Von Cenny bis Unter Uns (Ringsy) und das Finden der großen Liebe!

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
03.07.2018
06.12.2018
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Guten Abend zusammen!

Was bisher geschah:
Carsten hatte Lenny eine Liebeserklärung gemacht und ihn unglaublich sehnsüchtig danach geküsst, doch dann war er in dessen Bett erwacht und sich nicht mehr sicher, ob er das Ganze nur geträumt hatte ...
Lenny wollte endlich mit Carsten klären, was da zwischen ihnen abgeht und überfällt Carsten damit, endlich ein klärendes Gespräch führen zu wollen ...


Viel Spaß beim Lesen ;-)).
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Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, liebe Grüße

black cat ;-) ;-) ;-) ;-)
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Lenny


„Lenny, bevor du jetzt was sagst, lass mich bitte zuerst reden. Es tut mir alles so leid. Ich hätte das nicht tun dürfen. Keine Ahnung, was da mit mir los war. Normalerweise verhalte ich mich so nie, aber der Alkohol ist mir einfach zu sehr in den Kopf gestiegen. Das ist mir wirklich alles sehr peinlich. Sorry“, stellte Carsten klar, während ich ihn irritiert ansah.

„Was meinst du damit, was genau tut dir leid?“, hakte ich verwirrt nach. Hatte ich etwa seine Gefühle für mich falsch wahrgenommen? Bitte nicht, das würde ich nicht ertragen.

„Na alles, was ich nicht hätte tun dürfen. Ich kann jetzt nicht alles aufzählen. Ehrlich gesagt habe ich einen kleinen Filmriss. Ich weiß nicht einmal, wie ich in dein Bett gekommen bin. Und ich habe bestimmt Dinge zu dir gesagt, die ich nüchtern nie von mir gegeben hätte“, gestand er mir peinlich berührt.

„Nun ja, du hast dich ziemlich mit Alkohol abgeschossen. Dass du zu viel getrunken hast, das war mir schon bekannt, was mir nicht bekannt war, dass du einiges durcheinander getrunken hast. Du hast Schnaps, Bier und Wein auf der Tanzfläche getrunken, das konnte ja nicht gut gehen. Im Übrigen, du warst dabei in guter Gesellschaft, denn auch Easy hat sich den Spaß gegönnt, der hing dafür den ganzen Morgen über der Kloschüssel, während Ringo ihm helfend zur Seite stand“, erklärte ich ihm, ohne mich dabei über ihn lustig zu machen, denn ich sah ihm an, dass er sich richtig beschissen fühlte.

„Oh man, das tut mir für Easy leid. Das habe ich so nicht gewollt“, sagte er zerknirscht.

„Du kannst doch nichts dafür, wenn Easy es mit dem Alkohol übertreibt, er ist schließlich alt genug. Ringo sollte dir leidtun, der hat sich die letzte Nacht bestimmt anders vorgestellt. Dass sich sein Zukünftiger so abschießen würde, damit hat er bestimmt nicht gerechnet“, ließ ich ihn wissen.

„Das ist bestimmt meine Schuld. Ich habe Easy mit Sicherheit dazu angestiftet mit mir zu trinken“, gab er mir zu bedenken.

„Nein, es war umgekehrt. Easy hat dich dazu angestiftet. Leider habe ich das zu spät mitbekommen, weil ich abgelenkt war“, stellte ich klar.

„Und wie kam es dazu, dass ich … in dein Bett gelandet bin?“, fragte er äußerst peinlich berührt nach, dabei schaffte er es nicht, mir in die Augen zu sehen.

„Du hattest mir gerade eine Liebeserklärung gemacht, als der Alkohol dich umgehauen hat. Das hat sogar noch Easy mitbekommen, bevor es auch ihn erwischt hatte“, klärte ich ihn auf und beobachtete genau, wie er darauf reagierte.

„Lenny, ich weiß gar nicht, was ich jetzt sagen soll. Das war nicht ich, verstehst du. Das war der Alkohol, der hat mich dazu verleitet. Ich meine … nie hätte ich dir eine Liebeserklärung gemacht. Ich weiß doch, dass du nicht auf Männer stehst. Warum sollte ich dir dann eine Liebeserklärung machen?“, stammelte er vor sich ihn, was mir einen tiefen Stich ins Herz versetzte.

„Das ist auch besser so, dass du mir unter dieser Voraussetzung keine Liebeserklärung gemacht hast“, gestand ich ihm. „Wenn sich jemand nur in einem Menschen aufgrund seiner sexuellen Orientierung verliebt, dann kann das nie gut gehen. Man sollte sich immer in den Menschen verlieben und nicht in seine sexuelle Orientierung“, sagte ich ernst.

