Zwei in Einem

von Buffy007
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Hotsuma Renjou Shusei Usui Takashiro Giou Toko Murasame Tsukumo Murasame Zess (Luka Crosszeria)
08.07.2018
31.07.2018
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08.07.2018 1.324
 
Ich Luna Wakamiya  lebte mit meinem Adoptiv Bruder in einem kleinen schönen Häuschen am Stadtrand. Nur so friedlich wie es den Anschein hatte, war es nicht. Ich war anderes, welches mit im alter von 14 klar wurde. Nicht nur das ich körperlich viel stärker war, nein ich war in der Lage bei Berührung das Leben, bzw. das Leid des anderes zu sehen, seine Gefühle. Es dauerte nicht lange als  vor meiner Schule zwei Männer auftauchten. Sie sagten mir ich sein auserwählt gegen die Mächte des Bösen zu kämpfen. Natürlich hielt ich sie für irre, aber als ich dann vor meinem ersten Dämon stand, änderte sich alles. Ich bekam einen Ausbilder zur Seite gestellt, der mich alles lehrte und mich in Kampfkunst ausbildete. Meine Adoptiveltern des Sohn bekamen davon nichts mit und das sollten sie nicht. Irgendwann starben unsere Eltern bei einem schweren Autounfall. Seither waren wir auf uns allein gestellt. Kanata und ich schafften trotzdem irgendwie. Mein Ausbilder verschwand kurz danach und ich musste alleine mit meiner Aufgabe klar kommen.

„Wo willst du denn so spät noch hin?“
„Kanata, du hast mich erschreckt.“, ich war gerade in meinem Zimmer um mich umzuziehen für die nächtliche Jagd, dabei hatte ich wohl vergessen meine Zimmertür zu schließen. „Du weißt doch das ich gerne Abends unterwegs bin.“, log ich. Traurig und gleichzeitig besorgt sah er mich an. „Manchmal habe ich das Gefühl du vertraust mir nicht. Verschweigst du mir etwas?“, erschrocken sah ich ihn an. „Ich vertraue dir mehr als irgendjemand sonst und du hast Recht, es gibt etwas das ich dir nicht sagen kann. Nicht weil ich es nicht will, sondern weil ich dich damit beschützen will.“
Kanata kommt auf mich zu, streichelt mir sanft über die Wange. „Egal was es ist, versprich mir das du keinen Mist baust, du bist alles was ich an Familie noch habe.“
„Versprochen. Aber mal etwas anderes. Ich habe gesehen das du einen Brief von der Uni bekommen hast. Was stand drinnen?“, ich zog mir meine schwarze Lederjacke über. „Ich wurde angenommen.“
Freudig umarmte ich ihn. „Das ist super. Aber das heißt das du nicht mehr so oft hier sein wirst, oder?“
„Ja das stimmt. Aber vielleicht entschließt du dich ja auch noch mit mir zu kommen.“
„Du weißt dass das nichts für mich ist. Mein Leben ist hier.“

Gedankenverloren lief ich durch die Straßen. Es war eine Sternenklare, kühle Nacht, so friedlich. Doch so sollte es nicht bleiben. Ich bekam einen Anruf von Mimi, einer sehr guten Schulfreundin. Sie war sehr panisch und bat mich um Hilfe. „Sag mir wo du bist?“, forderte. Sie schickte mir den Standpunkt auf mein Handy. „Ok, ich bin...“, das Gespräch brach ab. „Verdammt...“, ich rannte los. Ich spürte eine seltsame Kraft um mich herum. Plötzlich konnte ich mich nicht mehr bewegen. Meine Beine schienen festzustecken, auch wenn ich nichts sehen konnte was das erklären konnte. Es krachte neben mir und ich sah wie ein Baum geradewegs in meine Richtung viel. Jemand riss mich zur Seite und der Baum landete auf der Stelle, auf der ich eben noch stand. „Bist du in Ordnung?“, fragte die dunkle Gestalt neben mir. Ich blickte in ein Paare graue Augen. Dunkles Haar wehte ihm leicht über sein schönes und makelloses Gesicht. Ich hatte das Gefühl ihm schon einmal begegnet zu sein. „Ja, danke, ich bin Ok.“, ich rappelte mich auf und erinnerte mich an Mimi. „Ich muss los.“, dann rannte ich weiter. Als ich am Standort ankam sah ich niemanden. Ich versuchte sie anzurufen. „Mimi, wo bist du?“
„Wo soll ich sein, Zuhause, wieso?“, ich verstand gar nichts. „Aber du hast mich doch angerufen.“
„Hast du schlecht geträumt? Ich habe dich nicht angerufen. Geht's dir gut?“
Wenn sie es nicht war, wer dann? „Ähm...Sorry, ich hab das wohl wirklich nur geträumt. Schlaf weiter, wir sehen uns morgen in der Schule.“

