Dark Guardian Angel

von Iceman58
GeschichteMystery / P16
Vampire
03.07.2018
17.02.2020
134
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"Dann müsste ich dich also bei so einer Schwangerschaft als Energiequelle für unsere Kinder benutzen und dich ständig anknabbern, wenn ich Durst habe?" hakte sie wieder nach und fuhr mit ihrer rechten Hand meinen linken Oberarm entlang. "Ja allerdings, aber keine Angst, ich gebe gern was von meinem Blut an unsere Kinder weiter. Ich spiele bei sowas gerne den großzügigen Blutspender." antwortete ich erneut sanft lächelnd und nickte zustimmend. "Aber bis dahin dauert es ja noch eine Weile und solange kannst du ja den Geländeführer auf deinem Anwesen spielen." antwortete sie und sah mir wieder lächelnd in die Augen. "Na dann komm mal mit, die Führung geht unten im Wohnzimmer weiter." meinte ich und löste mich langsam wieder von ihr. "Ich kanns kaum erwarten." gab sie zurück und ging gemeinsam mit mir zur Vordertür des Gästezimmers. Kurz darauf verließen wir es wieder und gingen runter durchs Wohnzimmer in Richtung Küche. "Das hier ist die großräumige Küche mit Zugang zur Terrasse. Du kannst dir hier also was zu Essen machen und es anschließend draußen genießen." seufzte ich wieder leicht und öffnete einen Moment später die Terrassentür. Kurz darauf ging sie auf die offene Tür zu und blieb darin stehen. "Oder umgekehrt. Wenn du draußen bist und Hunger hast, kannst du schnell in die Küche gehen und dir was zu essen machen." antwortete sie und ging einen Schritt nach draußen. "Oder so." gab ich zurück und wandte mich dem Kühlschrank zu. Gerade als ich ihn öffnen und mir eine Blutkonserve zu trinken rausholen wollte, spürte ich einen kurzen Druck an meiner rechten Wade und schaute überrascht zu Boden. "Miau." kam es daraufhin von Gabriella und sah mich mit großen Augen wartend an. Ich wusste sofort, was sie wollte und hob sie ein weiteres Mal sanft lächelnd auf meine Arme. Wenig später ging ich auf die offene Terrassentür zu und tippte Sam leicht auf die linke Schulter. Daraufhin drehte sie sich zu mir um und sah Gabriella ebenfalls sanft lächelnd an.

"Wo du gerade vom Hunger und Essen machen redest. Ich glaube, da hat jemand großen Hunger und wartet auf sein Futter." fuhr ich fort und reichte ihr Gabriella langsam rüber. "Hey meine Süße, hast du schon lange auf mich gewartet?" fragte sie leise und kraulte ihr mit der rechten Hand kurz den Kopf. "Miau." kam es wieder leise von ihr und schloss einen kurzen Moment ihre Augen. Während dessen ging ich wieder auf den Kühlschrank zu und holte mir daraus eine beinahe eiskalte Blutkonserve. Anschließend holte ich mir aus dem Geschirrschrank links neben dem Kühlschrank ein großes Glas raus und stellte es neben die Blutkonserve. Zeitgleich machte Sam Gabriella eine kleine Portion von ihrem Futter fertig und stellte den Futternapf vor dem Kühlschrank wieder auf den Boden. Im selben Moment riss ich die Blutkonserve auf und goss das Blut vorsichtig ins Glas. Nach ein paar Minuten war es fast bis zum Rand voll und ich saugte die letzten Tropfen so aus der Konserve. Als der letzte Tropfen daraus auf meine Zunge fiel, ließ ich wieder von der Konserve ab und legte sie neben dem Kühlschrank beiseite. Sekunden später griff ich nach dem Glas und setzte es zum trinken an. In der Zwischenzeit hatte sich Sam wieder einen Schritt auf die Terrasse verzogen und setzte sich auf den Terrassenboden. Während dessen trank ich mein Glas langsam genüsslich leer und folgte Sam nach draußen auf die Terrasse. Sekunden später setzte ich mich im Schneidersitz neben ihr hin und legte meinen linken Arm um ihre Schultern. Beinahe zeitgleich lehnte sie sich an meiner Brust an und legte ihren linken Arm um meinen Bauch.

