Mayas neue Leidenschaft

GeschichteAllgemein / P18
05.07.2018
05.09.2018
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Diesmal ist es ein deutlich längeres Kapitel :) :) Bitte achtet nicht auf Grammatik und Rechtschreibung. Ich habe zur Zeit wirklich kaum Zeit zum Schreiben, will euch aber auch nicht zu lange warten lassen. Bevor die Geschichte als Buch erscheint, wird das alles natürlich noch einmal überarbeitet und auch noch etwas erweitert. Viel Spaß beim Lesen....

Am nächsten Morgen war Sven vor Maya aufgewacht. Diese lag in seinem Arm gekuschelt und schnarchte leise. Sie trug noch immer ihre zerrissene Lackhose, aber Sven hatte seine Hände so weit unter Kontrolle, dass er sie von ihr lassen konnte. Zumindest beinahe, denn er streichelte ihr vorsichtig die Haare aus dem Gesicht und beobachtete sie noch ein paar Minuten beim Schlafen. Natürlich schoss ihm die Frage in den Kopf, wo wohl Andreas war. Befand er sich noch im Haus, oder war er gegangen? Bald würde diese Frage beantwortet, dachte sich Sven.

Dann weckte er Maya mit einem liebevollen Kuss, aber diese brauchte noch etwas, um wirklich wach zu werden. Sven strahlte über das ganze Gesicht. die Erlebnisse dieses Wochenendes hatten die Vorherigen bei weitem übertroffen, obwohl jedes einzelne davon unvergesslich gewesen war, welches sie gemeinsam verbracht hatten. Noch einmal küsste er sie, dann öffnete sie richtig ihre Augen.
„Guten Morgen, mein Schatz. Hast Du gut geschlafen?“, fragte er mit leiser Stimme. „Wie ein Baby“, antwortete Maya und gähnte im Anschluss, mit vorgehaltener Hand. „Und Du?“ „Ach, ich bin zwei, dreimal wachgeworden, aber ansonsten auch gut.“ „Wie spät ist es denn?“, fragte Maya. „Gute Frage“, sagte Sven. Vorsichtig zog er seinen Arm unter Maya heraus und stand auf. Seine Hose lag noch an der Stelle, an die er sie in der Nacht geworfen hatte. Er hob sie auf und holte das Handy aus der Tasche. Gott sei Dank hatte es keinen Schaden genommen. „Wow, es ist schon nach 12“, sagte er erstaunt. „Oh man, da haben wir schon den halben Tag verschlafen. Das ist nicht so schön“, sagte Maya und stand ebenfalls langsam auf. Ihr Kreislauf war noch nicht so ganz da und sie musste aufpassen, dass sie nicht umfiel. Der viele Alkohol machte sich doch noch etwas bemerkbar. Sven eilte ihr aber sofort zur Hilfe und stützte sie kurz, während er sie wieder auf die Bettkante setzte. „Langsam, Süße“, sagte er mit einem Lächeln. Nach ein paar Augenblicken ging es ihr aber schon deutlich besser und sie stand endgültig auf. Dann sah sie Sven erschrocken an. „Ist der Spinner eigentlich noch da?“ Sven zuckte mit den Schultern. „Gehört habe ich nichts. Keine Ahnung. Es tut mir zwar leid, wie das gestern alles gelaufen ist, aber ich hoffe wirklich, dass er schon weg ist.“ „Und ich erst“, sagte Maya. „Schaust Du bitte mal, während ich mich fertig mache?“ „Na klar, sagte Sven und gab ihr einen sanften Kuss. Dann zog er seine Unterhose an und ging. Maya huschte zügig ins Badezimmer und sprang kurz unter die Dusche. Die Lackhose zog sie vorher aus.

Erleichtert stellte Sven fest, dass Andreas in der Tat gegangen war. Auf dem Küchentisch lag ein Zettel, von ihm. „Guten Morgen Svenni, wenn Du das liest, bin ich längst weg. Ich fand es schön dich gestern wiedergesehen zu haben und deine Freundin kennengelernt zu haben. Man, was für eine Braut. Es war mir ein Vergnügen, dass ich heute Nacht miterleben durfte, wie hart Du es ihr gegeben hast. Man Svenni, ich bin echt stolz auf dich. Deine Perle hat noch deutlich lauter geschrieben, als Jasmin damals. Schade, dass ich nicht auch mal ran durfte. Wir sehen uns hoffentlich, mit deiner Perle. Halte sie gut fest, mein Freund.“
Sven kochte innerlich. Sofort drang sich ein Bild auf, wie es sich Andreas machte, während sie im Schlafzimmer fickten. Er war angewidert. Aber er war sich sicher, dass es so gelaufen war. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, Sex zu haben, während er noch da war. Anderseits war das ein Wahnsinnserlebnis gewesen. Wieder zwang sich ihm ein Lächeln auf, als er darüber nachdachte. Er zerriss den Zettel und warf die Schnipsel in den Müll. Das Thema Andreas war für ihn erledigt. Ein für alle Mal. Da war er sich hundertprozentig sicher.
Während er ein paar Eier und Speck in die Pfanne haute, kam Maya in die Küche. Sofort umarmte sie ihn überglücklich, da sie realisierte, dass der Spinner weg war. „Du duftest ja herrlich, Maus“, sagte Sven im nächsten Moment. „Frisch geduscht halt.“ Maya lächelte. „Das sieht aber lecker aus, genau darauf habe ich gerade Appetit. Woher wusstet Du das?“ „Ich hatte selber Lust darauf.“ Dann verteilte er das Essen auf zwei Teller und sie aßen.

„Was machen wir denn heute noch Schönes?“, fragte Sven, als er fertig war.  „Schlag war vor“, sagte Maya. „Hm…“ Sven überlegte „Es gibt da einen Park, nicht weit von hier. Der soll sehr schön sein, dort könnten wir noch ein paar Stunden verbringen, bevor Du wieder nach Hause fährst.“ „Klingt gut. Was für ein Park ist das denn?“ „Lass dich überraschen, ich bin mir sicher, dass er dir gefallen wird.“ „Ok“, sagte Maya. „Ich muss nur mal schauen, was ich anziehe. Ich glaube fast, dass alles nass ist.“ Sven sah sie grübelnd an. „Das könnte sogar sein, ja“ Sie standen auf. Während Sven das Geschirr kurz abspülte, schaute Maya ihre Sachen durch.
Nachdem sie alles durchgesehen hatte ging sie wieder zu Sven, der gerade das Geschirr wegräumte. „Also, ich habe noch die Lackhose, die aber unmöglich anziehen kann und die Sachen von der Arbeit. Die hängen noch draußen auf der Leine, sind aber trocken, ebenso, wie meine Unterwäsche, von dem Tag. Die Sachen müsste ich nur kurz Bügeln. Was das Schuhwerk angeht, werde ich wohl die Stiefel anziehen, auch wenn sie noch recht feucht sind. Die Stiefeletten und Sandaletten sind noch klatschnass und die Sandaletten passen nicht wirklich zu dem Outfit. Bin ich dann nicht viel zu overdressed im Park?“ „Du bist süß“ sagte Sven und nahm seine Freundin in den Arm, um sie zu küssen. Sie tauschten direkt ein paar Küsse aus.
„Was heißt schon overdressed. Die die Sachen ruhig an, darin siehst Du super aus. Was die anderen Leute denken ist doch egal. Stören dich die nassen Stiefel denn nicht?“ „Es ist schon wieder so warm draußen, da ist mir das egal.“ Sie gab ihm noch einmal einen Kuss, dann lief sie weg um ihre Kleidung zu holen und diese im Anschluss zu bügeln. In der Zwischenzeit ging diesmal Sven duschen.
Eine Stunde später waren sie beide fertig. Maya hatte sich auch noch etwas geschminkt und gekämmt. Außerdem hatte sie bereits alle Klamotten eingepackt. „Die Lederjacke ist ziemlich hart geworden, die werde ich wohl in die Reinigung bringen müssen.“ „Ok, mach das. Die Rechnung übernehme ich.“ „Ach quatsch, das musst Du nicht.“ „Doch, doch, keine Widerrede“, sagte Sven und gab ihr einen Klapps, auf den Po. „Hasst Du auch deine Handtasche?“ „Ja, sind auch schon ein paar Sachen wieder trocken. Das Handy aber anscheinend noch nicht.“ „Die Handys. Ich habe ja beide in Reis gepackt.“ „Ok“, sagte Maya. „Die Heimfahrt wird auch ohne Handy klappen. Hoffe ich.“ „Ich auch. Ich kann dir leider keines geben. Meins brauche ich die Woche selber. Tut mir leid.“ „Dafür musst Du dich doch nicht entschuldigen.“ Sie umarmten sich noch einmal.

