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Ausnahmezustand

von DomKe
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
OC (Own Character) Sophie Brown Titus Kralle
06.07.2018
08.07.2018
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06.07.2018 1.751
 
„Es ist doch nur ein harmloser Auftritt eines DJ's, den Titus sehr mag, mach dir keine Sorgen, ich komme schon unbeschadet wieder nach Hause. Außerdem sind doch Titus und Klara dabei.“, versicherte Sophie. Gadget hatte seiner Nichte erst verneint zu der Party zu gehen zu der Titus Sophie eingeladen hatte, jedoch sah er nach kurzer Zeit ein, dass Sophie sich nicht überzeugen lassen hätte, nicht zu dieser Party zu gehen. So entschied er sich, sie letztendlich doch gehen zu lassen.
„Danke, Onkel Gadget.“, sagte Sophie grinsend und ging fröhlich aus dem Haus.

Vor dem HQ traf sie Klara, die auch grade auf dem Weg zum Jugendzentrum war, wo die Party stattfand.
„Hey Sophie.“, sagte sie fröhlich.
„Hey Klara. Wie geht’s dir?“, fragte Sophie.
„Gut und dir? Kannst wohl kaum auf Titus waren he?“, neckte Klara.
„Ach, hör' mir doch auf.“, lachte Sophie und konnte es nicht verhindern das sie leicht rot wurde.
„Jeder weiß doch, das du in ihn verliebt bist.“, sagte Klara. Sophie zuckte nur träumend mit den Schultern.
„Wie dem auch sei, kennst du den Ablauf der Party schon?“,  fragte sie. Sophie schüttelte den Kopf.
„Es ist kein Wunder das Titus unbedingt auf diese Party wollte. Erst wird mit Hard Trance ein wenig Stimmung gemacht. Dann fängt die Party mit Hardstyle erst richtig an. Dann wird es mit Rawstyle noch ein wenig aggressiver und dann kommt das wilde Finale mit Hardcore.“, erzählte Klara.
„Das zeigt Titus' Musikgeschmack.“, kicherte Sophie, denn sie wusste das Titus total in die Genres der „Hard Dance Music“ verliebt ist.

Umso näher sie dem Jugendzentrum kamen, umso klarer konnte man die Musik von der Party horen. Grade wurde der „DJ Scot Project“ Remix des Songs „The Second Trip“ eingespielt. Sophie und Klara betraten das Gebäude und sahen sich nach Titus um.
„Da sitzt er.“, sagte Klara als sie ihn entdeckte. Er unterhielt sich mit jemandem, den keine der beiden kannte. Als sei auf die Eckbank zugingen auf der Titus mit dem Unbekannten redete, sah er sie und begrüßte die glücklich mit einer Umarmung.
„Mädels, das ist Dominik, einer DJ's des heutigen Abends.“, sagte Titus stolz und deutete auf den Junge.
„Hi.“, sagten die Mädchen gleichzeitig.
„Hi auch von mir. Bock auf Rawstyle?“, fragte Dominik und lachte. Titus lachte ebenfalls und erklärte das nach Hardstyle, Rawstyle auf dem Plan stand und Dominik dann auftreten würde.
„Jetzt gerade ist ein guter Freund von mir am Mischpult. James oder „frecher Schotte“ so wie ich ihn manchmal nenne.“, erklärte Dominik und grinste. „Ihr werdet ihn auch noch kennenlernen. Der ist echt cool.“, fügte er hinzu.

Die vier Jugendlichen vergaßen die Zeit und hatten großen Spaß zusammen. Sie dachten nicht das dieser Spaß irgendwann noch, brutal vernichtet werden würde.

James legte nun schon ein wenig aggressivere Lieder auf und zeigte somit, das Dominik bald an der Reihe ist. „Rawstyle ist aggressiver als Hardstyle, obwohl es beinahe das selbe ist. Nur hat es weniger melodische Elemente und beinhaltet kreischende und quietschende Klänge, die sogenannten Screeches. Außerdem fokussiert sich Rawstyle darauf, möglichst brutal zu klingen.“, erklärte Dominik ausführlich, als Klara ihm nach den Unterschied zwischen Raw- und Hardstyle fragte. Dann spielte James den Song „Rellen in De Hel“ ein, was Dominik signalisierte das nun sein Auftritt begann. Die Mädchen bemerkten wie koordiniert er und James waren.

