At the End of the Day

OneshotRomanze, Familie / P16
Abbey Bartlet Jed Bartlet
02.07.2018
02.07.2018
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So, hier haben wir einen neuen OS ... ich hoffe, dass gefällt euch ... ich habe mich mal an etwas anderem versucht. ;) Also - lasst mal eure Meinung hören :)

glg Mina
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Mit einem letzten Lächeln und Nicken in Richtung der beiden Secret Service Agenten betrat Josiah Bartlet die Räumlichkeiten, die in den kommenden vier Jahren sein neues zu Hause sein würden. Eilig schloss er die Tür hinter sich und lehnte sich mit dem Rücken gegen das kühle Holz während er seine Krawatte lockerte. Sie war ein Geschenk seiner Frau gewesen. „Sie betont wunderbar deine Augen“, hatte sie mit einem Lächeln und einer leicht kraus gezogenen Nase zu ihm gesagt. Natürlich hatte sie Recht. Wie so oft.

Apropos seine Frau. Doktor Abigail Bartlet, seit ungefähr fünf Stunden offiziell die neue First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika, fuhr mit den Fingerspitzen langsam über eine der Kommoden während sie sich neugierig umsah. Sie beide waren vor seinem Amtsantritt nur ein einziges Mal in der Residenz gewesen und hatten dann die Umgestaltung ihres zukünftigen Wohnsitzes zu Hause in ihrer Küche besprochen. Ihm gefiel wie die Ideen und Vorschläge umgesetzt wurden. Ebenso wie, so schien es, seiner Frau.

„Endlich allein“, seufzte Jed leise und schloss die Augen.

Ein leises Lachen folgte seinen Worten ebenso wie das Geräusch von schwerem Stoff, der über den Teppichboden strich. Eine kleine Hand legte sich auf seine Wange ehe weiche Lippen über seine strichen. „Ja, jetzt habe ich dich ganz für mich alleine, Mister Präsident“, schnurrte Abbey und als er die Augen öffnete, sah er, dass sie ihn breit und voller Stolz anlächelte.

„Ich kann es noch immer nicht glauben“, gestand Jed leise. Er legte die Hände auf ihre Hüften und zog Abbey so dichter an sich heran. „Aber jetzt kommen wir zu ganz anderen, wichtigeren Sachen …“ Sein Blick wanderte wohlwollend über ihren kurvenreichen Körper, der in einem Traum aus mitternachtsblau gehüllt war. „Habe ich dir heute schon gesagt wie atemberaubend schön du aussiehst?“, fragte er lächelnd.

Abbey lachte auf. Eine kaum wahrzunehmende Röte breitete sich auf ihren Wangen aus. Selbst nach all den gemeinsamen Jahren und 3 Kindern hatte er noch immer diese gewisse Wirkung auf sie. Ihr Körper schien dann wie unter Strom zu stehen und ihr wurde schlagartig wärmer und ihr Herz schlug schneller. „Nur ein- oder zweidutzend Mal … aber ich werde mich ganz sicher nicht beschweren. Aus genau diesem Grund habe ich das Kleid gewählt.“

Weiterhin lächelnd fuhr Jed liebevoll durch ihr langes Haar. Es fiel in sanften Wellen auf ihre nackten Schultern und umrammten ihr Gesicht. „Oh, das habe ich mir schon gedacht, meine Honigbiene.“ Er beugte sich vor und hauchte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. „Du bist wie ein edler Wein … du wirst mit den Jahren immer besser und besser … und du hast heute Abend regelrecht gestrahlt. Ich muss sagen, dass du mit Abstand die schönste First Lady bist, die unser Land je gesehen hat, Abigail.“

Die schokobraunen Augen seiner Frau fingen verräterisch an zu funkeln und sie wischte sich hastig eine Träne weg. „Ich liebe dich so, so sehr“, wisperte Abbey erstickt und legte eine Hand auf seine Wange. Sie streckte sich etwas und küsste ihn innig.

