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Zwei in Einem

von Buffy007
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16
Hotsuma Renjou Shusei Usui Takashiro Giou Toko Murasame Tsukumo Murasame Zess (Luka Crosszeria)
08.07.2018
31.07.2018
3
3.629
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12.07.2018 1.320
 
Ich war allein Zuhause. Kanata war immer noch nicht zurück und erreichen konnte ich ihn auch nicht. Ich lag seufzend auf meinem Bett, als es an der Tür klingelte. „Na nun, hat Kanata vielleicht seinen Schlüssel vergessen?“, ich sprang auf und lief zur Tür. Doch es war nicht mein Bruder. Ein großer Mann mit Brille und zusammengebundenen blonden Haaren stand vor mir. „Kann ich ihnen Helfen?“, fragte ich verwirrt. „Das hoffe ich doch. Mein Name ist Takashiro Giou und ich bin dein Onkel.“
Ich hob beide Augenbrauen. „Mein Onkel? Das kann jeder behaupten.“
Er lächelte und reichte mir ein Foto, auf dem er mit einer Frau zusehen war. „Du bist misstrauisch, das ist gut. Aber das dürfte dich überzeugen mich anzuhören. Das auf dem Bild bin ich mit meiner Schwester Hirome. Du bist deiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten.“ Ich starrte auf das Foto. Er hatte recht, diese Frau sah mir unfassbar ähnlich. „Darf ich rein kommen?“, fragte er dann. Ich nickte und ließ ihn rein.
Wir nahmen im Wohnzimmer platz. „Das ist sicher ein Schock für dich.“
„Ich habe mich immer gefragt wieso sie mich nicht haben wollte.“, begann ich ruhig. „So ist es nicht. Die Zeiten waren sehr schwer und sie wollte das es dir gut geht. Leider habe ich erst nach ihrem Tod von dir erfahren und viele Jahre damit verbracht dich zu finden.“
„Ich war einige Jahre im Waisenhaus, bis mich eine Familie adoptiert hat.“
„Dann ist es dir gut gegangen?“, ich lächelte, als ich an die glücklichen Tage mit meinen Eltern dachte. „Ja, es hat mir an nichts gefehlt.“
„Darf ich dich etwas fragen?“, neugierig sah ich ihn an. „Wieso hast du deinen Namen geändert?“
„Geändert?“, hakte ich nach. „Dein wahrer Name lautet Yuki Giou. Es hat mich gewundert das man dich Luna nennt.“
„Yuki? Ich hatte keine Ahnung. Meine Adoptiveltern gaben mir den Namen Luna. Ich kann mich an die Zeit im Waisenhaus kaum erinnern und somit auch nicht an diesen Namen.“, erklärte ich. „Verstehe. Nun Luna, ich möchte dich bitten mit mir zukommen. Jetzt da ich dich endlich gefunden habe, möchte ich das du bei mir lebst, auch wenn du schon 18 Jahre und somit Volljährig bist.“
„Das kommt alles sehr plötzlich.“, gestand ich. „Bitte, denke in Ruhe darüber nach. Ich bin noch eine Weile hier. Das ist meine Karte, du kannst mich jederzeit anrufen, wenn du deine Entscheidung getroffen hast, oder einfach nur reden möchtest. Ich bin für dich da.“

Plötzlich gab es noch jemanden aus meiner wahren Familie. Ich war überfordert mit dieser Information. Am späten Abend kam dann endlich mein Bruder heim und ich erzählte ihm von diesem Treffen. „Was wirst du jetzt tun?“
„Keine Ahnung. Hier ist mein Zuhause, hier leben meine Freunde und mein geliebter Bruder.“, eine Träne lief mir über die Wange. „Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen, aber ich würde mich freuen wenn du hier bleibst.“, sanft wischte er mir die Träne aus dem Gesicht. Nicht nur das ich wegen ihm bleiben wollte, sondern auch meine Aufgabe als Beschützerin war hier. Oder konnte ich dem so entfliehen und ein normales Leben führen?

Am nächsten Tag wollte ich noch einmal versuchen mit Mimi zu sprechen. Ich brauchte meine Freundin. „Was willst du?“, fauchte sie mich an. „Was ist denn nur plötzlich los mit dir? Ich bin es doch, Luna?“
„Weißt du was? Ich habe keinen Bock mehr auf dich. Du bist völlig überflüssig, keiner will oder braucht dich. Verschwinde einfach woher du auch immer gekommen bist!“
Schock. Wie konnte sie nur so was sagen.

Flashback Waisenhaus.

Ich bin ganz allein auf der Welt, wieso will mich keiner haben?So viele Kinder werden abgeholt, bekommen eine Familie, nur ich bin allein. Ich habe Angst...soviel Angst...