„Jetzt wird’s krachen Mädels.“, lachte Titus, der die Aggressivität von Rawstyle schon kannte.
„Da kann ich nur zustimmen.“, bestätigte James und kam zu Titus und den Mädchen. Er stellte sich kurz vor und saß sich dann neben Titus. Er zündete sich eine Zigarette an und erzählte ein wenig von sich.
„Ich war eine Zeit lang in der Royal Navy in Schottland, wo ich auch herkomme. Jedoch habe ich mir dann das Bein gebrochen und bin dann ausgestiegen, weil ich leider bleibende Schäden davon getragen habe.“, erzählte er. „Jetzt lebe ich in Deutschland und habe mich gut mit Dominik angefreundet. Wir arbeiten schon lange zusammen. Das hier ist denke ich mal unser zwanzigster, gemeinsamer Auftritt.“, fügte James hinzu.
„Ach deswegen seid ihr so gut koordiniert?“, fragte Sophie. James nickte.
„Irgendwann erzählen wir euch mehr, damit ihr uns besser kennen lernt.“, fügte er hinzu.

Die Musik die Dominik auflegte wurde immer aggressiver. Als er den Song „Push It To The Limit“ auflegte, begann der Übergang ins große Hardcore-Finale. Jedoch konnte Dominik, die Hardcore Fans auf der Party, nur mit einem einzigen Song beglücken, denn kurz bevor der erste Song vorbei war, stoppte plötzlich die Musik und das Licht fiel aus. Ein lauter Knall ließ die Besucher des Jugendzentrums aufschrecken.

Es war stockdunkel im großen Gebäude, Sophie und die anderen konnten nicht mal ihre Hände vor den Augen sehen. Als wäre die Situation noch nicht beängstigend genug, hörte man plötzlich auch noch panische Schreie und wütend herumschreiende Stimmen von mehreren männlichen Personen, die wütend Befehle erteilten.

„Was ist denn jetzt hier los?“, fragte Klara panisch.
„Keine Ahnung, aber wir sollten hier ganz schnell weg.“, antwortete Titus. Obwohl er es nie zugegeben hätte, hatte diese Situation ebenfalls in große Angst gebracht. Doch als sie sich gerade davonschleichen wollten, erhellte ein grelles Licht den Raum.

Eine Gruppe bewaffneter, maskierter Leute stürmten das Jugendzentrum und bedrohten die Besucher. Niemand wusste, was genau diese Leute wollten, jedoch machten sie den Eindruck zu allem bereit zu sein.
„Ey du, bleib bloß liegen.“, pflaumte einer der Typen. Er meinte Sophie die versuchte aufzustehen und sich zu verstecken. Mit einem panisch geflüsterten „Okay“ warf sie sich auf den Boden. Dabei verletzte sie sich leicht an den Ellenbogen. Sie mochte es ganz und gar nicht, wenn scharfe Waffen auf sie gerichtet wurden.

„Was machen wir jetzt?“, fragte Titus, ein wenig ängstlich. Er versteckte sich mit Dominik und James hinter der Eckbank auf der sie saßen. Dominik war schon vorher vom Mischpult zu der Eckbank geeilt, als diese Männer das JuZe stürmten.
„Wir warten und hoffen das sie Fehler machen.“, antwortete James konzentriert und ließ seine Soldateninstinkte ans Tageslicht. Sie beobachteten die Stürmer und vertuschten zu ermitteln was ihre Ziele waren. Doch diese Ermittlungsversuche gestalteten sich als verdammt schwierig, denn die Stürmer pickten sich gezielt Personen aus und führten sie aus dem Gebäude.
„Ich frage mich was den Leuten passiert, die raus gebracht werden.“, flüsterte Dominik.
„Das ergibt für mich einfach keinen Sinn.“, raunte Titus.
„Für mich auch nicht.“, stutzte James.

Plötzlich stellte sich einer der Stürmer direkt neben der Bank, hinter der sich James, Dominik und Titus versteckten. Er schaute von ihnen weg und schien abgelenkt zu sein.
„Das ist meine Chance.“, brummte James und huschte zu dem Stürmer. Er setzte diesen mit gekonnten Schlägen außer Gefecht. Leider brüllte der Stürmer bei der Auseinandersetzung laut herum und alarmierte seine Kollegen, die James sofort bedrohten. James schnappte sich die Waffe des Stürmers, eine M4A1 in der Kompaktversion und ging hinter einer Säule in Deckung. Dominik griff nach der Pistole, eine Glock 17, die der Bandit in einem Holster am Bein hatte. Er entsicherte die Waffe und hechtete zurück hinter die Eckbank, die er als Deckung nutzte.
„Ich hoffe du hast keine Angst vor Feuergefechten.“, lachte Dominik. Titus antwortete nicht und sah ihn nur mit großen Augen an.

