " Sieht sehr nichts sagend aus.." nuschelte ich mit der Gabel im Mund, als ich mir die angemischte Farbe ansah. " Lass dich überraschen." sagte der Androide dann etwas enthusiastischer und fing dann mit dem Färben an.
" Er ist ein Abweichler…" stellte Connor irgendwann fest und sah meinen Freund ernst an. " Er tut niemandem was, arbeitet freiwillig, nur eben in einem anderen Beruf und er hält sich weitestgehend aus den Plänen der……Revolutionäre sag ich mal, raus." sagte ich recht ruhig und hoffte mal, dass Connor nichts unüberlegtes tun würde, denn immerhin war Keith körperlich viel robuster gebaut als er. " Wie hat er sie eigentlich Sarah genannt?" wechselte der Braunhaarige dann das Thema und ich sah wieder zu ihm. " Bei Seraphina hört sich das Sera so ähnlich an wie Sarah und Martha, eine sehr nette ältere Dame um die sich Keith unter anderem kümmert, hatte eine Tochter mit dem Namen. Joar, so ist es dazu gekommen, dass die beiden mich so nennen. Allgemein gibt es recht viele Möglichkeiten, wie man mich nennen könnte." erklärte ich ihm und mein Gegenüber legte den Kopf schief. " Wie meinen sie das?" fragte er und ich stellte den leeren Teller ab. " Bei Spitznamen ist es eigentlich egal, ob er was mit dem richtigen Namen zu tun hat, was die Vielfalt noch mal erweitert. Bei mir ist es so, dass ich einen Doppelnamen habe, bei dem schon einige Spitznamen zusammenkommen wie zum Beispiel Phina, Phienchen, Ally, Cia und so weiter. Dann kommen noch Spitznamen wie Kleines dazu und so weiter." erklärte ich und der Androide nicht verstehend. " Soll…ich sie auch mit einem Spitznamen ansprechen?" fragte er mich und ich schüttelte kurz mit dem Kopf. " Musst du nicht, aber wenn du willst, kannst du mich gerne nennen, wie du willst, sofern es nicht Miss Olsen ist." sagte ich ihm und jetzt schien er zu überlegen. " Ihr scheint euch ja gut zu verstehen. Pass aber bloß auf, dass er nicht auch zum Abweichler wird, immerhin soll er sie ja fangen." sagte Keith dann und ich konnte das Grinsen in seiner Stimme hören. " Das wird nicht passieren. Ich teste mich regelmäßig mit einem Sicherheitsprogramm." wand Connor ein und überlegte danach weiter. " Mir wäre es egal ob er einer wird oder auch nicht. An sich soll er nur die Menschen etwas besser verstehen und vor allem Sarkasmus und Ironie irgendwie verstehen, was denke ich schwierig wird." sagte ich noch dazu, schlug die Beine übereinander und setzte mich bequemer hin.

" Ich werde sie, denke ich, weiterhin Seraphina nennen." beendete der Braunhaarige dann seine Überlegungen und ich schmunzelte etwas, da ich es putzig fand, wie er sich darüber Gedanken gemacht hatte. Der Blonde war jetzt auch fertig und räumte dann auf, woraufhin sich der andere Androide zu mir beugte. " Haben sie noch schmerzen?" fragte mich Connor leise und ich deutete ihm, nicht weiter darüber zu reden, da Keith mir sonst den Kopf abgerissen hätte. " Schmerzen?" fragte er mich dann auch schon und ich sah zu ihm. " Er meint mein Auge." sagte ich so gelassen wie möglich und deutete dabei auf mein blaues Auge, woraufhin der Blonde etwas skeptisch nickte. " Wie ist das überhaupt passiert?" fragte er und packte alles, was er sauber macht hatte, wieder in seine Tasche. " Ich hab mich mal wieder mit meiner Mutter gestritten und sie hat mir eine verpasst. Das is jetzt auch der Grund gewesen, warum ich abgehauen bin und deswegen wird ich mich diesmal auch nicht wieder weichklopfen lassen, wieder zurück zu kommen." erklärte ich meinem Freund, welcher verstehend nickte und sich wieder zu uns setzte. " Sie sind also schon öfter von zu Hause weggelaufen?" fragte mich Connor und ich seufzte. " Ja und auch hier wieder, es hat seine Gründe und ich werde es dir nicht erzählen." sagte ich ihm gleich und verschränkte die Arme vor der Brust. " Kleiner Tipp, bis zu einem bestimmten Punkt kann man sie immer mit Kuchen besänftigen." warf Keith ein und ich trat ihm eher lieblos gegen sein Bein, was ihn nur lachen ließ. Schmollend spielte ich dann an meinem Handy rum, bis mir der Blonde an die Schulter tippte. " Du solltest langsam auswaschen." sagte er mir und ich ging dann ins Bad, um genau das zu machen. Schnell wusch ich mir die Farbe aus und ging dann wieder in die Küche, wo mir mein Freund die Haare ordentlich schnitt. Wirklich viel kam nicht mehr runter und er schnitt mir auch einen geraden Pony, weil mir gerade danach war. " Sie sehen jetzt irgendwie…frecher aus. Irgendwie passt es zu ihnen." sagte Connor dazu und ich grinste. " Danke." bedankte ich mir und ließ sie mir noch föhnen. " Jetzt geh dich schon im Spiegel ansehen." sagte Keith und ich ging wieder ins Bad. Neugierig betrachtete ich mich im Spiegel und war überrascht, wie anders ich aussah. Meine vorher taillienlangen Haare waren nun nicht ganz schulterlang, ich hatte einen geraden Pony und statt hellblond waren sie nun in einem bläulichen, fast matten lila. So wie ich Keth kenne, hätte ich von der Farbe eigentlich etwas auffälligeres erwartet, aber mir gefiel seine Wahl sehr.
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