Culúrien - Das verlorene goldene Licht

von Eruanna
GeschichteAllgemein / P16
01.07.2018
05.07.2018
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01.07.2018 231
 
Einst erhellte das Licht der beiden Bäume Telperion und Laurelin Valinor. Beide wurden einst durch Melkor und Ungoliant zerstört. Aus der einzigen überlebenden goldenen Frucht Laurelins erschuf Varda die Sonne. Die Maia Arien wurde auserkoren, die Sonne auf einem Schiff über den Himmel zu fahren. Laurelin besaß vor jener frevelhaften Tat Melkors frische grüne Blätter mit goldenen Rand und Früchten, die wie loderndes Feuer funkelten sowie die Form eines Horns hatte, aus dem sich ein goldener Regen ergoss. Sein goldenes strahlendes Licht erfreute das Herz, aber schmerzte den Eldar in den Augen, weshalb sie Telperion bevorzugten. Aus dessen Silberlicht fertigte Varda die Sterne einst an.
Was die Legenden jedoch nicht übermitteln, weil dieses Wissen lange selbst den Valar verborgen blieb, war ein kleiner Schössling Laurelins, der aufgrund des Bemühens des Feenvolks vor der Ankunft Melkors in Sicherheit gebracht wurde. Um den kleinen Baum vor weiteren möglichen Angriffen zu bewahren vereinten Feen, Elfen, Kobolde und Gnomen ihre magischen Kräfte. Der mächtige Zauber, den sie wirkten, verlieh der Pflanze eine weibliche Gestalt, die nicht eindeutig einem Volk zugeordnet werden konnte. Die versammelte Schar gab diesem Wesen die Namen Ratari Laurelin. Doch sie selbst kannte ihren wirklichen Namen, Culúrien. Verborgen vor neugierigen Augen, unter dem Schutz des Feen- und Elfenvolks lebte Culúrien unbehelligt von den dunklen Zeiten Ardas. Bis sie erkannt wurde von Yavanna.
Welche Reise würde nun das verlorene goldene Licht antreten?
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