Eragon - Das Mädchen ohne Erinnerungen

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Arya Brom Eragon Murtagh OC (Own Character) Saphira
07.07.2018
16.10.2019
47
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10
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Teil 0 Prolog

Bäume. Große Bäume. Alte Bäume, schätzte sie durch den Wald gehend, ihre Atmung ging flach doch ihr Herz pochte wie wild, in ihren Kopf unzählige Fragen. Rennen tat sie schon lange nicht mehr, hatte eingesehen, dass sie in einen Wald sein musste, versuchte ruhig zu bleiben. Das Unterholz knackte unter ihren Stiefeln und einige morsche Stöcker brachen. Sie war verwirrt und die Fragen in ihren Kopf schrien nach Antworten, wollten wissen warum sie mitten in einen Wald, mitten am Tag, mitten im nirgendwo auf gewacht war. Ihr Kopf dröhnte laut und schmerzte, als würde jemand ihn zusammen pressen. Sie sah Richtung Himmel durch die Baumkronen hindurch. Der Himmel war voller Wolken und es wehte ein kalter Wind durch die Baumspitzen. Der Wind riss an ihrer immer noch durchnässten Kleidung. Selbst jetzt konnte sie noch die schneebedeckten Berge sehen, aus dessen Richtung sie gekommen war. Sie war sechzehn, hatte gewelltes Haar, das ihr knapp bis an die Schultern reichte, leuchtende graublaue Augen und eine blasse Haut.

Ihre Wangen haben sich durch das Laufen rot gefärbt. Sie trug verschmutzte und abgenutzte Kleidung. An ihren Gürtel hing ein in einer Scheide steckender Dolch, doch sie wusste nicht woher er kam. Die Stiefel gingen ihr bis knapp übers Schienbein, waren aus Leder und hatten eine dicke Sohle. Das junge Mädchen lief weiter, auch wenn sie nicht wusste wohin. Mit der Zeit begann sich der Wald um sie herum zu verändern, es wurden immer weniger Bäume und das Unterholz wurde langsam zu Gras. Die Sonne schien ihr ins Gesicht, sie stand am Rande einer Lichtung. Schützende schirmte sie die Sonne mit ihrer linken Hand ab, während sie sie Lichtung betrat. Das Gras war platt gedrückt und die Nadelbäume trugen nicht mehr ihre Nadel, sie lagen auf den Boden unter den Tannen. An anderen Stellen, gab es kein Gras mehr, es sah aus als wäre dort etwas verbrannt. Sie sah sich um, sie fand Spuren von Verbrennungen die auf eine Explosion deuteten. Sie sah sich weiter um und fand am anderen Ende der Lichtung einen Trampelpfad, den sie mit neuer Hoffnung folgte. Durch ihr zügiges gehen kam sie schnell voran und als sich der Himmel langsam dunkel färbte und ihre Füße weh taten fand sie einen geeigneten Schlafplatz neben einen umgekippten Baum. Voller Erschöpfung verlor sie sich augenblicklich im Schlaf.
Der Sonnenaufgang weckte sie und das Mädchen zog weiter, fest entschlossen aus diesen Wald heraus zu finden. Die Schmerzen hinter ihrer Stirn hatten sich nicht gemindert. Mit der Zeit machte sich eine große Leere in ihren Magen breit und sie bemerkte, dass sie lange nichts gegessen haben musste. Von den knurren ihres Magens begleitet, lief sie weiter und versuchte die eindeutigen Signale ihres Körpers zu ignorieren. Als die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hatte, erblickte sie einen Strauch Beeren, natürlich konnte sie nicht sagen ob die Beeren giftig sind oder nicht aber sie kostete eine. Der Geschmack breitete sich rasend schnell in ihren Mund aus und sie schmeckte die Frische. Irgendwas sagte ihr, dass die Beeren nicht weiter schlimm sind und sie pflügte sich zwei Hände voll. Im weiter gehen aß sie die Früchte, bemerkte kaum das es immer kälter wurde. Der Pfand führte sie an einen Felsvorsprung, ein Tal lag vor ihr, in nördlicher Richtung, sah sie eine Ansammlung von Häusern. Sie hatte es geschafft, sie hat aus den Wald heraus gefunden. Natürlich wusste sie immer noch nicht wo sie war, aber wer auch immer dort in den Häusern wohnte konnte ihr bestimmt helfen. Nach einer kurzen Rast betrachtete sie den steilen Weg, der sie nach unten führte und sie begann mit den Abstieg.