„Zum Park ist es ne halbe Stunde fahrt. Sollen wir mit zwei Autos fahren, dann kannst Du von dort aus direkt weiter.“ „Ist zwar doof, aber ich denke, dass ich das genauso mache. Wenn ich nochmal nach hier komme, will ich nachher gar nicht mehr weg und ich muss ja morgen auch wieder arbeiten. Dann lass uns das so machen.“ „Alles klar“, sagte Sven. Eilig packte Maya ihre Sachen und brachte alles ins Auto. Inzwischen war auch Sven zu seinem Auto gegangen und sie verabredeten, dass er vorfahren würde. Da Maya überhaupt keinen Orientierungssinn besaß, war das auch gut so. Dann fuhren sie los. Schnell hatte Maya bemerkt, dass ihre Stiefel doch noch nasser waren, als sie zuvor gedacht hatte, aber da musste sie jetzt durch. Immerhin waren dadurch ihre Füße schön gekühlt. Nur das Laufen fühlte sich etwas komisch, aber auch irgendwie lustig an.
Etwa eine halbe Stunde später fuhren sie auf den Parkplatz, des Parks und erkannten sofort, dass sie wohl nicht die Einzigen waren, die diese Idee hatten. Bei dem traumhaften Wetter war das auch kein Wunder. Sie parkten nebeneinander und begrüßten sich mit einem Kuss. Dabei streichelte Sven über Maya Po. Die Stoffhose, die sie heute wieder trug, fühlte sich zwar nicht so sexy an, wie die Leder- oder Lackhose, aber dennoch fand er es erotisch.

Dann gingen sie händchenhaltend los. Bereits auf dem Weg zum Eingang stand die erste Kaffeebude und Maya steuerte direkt darauf zu. Sie kaufte zwei Kaffee und übergab einen Becher an ihren Freund, der diesen gerne entgegennahm und sich mit einem liebevollen Kuss bedankte.
Dann betraten sie riesige Parkanlage, die teilweise asiatisch inspiriert, aber auch sehr naturnah angelegt war. Überall im Park schlängelten sich kleine Bachläufe durch die, in natürliche Hügel eingebettete, Landschaft. Hier und da waren kleine, oder auch größere Teiche angelegt. Teilweise eingefasst von großen Steinblöcken, teilweise der Natur nachempfunden. Maya gefiel es hier besonders gut. Sie genossen die beruhigende Atmosphäre, die der Park ausstrahlte. Er war auch überraschend leer. Im Gegensatz zu den erwarteten Menschenmassen, liefen sie fast alleine umher.

Als erstes sahen sie sich die asiatisch angelegten Bereiche an, die direkt am Eingang losgingen. Das kam Maya sehr gelegenen, da sie schon öfters in Asien gewesen war und diese Landschaftsgestaltung liebte. Sie hatte auch viel für den Buddhismus übrig und freute sich über jede der vielen Statuen.
Vor einer der größeren Figuren blieben sie stehen. „Die Buddhas müssen dir doch gefallen, nicht wahr? Dieser hier ist doch besonders hübsch. Sie fast aus, als wäre er aus Marmor gefertigt.“ Maya kicherte. „Das ist kein Buddha, mein Schatz.“ „Na klar, also wenn ich eine Statue erkenne, dann einen Buddha.“ „Anscheinend nicht“, antwortete Maya und streichelte Sven liebevoll über den Rücken. „Das ist nur ein Mönch. Aber das verwechseln viele. Man erkennt es vor allem an der Handhaltung. Ein Buddha würde seine Hände niemals so halten.“ Svens Blick wanderte ungläubig über die Statue. Dann drehte er sich um und schaute auf die anderen Figuren, die in der näheren Umgebung standen. In der Tat hielten fast alle, ihre Hände anders. „Krass, darauf habe ich noch nie geachtet. Wieder was gelernt, von meiner klugen und gebildeten Freundin“, sagte er mit einem Lächeln. „Siehst Du mal.“ Dann gab sie ihm einen Kuss auf die Wange und zog ihn weiter.
Die hölzernen Brücken, über die sie immer wieder spazierten, gefielen beiden sehr. Immer wieder blieb Maya auf ihnen stehen und schaute auf die kleinen Bäche hinunter, die darunter entlang flossen. „Ist das nicht total schön hier, Schatz? Alles ist so harmonisch und wunderschön angelegt. Und schau mal hier die vielen Verzierungen an dieser Brücke. Das ist doch total irre, oder nicht? Warum waren wir eigentlich nicht schon früher hier“, schwärmte Maya. „Ich kannte den Park vorher auch nicht. Ich habe durch Zufall vor ein paar Tagen davon gelesen. Sonst hätte ich das bestimmt schon früher vorgeschlagen, ich weiß doch, wie sehr Du sowas liebst. Aber ich finde es hier auch richtig schön. Nach dem Theater mit Andreas gestern, gibt es wohl kaum einen besseren Ort, zum Abschalten und runterkommen.“ „Erinnere mich bloß nicht an den Idioten. Es tut mir leid, dass so sagen zu müssen, aber das ist ein richtiges Arschloch. Pervers obendrein.“ „Ich weiß. Tut mir leid, wie er dich behandelt hat, ich hätte es eigentlich wissen müssen, denn er war früher auch nicht anders. Aber keine Angst, den lade ich nie wieder ein. Das Kapitel ist beendet.“ Mayas lächelte ihn verliebt an und streichelte ihm sanft über die Wange. „Vielen Dank, Schatz.“ Während die Vögel aufgeregt in den Bäumen und Sträuchern zwitscherten, küssten sie sich erneut. Wieder streichelten seine Hände über ihre Hose und er empfand etwas Wehmut, dass diese nicht wieder nass war. Ich bin schon etwas verwöhnt worden, in den letzten 2 Tagen, schoss es ihm direkt durch den Kopf. Ich sollte jetzt auf jeden Fall nicht erwarten, dass es immer so weiter geht, dachte er weiter und seine Hände umschlossen ihren Po und zogen ihn näher an sich heran. Maya legte ihre Hände um Svens Hals und sie schmusten einige Minuten. Noch immer standen sie auf der kleinen, hübsch verzierten Brücke. Das inzwischen einige Leute an ihnen vorbeispazierten, bekamen sie gar nicht mit.

Danach blieben sie noch ein paar Minuten auf der Brücke stehen. Maya war noch immer eng an ihren Freund gekuschelt. „Die Luft hier ist auch ganz anders, als in der Stadt, komisch, oder?“, fragte Sven, nachdem er einmal tief durchgeatmet hatte. Maya lachte. „Das ist mir auch schon aufgefallen. Fast wie ein kleiner Urlaub hier.“ Die Kaffeebecher hatten sie auf das Geländer gestellt und Sven streichelte sanft, über Mayas Hand. Maya genoss diese Zärtlichkeit sehr, obwohl sie schon wieder im Hinterkopf hatte, dass diese Zeit bald wieder vorbei sein würde und sie dann erneut einige Tage ohne diese auskommen musste. Maya beugte sich zu ihm hinüber und gab ihm einen kurzen, aber dafür sehr intensiven Kuss. Sie wollte jetzt nicht daran denken und schob diese negativen Gedanken wieder beiseite. Sie blieben noch solange auf der Brücke stehen, bis sie ihre Kaffees ausgetrunken hatten. Dann spazierten sie langsam weiter. Beim nächsten Mülleimer warfen sie die Pappbecher weg.
Einige der Teiche waren größtenteils, oder sogar komplett, mit Seerosen bewachsen, Die meisten davon standen sogar in Blüte. An einem besonders hübschen Teich blieben sie stehen. „Ich liebe Seerosen so sehr“, schwärmte Maya und schaute nacheinander auf jede einzelne Blüte. „Hast Du denn auch schon die Unmengen von kleinen Fröschen gesehen, die hier leben?“ „Gesehen nicht“, sagte Maya. „Aber gehört. Das ist ja wie eine große Konzertbühne für die Kleinen“, fuhr sie fort. Neugierig ging sie etwas näher an das Wasser heran. Sie konnte einfach nicht anders. Sie liebte alle Tiere und musste nun auch diese Frösche unbedingt sehen.

Vorsichtig ging sie immer näher an den Rand des Gewässers heran, um die Frösche zu suchen. „Pass auf, nicht, dass Du gleich drin liegst“, scherzte Sven. „Pssst“, antwortete Maya und ging immer näher ans Ufer, wo sie zwischen dem flachen Schilf, ein paar Frösche hörte. Sven blieb stehen und beobachtete das Ganze aus der Ferne. In Gedanken sah er Maya schon im Wasser liegen. Soweit kam es allerdings nicht. Jedoch verschätzte sie sich etwas mit dem Uferbereich. Sie trat auf Pflanzen, die sie fälschlicherweise für Ufer gehalten hatte.  Während Maya erschrocken kreischte, versank ihr linker Stiefel im Wasser und Maya hatte Mühe, das Gleichgewicht zu halten.  Sie schaffte es jedoch, sich zu fangen und nicht komplett im Wasser zu landen. Sofort eilte ihr auch Sven zur Hilfe und reichte ihr eine Hand. Beim Versuch sich auszubalancieren, war Maya auch mit dem zweiten Fuß ins Wasser gestiegen und noch etwas weiter hineingerutscht. Ihre Stiefel befanden sich zu zweidritteln im Wasser, als Maya Svens Hand ergriff und sich vor Lachen nicht mehr ein bekam. Vorsichtig verließ sie das Wasser und wackelte mit ihren Stiefeln, in denen ein lautes Glucksen zu hören war.  