"Ich fühl mich hier so unglaublich wohl, Jayke." seufzte sie und kuschelte sich gemütlich an meine linke Brust. "Genau das sollst du hier auch. Von jetzt an ist das hier unser gemeinsames zweites Zuhause und wann immer du dich hierhin zurück ziehen willst, sag mir einfach bescheid. Dann fahr ich mit dir hierher." gab ich zurück und schaute mit hochgezogenen Brauen zu ihr rüber. "Ist das hier jetzt unser eigenes Paradies?" fragte sie und sah neugierig zu mir hoch. "Mehr noch mein kleiner Engel, das hier ist unser eigener Himmel und niemand außer uns hat Zutritt dazu." antwortete ich und lehnte meinen Kopf ganz tief durchatmend wieder an ihrem an. "Das klingt wunderbar." seufzte sie wieder leicht und atmete kurz tief durch. "Das ist es auch." gab ich zurück und streichelte ihre linke Schulter. So saßen wir noch einen Moment entspannt auf dem Terrassenboden und genossen die Ruhe, die uns umgab. Während dessen hatte ich mein Glas leergetrunken und leckte die letzten Blutreste vom Glasrand weg. Wenige Sekunden später nahm ich meinen Arm von Sams Schultern und stand langsam wieder auf. "Na komm mit Sam, ich zeig dir noch eben das Bad und dann gehts rüber ins Haupthaus." antwortete ich sanft lächelnd und ging wieder in die Küche zurück. "Na hoffentlich kann ich mich gleich beherrschen, sonst fall ich ohnmächtig in deine Arme." kam es von ihr zurück und folgte mir in die Küche. "Du würdest jedenfalls weich landen, falls das passiert." meinte ich und spülte mein Glas kurz durch. "Weich? Diese stählernen Muskeln nennst du allen Ernstes weich?" fragte sie ein wenig ungläubig und schlug mir kurz gegen meinen Bauch. "Manchmal können sie sogar sehr weich sein und das weißt du auch. Oder hast du unsere Kuscheleinheiten auf dem Sofa, im Bett und vor dem Kamin etwa schon vergessen?" gab ich zurück und drückte ihre Hand ein wenig fester gegen meinen Bauch.

"Nein, hab ich nicht. Aber so, wie deine Muskeln jetzt aussehen, lassen sie ein weiches Auftreten nicht wirklich rüberkommen." antwortete sie und schüttelte kurz den Kopf. "Wie sehen sie deiner Meinung nach denn jetzt aus?" fragte ich und stellte das Glas neben der Spüle hin. "Stahlhart und bis zur letzten Faser angespannt." antwortete sie und warf einen kurzen Blick auf meinen rechten Oberarm. "Angespannt? Ich zeig dir mal, was wirklich angespannt ist." kam es von mir zurück und ließ meinen rechten Arm kurz hängen. "Ich hab gesehen, was angespannt bei dir bedeutet." meinte sie und nickte kurz. "Was du bei meinem Training gesehen hast, war noch gar nichts. Zum Glück habe ich heute ein armloses Shirt an." antwortete ich und zog leicht seufzend kurz die Brauen hoch. "Wieso denn?" fragte sie und verzog verwundert das Gesicht. "Deswegen." gab ich zurück und spannte meinen Arm in Sekundenschnelle bis auf die letzte Muskelfaser an. Dabei traten sämtliche Adern an meinem Arm hervor und ich hörte mein Herz anfangen zu rasen. "Das ist bis zur allerletzten Muskelfaser angespannt." fuhr ich fort und ließ immer mehr Adern an meinem Arm hervortreten. Zeitgleich legte Sam ihre rechte Hand auf meinen Oberarm und zeichnete mit ihrem rechten Zeigefinger ein paar der deutlich sichtbaren Adern nach. "Absoluter Wahnsinn." staunte sie und wandte ihren Blick nicht von meinem Arm ab. "Das fühlt sich wirklich mehr als stahlhart und angespannt an." fuhr sie fort und griff mir nun etwas fester an meinen Oberarm.