Unten angekommen dämmerte bereits der Abend und die Häuser waren nicht mehr weit, lichter tanzten in der Dunkelheit und so näher sie den Dorf kam, um so mehr hörte sie schon laute Männer Stimmen, die etwas erzählten und das übliche darauf folgernde Lachen der Zuhörer. Mein Name.., dieser Gedanke traf sie innerlich so sehr, das sie mitten im gehen stehen blieb. Mein Name. Sie erschrak und hielt sich vor Überraschung beide Hände vor den Mund. Ich erinnere mich an meine Namen.. sprach sie in Gedanken als sie versuchte, sich zu konzentrieren. Nach kurzen überlegen, öffnete sie ihren Mund und sprach mit heiserer und unbenutzter Stimme: „Ne-le. Ich bin Nele". Das dröhnen in ihren Kopf, klingte darauf hin etwas ab.

Das Dorf bestand aus flachen Holzhäusern und es lag ein würziger Geruch in der Luft. Es sind Nele schon einige Bewohner dieses Dorfs über den Weg gelaufen aber sie hatte sich nicht überwinden könnten sie anzusprechen, zu groß war ihre Angst. Hier hörte sie Gespräche und Gelächter und da einen wütende Frau, die sich über ihnen Gatten beschwert und wieder Gelächter. Nach der Zeit im unbekannten Wald, waren menschliche Stimmen eine willkommene Abwechslung. Doch schnell merke Nele, dass die Bewohner sie beobachteten, es waren keine flüchtigen Blick, mehrere Bewohner starrten sie skeptisch an. Andere drehen sich zu ihr um und flüsterten leise mit ihren Bekannten, die neben ihnen standen. Nele sah sich um und ihre anfängliche Neugier war wie weg geflogen. Ohne darauf zu achten wo sie hin lief, rempelt sie ein junges Mädchen an. Völlig überrascht trat Nele einige Schritte zurück. Das Mädchen war ungefähr in ihren Alter und hatte langes Kupfer rotes Haar, das sie zu zwei Zöpfen geflochten hatte um die vielen Haare zu bändigen. Außerdem trug sie ein langes Kleid das bis auf den Boden reichte und über den Kleid trug sie einen Schürze die mal hell war. ,,Verzeih, ich hab dich nicht gesehen..", stammelte Nele und hoffe, dass Mädchen ihr gegenüber wohlgesonnen war. ,,Nein! Verzeih mir, ich habe dich nicht gesehen..", sagte sie und sah Nele durchgehen an. ,,Ich hab dich wirklich noch nie gesehen", das Mädchen zögerte und Nele antwortete schnell: ,,Ich heiße Nele schön dich kennen zu lernen. Wie ist dein Name?". Nach endlos scheinenden Sekunden lächelte das fremde Mädchen und antwortete kichernd: ,,Katrina". Erleichterung durchströmte Nele und dann fragte sie gerade heraus:,,Wo bin ich hier?" . Das Lächelt von Katrinas Lippen verschwand und wandelten sich in einen fragenden Blick. Ohne zu warten sprach Nele weiter: ,,Ich komm aus den Bergen und da war ein Felsvorsprung. Ich würde schätze aus dieser Richtung", erklärte Nele und zeigte aus den Dorf: ,,Ich bin mir nicht sicher wo ich bin..". Katrina sah Nele lange mit zusammen gezogenen Augenbrauen an bevor sie sprach: ,,Du kommst aus den Buckel?". ,,Wenn man die Berge so nennt, ja". Katrina griff nach Neles Arm und zog sie mit sich: ,,Warte! Was soll das?", protestierte Nele gab dann aber auf als sie sich an ihren Dolch erinnert. Katrina zog sie durch das halbe Dorf ohne auf die Blicke der Bewohner zu achten.

Nach einigen Minuten blieb sie stehen und ließ Neles Arm wieder los. ,,Tut mir Leid aber ich wollte nicht, dass mein Vater etwas davon hört, er wird wütend wenn er das Wort auch nur hört". Sie ließ Nele keine Möglichkeit zu antworten und zeige mit ausgestreckten Arm auf einen schmalen Weg: ,,Wenn du den Weg folgst, dann kommst du noch vor die Nacht beginnt an einen Bauernhof. Da wohnt ein Mann, sein Name ist Garrow mit seinen Söhnen Roran und Eragon", sie machte eine Hand Bewegung und sprach schneller weiter: ,, Eragon war die letzten Tage im Buckel. Am besten fragst du ihn, Nele". Sie drehte sich um: ,,Fragen?". Nele sah sie verwirrt an. ,,Wie nennt sich das Dorf?". Dann ertönte ein Rufen und Katrina wirbelte ihren Kopf in Richtung der Häuser:„Cravahall. Ich muss jetzt gehen, mein Vater ruft mich", mit diesen Worten lief sie schnell davon und ließ Nele stehen. Garrow.. Nele betrat den Weg und lief schnell, es wurde immer kälter. Nele könnte schwören den Namen schon mal gehört zu haben. Aber sie erinnerte sich nicht daran.
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