„So habe ich das auch wieder nicht gemeint“, antwortete er total aufgewühlt.

„Nein? Wie hast du es dann gemeint, als du zu Easy gemeint hast, dass du in deinen Nachbarn unglücklich verliebt bist, der aber leider nicht auf Männer steht? Oder als du Niklas gegenüber behauptet hast, dass du eine heiße Nacht mit mir verbracht hättest, wie war das gemeint? Oder deine Liebeserklärung an mich, die angeblich keine wahr?“, fragte ich eindringlich nach, schließlich wollte ich jetzt endlich Gewissheit haben. „Carsten, was empfindest du für mich? Ich will jetzt die Wahrheit wissen“, stellte ich klar, dabei hob ich eine Hand an sein Gesicht und streichelte seinen angespannten Kiefer und sah ihm dabei tief in die Augen.

„Wie könnte mich in deine sexuelle Orientierung verliebt haben? Du stehst doch nur auf Frauen und ich auf Männer. Trotzdem habe ich mich in dich verliebt, so meinte ich das. Und jetzt packe ich meine Tasche, ich habe hier nichts mehr verloren. Es tut mir leid, dass du durch mich in so eine unangenehme Situation geraten bist. Ich werde das alles aufklären, damit Easy und die anderen dich in Zukunft meinetwegen in Ruhe lassen. Dass ich in dich verliebt bin, das ist wirklich nur mein Problem. Und das darf nicht auch zu deinem werden. Man kann Gefühle nicht erzwingen“, stellte er klar, als er rüber zum Schrank gehen wollte, hielt ich ihn davon ab.

„Darf ich auch etwas dazu sagen? Du kannst mir nicht ins Gesicht sagen, dass du mich liebst und dann einfach aus meinen Leben wieder verschwinden. Du hast wirklich einen ziemlichen Filmriss, sonst wüsstest du nämlich noch, wie ich auf deine Liebeserklärung reagiert habe“, widersprach ich ihm.

„Du hast mich also tatsächlich geküsst? Das habe ich nicht nur geträumt?“, hakte er verunsichert nach, trotzdem loderte jetzt ein Feuer von Hoffnung in seinen Augen.

„Nein, das war kein Traum. Ich habe den Kuss erwidert. Anscheinend ein wenig zu gut, er hat dich umgehauen, davon bin ich überzeugt. Die Wirkung vom Alkohol kam erst danach ins Spiel“, ließ ich ihn überzeugt von meiner Kuss-Kunst wissen.

„Jetzt träumst du aber“, zog er mich auf.

„Ach ja, ich werde es dir beweisen“, ließ ich ihn wissen.
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Carsten


„Du hast mich vor Niklas gut aussehen lassen. Danke Lenny“, sagte ich jetzt ernst, während er spitzbübisch lächelte. Ich konnte es irgendwie noch nicht wirklich begreifen, dass er meine Gefühle tatsächlich erwiderte. Hoffentlich träumte ich das nicht wieder alles. Doch dann spürte ich Lennys warmen Atem auf mein Gesicht. Nein, ich träumte nicht, das passierte gerade wirklich.

Das gefiel Lenny sehr. Das Funkeln in seinen Augen verstärkte sich und mein Begehren wurde zu einer Glut, auf der Lennys Körper wie trockene Zunder reagierte. Ich schlug meine Arme um seinen Hals und streckte mich ein paar Zentimeter nach oben, um mit meinem Mund über seine Lippen zu streichen. „Du bist mein Held“, meinte ich und sah ihm dabei tief in die Augen.
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Lenny


Als ich seinen feurigen Blick aus braunen Augen begegnete, erfasste mich Verlangen. Ein so starkes, intensives Verlangen, dass es mit einem erstickten Stöhnen aus mir herausbrach. Dann küsste ich Carsten. Meine Zunge schob sich an Zähnen vorbei in seinen Mund. Ich stöhnte und schwankte zwischen Verlangen und Qual. Als er seine Arme fester um meinen Hals schlang und sein Kuss noch leidenschaftlicher wurde.

Unsere Zungen wiegten sich in einem sinnlichen Tanz und wir drückten uns noch enger aneinander. Ich war so steif, dass ich mein rasendes Verlangen kaum mehr im Zaum halten konnte. Ich war hart wie Stein und brannte darauf, alle Zurückhaltungen aufzugeben. Brannte darauf, in Carsten einzudringen, der mich immer schneller mit seinem Mund und den erbarmungslosen Rundungen an den Rand des Wahnsinns trieb.