Augenblicklich schlang Jed die Arme fest um seine Frau und zog sie dicht an sich. Er öffnete seinen Mund als Abbey mit der Zungenspitze über seine Lippen fuhr. Sie vertieften den Kuss und er stöhnte auf als sie seine Zunge mit ihrer umspielte. Er drückte seine Finger in ihre Hüften und hielt sie so fest an sich gedrückt. Leise keuchend lösten sie sich nach einer gefühlten Ewigkeit von einander und Abbey schmiegte sich sofort an ihren Mann. „Du hast es geschafft. Ich bin so stolz auf dich, Jed.“

Jed strahlte wie ein Honigkuchenpferd. „Ich bin auch irgendwie stolz auf mich.“

Abbeys Lächeln wurde weicher und sie legte ihre Hand auf seine Wange. „Das solltest du auch, mein Bärchen. Du hast es allen gezeigt und soll ich dir was sagen … ich habe es von Anfang an gewusst.“ Sie beugte sich vor und strich mit ihren Lippen sanft über seinen.

Jed tippte ihre Nase an. „Und wie wir alle wissen, hast du immer Recht.“

Lachend drehte Abbey sich um und warf ihrem Mann einen glühenden Blick über die Schulter zu. „Und jetzt wäre ich dir sehr dankbar wenn du mich aus diesem Ballkleid befreien würdest, Mister Präsident … ich könnte dir dann auch zeigen wie dankbar ich dir bin“, raunte sie verführerisch ehe sie ihm zuzwinkerte.

Hörbar schnappte Jed nach Luft ehe er sich dann regelrecht auf seine Ehefrau stürzte.

„Langsam, Jed, langsam“, versuchte Abbey ihn lachend zu bremsen. „Ich laufe schon nicht weg.“

„Man kann ja nie wissen.“ Jed strich ihr weiches Haar nach hinten und verteilte Küsse auf ihrer nackten Schulter. Dabei zog er langsam den Reißverschluss des Ballkleides nach unten.

Abigail seufzte deutlich hörbar auf als der schwere Stoff sie nicht mehr fest umklammerte. Sie schloss die Augen und legte den Kopf zur Seite um Jeds Lippen mehr Spielraum zu geben. Sie genoss seine Lippen auf ihrer warmen Haut und ließ nur allzu willig zu, dass er das Kleid immer weiter nach unten schob. Einige Sekunden später lag der Stoff zu ihren Füßen und die kühle Luft umschmeichelte ihren erhitzten Körper. Ihre Brustwarzen wurden beinahe augenblicklich hart; was weniger mit der Luft und viel mehr mit Jeds Lippen und Zähnen zu tun hatten, die an ihrem Ohrläppchen saugten und knabberten.

„Jed“, wisperte Abbey atemlos während sie über seine Unterarme strich. Ihr entfuhr ein leises Wimmern als seine Hände von ihren Hüften weiter nach oben wanderten und anfing, über die Unterseiten Brüste zu streicheln. „Wir sollten auf unserem neuen Bett weiter machen.“

Der jüngst vereidigte Präsident der Vereinigten Statten von Amerika hielt inne. Nur seine Daumen liebkosten weiterhin federleicht die Brüste seiner Frau. „Das ist eine grandiose Idee, mein Bienchen“, lobte er sie lächelnd und drehte sich schwungvoll mit ihr in den Armen herum.

Lachend löste die kleine Brünette sich von ihm und setzte sich ans Fußende des Bettes ehe sie zu ihm aufsah. Sie streckte die Hand aus und schlang die Krawatte mehrere Male um den Zeigefinger. Sie spreizte die Beine und zog Jed dicht zu sich heran. „Du hast noch viel zu viel an, Jed, und wie unglaublich attraktiv du auch in dem Smoking aussiehst … ich will deine Haut auf meiner spüren.“ Sie strich neckend mit den Lippen über seine ehe sie die Krawatte losließ.

Jed richtete sich auf wobei er breit lächelte; kleine Lachfältchen bildeten sich um seinen Augen. „Wie könnte ich nur zu so einer Aufforderung nein sagen.“

Zustimmend summend lehnte Abbey sich nach hinten und stützte sich auf ihren Unterarmen ab. Sie schlug die Beine übereinander und sah ihren Mann hungrig an. Hitze breitete sich langsam, schleichend, in ihrem Körper aus als sie zusah, wie Jed sich das Jackett auszog. Er warf es achtlos auf den Boden. Dabei ließ er sie nicht auch nur eine Sekunde aus den Augen. Seine blauen Augen schienen sich in ihre Haut zu brennen und sie erschauderte wohlig. „Weiter, Jed“, forderte sie ihn mit vor Erregung belegter Stimme auf als er kurz inne hielt.  