Flashback Ende

Die Fenster im Klassenraum zersprangen. Bitte nicht...
Das war schon einmal passiert, ich konnte nie verstehen wieso. Ohne nachzudenken rannte ich aus der Klasse und bemerkte nicht das die neuen Schüler alles mitbekamen und mir unauffällig folgten. Ich war völlig durcheinander. Der Schmerz der Einsamkeit nagte an mir. Ich war ein verlorenes Kind.
Irgendwann wurden ich gezwungen stehen zu bleiben. Vor mir tauchte ein Wesen auf. „Ein Dämon am helligen Tag?“, das Vieh sprang auf mich zu, riss mich zu Boden. Ich versuchte es zu bekämpfen, aber ich kam nicht an meinen Dolch, der sich in meiner Jacke befand, heran. Ich sah wie es mit einer Klinge durchbohrt wurde. Es löste sich auf. Dann drehte ich mich zur Seite und sah nach oben. Es war wieder diese dunkel gekleidete Mann. Er reichte mir die Hand und zog mich nach oben. „Was war das?“, fragte ich nach. „Das wo gegen du kämpfst, nur noch gefährlicher. Man nennt sie Duras.“, er schien über mich Bescheid zu wissen. Doch ich kam nicht dazu nachzufragen den es folgten weitere. Mit ihnen aber auch bekannte Gesichter. Toko und Tsukumo , mit Schwert und Pistole. Sie vernichteten den Rest, während mein Retter mich beschützte. Verwundert blickte ich die beiden Schüler an. „Gut gemacht ihr beiden. Zess, danke für deine Hilfe“, ertönte eine Stimme. Takashiro tauchte zwischen den beiden auf. „Was geht hier vor?“
„Diese zwei sind Mitglieder des Giou Clans und ich bin ihr Anführer. Jedes Mitglied verfügt über einzigartige Fähigkeiten, genauso wie du. Wir beschützen die Menschen vor dem Einfluss dieser Kreaturen die du gerade gesehen hast. Wobei dir Dämonen an sich ja nicht unbekannt sind.“
Ich deutete auf den Typ Names Zess, neben mir. „Sie sagten die beiden, was ist mit ihm?“
Takashiro richtete seine Brille. „Er gehört zu unseren Verbündeten.“
„Ok, wie auch immer. Was soll das ganze Theater?“
„Wir sind hier um dich zu bitten mit uns zu kommen, wir brauchen deine Fähigkeiten für den Kampf.“, begann das Mädchens Namen Toko. „Außerdem bist du eine von uns?“, fügte Tsukumo  hinzu. „Sind wir verwandt?“
„In gewisser weise schon.“, antwortete Takashiro. Ich lächelte zunächst. „Das ist gut zu wissen.“, dann veränderte sich mein Gesichtsausdruck. „Ich lehne dennoch ab!“
Die zwei Schüler sahen mich geschockt an, während die beiden Männer ruhig blieben. „Bist du sicher? Wir können dir helfen die Kräfte die in dir toben zu kontrollieren, oder glaubst du das es nur bei kaputtem Glas bleibt? Ich bin mir sicher das du fühlen kannst wie in deinem inneren etwas erwacht.“
Ich mache einen Schritt auf ihn zu. „Was wissen sie den schon? Wo waren Sie als ich sie wirklich gebraucht habe? Wo waren Sie als ich mit gerade einmal 14 Jahren meinem ersten Dämon gegenüber treten musste? Und jetzt tauchen Sie hier auf und wollen das ich Ihnen helfe? Vergessen Sie's. Ich schaffe das hier auch ganz gut ohne einen Beschützer Clan!“, zischte ich aufgebracht. „Du bist ganz schön überheblich.“, mischte sich Tsukumo  ein. Ich fixierte ihn. „Ich kann es mir leisten, was ist mit dir?“, schweigen. Dann sah ich meinen Onkel in die Augen. „Sie und ihre Leute werden mich in Ruhe lassen, oder wir bekommen ein richtiges Problem.“
Damit hatte wohl keiner gerechnet. Ich drehte mich um und lief los. „Wir können Sie doch nicht...“, war das letzte was ich hörte, bevor ich außer Reichweite war.
Erst nach einer Weile viel mir auf das ich diese Duras sehen konnte, aber die Menschen um mich herum nicht. Als mich erneut eines dieser Wesen angreifen wollte, tauchte Zess auf und vernichtete ihn mit einer Handbewegung. „Lass mich dich nachhause bringen.“
„Ich komme alleine klar!“, fuhr ich ihn an. Er blieb unbeeindruckt. „Hast du Angst?“
„Nein, ganz sicher nicht.“, meine Stimme wurde leiser. „Dann hör auf zu zittern?“, ich machte große Augen. Er hatte Recht, ich zitterte am ganzen Körper. Stand ich etwa unter Schock? Wir blieben eine ganze Weile so stehen. Seine Gegenwart beruhigte mich, auch wenn ich mir nicht erklären konnte wieso. Letztlich ließ ich mich von ihm nachhause bringen. Vor der Haustür begann er zu sprechen. „Tust du mir einen Gefallen? Setzt dich in nächster Zeit keiner Gefahr aus. Es ist selbst für dich zu gefährlich!“
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