“Sag jetzt nichts“, sagte Maya, obwohl sie noch immer lachte. Sven lachte aber ebenfalls. Zügig ging Maya zu einer der vielen Bänke und setzte sich, um ihre Stiefel auszuleeren. „Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich so schnell wieder nass werden. Immerhin ist meine Hose nur ganz unten etwas nass geworden. Ich muss ja gleich noch in den Klamotten nach Hause fahren.“ „Stimmt, daran habe ich grad gar nicht mehr gedacht“, antwortete Sven, etwas wehmütig. Die große Menge Wasser, die Maya aus ihren Stiefeln entleerte, hellte seine Stimmung aber gleich wieder auf. Dann zog Maya die Stiefel wieder an, nicht ohne dabei zu kommentieren, wie toll sie sich jetzt wieder anfühlten. In der Tat empfand sie das Tragen der nun wieder sehr nassen Stiefel als deutlich angenehmer, als die zuvor nur feuchten Stiefel. Warum das so, konnte sie sich nicht erklären. Aber sie empfand es sogar als sexy, wie es sich anfühlte, wenn sie ihre Zehen nun bewegte. Dann stand sie auf und ging ein paar Schritte. Die Geräusche, die nun zu hören waren, fand sie ebenfalls als erotisch. Für Sven waren sie reinste Musik, in seinen Ohren und er spürte sofort wieder die aufsteigende Erregung.

Das Konzert der Frösche, welches kurzzeitig verstummt war, setzte allmählich auch wieder ein. „Hast Du denn Frösche gesehen?“ „Sie sind immer direkt ins Wasser gesprungen. Ich habe sie nur ganz flüchtig gesehen. Aber dafür habe ich einige große Libellen gesehen. Wunderschöne Tiere. Und sie haben so fantastisch geglänzt.“ Während sie das sagte, spazierten sie bereits weiter. Jetzt, wo sie darauf achteten, sahen sie noch eine ganze Menge Libellen, die alle direkt über dem Wasser umherflogen. Auch Sven zeigte sich begeistert von den wirklich großen Exemplaren.

Der Reihe nach sahen sie sich noch die weiteren Teiche an. Nahezu alle wurden anscheinend nachts beleuchtet, das verrieten zumindest die vielen Strahler im Wasser und jene, die vom Ufer aus auf das Wasser gerichtet waren. „Wir sollten irgendwann noch mal im Dunkeln herkommen. Ich denke, dann sehen die Teiche noch viel schöner aus.“ „Ja, das kann ich mir auch vorstellen. Können wir gerne machen. Vielleicht könnten wir ja dann auch ein Bad nehmen, oder was meinst Du?“ „Geile Idee“, antwortete Sven. „Warum bin ich nicht darauf gekommen?“ Dann lachten beide und gingen weiter. Während der Gesprächspausen lauschten beide den schmatzenden Geräuschen, die Mayas Stiefel noch immer von sich gaben.
Einer der Teiche war so angelegt, dass sich an einer Stelle die gegenüberliegenden Uferbereiche recht nahekamen, und genau an dieser Stelle führte wieder kleine Holzbrücke über das Wasser. Natürlich musste Maya erneut darüber laufen. „Wäre das nicht eine Idee für deinen großen Garten? So ein Teich, nur etwas kleiner und dann natürlich mit so einer tollen Brücke. Ich liebe diese Brücken.“ „Da wäre ich jetzt gar nicht drauf gekommen“, sagte Sven und grinste. „Vielleicht mache ich das wirklich mal, ich habe ja noch viel Platz, im Garten.“ „Eben. Bitte lass uns sowas anlegen.“ „Wir schauen mal, ok?“, antwortete Sven und ging zu Maya auf die Brücke. Dann drückte er Maya, die sich zu ihm gedreht hatte, sanft gegen das Geländer und stützte sich mit beiden Armen, neben ihrem Körper auf. Er küsste sie besonders liebevoll, dann gingen sie weiter.
Der nächste Teich schlängelte sich regelrecht durch mehrere größere Inseln hindurch. In schmalen Kanälen, umschloss das Wasser diese Inseln, die man alle über sehr schmale Stege betreten konnte. Der Reihe nach konnte man hier alles abgehen, was die Zwei selbstverständlich machten. An einer Stelle schien das Wasser unten ihnen tiefer zu sein und Sven blieb plötzlich stehen. Beherzt hob er seine Freundin hoch und deutete an, sie ins Wasser werfen zu wollen. Erstaunlicherweise flehte Maya: „Nein, bitte nicht, Schatz. Ich will nicht noch nasser werden. Ich muss doch gleich so nach Hause fahren.“ Sven hielt sie ein paar Augenblicke auf dem Arm, während sie zappelte. Da er es ohnehin nicht wirklich vorgehabt hatte, setzte er sie wenig später wieder ab und Maya bedankte sich mit einem Zungenkuss bei ihm. Dann spazierten sie, Hand in Hand, weiter.

Blühende Sträucher und Stauden säumten den leicht verworrenen Weg, der zum nächsten Teil des Parks führte. Ein großes Hinweisschild verriet schon, was als Nächstes kommen würde und sofort leuchteten Mayas Augen. Ein Wasserpark. „Sowas habe ich schon als Kind geliebt. Komm, lass uns ein paar Sachen ausprobieren.“ Sven stutzte. „Bist Du dir sicher? Ich dachte, Du willst nicht nasser werden. Außerdem ist das bestimmt für Kinder gedacht.“ „Ach quatsch. Ich passe auf. Früher bin ich auch nie im Wasser gelandet, aber es macht einen Heidenspaß. Ich werde auf jeden Fall was machen, egal, ob Du mitkommst.“ „Mach Du mal“, hörte sie ihren Freund noch sagen und schon eilte sie los. Auch wenn man hier nass werden konnte, war das nicht unbedingt etwas für Sven. Er beobachtete viel lieber seine Freundin dabei. Es machte ihn glücklich, zu sehen, dass sie das kleine Mädchen in sich wiederentdeckt hatte. Natürlich hoffte er darauf, dass sie doch mal im Wasser landen würde.

Als erstes stand Maya vor einem schmalen Holzbalken, der über ein Gewässer führte. Balancieren war angesagt. Sie schaute noch einmal zu Sven hinüber, der es sich inzwischen auf einer Bank, direkt daneben gemütlich gemacht hatte. Maya überlegte nicht lange und stieg auf den wirklich schmalen Balken. Sven, der sie genau beobachtete, wünschte sich natürlich insgeheim, dass sie das Gleichgewicht verlieren würde. Tapfer ging Maya Schritt für Schritt voran und wurde dabei immer schneller und vor allem mutiger. Erstaunlich sicher ging sie über den Balken und sogar das umdrehen, am Ende, gelang ihr souverän. Auf dem Rückweg tanzte sie fast über das Holz. Sven staune, dass sie in ihren Stiefeln, mit solchen Absätzen, so sicher laufen konnte. Zudem sie bereits nass und somit mit Sicherheit auch rutschiger waren. Für einen Moment vergas er seinen Wunsch und feuerte Maya an, dass sie es schaffen sollte.
Allerdings wurde Maya zum Ende hin etwas leichtsinnig und als sie auch noch zu ihrem Freund hinübersah und ihm winkte, trat sie auf die Kante des Balkens und rutschte ab. Mit rudernden Armen versuchte sie zwar noch, sich abzufangen, aber schaffte es nicht. Deshalb sprang sie lieber freiwillig ins Wasser, als am Ende blöd herunterzustürzen. Sie wollte sich weder verletzen, noch komplett nass werden. Ihre Stiefel waren ja ohnehin schon nass, was sollte es also.
Im nächsten Augenblick stand sie bereits lachend mit beiden Füßen im Wasser. Allerdings war dieses an dieser Stelle schon tiefer, als erwartet. Während Maya schulterzuckend zu ihrem Freund hinübersah, reichte ihr das Wasser bereits bis knapp über die Stiefel. Belustigt bewegte sie ihre Füße. Es war ein fantastisches Gefühl, mit den Stiefel unter Wasser umherzulaufen. Bevor Maya das Wasser wieder verließ, lief sie ein wenig neben dem Balken umher, um dieses tolle Gefühl zu genießen. Maya wunderte sich etwas, dass Sven nicht direkt zu ihr ins Wasser kam. Aber dieser beobachtete das Spielchen lieber vom Trockenen aus und strahlte über das ganze Gesicht.