„Lasst die Waffen sofort fallen oder ihr seid tot!“, brüllte einer der Typen.
„Leck mich kreuzweise.“, lachte James als Antwort.
„Wie ihr wollt.“, brummte der Anführer der Stürmer wütend. Er gab seinen Kollegen, den Befehl anzugreifen.
„Legt euch nicht mit einem schottischen Marine an, das wird nicht gesund für euch enden.“, spottete James und lud die M4A1 durch, die er dem Stürmer abgenommen hatte.

Erst kämpfte nur James gegen die Stürmer, doch dann eröffnete auch Dominik das Feuer auf die Banditen.
„Verdammt, dieser kleine Schisser hat auch 'ne Wumme.“, fluchte der Anführer und versuchte einen Schuss auf Dominik anzufeuern, doch dieser verfehle sein Ziel.

James und Dominik schienen den Stürmern überlegen zu sein, doch dann kam dem Anführer eine grausame Idee. Er packte sich zufällig eine Geisel und hielt ihr eine Pistole an den Kopf. Titus erstarrte als er sah, das Sophie die Geisel des Anführers war.
„Die Waffen weg, sonst ist sie Geschichte.“, schrie der Anführer.
„Jeesus Christ.“, flüsterte James auf Englisch, schockiert von dem was sich im Zentrum des Raumes abspielte.
„Lass Sophie in Ruhe!“, befahl Titus und sah den Anführer wütend an.
„Klar.“, lachte dieser nur und warf Sophie unsanft auf den Boden. Er legte seinen Fuß auf ihren Rücken und presste sie auf den Boden.
„Du Idiot, ich kriege keine Luft mehr.“, keuchte sie.
„Ach, ist das so.“, spottete der Anführer.
„Dann sag deinen Kumpels, sie sollen gefälligst die Waffen zu Boden legen und sich ergeben.“, fügte er grantig hinzu.

„Ist ja gut, meine Güte.“, beschwerte sich Dominik und warf gelangweilt die Pistole aus seiner Hand. Auch James wurde die erbeutete M4 los.
„Jetzt könnte es möglicherweise spannend werden, ich hätte zu gern jetzt einen Tee.“, flüsterte James leicht amüsiert. Er war selbst in den dramatischsten Situationen voller Humor.
„Hört auf zu tuscheln. Ihr wollt doch wohl nicht das Leben dieser Schönheit hier gefährden, oder?“, zischte der Anführer.
„Davon sehen wir eher ab.“, entgegnete Dominik und blickte zu Titus rüber. Dieser sah im Gegenteil zu James und Dominik, sehr besorgt aus. Jedoch verfolgten die beide eine Strategie sich nicht einschüchtern zu lassen, jedoch trotzdem die Forderungen des Geiselnehmers zu erfüllen. Falls sich aber eine gute Gelegenheit für einen Angriff ergibt, würde diese natürlich ergriffen werden.

„Go-Go-Gadgeto-Idiotenbeseitiger“, rief plötzlich eine bekannte Stimme. Ein Baseball schoss daraufhin, mit übertriebener Geschwindigkeit durch die Tür und traf den Anführer am Kopf, woraufhin dieser dann das Bewusstsein verlor. „Home Run!“, rief James lachend. Sophie stand, nach Luft ringend, wieder auf und rannte schnurstracks zu Titus und den anderen rüber.

Durch den Überraschungsangriff von Inspektor Gadget waren die Stürmer abgelenkt und ließen James und Dominik für einige Zeit außer Acht, was ein fataler Fehler war. Denn genau in dem Moment, holten sich die beiden die erbeuteten Waffen zurück. Doch anstatt sich für ein weiteres Feuergefecht bereit zu machen, entschieden die vier, mit Ach und Krach die Flucht einzulegen.

Als sie das JuZe verließen, warteten dort Inspektor Gadget und Fino auf Sophie.
„Komm mit Sophie, wir müssen ganz schnell ins HQ.“, sagte Gadget eilig. Noch bevor sie sich von Titus verabschieden und bei Dominik und James für die Hilfe bedanken konnte, zog ihr Onkel sie eilig zum Gadgetomobil. Aber auch die anderen hatten es eilig. James und Dominik eilten zu ihrem Apartment und Titus zur Madburg. Verträumt sah Sophie Titus hinterher. Sie hoffte sie könnte ihn morgen wiedersehen.
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