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Feenküsse

von Rosalie18
Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Jennifer "JJ" Jareau Luke Alvez Penelope Garcia
03.07.2018
03.07.2018
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1.733
 
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Willkommen zu meinem vierten Ersatzbeitrag zum Wichteln Offen für Neues? von Sisi12

Danke Glastaenzerin fürs Beta lesen.

Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an den vorkommenden Charakteren oder an sonst irgendwas, in Bezug auf das Original. Ich  verdiene mit meinem Geschriebenen auch kein Geld.


Liebe BunnyBrina,

ich habe als dein Ersatzwichtel und fungiert und ich hatte viel Spaß beim Schreiben des OS. Vor allem da du gerne eine fluffige Romanze wolltest.Ich schreibe gerne mal fluffige Romanzen.


Ich hoffe der OS gefällt dir und du hast viel Spaß beim Lesen.



Feenküsse

Penelope betrat das kleine Café und entdeckte auch sofort Luke. Mit einem Lächeln auf ihren Lippen steuerte sie den gutaussehenden Agent an. Sie setzte sich, winkte einem Kellner und deutete ihm an, dass sie das Selbe nahm wie Luke.

„Hey Luke“, begrüßte sie ihn und ihr Lächeln wurde noch eine Spur breiter. In seiner Nähe fühlte sie sich immer ein klein wenig wie ein verliebter Teenie. Dieser Mann hatte irgendetwas an sich, was sie schwach werden ließ. Sein Lächeln reichte schon aus, um ihr weiche Knie zu bescheren.

„Hallo Penelope“, erwiderte er ihre Begrüßung. Gerade als sie ansetzten wollte, den Grund für ihr Treffen zu erfragen, da brachte eine Kellnerin bereits ihren Kaffee.

„Danke.“ Sie wartete noch bis sie wieder alleine waren, dann wand sie sich Luke zu. Ihre Neugier konnte sie nicht mehr zurückhalten. „Was verschafft mir die Ehre deiner Einladung?“, lächelte Penelope. Ihr kam es so vor, als würden seine dunkelhäutigen Wangen von einem leichten Rotton überzeugen. Mit so einer Reaktion anlässlich ihrer harmlosen Frage hatte sie nicht gerechnet. Eine interessante Reaktion. Jetzt wuchs ihre Neugier noch einmal an.

„Ich wollte dich einladen … Morgen gibt es einen Doctor Who Marathon im Fernsehen und ich … dachte, dass … wir uns den zusammen ansehen könnten“, stammelte Luke recht hilflos – so kannte sie ihn gar nicht – und strich sich verlegen durch seine Haare. Der Rotton, der seine Wangen überzog, war noch zwei Nuancen dunkler geworden. Was sie unheimlich niedlich fand. Das Vibrieren seines Smartphones hinderte sie an einer Antwort.Luke entsperrte den Bildschirm und las die angekommene Nachricht. Er zog seine Augen zusammen. Die Veränderung seines Gesichtsausdruckes sagte ihr, dass die Nachricht dienstlich gewesen war. Leise seufzte sie auf. Wie hatte sie auch denken können, einen entspannten Nachmittag mit Luke verbringen zu können? Jedes Mal, wenn sie sich verabredeten, kam ihnen ein verrückter Psychopath oder durchgeknallter Serienkiller in die Quere. Es war zum Verzweifeln. Sie machte sich keine Illusionen, dass sie einen Doctor Who Serienmarathon gemeinsam bis zum Ende durchhalten konnten. Luke würde mit Sicherheit irgendwann zu einem Tatort oder ins Büro, weil neue, wichtige Hinweise aufgetauchten, gerufen werden. Die abscheulichen Verbrechen dieser Welt machten leider keine Pause oder nahmen Rücksicht auf ihre Wünsche und Gefühle. Sie seufzte leise auf, doch Luke hatte es gehört. Er deutete es richtig. Penelope vermied es, erneut aufzuseufzen. Sie wollte eigentlich nicht so offensichtliche ihre Gefühle für ihn offen legen.

„Ich muss los. Es gibt neue Hinweise“, teilte er ihr mit. Penelope nickte. Luke wollte Geld aus seinem Portmonee holen, doch sie winkte ab.

„Du bist eingeladen.“

„Danke.“ Luke zog seine Jacke an und war im Begriff zu gehen.

„Ich komme gerne“, sagte sie mit einem breiten Lächeln in ihrer Stimme.