Maya hatte große Freude und kletterte nun zurück auf den Balken. Lachend sah sie an sich hinunter und versuchte ihre Beine so nach hinten zu beugen, dass zumindest ein Teil des Wassers aus den Stiefeln herausfließen konnte. Natürlich war auch ihre Hose dadurch etwas nasser geworden, aber das störte Maya gerade nicht. Sie war voller Euphorie, nach so vielen Jahren endlich mal wieder in solch einem Wasserpark zu sein. Sie atmete kurz durch und spielte noch einmal mit ihren nackten Zehen in den nassen Stiefeln. Dabei kicherte sich leise und machte sich dann erneut auf den Weg, den Balken abzuschreiten.
Obwohl ihre Stiefel jetzt wahrhaftig klatschnass und somit viel rutschig waren, schaffte sie es diesmal, nicht ins Wasser zu fallen. Ihr Gang wirkte sogar noch eleganter, als beim ersten Versuch. Als sie wieder am Anfang des Balkens angekommen war, streckte sie ihre Arme in den Himmel und jubelte, als hätte sie gerade eine olympische Medaille gewonnen. Dann ging sie wieder einen Schritt zurück und sprang ins Wasser, neben dem Balken. Sie quiekte kurz, als doch etwas mehr Wasser hochspritzte, als sie erwartet hatte. Ihre Hose wies nun ein paar nasse Flecken mehr auf und selbst ihre Bluse hatte ein paar nasse Stellen, an der sie sofort durchsichtig wurde. Maya konnte sich ein lachen nicht verkneifen. Dann trampelte sie noch einmal mit ihren Stiefeln in dem flachen Wasser herum, bis sie das Wasser schließlich verließ und direkt zu Sven hinüberlief, der noch immer auf der Bank saß. Natürlich mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Freudestrahlend setzte sie sich breitbeinig auf seinen Schoß und küsste ihn. Sofort spürte sie deutlich seine Erregung, die nun gegen sie drückte. Maya tippelte etwas mit ihren Füßen und, als das Glucksen wieder ertönte, lachten beide herzlich. „Das ist so cool, wenn das Wasser noch in den Stiefel steht. Hattest Du schon mal Stiefel an, die Wasser darin hatten?“ Sven nickte. „Ja, klar. Früher hatte mehrere hohe Docs, mit denen war ich oft auf Poolpartys, oder im See. Das ist richtig sexy, das stimmt.“ Während er das sagte, umschlossen seine Hände wieder ihren knackigen Po und Maya legte ihre Arme auf seine breiten Schultern. Dann sprudelte es nur so aus ihr heraus, wieviel Spaß ihr das gerade gemacht hatte und dass er es doch auch mal probieren solle. Sie war völlig überrascht, das er ihr wirklich diesen Gefallen tat, eigentlich hatte sie nicht damit gerechnet. Das er einfach so ins Wasser gehen würde, ja. Natürlich. Aber nicht, dass er auf diesem Balken balancieren würde. Sofort sprang sie auf und zerrte an einem Arm, von ihm, damit auch er aufsteht.
Hand in Hand gingen sie zum Balken und Sven stieg sofort hinauf. Beherzt lief er los, aber schon nach wenigen Schritten verlor er das Gleichgewicht und landete im Wasser. Ob das mit Absicht geschehen war, oder wirklich an seiner Ungeschicklichkeit lag, vermochte Maya nicht zu beurteilen, aber es belustigte beide sehr. Natürlich stieg auch er wieder auf den Balken. Aber anscheinend waren seine Sneakers nass besonders rutschig. Nur mit Mühe kam er einige Schritte weiter und auch nur ganz langsam. Maya war inzwischen ebenfalls auf den Balken gestiegen und tapste hinter ihm her. Schon beim nächsten Tritt, rutschte auch er mit einem Fuß ab und landete erneut im Wasser.

Diesmal stand er schon bis zu den Oberschenkeln darin. Während Maya zügig und mit ausgebreiteten Armen auf dem Balken zurückbalancierte, watete Sven amüsiert zurück zum Ufer und fragte schließlich: „Und? Bist Du jetzt zufrieden? Jetzt sind wir beide etwas nass.“ Maya schaute auf seine eng sitzende Jeans, die ab den Oberschenkeln ordentlich glänzte und sogar ihre Farbe verändert hatte. Dann wanderte ihr Blick hinauf und sie schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Nein, noch nicht wirklich“, antwortete Maya, wenig später. „Komm, Du schaffst das schon. Einmal musst Du ihn wirklich langlaufen. Das ist doch nicht so schwer.“ „Ok“, sagte Sven. Inzwischen hatte auch er Freude daran gefunden, hier nass zu werden. Insbesondere, da sie bisher alleine hier waren. Komischerweise befanden sich die vielen anderen Leute anscheinend woanders im Park. Den Beiden konnte das nur recht sein. Zuschauer brauchten sie jetzt wirklich nicht. Während Sven erneut auf den Balken stieg, sagte er: „Beschwere dich aber nicht, wenn ich gleich komplett drin liege. Ich habe es nicht so mit dem Gleichgewicht.“ „Ja, ja. Quatsch nicht lange rum, geh los. Du wirst das schon hinbekommen“, antwortete Maya und gab ihm einen Klapps auf den Po, als wäre dies das Startsignal.
Er kam zwar wieder ein Stück weiter, aber landete erneut im Wasser. Diesmal lag er komplett drin und blieb auch einige Augenblicke im Wasser. Er ließ sich auf dem Rücken treiben und genoss es, voll bekleidet im Wasser zu sein. Maya war wieder hinter ihm her balanciert und stand noch immer auf dem Balken. Lächelnd beobachtete sie ihn. Am liebsten würde sie zu ihm ins Wasser springen, aber dann wäre sie völlig nass. Und klatschnass nass Hause fahren, das wollte sie eigentlich auch nicht. Zudem trug sie ja wieder ihre weiße Bluse, die auch nicht unbedingt durchsichtig werden sollte. „Aber jetzt bist Du zufrieden, oder Schatz?“, rief er ihr spöttisch zu und spritzte etwas Wasser in ihre Richtung. Maya hatte sich gerade noch weggedreht, weshalb das Wasser ihre Rückseite traf, aber nicht ordentlich durchnässte. Dazu war es viel zu wenig. Als sie sich wieder umgedreht hatte, sagte sie: „Japp, jetzt bin ich deutlich zufriedener. Schaut sexy aus.“ Sven lachte nur und genoss noch kurz das Vollbad.

Als Sven schließlich wieder aufstand und aus dem Wasser kam, lief ihm Maya ein paar Schritte entgegen, bis ihre Stiefel wieder größtenteils im Wasser verschwunden waren. Sven konnte einfach nicht widerstehen. Er nahm seine Freundin direkt in den Arm, um sie zu küssen.  „Jetzt bin ich ja doch bald richtig nass“, scherzte Maya danach lächelnd, während sie an sich hinunterschaute und an ihrer Bluse herumzupfte, die in der Tat stellenweise durchsichtiger geworden war und sogar etwas an ihre klebte. „Du musst das so sehen, jetzt kannst Du dich hier auch richtig austoben. Eigentlich ist es doch jetzt egal“, sagte Sven, mit einem breiten Grinsen. „Das hätte ich ohnehin getan, mein Schatz. Aber ich wette, dass ich nicht mehr im Wasser landen werde. Das eben war nur eine Ausnahme. Ich war als Kind schon sehr geschickt bei sowas.“ „Na, da bin ich gespannt.“

Dann sah ihn Maya fragend und etwas erschrocken an. „Hast Du eigentlich dein Handy, oder so in der Hosentasche?“ Sven lachte. „Nein, ich habe alle auf dem Tisch, in der Küche liegen lassen. Hab nur meine Wagenschlüssel und die sind in einem wasserfesten Etui.“ Maya atmete kurz durch. „Dann bin ich ja beruhigt. Ich habe auch so ein wasserdichtes Etui, warum auch immer. Bisher brauchte ich es ja gar nicht.“
Sie nahm seine Hand und sie spazierten aus dem Wasser. Wieder knickte sie kurz ihre Beine nach hinten, um die Stiefel etwas zu leeren. Selbst die Schafte waren inzwischen ein wenig heruntergerutscht, aber ebenso schnell auch wieder heraufgezogen. Das übernahm selbstverständlich Sven, der es sich auch nicht nehmen ließ, länger, als nötig, über die Stiefel zu streicheln. Da nun aber plötzlich eine Familie auftauchte, stand er schnell wieder auf und sie gingen kichernd weiter.