Am nächsten Morgen fuhr mich Kanata zur Schule. „Du siehst erschöpft aus. Vielleicht solltest du deine nächtlichen Aktivitäten auf das Wochenende verschieben.“
„Ja, vielleicht.“
„Hey, was ist denn los?“
„Ach nichts, mach dir keine Gedanken.“
„Du weißt du kannst mit mir über alles sprechen.“, ich nickte nur.
Mimi wartete bereits auf den Parkplatz. „Guten Morgen Luna-chan.“
„Guten Morgen.“
„Ich muss dir etwas erzählen. Wir haben zwei neue Schüler, sie sind zwar eine Klasse unter uns, aber die musst du dir anschauen.“, ich hob eine Augenbraue. Seit wann interessierten sie neue Schüler. „Also bis später.“, verabschiedete sich Kanata. Mimi griff nach meinem Handgelenk und zog mich hinter sicher her. „Nicht so schnell.“, brummte ich. Wir fanden die Neuen vor dem Schulgebäude. Diese Gesichter... sie kommen wir vertraut vor. Kann das denn sein?
Beide schienen mich plötzlich anzusehen und lächelten, dann liefen sie in ihre Klasse. „Seltsam...“,
„Luna, los.“, sagte Mimi als es klingelte.

„Endlich Pause, mein Kopf qualmt schon.“, schimpfte Mimi. Im Gegensatz zu ihr hatte ich keine Probleme mit dem Lernstoff. „Brauchst du Nachhilfe?“, grinste ich. „Warum bist du nur in allem so gut?“, ihr Gesichtsausdruck veränderte sich. „Ganz egal ob es der Lernstoff ist, oder Sport. Du bist in allem besser als ich und dazu auch noch so beliebt.“
Was war den plötzlich in sie gefahren. „Ich mach das nicht mit Absicht, ich...“
„Ach vergiss es.“, dann ließ sie mich stehen. Ich wollte ihr nach, doch ein paar Schüler erregten meine Aufmerksamkeit. Zwei Jungs aus der Oberstufe schikanierten einen aus der Unterstufe. Keiner half ihm, die anderen sahen einfach nur zu. Ich konnte nicht anders und Schritt ein. Ich schnappte mit den Drahtzieher, griff ihn mit einer Hand an der Schulte, drückte ihn gegen den Spint und verdrehte ihm mit der anderen den Arm auf den Rücken. „Such dir jemanden in deiner größer.“, zischte ich. „Verdammt, du schon wieder. Lass mich los.“, kam es schmerzverzerrt aus seinem Mund. Ich ließ von ihm ab und machte einen Schritt zurück. „Du hast mir fast den Arm gebrochen.“, meckerte er aufgebracht. „Erwische ich dich nochmal, wird ein gebrochener Arm deine geringste Sorge sein.“
Die beiden Jungs verschwanden, nach meiner bedrohlichen Ansage und ich half dem Schüler auf dem Boden. „Komm, ich helfe dir.“, ich reichte ihm die Hand, die er annahm und zog ihn auf die Beine. „Danke, Luna-chan.“
„Schon gut, pass besser auf dich auf.“
die anderen die alles mit ansahen tuschelten. „Sie ist so beeindruckend.“
„Stark und schön.“

Mimi ging mir den ganzen Tag aus dem Weg, ich verstand nicht wieso. Wir waren doch beste Freunde. Als ich sie nach der Schule traf, griff ich nach ihrem Arm. Meine Kräfte aktivierten sich und was ich sah konnte ich nicht glauben. Sie wurde von ihren Eltern auf extreme Art und Weise gepusht. Ich wusste das Mimi Ballettunterricht nahm, jedoch hatte ich keine Ahnung unter was für einen Druck sie stand. Ich konnte sehen wie sie Ohrfeigen bekam, wenn sie eine Rolle in einem Stück nicht bekam, oder wenn sie hinfiel vor den Augen anderer. „Mimi...“, Tränen liefen mir über die Wange. Sie zog ihren Arm Weg, als wüsste sie das ich es weiß. Sie rannte weg. Ich hasste diese Fähigkeit so sehr. Trotzdem musste ich einen Weg finden ihr zu helfen. Irgendwie.


Toko und Tskuma behielten Luna die ganze Zeit im Auge. „Sie ist erstaunlich, findest du nicht, Toko?“
„Allerdings. Aber hast du eine Ahnung wieso sie so anderes aussieht? Und dann noch die Kräfte die sie in diesem Leben haben soll.“, beide dachten darüber nach, konnten es sich aber auch nicht erklären. „Und trotzdem, wird sie wieder leiden müssen.“, Toko wurde traurig bei dem Gedanken. „Ja vielleicht, aber dieses mal ist einiges anders. Wir müssen abwarten und auf die aufpassen, jetzt wo sich die Duras vermehrt zeigen.“
„Was macht Zess?“, wollte Toko wissen. Tsukumo  konzentrierte sich. Er ist in der Nähe und übernimmt den nächsten Part.“
„Das ist sicher nicht leicht für ihn, sie so zusehen.“, Tsukumo  nahm seine Schwester in den Arm. „Ja vielleicht, aber irgendwo da drinnen ist es immer noch Yuki!“

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