„Ich freue mich. Dann bis morgen Abend um halb acht“, teilte er ihr mit, bevor sie antworten konnte, hatte er das Café schon verlassen.

„Ich freue mich auch“, murmelte sie und trank einen Schluck ihres mittlerweile lauwarmen Kaffees. Das Grinsen würde sie wohl heute nicht mehr aus ihrem Gesicht bekommen. Sie hatte ein Date – ja, für sie war es ein Date – mit Luke. Aber vielleicht sollte sie sich nicht so viel erhoffen. Ihr Kollege war ein attraktiver Mann, dem die Frauen nur so hinter rannten. Wieso sollte er sich gerade sie aussuchen? Sachte schüttelte sie ihren Kopf. Sie musste damit aufhören, sich kleiner zu machen, als sie war. Das war doch sonst auch nicht ihre Art. Wenn es um Luke Alvez ging, war nichts, wie es sonst war. Dieser Mann hatte sie von der ersten Sekunde an verzaubert und in seinen Bann gezogen. Oh Gott, wie schmalzig das jetzt klang, aber es war nun einmal so. Sie sollte aufhören sich Sorgen um ungelegte Eier zu machen. Während sie ihren Kaffee austrank, ließ sie zu, dass sie sich in einen Tagtraum verlor.



+++




JJ musterte ihre Freundin mit einem breiten Grinsen. „So wie du strahlst, muss dein Tag heute phänomenal verlaufen sein“, schlussfolgerte die blonde Agentin und sie bemerkte den leichten Rotton, der sich über ihre Wangen legte. Sie war also auf der richtigen Spur.

„Könnte man so sagen“, lächelte sie vielsagend. Ihre Freundin zog fragend eine Augenbraue nach oben.

„Lässt du mich daran teilhaben?“

„Weil du es bist“, grinste Penelope und es entstand eine kleine Pause. „Luke hat mich für morgen zu sich eingeladen. Im Fernsehen gibt es einen Doctor Who Marathon.“

„Das ist doch klasse. Ich freue mich für dich, aber dass Luke dich gefragt hat, überrascht mich jetzt doch etwas.“

„Hat es mich auch. Ich habe absolut nicht damit gerechnet. Er war sichtlich verlegen, als er mich gefragt hat.“

„Er scheint dich sehr zu mögen“, merkte JJ an.

„Sieht ganz so aus.“ Penelopes Lächeln wurde noch eine Spur verträumter.

„Ihr werdet sicherlich einen ganz schönen Abend haben“, sagte JJ mit einem Zwinkern.



+++




Penelope parkte ihr Auto und warf noch einen Blick in den Spiegel, um ihr Aussehen zu überprüfen und um ein paar Sekunden zu schinden. Ihr Herz galoppierte in ihrer Brust. Etwas flau war ihr schon. Aber die Freude, einige Stunden alleine mit ihrem Schwarm verbringen zu können, überwog.

Sie klappte die Blende hoch, griff nach ihrer Handtasche und stieg aus. Schnell holte sie noch die Flasche Merlot aus dem Kofferraum und machte sich auf den Weg zu Lukes Wohnung. Mit zittrigen Fingern betätigte sie Klingel. Es dauerte nur einen Moment, dann ertönte ein Summen. Penelope öffnete die Tür, betrat das Haus und machte sich auf zu Luke.

Dieser wartete bereits auf sie. Er lehnte lässig in der Tür und schenkte ihr ein Lächeln, welches ihr weiche Knie bescherte und sie dahin schmelzen ließ. Verlegen fuhr sie sich durch ihre blonden Haare, die ihr in weichen Wellen über ihre Schultern fielen.

„Hi, Luke“, begrüßte sie ihn und musterte ihn. Er trug eine dunkelblaue, lässige Jeans und ein weißes Shirt und sah wie immer unverschämt gut aus. Ihr Herzschlag erhöhte sich merklich und in ihrem Bauch meldete sich das verräterische Kribbeln zu Wort.

„Hallo, Penelope. Schön, dass du bist. Komm rein“, lächelte er und umarmte sie zur Begrüßung. Sie schloss ihre Augen und atmete seinen Duft ein. Luke roch unverschämt gut.

Viel zu schnell für ihren Geschmack löste er sich aus ihrer Umarmung und sie folgte ihm in seine Wohnung, die eine typische Junggesellenbude war. Aber es war alles sauber und Penelope fühlte sich sofort wohl. „Die habe ich dir mitgebracht“, sagte sie und reichte ihm die Flasche Merlot.