Nach wenigen hundert Metern kamen sie zu einem weiteren Gewässer. Diesmal konnte man sich auf ein Floß stellen und musste sich dann mit Hilfe eines Seils auf die andere Seite ziehen. Maya zögerte keine Sekunde. Aber schon beim Betreten des Floßes, versank dieses etwas im Wasser und Maya stand schon wieder mit den Stiefeln darin. „Das scheint wohl eher für Kinder zu sein“, spottete Sven. „Das ist mir egal. Ich will das jetzt machen. Meine Stiefel sind doch eh schon nass, von daher ist es doch egal.“ Der Umstand, dass sie eigentlich nicht noch nasser werden wollte, sorgte für erregende Anspannung. Dann begann sie vorsichtig, sich über das Wasser zu ziehen. Ausgerechnet jetzt kamen zwei junge Frauen an ihnen vorbeispaziert und blieben natürlich stehen, um Maya zu beobachten. Sven war das unangenehm, aber versuchte sich weiter auf seine Freundin zu konzentrieren.

„Ihr wisst aber schon, dass das für Kinder ist, oder?“, hörte Sven die eine der Frauen plötzlich sagen. Er war nur einen kurzen Blick zu ihnen und antwortete dann. „Genau das gleiche haben ich eben zu meiner Freundin auch gesagt, aber sie wollte es trotzdem unbedingt ausprobieren.“ Die Frauen standen inzwischen neben ihm und Sven spürte, dass ihn die eine davon musterte. „Und warum bist Du dann so nass?“, fragte diese, wenige Augenblicke später. Ohne hinzusehen sagte er nur: „Na, weil sie mich überredet hat, mitzumachen. Da bin ich ins Wasser geflogen.“ Eigentlich amüsierte es ihn etwas, darüber zu sprechen, es nervte ihn nur, dass ihn das Gespräch etwas von Maya ablenkte. Diese hatte nämlich gerade wirklich zu kämpfen.

Das Hinüberziehen gestaltete sich als deutlich schwieriger, als vermutet. Vermutlich lag das wirklich daran, dass dieses Floss für Kinder ausgelegt war und Maya somit einfach zu groß und zu schwer war. Aus diesem Grund ging es nur sehr langsam voran. Zudem hatte sie diesmal deutlich mehr Probleme, ihr Gleichgewicht zu halten, da das Floss doch recht stark hin und her schwankte. Zwischendurch musste sie sich regelrecht am Seil festklammern, um nicht vom Floß zu fallen. Sven verfolgte das Geschehen jetzt ebenso gespannt, wie die Frauen.

„Ich hoffe, dass deine Freundin nicht ins Wasser fällt“, sagte plötzlich die andere Frau. Aber wurde diese Aussage gekontert: „Also, ich fände es nur fair, wenn sie auch reinfallen würde. Immerhin ist wegen ihr ihr Freund jetzt ganz nass.“ Beide schauten kurzen zu Sven. „Ist dir eigentlich nicht kalt?“ „Iwo, es ist doch warm“, antwortete Sven und genoss es mittlerweile so klatschnass neben den beiden Frauen zu stehen. „Auf jeden Fall macht das richtig Spaß, solltet ihr unbedingt auch mal versuchen“, sagte er weiter, ohne seinen Blick von Maya zu lösen, die langsam dem erlösenden, anderen Ufer näher kam. Allerdings war die Oberfläche des Floßes inzwischen so rutschig, dass sie Maya mehr und mehr Probleme bekam. „Also ich habe keine Lust, nass zu werden. Du etwa?“, sagte die eine Frau, die ihrem Aussehen nach etwa Mitte zwanzig war. „Ne, ich auch nicht“, antwortete ihre Freundin. „Da verpasst ihr echt was“, warf Sven ein und schaute für einen winzigen Augenblick zu den Beiden hinüber. „Ne, lass mal“, sagte eine der Beiden. Dann sahen sie alle drei wieder gespannt zu Maya.
Genau in diesem Moment rutschte sie so stark weg, dass sie kurz vor dem Ziel doch noch das Gleichgewicht verlor und vom Floß springen musste, um nicht komplett ins Wasser zu fallen. Als sie spürte, wie das Wasser ihre Beine umschloss, durchfuhr sie ein Blitz der Erregung und sie schloss für einen kurzen Moment ihre Augen, um dieses reizvolle Gefühl stärker wahr zu nehmen. Zeitgleich lachten beide Frauen laut los und auch Sven konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Sofort öffnete Maya wieder ihre Augen und schaute zu den dreien hinüber.

Erst jetzt bemerkte sie, dass sich die Zwei Frauen zu Sven gesellt hatten. Zuschauer wollte sie eigentlich keine haben, Auch wenn sie es als sehr schön empfand, bis zu den Oberschenkeln im Wasser zu stehen, ärgerte sie es dennoch, dass sie es nicht bis zum Ufer geschafft hatte. Hier kam ihr Ehrgeiz durch und sie schlug frustriert auf die Wasseroberfläche. Das dabei auch ihre Bluse einige Spritzer Wasser abbekam, bemerkte sie gar nicht. Murrend kletterte sie wieder auf das Floß zurück und zog sich weiter. Sven stockte der Atem, als er sah, wie sexy Mayas Hose jetzt an ihren Beinen klebte und vor allem glänzte. Dass bei jeder kleinen Bewegung Wasser aus ihren Stiefeln schwappte nahm er ebenso erfreut zur Kenntnis. Die nassen Stellen ihrer Bluse konnte er von hier aus nicht sehen, da Maya mit dem Rücken zu ihm stand. Die zwei Frauen kommentierten das nasser gewordene Outfit eher abfällig, aber das störte Sven nicht.
Ohne ein weiteres Mal ins Wasser zu springen, erreichte Maya wenig später das rettende Ufer. Wieder rannte sie zu Sven, was in den noch immer mit Wasser gefüllten Stiefeln sehr komisch aussah. Überschwänglich küsste sie ihn und klappte dabei nacheinander ihre Beine nach hinten, sodass ihre Stiefel leerliefen. Da das Wasser nur so herausschwappte, mussten die beiden Frauen beiseite springen, um nichts davon abzubekommen. So sehr waren sie Sven auf die Pelle gerückt.

Nach einem unfassbar langen Kuss wendete sich Maya den Beiden zu sagte. „Hallo, ich hoffe ihr hattet Spaß beim Zuschauen. Solltet ihr auch mal machen. Das weckt das Kind in einem.“ Mit leicht verdrehten Augen schauten beide gleichzeitig auf Maya nasse Hose und deren Stiefel. Dann sahen sie sich gegenseitig an und sagten fast gleichzeitig: „Nee, auf keinen Fall.“ Dann verabschiedeten sie sich und zogen weiter. Maya und Sven schauten sich verdutzt an und zuckten beide mit den Schultern. „Wer nicht will, der hat schon“, sagte Maya nüchtern und küsste ihren Freund noch einmal. Während sie ihm direkt danach erzählte, wieviel Spaß sie dabei hatte, obwohl es so anstrengend war, schnappte sie sich seine Hand und sie schlenderten weiter. Ob er auch mal das Floss nutzen wollte, bedachte sie gar nicht, aber Sven hatte ohnehin kein Interesse. Solche Aktivitäten waren nicht seins. Und nass war er ja schon komplett. Das reichte ihm erst einmal. Und auf eventuelle Zuschauer, die am Ende noch blöde Kommentare über ihn machten, hatte er am wenigsten Lust. Das gerade hatte ihm schon gereicht.

Hinter einer langgezogenen Hecke tauchte auf einmal ein Fluss auf . Sie hatten sich vorher schon gefragt, woher das laute Rauschen kam, aber bisher war die Sicht darauf verborgen gewesen. Schon aus der Ferne konnten sie die drei Seile erkennen, die darüber gespannt waren. „Das ist ja mal richtig cool“, entfuhr es Maya und schon rannte sie zum Startpunkt und kletterte auf das untere dickere Seil, auf dem sie Balancieren sollte. Oben waren zwei dünnere gespannt, an denen sie sich festhalten konnte. „Willst Du das wirklich machen? Ich finde, dass die Seile recht locker hängen. Ich wette, dass Du hier richtig nass wirst.“ „Die Wette gilt“, antwortete Maya strahlend.
Recht zügig und souverän absolvierte Maya die ersten Schritte, auf dieser Klettervorrichtung. Aber da dieses Seil wirklich durchhing, versankt es mit jedem weiteren Schritt immer tiefer im Wasser und damit auch Mayas Stiefel. Sie war noch ein ganzes Stück vom der Mitte entfernt, als ihre Stiefel bereits vollständig versanken und die Seile immer mehr zu schwanken begannen. Das lag wahrscheinlich auch an der recht starken Strömung des kleinen Flusses, die auch dafür sorgte, dass das Wasser an Maya etwas höher schwappte, als es eigentlich war. Maya hielt kurz inne, klammerte sich an den oberen Seilen fest, während die Strömung gegen ihre Beine drückte. Ein kurzer Blick zu Sven zeigte ihr nur sein breites Grinsen. Ja, er hatte Recht gehabt mit den Seilen. Das wusste sie jetzt auch. Für einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie zurück balancieren sollte, oder einfach weiter. Sie entschied sich schnell für das weitergehen.
Ein paar Schritte absolvierte sie erfolgreich, während sie noch tiefer im Wasser versank. Sie fragte sich inzwischen, wie tiefer der Fluss wohl war. Dann geriet sie wieder aus dem Gleichgewicht und die Seile schwangen wild umher. Maya versuchte durch Körperspannung alles wieder unter Kontrolle zu bringen. Mit eher mäßigem Erfolg. Dafür stieg ihre innere Anspannung immer mehr an und somit auch ihre Erregung. Sie wollte nicht noch nasser werden. Das heißt, eigentlich schon. Sie würde sich liebend gerne einfach komplett ins Wasser fallen lassen, aber noch mehr wollte sie dieses Hindernis erfolgreich absolvieren. Immerhin hatte sie gewettet.

