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Phineas und Ferb - Candace

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
04.07.2018
04.10.2018
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04.07.2018 891
 
„Ferb, ich weiß, was wir heute tun werden!“, grinste Phineas, als er ein Telefon hochhielt. Es war ein angenehmer Tag, nicht zu heiß, nicht zu warm. Phineas schnappte sich einen Schraubenschlüssel, bereit, damit etwas großartiges zu bauen, dann sah er zu Ferb, seinem grünhaarigen Freund. Wie immer hatte der kleine Rothaarige Ideen, die er umsetzen wollte. Was würden sie wohl als nächstes bauen?

„Klingelstreiche?“, sein bester Freund hob die Augenbraue, er war nicht sicher, was er davon halten sollte, schließlich hatten sie schon das von ihrer To do Liste gestrichen! Es war schon etwas amüsant, aber Phineas würde sich doch sicherlich mehr Mühe geben, oder? Als er dem kleineren dabei zu sah, wie dieser eine Schraube im Telefon lockerte, verstand er gar nichts mehr.

„Aber nein! Wir bauen eine Erfindung, mit der man in die Zukunft telefonieren kann!“, erklärte ihm der Rotschopf, lockerte noch weitere Schrauben. Dann nahm er die Vorderseite des Telefons ausseinander und werkelte mit den Kabeln herum, was sehr aufwendig aussah. „Hier ist der Plan.“, nickte er in Richtung eines großen Blattes, auf dem sehr viel Zeugs geschrieben stand, mit wissenschaftlichen Daten und Formeln.

„Was treibt ihr beiden da?“, Isabella klimperte mit ihren Wimpern, sah vielsagend zu ihrem kleinen Freund Phineas. Insgeheim war sie in ihn verliebt, aber so geheim war das auch wieder nicht, denn alle wussten es - außer Phineas selbst! Da fing der Rotschopf an, ihr von ihrem epischen Plan zu erzählen. Diese nickte hin und wieder, zwischen den Pausen natürlich, die Phineas tat.

„Ich sags dir, irgendetwas haben die beiden vor, aber ich weiß nicht, was sie vor haben. Dieses Gefühl macht mich wahnsinnig, denn immer wenn ich sie erwische, verschwindet alles, wie in Zauberhand!“, dramatisch warf sie ihre Hände in die Luft, sie klang sehr hysterisch. Am anderen Ende der Leitung befand sich ihre Schwarzhaarige, beste Freundin, die nur ein „M-hm“ von sich gab.

„Candace, “, fing langsam ihre Freundin Stacy an, weil ihre Freundin Candace schon wieder tief Luft holte, um weiter zusprechen, „Lass die beiden doch mal ihre Ruhe! Schau mal, süße, sie sind ... Du solltest dein eigenes Leben leben!“, flüsterte sie die letzten Worte in den Hörer hinein.

„Du verstehst es nicht, oder? - Ich muss jetzt Schluss machen, Stacy!“, als ein Geräusch von der Garage ertönte, legte sie das Telefon wieder zurück, ging mit schnellen Schritten auf den Raum zu, von dem das Geräusch stammte. Wenn es Phineas und Ferb waren, würde sie die beiden auf frischer Tat ertappen und dann sind sie sowas von völlig! Innerlich kicherte sie, in ihren Gedanken,

... doch als sie in die Garage kam, war dort niemand, den sie erwischen konnte. Ein Schock brach über sie herab, wo waren die zwei? Sie war doch für sie verantwortlich! Ein Blitz führ in ihrem Inneren, wie gelähmt blieb sie stehen. Sie brauchte Hinweise, wo sie stecken konnten, sonst würde sie Hausarrest bekommen. Mit schnellen Schritten verließ sie das Gebäude, sah, wie sie vor einer Maschine standen.

„Siehst du, Ferb, unsere Zunkunfts Ichs zu befragen, ob sie eine Maschine für uns haben, war doch eine gute Idee!“, lauschte sie von weitem seiner Stimme, es war der Rotschopf. Der kleinere von beiden sah zu seinem Halbbruder, legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Du fragst dich sicherlich, was sie kann!“, fragte Phineas seinen Freund, dieser blinzelte nur ein paar mal. „Sehr gute Frage, mein Freund!“, Ferb war nicht nur Phineas Bruder, er war auch sein aller bester Freund.

Während sie ausgiebig darüber sprachen, was die Maschine so kann, schnappte sich Candace schnell ihr Handy, rief damit ihre Mutter an. Der Wind wehte angenehm, aber die Blondine konnte an nichts anderes denken, als die beiden auffliegen zu lassen. Auch entging Candace, dass sich hinter ihr Jeremy Johnson befand, der sie ansprach. Achselzuckend ging er weiter. „Mom!“, schrie sie in das Handy hinein. Sie fingen an zu reden, unterhielten sich lange darüber, was die Jungs schon wieder angestellt hatten, aber ihre Mutter glaubte es ihr mal wieder nicht, mal wieder glaubte ihr niemand! Keiner auf der Welt ahnte, wie sie sich verletzten hätte können, was mit denen geschehen könnte, wenn sie sowas taten.

Plötzlich lief ihre Mutter aus dem Auto heraus. Im Hintergrund hörte Candace, wie gesungen wurde:

„Mit unsrer geilen, hammer tollen Erfindung
können wir so viel allerhand anstellen!
Selbst wenn du es noch nicht weißt,
die Erfindung weiß alles, sie weiß bescheit!“

Candace rieb sich die Hände, holte tief Luft und schrie: „Mo-om!“, doch ihre Mutter stand schon neben ihr. Traurig ließ sie ihre Schultern sacken. Eigentlich wollte sie es nie sagen, aber nun war es soweit, jetzt musste sie es sagen, sonst würde ihr kleines Mädchen nie Ruhe geben! Ständig würde sie nur ...

„Candace!“, rief sie, ihre Stimme hörte sich sträng an, ernst, sehr ernst. Ein seufzer kam aus ihr heraus, dann holte sie tief Luft, legte eine Hand auf die Schulter ihrer Tochter, „Mein Schatz... weißt du es denn nicht mehr?“ -

„Dafür ist jetzt keine Zeit, Mom!“, schrie ihre Tochter und zeigte mit den Händen zum Garten.

„Candace!“, schrie sie erneut, ermahnend, aber doch mit einer Spur von ... Trauer. Nun hatte sie die Aufmerksamkeit von ihrer Tochter, denn diese stand nun da, blieb ruhig und lauschte.

„Deine Brüder... nun... sie sind gestorben, Candace!“, Tränen kullerten über ihre Wangen, sie schluchzte bitterlich auf. Nun sah die Blondine zum Garten, dort war niemand... Das Haus war menschenleer...
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