Und, Gott sei Dank, tat er auch, wonach sie sich sehnte. Es folgten seine Schuhe und kurz darauf seine Hose. Abbey leckte sich voller Vorfreude die Lippen. Ihre Finger zuckten über die seidenweiche Bettwäsche. Sie brannte darauf, ihn zu berühren. Doch sie wusste, dass sich das Warten lohnen würde. Das hatte es sich bisher jedes, einzelne Mal. Quälend langsam knöpfte Jed das blütenweiße Hemd auf und lächelte sie dabei jungenhaft charmant an. Himmel, sie schmolz regelrecht dahin.

Jed trat langsam auf das Fußende des Himmelbettes zu. Das Hemd stand offen. Die Krawatte lag locker auf seiner breiten Brust. Als Abbeys Blick weiter nach unten wanderte, konnte sie nicht anders als breit zu lächeln. Ihr Ehemann trug weiße Boxershorts mit pinkfarbenen Herzen. Wenn das diese eingestaubten Politiker jetzt sehen würden. Sie war ein Geschenk von ihr zum Valentinstag als er ihr, wie ein kleiner Junge am Weihnachtsmorgen, überschwänglich eine reich gefüllte Tüte von Victoria Secrets überreicht hatte. Und er hatte sie seitdem her schon einige Male, zu ihrer Freude, getragen.

Abbey entfuhr ein leises Wimmern als Jed über ihre Oberschenkel strich, sie dann umfasste und ihre Beine weit spreizte. Er trat zwischen sie ehe er sich vorbeugte und sie voller Verlangen küsste.

Abbey erwiderte den Kuss verlangend und krallte sich augenblicklich an seinen weichen Haaren fest. Bereitwillig öffnete sie den Mund als Jed mit seiner Zunge über ihre Lippen strich. Ungeduldig zerrte sie mit der freien Hand an seinem Hemd. Die Krawatte strich dabei unablässig über ihre Haut.

Frustriert stöhnend drehte Abbey den Kopf zur Seite und löste sich so aus dem Kuss.

„Was?“, fragte Jed keuchend und sah seine Frau verwirrt an. Er konnte sich einfach keinen triftigen Grund vorstellen einfach jetzt aufzuhören. Seine Haare, die noch vor wenigen Minuten akkurat gelegen hatten, standen in alle Himmelsrichtungen ab. Seine Pupillen waren leicht geweitet und das Blau seiner Iris verdunkelte sich.

„Dein Hemd“, lautete Abbeys knurrende Antwort wobei sie jetzt mit beiden Händen an dem besagten Stoff zerrte.

„Warte.“ Mit einem verschmitzten Lächeln umfasste er ihre Hände. „Wer ist dein Oberbefehlshaber?“, fragte er mit autoritärer Stimme.

Abbey erschauderte wohlig und drückte sich ihm weiter entgegen. Ihre Brustwarzen waren steinhart und sie spürte, wie sie feuchter wurde. Sie biss sich auf die Unterlippe. „Das bist du“, antwortete sie ihm erregt.

Jed sah sehr zufrieden mit sich aus und lehnte sich etwas zurück. Er zog rasch sein Hemd aus und warf es achtlos hinter sich in den Raum.

Abbey schnurrte zustimmend ehe sie weiter nach hinten auf das Bett rutschte. Dabei zog sie Jed, dessen Krawatte sie mit einer Hand festhielt, sanft mit sich. Sie sahen sich währenddessen tief in die Augen und Abbey spreizte die Beine als Jed Anstalten machte sich hinzuknien.

Jed blickte auf seine Frau hinab, die mit einem geradezu seligen Lächeln zu ihm aufsah. Ihre feingliedrigen Finger spielten mit seiner Krawatte. Es raubte ihm immer wieder den Atem wenn er Abbey ansah. Egal ob nackt, in einem Ballkleid oder in Jeans und einfachem Shirt … sie war schon immer wunderschön gewesen. Wenn sie einen Raum betrat, ging die Sonne auf und er vergaß für einige Sekunden sämtliche Gedanken und Bewegungen … selbst das Atmen. Das war ihm passiert als sie sich kennen lernt hatten und geschah bis zum heutigen Tag noch immer.