Maya konnte wegen der Strömung gar nicht richtig sehen, wo sie hintrat und balancierte inzwischen noch vorsichtiger. Sie schob ihre Füße nur noch voran. Noch einmal blieb sie kurz stehen und schwankte wild umher. „Du schaffst das, Süße. Nicht aufgeben“, rief ihr Sven zu. Natürlich würde sie nicht aufgeben. Das kam überhaupt nicht in Frage. Sie machte jetzt doch einen kleinen Schritt und trat selbstverständlich neben das Seil. Sofort versank ihr Bein tiefer im Fluss und Maya kreischte, während sie verzweifelt versuchte, sich an den oberen Seilen festzuhalten. Für einen kurzen Moment hing sie in einer sehr merkwürdigen Position auf den Seilen. Sie schloss kurz die Augen, realisierte dann jedoch schnell, dass sie sich nicht mehr hinaufziehen konnte. Mit einem wütenden Schrei ließ sie die Seile los und sprang in den Fluss. Sofort umspülte sie das kalte Wasser und reichte ihr bis über den Po. „Scheiße“, fluchte Maya, lachte aber im nächsten Moment laut los. „Wie war das noch mit: Ich falle nicht mehr ins Wasser? Bisher bist Du jedes Mal darin gewesen“, rief ihr Sven spöttisch zu. Als Antwort erhielt er nur ein genervtes: „Jaja.“
Auch wenn Maya eigentlich nicht nasser werden wollte, genoss sie es jetzt, so im Wasser zu stehen. Sie spürte deutlich, wie ihre ohnehin schon enge Stoffhose noch enger an sie gepresste wurde und streichelte neugierig darüber. Natürlich fuhren ihre Hände auch über ihren Po. Was für ein fantastisches Gefühl, dachte sich Maya und spürte die enorme Erregung, die sich sofort in ihr ausbreitete. Sie überlegte sogar kurz, einfach komplett einzutauchen, immerhin war ihre Bluse jetzt im unteren Bereich auch schon etwas nass und somit durchsichtig. Aber so einfach wollte sie es dann doch nicht. Die Spannung, ob sie noch Mal nasser werden würde, wäre mit Sicherheit deutlich erregender, als jetzt einfach unterzutauchen. Strahlend schaute sie zu Sven hinüber, der mit großen Augen dastand. Sie winkte ihm einmal und versuchte dann wieder auf die Seile zu kommen. Das wirkte aber eher wie Slapstick und sie brach diesen Versuch schnell ab. Sie beschloss noch einmal von vorne zu beginnen.

Während sie aus dem Wasser stieg, achtete Sven sehr genau darauf, wie reizvoll Mayas Hose jetzt aussah. Sie klebte wie eine zweite Haut an ihrem Körper und glänzte, wie Latex. Sven genoss diesen Anblick, während sich seine Jeans noch stärker ausbeulte, als sie ohnehin schon war.
Wieder kam Maya zunächst gut voran. Ein wenig zu gut, wie Sven befand. Also stieg auch er auf die Seile und sofort hing Maya deutlich tiefer im Wasser und kämpfte erneut mit ihrer Balance, der Strömung und den wild tanzenden Seilen. Während Sven auch noch an den Seilen schaukelte, kämpfte sich Maya immer langsamer voran, bis sie erneut stehenblieb und sich nur noch festklammerte. Dann verließen sie ihre Kräfte und es dauerte nur wenige Augenblicke, bis Maya erneut kreischend ins Wasser sprang. Allerdings war sie diesmal schon weiter gekommen und das Wasser somit tiefer.

Mit geschlossenen Augen genoss sie den Moment des Eintauchens. Sie stand jetzt bis etwas über ihrer Hüfte im Wasser. Während sie noch immer dieses sexy Gefühl genoss, hangelte sich Sven bereits an den Seilen entlang und stürzte deutlich früher, als Maya, von den Seilen. Im Gegensatz zu ihr, fiel er rücklings ins Wasser und tauchte sogar kurz unter. Nachdem er wieder aufgetaucht war, watete er zügig zu Maya, die sich regelrecht kaputtlachte. Sie schauten sich tief in die Augen und das kühle Wasser umfloss sie. Maya hatte mit ihrem Stand zu kämpfen, so stark drückte die Strömung gegen sie. Dann ließ sie es geschehen und wurde in Svens Arme gedrückt. Sie küssten sich, was schnell in Schmusen überging. Gierig erforschten die Hände, die nasse Kleidung des jeweils anderen und die Erregung der Beiden stieg erneut massiv an. Ab jetzt kostete Maya das geile Gefühl der nassen und klebenden Kleidung nur noch aus. Dieses empfand sie hier noch deutlich erotischer, als im Pool, oder Brunnen. Durch die Strömung wurde die Kleidung noch enger an sie gedrückt und wurde auch mehr bewegt. Das fühlte sich unglaublich an.

Nachdem sie endlich wieder voneinander lassen konnten, schaute Maya ihm erneut tief in die Augen. Deutlich konnte sie sehen, was sich Sven wünschte und sie erfüllte ihm diesen Wunsch. Sie drehte sich seitwärts und bat ihn, sie zu stützen. Dann ließ sie sich nach hinten kippen und er sie ganz behutsam ins Wasser gleiten. Sie tauchte komplett unter.

Als sie wieder aufstand, klebte ihre Bluse durchsichtig am Körper und gab den Blick auf den BH darunter komplett frei. Aufgrund dieses überaus erotischen Anblicks bekam Sven kurzweilig Schnappatmung. Maya machte sich inzwischen die Haare wieder etwas zurecht, die völlig durcheinandergewirbelt worden waren. Für Sven war es der perfekte Look. „Und Schatz? Gefalle ich dir so?“ Sven nickte begeistert. „Na siehst Du. Da hast Du mich ja zum Schluss doch noch mal komplett ins Wasser bekommen.“ „Ich habe damit ja wohl eher weniger zu tun. Das wolltest Du wohl eher selber“ antwortete dieser und selbst in seiner Stimme, war seine Erregung deutlich zu hören. Fast zeitgleich streichelte er über ihre nasse Kleidung und sie küssten sich noch einmal inniglich. Genau in diesem Moment spazierten Leute vorbei. Diese brauchten nicht lange, um das knutschende Pärchen im Fluss zu entdecken. Die irritierten Blicke, bemerkten die Zwei jedoch nicht. Sie waren gerade in ihrer eigenen Welt, in der es keine anderen Menschen gab. Maya genoss seine Berührungen, die sie immer feuchter werden ließen. Aber auch für Sven war es ein unbeschreiblich reizvolles Erlebnis. Immer wieder schaute er auf die dünne, durchsichtige Bluse, seiner Freundin. Der BH darunter offenbarte deutlich Mayas Erregung. Ihre Knospen standen hart hervor und sehnten sich nach Svens Zärtlichkeiten. Leider konnte er ihnen diese hier nicht zukommen lassen. Mayas Hände wanderten immer wieder in seinen Schritt. Das strömende Wasser verbarg die Sicht darauf, dass sie seinen Kolben etwas durch die Jeans massierte.

Damit das Ganze nicht zu intim wurde, verließen sie kurz danach wieder das Wasser und Sven setzte sich auf eine Bank, direkt neben dem Startpunkt. Maya nahm auf seinem Schoß Platz, mit dem Gesicht zu ihm gewandt. Deutlich konnte sie seine harte Erregung unter sich spüren und sie wünschte sich nicht mehr, als dass sie ihren Freund jetzt reiten könnte. Am liebsten hier und jetzt. Zuhause liebte sie diese Stellung, wenn er auf einem Stuhl saß und sie breitbeinig auf ihm. So konnte sie das Tempo bestimmen und beide hatten auf diese Weise wundervolle Höhepunkte erlebt. Leider ging das hier nicht, aber trotzdem schmusten sie noch etwas. Maya hatte ihre Hände brav um seinen Hals gelegt, aber Svens Hände umfassten erneut ihren Po und streichelten diesen liebevoll. Während er kurz danach ihren Po so fest umschloss, dass er das Wasser aus dem Stoff drückte, erschienen schon wieder Leute.