„Danke. Setzt dich. Was möchtest du trinken?“

„Fürs Erste nehme ich ein Wasser.“„Kommt sofort.“ Luke verschwand in der Küche und kam einen Augenblick später mit einem Glas Wasser für seinen Gast und eine Flasche Bier für sich selbst zurück. Er ließ sich neben seiner Kollegin auf der Couch nieder und blickte sie an.

„Schön, dass du da bist.“ Seine braunen Augen bohrten sich in ihre. Penelope wurde es abwechselnd heiß und kalt. Ihr Herzschlag erhöhte sich noch einmal merklich und katapultierte sich langsam aber sicher in ungute Sphären.

„Ich finde es auch schön, hier zu sein.“ Es legte sich ein verlegenes Schweigen über sie. Nach einigen Augenblicken räusperte sich Luke.

„Der Marathon geht gleich los“, sagte er, angelte sich die Fernbedingung vom Tisch und schaltete das Gerät an. Nach kurzem Suchen fand er den richtigen Kanal.



+++



Während der letzten beiden Stunden hatten sich Luke und Penelope immer wieder verstohlene Blicke zu geworfen und über Gott und die Welt unterhalten. Lukes Hand war unbewusst immer näher an Penelopes herangerückt. Bei einer besonders spannenden Szene ergriff er ihre und drückte sie kurz. Ein Stromschlag durchfuhr ihren Körper und dort wo Luke sie berührte, stand ihre Haut in Flammen. Völlig überrascht trafen sich ihre Blicke. Es knisterte gewaltig zwischen ihnen. Ihre Blicke waren fest in einander verankert. Der Doctor Who Marathon war vergessen. Luke fuhr mit dem Daumen kleine Kreise über ihren Handrücken, was Penelope erschauern ließ. Auf ihrem Körper breitete sich eine Gänsehaut aus.

Lukes Gesicht kam ihrem immer näher. Unbewusst hielt sie den Atem an. Ihre Nasenspitzen berührten sich fast. Er legte seine freie Hand an ihre Wange und streichelte diese sanft. Sie schmiegte sich seiner Hand entgegen. Stumm erbat er ihre Zustimmung, sie küssen zu dürfen, diese erteilte sie ihm nur zu gerne. Ein Schauer durchfuhr ihren Körper, als Lukes weichen Lippen auf seine trafen. Zuerst war es nur eine sanfte Berührung ihrer Lippen, aber dann fühlte sie seine Hand in ihrem Nacken, die sie noch näher an ihn zog und eine Zunge, die über ihre Unterlippe leckte. Der Kuss wurde leidenschaftlicher. Penelope ließ sich fallen und genoss in vollen Zügen den Kuss.

Ihre Blicken blieben in einander verankert, nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. Keiner von beiden sagte ein Wort. Penelope legte eine Hand an seine Wange und streichelte zärtlich über seine Wange – so wie er es vorhin getan hatte. Luke schloss seine Augen und genoss die Berührung. Penelope beugte sich vor und verteilte hauchzarte Feenküsse auf Lukes Gesicht. Seine Gesichtszüge waren vollkommen entspannt und er begann zu lächeln. Ihr wurde es warm um ihr Herz. Luke öffnete seine Augen, nahm ihre Hand von seiner Wange und legte sie auf die Stelle, wo sich sein Herz befand. Dann legte er seine Lippen auf ihre und verwickelte sie in einen weiteren Kuss.

Sie schaltete ihren Kopf aus, ließ sich fallen und konzentrierte sich vollkommen auf Luke. Alles Weitere konnte bis morgen warten.





***






Vorgaben von BunnyBrina:
Fandom: Criminal Minds oder Lost Girl
Charaktere : Bei Criminal Minds wünsche ich mir einen Luke Alvez x Penelope García Os und bei Lost Girl wünsche ich mir nur Vex.
Genre : Bevorzugt Romanze. Irgendwas fluffiges.
Bei Lost Girl gerne Humor, kann aber auch Düster werden, schließlich kenne ich mein Baby.
Gewünschtes Format : Oneshot, maybe Songfic?
Rating: Bin ich ziemlich offen.
Schlagworte, die irgendwie eingebracht werden sollen: Verbrechen, Sorgen, Feenküsse
Sonstige Anmerkungen für den Wichtel: Ich hoffe du kannst etwas aus meinen Vorgaben basteln und das es dir am Ende sogar gefällt. Hab auf jeden Fall viel Spaß beim schreiben.
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