"Wenn ich jetzt ein langärmliges Shirt getragen hätte, wäre es am Oberarm gerissen und ich hätte es vergessen können." erklärte ich und lockerte meinen Arm wieder auf. "Deswegen hab ich dich nie in langärmligen Shirts herumlaufen sehen. Weil du sie sonst bei solchen Kraftakten ruinieren würdest." gab sie zurück und ließ meinen Arm wieder los. "Ehrlich gesagt, bis auf meine alten Hemden hab ich so gut wie keine langärmligen Shirts. Die längsten Ärmel reichen mir höchstens bis zum Ellbogen und liegen beinahe hauteng an." gab ich zu und ließ meinen Arm wieder hängen. "Jetzt weiß ich wenigstens, welche Klamotten ich dir nicht kaufen sollte, falls ich wieder ein paar Sachen für mich hole." antwortete sie und schaute leicht lachend zu mir hoch. "Das wäre doch schade um die Klamotten und um das Geld, dass du dann völlig sinnlos verschwendet hättest." gab ich zurück und nickte ebenfalls leicht lachend. "Das sagt ausgerechnet jemand, der für immer ausgesorgt hat." meinte sie und schlug mir kurz gegen die Brust. "Das sagt dir jemand, der es nur sinnvoll ausgibt." erklärte ich und drehte ihr ganz langsam den Rücken zu. "Ja, sogar sehr sinnvoll. Ein riesiges Anwesen, eine eigene Wohnung, zwei Ferraris, acht teils unterschiedliche Motorräder. Hab ich irgendwas vergessen?" seufzte sie erneut leicht und zählte mit leicht verzogener Miene meine Besitztümer auf. "Das klingt ja fast so, als wären all meine Besitztümer negativ gemeint. Aber um dir zu antworten, nein, du hast nichts vergessen. Meinen wertvollsten Besitz kann ich mit keiner Geldsumme der Welt kaufen oder aufwiegen." antwortete ich und schlang wieder in Sekundenschnelle meine Arme um ihren Bauch.

"So und was ist dein wertvollster Besitz?" fragte sie und hielt sich wieder an meinen Unterarmen fest. "Ein wunderschöner kleiner Engel, der mir sehr viel Liebe geschenkt und damit mein Herz wieder richtig zum Schlagen gebracht hat." antwortete ich ein weiteres Mal fast flüsternd und legte meinen Kopf wieder auf ihre linke Schulter. "Eine Frage, wann hörst du mit diesen Komplimenten auf?" hakte sie ebenfalls fast flüsternd nach und sah mir tief in die Augen. "Solange ich noch Kraft in meinem Körper und Luft in meinen Lungen habe, niemals und da ich ewig lebe, werde ich damit auch nicht so schnell aufhören." gab ich zu und schüttelte leicht den Kopf. "Dann muss ich mich also an sowas gewöhnen und noch eine ganze Weile mit diesen Komplimenten leben?" hakte sie ein weiteres Mal nach und atmete wieder kurz tief durch. "Ganz genau." gab ich zurück und hauchte ihr einen zärtlichen Kuss auf die linke Wange. Ein paar Sekunden später ließ ich sie wieder los und zog mich langsam wieder von ihr zurück. "Also los, ich zeig dir kurz das Bad und dann bekommst du das Haupthaus zu sehen." seufzte ich wieder und deutete ihr kurz an, mir zu folgen. "Hoffentlich verlaufe ich mich dort nicht." kam es von ihr zurück und folgte mir aus der Küche. "Deswegen zeige ich dir auch das Anwesen und das Haupthaus. Eine Suche nach dir würde auf diesem Gelände trotz Vampirkräfte recht lange dauern und du würdest dich irgendwann im Wald verirren." erklärte ich und ging gemeinsam mit ihr in Richtung Bad. "Also darauf kann ich gut verzichten." meinte sie und verzog wenig begeistert das Gesicht. Wenig später blieben wir vor der Badezimmertür stehen und ich öffnete sie langsam. Kurz darauf gewährte ich ihr den Blick ins Badezimmer und ließ sie es betreten.
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