Ich schob einen Schenkel zwischen seinen Beinen und drückte mich gegen ihn. Das herrliche Gefühl, als ich mich an ihn rieb und gleichzeitig seine Zunge immer wieder in meinen Mund drang, ließ mich vor Vergnügen knurren. Sein Mund hing weiter an meinem, als ich die Hände über seine nackten Schultern zu seiner Brust gleiten ließ. Carsten wusste genau, wo er mich berühren musste, wie er mich dazu brachte, dass ich um mich herum alles vergaß.

Als er nach unten in meine locker sitzende Hose griff, um meinen Schwanz zu umfassen, atmete ich stöhnend ein. Das Blut raste durch meinen Körper und das meiste davon bereits nach unten, um der Forderung meiner Lenden nachzukommen. Carsten legte die Hand um mein steil nach oben ragendes Glied und befeuchtete die Finger mit den Tropfen, die bereits hervorgetreten waren. Dann streichelte er ihn mit festem Griff und mein Begehren nahm schier unerträgliche Ausmaße an.

Doch Carsten zeigte kein Erbarmen, sondern sorgte dafür, dass ich angespannt wie ein Bogen war und vor Verlangen keuchte. Ich musste ihn ebenfalls berühren. Als sich unsere Lippen voneinander lösten, legte ich meine Stirn gegen seine und sah ihm tief in die vor Leidenschaft schwelenden Augen. Meine Augen blitzten vor Begehren. Ich zog Carsten an mich und umfasste sein Gesicht mit beiden Händen.

„Hier will ich dich immer haben, Carsten. In meinen Armen. In meinem Bett“, keuchte ich vor Verlangen, senkte den Kopf, und meine Lippen strichen über sein Ohr. „Ich will dich auf meiner Zunge schmecken … dich mit meinem Körper ausfüllen. Die ganze Nacht lang!“
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Carsten

Lennys Worte erregten meine Sinne und beschworen Bilder von uns beiden herauf, wie wir nackt und verschwitzt übereinander herfielen. Er machte deutlich, was er gemeint hatte, entführte mich in einen innigen, herzerwärmenden Kuss. Mein Puls beschleunigte sich und das Blut raste wie ein Feuerball durch meinen Körper. Ich lehnte mich zurück und mein Blick fiel auf die große Wölbung, die seine Hose ausbeulte. Der Anblick ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen.

„Fuck, Fuck, Fuck. Dieser Blick. Wie du mich anguckst”, keuchte Lenny. „Mit diesem Blick könntest du jeden Mann innerhalb von Sekunden in den Sex-Wahnsinn treiben.“

Ich lächelte und sah ihm in die genauso leidenschaftlich glühenden grünen Augen. Während ich ihm die Hose auszog, fuhr er mit den Fingern durch meine braunen Locken und keuchte. Seine Haut war empfindsam und wartete nur auf meine Berührung. Seine Shorts kam als Nächstes dran.

Ich streifte es ihm über die Hüften und strich dabei über seine muskulösen Schenkel, ehe ich meine Finger um seinen steifen Schwanz legte. Lenny stockte der Atem, als ich seinen Schwanz reizte, um gleich darauf protestierend zu stöhnen, weil ich mit der verruchten Berührung aufhörte.

„So empfänglich“, raunte ich mit vor Verlangen belegter Stimme.

„Du hast keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so empfunden habe“, keuchte er, was mich ein wenig irritierte, schließlich gab es da ja noch den Wasserfall, aber über sie wollte ich jetzt nicht weiter nachdenken.

„Setz dich aufs Bett, dann kriegst du mehr.“
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Lenny


Oh Gott. Ich konnte gar nicht schnell genug gehorchen. Als ich auf der Bettkante saß, trat er zu mir und zog mir das blaue Hemd aus, das ich extra für den Junggesellenabschied angezogen hatte. Seine Hände berührten mich sanft, zitterten aber vor mühsam beherrschtem Verlangen, während er mit seinen Fingern über meiner Brust strich.

Er hauchte einen Kuss auf jede Schulter. Die Berührung war ganz zart, doch sein Atem strich heiß über meine Haut. Es war eine in der Länge gezogene Marter, doch ich liebte es. Ich konnte es gar nicht erwarten, dass er die pochende Leere in mir ausfüllte.

„Lenny, du bist unglaublich. Wie unglaublich heiß du bist“, seine Worte ließen das Blut noch schneller durch meinen Körper strömen.