Aus dem Augenwinkel beobachtete Maya diesmal, wie sie angestarrt wurde. Das machte ihr aber nichts. Im Gegenteil. Es erregte sie sogar. „Müssen sie hier so halbnackt rumsitzen. Hier sind auch Kinder“, schimpfte die Frau des Paares, als diese schließlich an ihnen vorbeiliefen, aber Maya und Sven reagierten gar nicht darauf. Sie küssten sich lieber noch einmal und Maya bewegte absichtlich ihre Füße, damit die Stiefel wieder dieses Glucksen von sich gaben. Immerhin stand noch einiges Wasser darin. Ebenfalls ein Umstand, der Beide weiter erregte. Erst nach einer Viertelstunde, kletterte Maya wieder von ihm runter und sie gingen weiter. Noch immer dachte Maya gar nicht daran, ihre Stiefel auszuleeren. Diesmal waren mittlerweile sogar beide Schafte heruntergerutscht, das das Leder unfassbar weich geworden war. Das fühlte Maya auch beim Laufen und erklärte Sven dies. Es verwunderte sie nicht, dass er dies unbedingt überprüfen musste. Vorsichtig streichelte er über das Leder, der Stiefel und war begeistert, wie sich dieses nun anfühlte. Er versuchte die Schafte wieder nach oben zu ziehen, aber schon nach wenigen Schritten waren sie wieder hinuntergerutscht und sie ließen es so.

Dass sie nun beide klitschnass durch den weiteren Park liefen, war für sie eine weitere unglaubliche Erfahrung, die sie sehr genossen. Die intensiven Blicke, der hin und wieder entgegenkommenden Leute, galten vor allem Maya. Teilweise wurde sie regelrecht angestarrt. Aber auch wenn es Maya nicht geplant hatte, mit einer durchsichtigen Bluse spazieren zu gehen, empfand sie es inzwischen als sehr angenehm. Besonders die recht lüsternen Blicke der Männer, schraubten ihre Erregung deutlich weiter nach oben. Maya fühlte sich dadurch ausgesprochen sexy und begehrt. Sven war stolz, solch eine tolle Frau an seiner Seite zu haben. Während sie gemütlich weiter spazierten, ruhte seine Hand auf dem oberen Bereich ihres Pos und streichelte ab und zu darüber.

Wieder erreichten sie einen anderen Teil, des weitläufigen Parks. Maya fielen sofort die großen Sitze ins Auge, da diese die Form von Schmetterlingen hatten, dir ihre Flügel abgespreizt hatten. „Sind die nicht wunderschön? Und alle so bunt…“, rief Maya, während sie im ersten Platz genommen hatte und über das Plastik streichelte. Sven konnte sich dafür nicht so recht begeistert, dafür aber immer mehr an Mayas Anblick, die selbst in diesen kindischen Sesseln einfach nur bezaubernd aussah. Vor allem, da sie noch immer tropfnass war und ihre Bluse dadurch weiterhin transparent an ihr klebte. Dass sie heute wieder einen besonders hübschen BH trug, kam diesem Anblick auf jeden Fall zu Gute.
Anscheinend waren diese Sitze ein sehr beliebtes Fotomotiv, denn hier hielten sich direkt deutlich mehr Leute auf, als im restlichen Park. Sie fotografierten sich gegenseitig, oder machten Selfies. Nacheinander probierte Maya einige Sitze aus, da alle etwas anders konstruiert waren. Dass sie beide derart nass waren, nahm kaum jemand zur Kenntnis. Außer einer jungen Frau, die sich in den Sessel gesetzt hatte, in dem Maya zuvor gesessen hatte. Dass sich diese Frau nun einen feuchten Hintern geholt hatte, gefiel dieser wenig. Das brachte sie ebenso lautstark, wie aggressiv, zur Äußerung.

Maya war etwas überrascht, dass sich diese Frau so sehr darüber ärgerte. Sie entschuldigte sich kurz bei ihr, dann liefen sie kichernd weiter, was für sich für Maya als gar nicht so einfach darstellte, da ihre Stiefel noch recht schwer waren, durch das vollgesogene Leder und das restliche Wasser, welches sich noch darin befand. Das Schmatzen und Glucksen ihres Schuhwerks übertönte die Worte, die die Frau ihnen noch hinterherrief. Schade fanden sie das nicht.

Erst nach ein paar hundert Metern blieben sie stehen und umarmten sich lachend. Von mehreren wunderschönen Rosenbeeten eingerahmt, küssten sie sich. Erst nach einigen Minuten, konnten sie sich wieder voneinander lösen und Mayas Aufmerksamkeit wechselte sofort zu den vielen Rosenblüten. Sie liebte Rosen. Und das in jeder Farbe, Form und Größe. Besonders die herrlich duftenden, von denen hier auch genügend standen. Schon beim Küssen hatte sie diesen herrlichen Duft wahrgenommen und sich, wie im Himmel gefühlt. Sie konnte nicht anders, als an sämtlichen Blüten zu riechen. An dem Lavendel, der in großen Mengen um die Rosen herum gepflanzt war, hatte sie zwar auch Interesse, aber deutlich weniger. Sven ging gemütlich hinter seiner Freundin her, die wie ein kleines Kind im Süßigkeitenladen umherlief. Da sie sich immer wieder weit nach vorne beugte, glänzte ihre Hose stets wieder stark auf. Besonders am Po, wo der Stoff ohnehin sehr eng saß. Sven genoss diesen äußerst reizvollen Anblick in vollen Zügen. Nach ein paar Minuten hatte Maya ihre Rosenliebe befriedigt und wendete sich wieder ihrem Freund zu. „Ach Du armer, kannst du überhaupt noch laufen, mit diesem Ständer?“, flüsterte sie ihm leise ins Ohr und drückte sich so an ihn heran, dass sie kurz darüber streicheln konnte, ohne, dass es jemand bemerkte. Dann spazierten sie weiter.

Da sie im strahlenden Sonnenschein liefen und es wirklich warm war, wurde ihnen auch nicht kalt, in den völlig durchnässten Sachen. Der Rundweg, auf dem sie sich jetzt wieder befanden, führte sie durch unzählige weitere Blumenbeete und Maya kam hier voll auf ihre Kosten. „Schade, dass ich nichts zum Fotografieren dabeihabe. Die Blumen und Stauden sind alle so wunderschön. Wir müssen auf jeden Fall noch mal herkommen, alleine wegen den Fotos“, sagte sie begeistert und klimperte etwas mit ihren Augen, während sie Sven ansah. „Na sicher, das machen wir auch jeden Fall. Versprochen, Süße.“ Maya gab einen jubelnden Laut von sich und lief auf das nächste Blumenbeet zu, da sie wusste, dass diese Blüten auch wieder fantastisch duften würden.

Nachdem sie diesen Duft tief eingeatmet hatte, rief sie Sven zu sich, damit auch dieser einmal schnuppern konnte. Aber Sven hatte es nicht so mit Blumen. Er streichelte lieber wieder seine Freundin, die erneut weit vornüber gebeugt vor ihm stand. Das streicheln ging in kitzeln über und Maya kreischte laut auf, als seine Hände ihre Hüfte kitzelten. Schnell entzog sie sich dieser Attacke und setzte ihr Schmollgesicht auf. „Du weißt doch, wie ich es hasse, wenn Du das machst.“ Sven grinste. „Klar weiß ich das, aber das ist doch genau der Spaß daran. Wenn Du es mögen würdest, wäre es doch langweilig.“ Maya kniff ihre Augen zusammen und versuchte möglichst wütend auszusehen, brachte Sven damit aber nur zum Lachen. „Ist ja schon gut, ich mache nichts mehr“, sagte er kurz danach. „Braver Junge“, sagte Maya und gab ihm einen Klapps auf den Po.

„Wie spät ist es eigentlich?“, fragte Maya und schmiegte sich eng an ihren Freund. Dabei streichelte sie ihm zärtlich über den Po. „Wow, die Zeit ist wirklich verflogen. Es ist schon nach 6.“ „Och ne, sagte Maya, etwas niedergeschlagen. „Dann muss ich bald los.“ „Ich weiß“, antwortete Sven, ebenso traurig. Er drückte Maya fest an sich. „Aber vorher essen wir noch eine Kleinigkeit, oder?“ „Ehrlich gesagt, würde ich vor der Fahrt ungerne was Essen. Ich mache mir lieber nachher was, wenn ich zuhause bin. Ich denke, ich sollte auch wirklich los. Ich muss bestimmt noch etwas Schlaf von letzter Nacht nachholen.“ „Das kann gut sein“, sagte Sven und streichelte ihr liebevoll über die Wange. „Traurig bin ich trotzdem, dass Du jetzt schon fahren willst.“ „Wir sehen uns doch bald wieder. Ich muss ja nur bis Do arbeiten und bin dann abends schon wieder bei dir. Die paar Tage schaffen wir doch, oder?“ „Joa“, antwortete Sven und nahm seine Freundin in den Arm. Er drückte sie fest an sich und atmete noch einmal ihren herrlichen Duft ein. Dann küsste er sie noch einmal.

