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Das Ende der Strecke

von LilysEyes
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Ashley Dinah Greaseball Pearl
05.07.2018
03.10.2018
18
41.220
3
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03.10.2018 573
 
Ein plötzlicher Ruck durchfuhr sie, oder vielleicht hatte sie gedacht, sie würde fallen. Dinahs Augen öffneten sich abrupt. Blasses Sonnenlicht hatte schon begonnen, durch die Vorhänge zu fallen. Sie seufzte leise und drehte sich auf die Seite, um sich noch ein bisschen in ihre Kissen zu kuscheln, fand Dean jedoch auch schon wach vor. Er blickte sie einen Moment unter halb gesenkten Lidern an, bevor sich seine Augenbrauen in einer Frage hoben.

„Ich hatte nur einen seltsamen Traum“, sagte Dinah. „Ich fuhr in einem Zug...jedenfalls denke ich, dass es ein Zug war. Er fuhr sehr schnell und überall um mich waren Sterne, als ob ich durch den Himmel führe… wirklich sehr schön.“ Sie furchte ihre Stirn in Konzentration.

„Und da war diese Gruppe von Leuten, gekleidet wie...Zirkusdarsteller oder so etwas, sehr bunt jedenfalls, die alle zwischen den Sternen standen und mir zu winkten. Und dieses pinkhaarige Mädchen lächelte und sagte etwas...aber ich habe sie nicht verstehen können. Und dann...dann hörte alles einfach irgendwie auf und ich dachte, ich falle. Ich glaube, davon bin ich dann wach geworden."

Dean machte ein nachdenkliches Gesicht.

„Das ist wirklich seltsam. Ich habe nämlich auch von einem Zug geträumt, oder besser gesagt, einer Lok. Gelb mit diesem blauen Flügelsymbol darauf…die Union Pacific sind das, glaube ich. Die fuhr wahnsinnig schnell über so eine sandige Ebene mit einem kleinen blauen Wagon im Schlepptau.“ Er zuckte die Schultern. „An mehr erinnere ich mich aber nicht.“

Dinah stützte sich auf ihren Ellenbogen.

„Ich schätze, wir haben so eine Art übersinnlicher Verbindung, du und ich.“ Sie lächelte und strich eine Strähne schlafwirres Haar aus seiner Stirn.

„Oh, aber wer teilt denn dann wessen Traum?“, fragte er, ihre Hand in seine nehmend.

„Vielleicht haben wir beide ja ihren geträumt...oder seinen“, meinte Dinah und versuchte, sich enger an ihn zu kuscheln, soweit ihr runder Bauch es zuließ.

Dean schlang einen Arm um sie. „Dann meinst du also, es wird ein Mädchen?“, wollte er wissen.

„Na ja, es ist nur so ein Gefühl, ich kann‘s nicht wirklich beschreiben.“

Dean lächelte. „Eine kleine Dinah, mit Vergiss- mein -nicht- blauen Augen, wie ihre Mutter...“

„Aber hoffentlich nicht mit widerspenstigen Haaren wie ihre Mutter“, unterbrach Dinah ihn.

„Okay, dann eben mit den Augen ihrer Mutter und den fantastischen, glänzenden, leicht zu stylenden Haaren ihres Vaters“, sagte Dean, mit den Fingern durch sein Haar fahrend.

„Oh, mach mal halblang“, Dinah versetzte seinem Arm kichernd einen kleinen Knuff.

„Au! Ich sage nur die Wahrheit und du schlägst mich dafür!“, protestierte er theatralisch.

Dinah gab ihm einen schmatzenden Kuss.

„Wieder besser?“

„Viel besser.“ Er zog sie wieder in seine Arme.

„Du, mir ist noch eine Name eingefallen“, sagte sie nach einer Weile. „Muss mir wohl im Traum erschienen sein“, fügte sie schmunzelnd hinzu. „Ich denke, wenn es ein Mädchen wird, wäre Pearl doch auch sehr schön.“



                                                                             ENDE



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Und hiermit hat Das Ende der Strecke nun auch seine Endstation erreicht. Danke an alle, die sich „angekuppelt“ haben und sich die Zeit genommen haben zum Lesen und vielleicht auch zum Review schreiben (ich habe mich sehr über jeden Einzelnen gefreut). Und ganz herzlichen Dank an  -Maxine- den Korrekturwagon ;) für ihre viele Mühe.

Liebe Grüße

LilysEyes
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