Dann hockte er sich vor mir, um meine Brust zu küssen, und ein erregendes Pochen begann sich in mir auszubreiten. Ich schlang meine Arme um ihn und mein Kopf fiel vor Lust nach hinten, als er an meine Brustwarzen saugte. Die Berührung seines Mundes und seiner Zunge ließ lustvolle Schauer durch meine Glieder schießen.

Das zarte Nagen seiner Zähne brachte die Glut in meinem Innern zum Kochen. Das Verlangen hatte mich nun mit aller Macht gepackt und ich drehte und wand mich, weil ich mehr wollte. Und ich wusste, dass Carsten mir alles geben würde.

Sein dunkler Schopf tauchte zwischen meine gespreizten Oberschenkel, und sein Mund legte sich um meinen Schwanz, ehe er seine Zunge einsetzte. Als er den schmerzenden Punkt erreichte, wo alle Nervenbahnen zusammenliefen, ließ mich die Lust, die mich durchfuhr, aufschreien.

Er leckte und saugte erbarmungslos weiter und es dauerte nicht lange, bis ich an seiner Zunge zuckend zerbrach und eine erlösende Welle nach der anderen durch meinen Körper strömte. Carstens Blick hing fest an mir, als ich kam, während seine Zunge weiter ihren sündigen Zauber verbreitete, sodass ich schon wieder einen neuen Höhepunkt entgegeneilte. Doch dieses Mal kam er mit mir zusammen …
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Carsten

„Carsten“, keuchte er und packte meine Schultern. Seine Finger bohrten sich in mein Fleisch, rissen an meinem Haar, er wollte, dass ich ihm noch mehr gab. Ich stand auf und zerrte das Handtuch von meinen Hüften. Als es zu Boden fiel, kam meine steif aufragende Erektion zum Vorschein. Egal, wie häufig ich Lenny noch nackt und vollständig erregt sehen würde, er war einfach atemberaubend.

Ich drückte Lenny nach unten aufs Bett und verteilte genüsslich Kuss um Kuss auf seine Hüftknochen und den Bauch, während meine Hände über ihn glitten und ihn schier in den Wahnsinn trieben. Lenny wand sich unter mir, alles in ihm schrie nach Erlösung, die sollte er auch bekommen. Jetzt würden keine neckenden Berührungen mehr folgen. Ich beherrschte die Kunst, ihn zu erregen, meisterhaft. Ich wusste ganz genau, was er mochte, was er brauchte …
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Lenny


Als ich meinte, die süße Qual nicht eine Sekunde länger ertragen zu können, streckte er sich neben mir aus und nahm meinen Mund mit einem innigen Kuss in Besitz. Während er mit den Fingerspitzen meinen Schwanz massierte. Ein Begehren, das an Wildheit grenzte, ließ mich knurren.

„Mehr ertrage ich nicht“, keuchte ich. „Carsten, beende die Qual jetzt. Ich muss dich in mir spüren. Und zwar jetzt.“ Carsten gab einen leisen, zustimmenden Laut von sich. Sein Blick durchbohrte mich mit schwarzer Glut, während er sich zwischen meinen Oberschenkel schob. Mein Körper hungerte mach ihm. „Jetzt, Carsten. Bitte.“

Er rückte sich zurecht und ich spürte den köstlichen Druck des steifen Kopfes an der richtigen Stelle. Lust und Begehren zuckten durch meinen Körper, als er vorsichtig in mir eindrang. Angesichts der überwältigenden Gefühle, die mich erfassten, schrie ich vor Lust und Erleichterung auf. Ich krallte mich an ihm fest, als er tief in mich eintauchte und sich dann herrlich langsam wieder zurückzog.

„Lenny, du fühlst dich so gut an“, keuchte er und erhöhte das Tempo.

„Carsten, du dich auch“, stöhnte ich, bevor ich mit rasender Geschwindigkeit einem weiteren herrlichen Höhepunkt entgegeneilte. Carsten drang immer fester und tiefer in mich ein. Als der Höhepunkt mich erfasste, kam sein Name als rauer Schrei über meine Lippen. Carsten folgte mir gleich darauf mit einem lauten Brüllen.

Es dauerte eine ganze Weile, bis wir wieder ruhiger atmeten. Ich hielt Carsten fest, denn sein Körper ruhte angenehm schwer auf mir, während unsere Leiber weiter leise zuckten. Wir waren aneinander so nahe, wie es nur in der Liebe möglich war …
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