„Na gut, dann lass uns zu den Wagen zurückgehen.“ „Ok“, sagte Maya und nahm seine Hand. Auf dem Weg zurück unterhielten sie sich die ganze Zeit. Zwischendurch blieben sie noch ein paar Mal stehen und sie küssten sich. Da sie zuvor kreuz und quer durch den Park gelaufen waren, überraschte es sie etwas, dass sie noch einmal am Wasserpark vorbeikamen. Eigentlich waren sie davon ausgegangen, dass sie bald zum Parkplatz kommen würden. Eilig lief Maya zu den Duschen, an denen sie vorhin schon gespielt hatte. Diesmal drehte und zog sie an allen Hebeln, bis das Wasser nur so auf sie herab platschte. Sven zögerte ebenfalls nicht lange und begab sie zu ihr unter das Wasser. Während sie noch einmal klitschnass wurden, tauschten sie einige Zungenküsse aus. Dabei streichelten sie noch einmal über ihre Kleidung.
Als die Küsse endeten, fragte Sven. „Und möchtest wirklich nicht nochmal mit zu mir kommen? Ich würde ja gerne nochmal…“ Maya lächelte. „Du weißt, dass ich auch gerne noch mal Sex hätte, aber dann komme ich heute nicht mehr hier weg. Und das will ich nicht.“ „Ich verstehe“, sagte Sven traurig, aber konnte seine Freundin natürlich verstehen. Nachdem sie noch einen Kuss ausgetauscht hatte, verließen sie den Wasserpark und gingen weiter. Diesmal hatte Maya auch ihre Stiefel ausgelehrt, um doch etwas besser laufen zu können. Kurz vor dem Parkplatz kamen sie an einem Toilettenhäuschen vorbei, in dem Maya noch einmal verschwand.

Nach wenigen Minuten kam sie wieder heraus. „Das war wirklich allerhöchste Eisenbahn.“ Dann nahm sie Svens Hand und zog ihn zum Eingang des Häuschens. Hastig schob sie ihn in eine Kabine auf der Herrentoilette und schloss die Türe. Sven war total perplex, während Maya sich hinkniete. Schnell öffnete sie seinen Hosenstall und holte seinen bereits harten Kolben heraus. Noch ehe Sven wirklich fassen konnte, was gerade passierte, spürte er die Wärme ihrer Lippen, die gierig seine Eichel umschlossen und diese sanft verwöhnten. Sofort wanderten seine Hände auf ihren Hinterkopf. Zärtlich, aber auch etwas bestimmt, steigerte er so ihr Tempo. Dabei vollführte ihre Zunge wahre Kunststücke und es dauerte nicht lange, bis der point of no return erreicht war. Gerade als Maya den Blowjob unterbrach und ihn nur mit ihrer Hand verwöhnte, kam Sven. Und wie er kam. Die gesamte Erregung des Tages schoss aus ihm hervor. Maya konnte gar nicht so schnell reagieren, wie ihr alles entgegenspritzte. Sie schloss ihre Augen und massierte weiter, während sein Kolben pumpte und pumpte. Sven schaffte es, relativ lautlos seinen Höhepunkt zu genießen und schaute die ganze Zeit auf Maya hinab. Diese hatte kurz aufgestöhnt, als sie der erste Schwall beinahe ins Auge getroffen hatte. Den Rest empfing sie kichernd und Sven hatte große Freude daran, alles auf ihr zu verteilen. Als er fertig war, nahm Maya ihn noch einmal in den Mund und verwöhnte ihn noch etwas, was Sven an den Rand der absoluten Extase brachte. Erst als er wieder völlig schlaf herunterhing, beendet Maya ihren Blowjob und schaute strahlend nach oben. Ihre Blicke trafen sich, während Sven ihr zärtlich durch die Haare streichelte. „Und war ich gut?“, flüsterte sie. „Hervorragend“, antwortete Sven. „Ich habe auch nichts anderes erwartet bei dem Abspritzen“, scherzte Maya. „Ich sehe bestimmt herrlich aus, oder?“ „Du siehst absolut bezaubernd aus“, sagte Sven und packte sein bestes Stück wieder weg. Danach reichte er ihr eine Hand. Als Maya aufgestanden war, kniete sich Sven auf den Boden. Das die Kabinen recht groß waren, war auf jeden Fall ein Vorteil. Nachdem Sven ihre Hose geöffnet hatte zog er diese schnell runter. Sofort fand seine Zunge ihren Weg auf ihre Lippen, die sie bereits erwarteten. Auch er verwöhnte Maya leidenschaftlich und diese hatte große Not, nicht laut zu werden. Sie klammerte sich an Zwischenwand und Türe fest und genoss jede winzige Bewegung seiner Zunge. Auch bei ihr dauerte es nicht lange, bis sie einen intensiven Orgasmus erlebte. Sven war schnell aufgesprungen und hatte sie gefingert, während er ihr eine Hand auf den Mund presste, um ihre Stimme abzudämpfen. Dann fiel sie ihm erledigt in die Arme. Sie standen ein paar Minuten eng umarmt da, ehe sich Maya wieder richtig anzog. Dann küssten sie sich noch einmal, aber Sven unterbrach diesen leidenschaftlichen Kuss, da Maya einfach zu herrlich aussah. „Du solltest dir vielleicht mal das Gesicht waschen“, sagte Sven belustigt. „Ups“, entfuhr es Maya und sie öffnete vorsichtig die Türe. Eigentlich konnte sich niemand hier befinden, das hätten sie hören müssen. Aber sicher war sicher. Schnell ging sie zum Waschbecken und wusch sich Gesicht ab und die Haare aus, an der Stelle, wo Sven sie zuvor getroffen hatte.

„Und? Alles weg?“ „Perfekt. Nichts mehr zu sehen.“ „Dann ist ja gut. Komm, lass uns zu den Wagen gehen.“ Sie griff nach seiner Hand und sie gingen hinaus. Gott sei Dank war weit und breit niemand zu sehen. Zügig verließen sie den Park und gingen zu Mayas Auto. „Danke für den Blowjob. Der war wirklich fantastisch.“ „Du warst auch sehr gut, Schatz.“ Sie lächelten sich kurz an. „Dann heißt es jetzt wohl Abschied nehmen.“ „Ja, das heißt es wohl. Aber jetzt zieh bitte nicht so ein Gesicht. Wir sehen uns doch am Donnerstag schon wieder.“ „Stimmt. Das ist das einzig erfreuliche daran. Willst Du wirklich nicht mehr mit zu mir, oder vielleicht sogar noch eine Nacht bleiben. Du kannst Doch auch morgen früh Heimfahren. Andreas hat uns einen Tag versaut, den könnten wir nachholen.“ Maya streichelte ihm sanft über die Wange. „Mach es mir doch nicht so schwer, Süßer.“ „Ok. War nur ein Versuch. Bitte entschuldige.“ „Du weißt, ich würde auch gerne bleiben, aber mir ist das zu heftig, so früh morgens so eine lange Strecke zu fahren.“ „Ich weiß. Was ziehst Du jetzt eigentlich an? Du wolltest ja eigentlich trocken bleiben.“ Maya überlegte kurz. „Ich behalte die Sachen an. Ich stelle gleich notfalls die Heizung etwas an, wenn mir kalt wird. Der Sitzbezug wird das schon überlegen.“ „Geile Sache“, sagte Sven. Ich muss ja auch so nass nach Hause fahren.“ Er nahm sie noch einmal in den Arm und küsste sie. Dann wünschte er ihr eine gute Fahrt und hielt ihr die Türe auf, während sie einstieg. „Das fühlt sich ja schon komisch an, so klitschnass ins Auto zu steigen.“ „Och, ich fand das immer richtig cool. Zumindest damals nach den Poolpartys. Da bin ich auch immer so heimgefahren. Du siehst aber sexy aus.“ Er beugte sich noch einmal zu hinab und gab ihr einen letzten Kuss. Dann schlug er vorsichtig die Türe zu. Maya startete den Motor, winkte ihm noch einmal und fuhr dann langsam vom Parkplatz. Sven blieb noch stehen, bis er ihren Wagen nicht mehr sehen konnte. Seine Gefühle waren eine Mischung aus Vorfreude auf das nächste Treffen und tiefer Trauer, sie jetzt einige Tage nicht sehen, spüren und riechen zu können. Maya ging es genauso. Sie stand gerade an einer roten Ampel und streichelte über ihre nasse Kleidung. Auch sie fand es sehr sexy, in diesem Zustand zu fahren. Wieder eine völlig neue Erfahrung und sie war sich sicher, dass ihr diese dabei helfen würde, auf der langen Fahrt wach zu bleiben.

Ich hoffe, dass euch auch dieses Kapitel gefallen hat, auch wenn es mal in eine etwas andere Richtung ging und ich mal etwas neues probiert habe. Mich würde sehr interessieren, wie euch speziell dieses Kapitel gefallen hat. Also schreibt mir bitte gerne  ein Review (Feedback). Es muss ja nicht lang sein ;) Vielen Dank dafür :)
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