Jed beugte sich vor und rieb seine Nase federleicht gegen ihre.

Leise kichernd schlag Abbey die Arme um seinen Hals und strich mit einem Fuß über seine Wade. Trotzt der letzten stofflichen Barriere zwischen ihnen konnte Abbey eindeutig spüren wie hart Jed bereits war. Sie streckte die Hand aus und strich mit den Fingerspitzen federleicht über seine Wange. Dann weiter hinab über seinen Hals zu seiner breiten Brust. Spielerisch zupfte sie an seinen ergrauten Brusthaaren ehe sie den Kopf hob und über eine seiner Brustwarzen leckte.

Jed stöhnte erstickt auf und drückte sein Becken gegen ihren Bauch. „Abbey“, stöhnte er heiser.

Seine Frau nahm die Zähne hinzu und sie summte zufrieden als Jed abermals, etwas lauter, aufstöhnte. Während sie weiterhin Küsse auf seiner Brust verteilte, strich Jed durch ihr langes Haar. Mit flinken Fingern schob Abbey seine Boxershorts nach unten ehe er das störende Stück Stoff zur Seite warf. „Und jetzt du“, raunte Jed voller Vorfreude. Er schob eilig den Spitzentanga nach unten und war somit dem Ziel, seine Frau nackt zu sehen, ein großes Stück näher gekommen als ihm ein leises Kichern innehalten ließ. Er hob den Kopf. „Was ist?“, fragte er verwirrt. Dabei zog er ihr das winzige bisschen Stoff aus sodass sie nun endlich beide nackt waren.

Die rotbraunen Haare waren wie ein Fächer auf dem Kissen ausgebreitet und Abbey biss sich lächelnd auf die Unterlippe. „Wir schlafen gleich miteinander“, sagte sie als wenn das alles erklären würde.

Was es jedoch nicht tat. „Und? Es ist ja nicht so als würden wir es das erste Mal machen. Und wir haben es seit unserem ersten Mal schon sehr oft getan, mein Honigbienchen“, erinnerte Jed sie mit einem breiten Lächeln.

Abbey verdrehte die Augen. „Ich werde gleich mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten schlafen“, informierte sie ihn übertrieben gewichtig.

Erstaunt blinzelnd sah Jed auf seine Frau hinab, die ihn breit anlächelte und die Nase dabei kraus zog. „Und ich werde jetzt mit der First Lady schlafen … welcher Mann kann von sich schon behaupten, dass er mit so einer umwerfenden Frau wie dir zusammen sein darf“, murmelte Jed leise und strich mit seinen Lippen über ihren.

Sie vertieften den Kuss. Abbey spreizte ihre Beine weiter und Jed rieb sein hartes Glied über ihre feuchte Mitte. Wimmernd und stöhnend trafen sich die beiden zu immer leidenschaftlicheren Küssen bis plötzlich ein lautes, verzücktes Aufkeuchen und ein geradezu erleichtertes Brummen zu hören war. Sie verharrten einige Zeit so, tief miteinander verbunden … eins, und sahen sich tief in die Augen. Mit den Blicken voller Liebe schienen sie wortlos miteinander zu kommunizieren. Schließlich schlag Abbey die Beine um Jeds Hüften während sie mit den Fingerspitzen seine Gesichtszüge nachfuhr. „Ich liebe dich“, wisperte die kleine Brünette leise.

Das allererste Mal an diesem Tag sammelten sich in Jeds Augen Tränen. Die Worte und Anerkennung seiner Frau waren immer mehr wert als alles andere auf dieser Welt. Und berührten ihn auf um ein vielfaches mehr. „Ich liebe dich auch, Abigail“, raunte Jed mit belegter Stimme.

Die beiden verloren sich ineinander und genossen die gemeinsame Zeit miteinander bevor die stressigsten Jahre ihres Lebens beginnen würden. Und ohne es zu wissen, würde ihre schon jetzt zu kurze Nacht noch weiter verkürzt werden. Doch in diesem Augenblick war alles andere egal. Nur sie beiden zählten ...
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