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Eine lange Freundschaft wächst zu einer Liebe

von minlay04
OneshotFreundschaft, Liebesgeschichte / P6 / Gen
01.07.2018
01.07.2018
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Heyho~ Das ist meine erste Geschichte und erst einmal in Form eines Oneshots. Ich habe ihn über Hyunjin von Stray Kids geschrieben, da es nicht so viele von der Gruppe gibt und ich diese liebe *.* Ich hoffe er gefällt euch. Viel Spaß!
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"Hey Jungs.", stürmte meine beste Freundin zu uns in den Raum und begrüßte uns mit einem Lächeln. Wir saßen in unserem Tanzraum und machten gerade eine Pause. Lächelnd schaute ich sie an und sah wie sie einem nach dem anderen eine Umarmung gab. Zum Schluss kam sie bei mir an und stürmisch umarmten wir uns, sodass ich samt ihr nach hinten auf meinen Rücken plupste, da ich bereits saß und sie sich zu mir runter beugte. Unsere Umarmung endete immer darin, dass wir entweder lachend auf dem Boden lagen oder der eine dem anderen wehtat, aber nie so schlimm, dass derjenige Folgen trug. Die Anderen hörte ich nur lachen und sah einige aus dem Augenwinkel, wie sie dabei den Kopf schüttelten. Keiner von uns beiden wollte sich lösen, weswegen wir einfach weiterhin da so lagen und beide unsere Köpfe zu den Anderen drehten. "Ihr beide seid einfach nur verrückt.", lachte Chan und konnte mit dem Kopfschütteln nicht aufhören. Als Maylu mich anschaute und zweimal leicht auf meine Brust tippte, gab sie mir damit das Zeichen, dass sie sich lösen wollte, weshalb ich widerwillig meine Arme von ihr löste. Daraufhin ließ sie sich zur Seite fallen und setzte sich dann neben mich, nachdem ich mich ebenfalls aufgesetzt hatte. Irgendwie fühlte es sich jetzt so kalt an, weswegen ich sie am liebsten wieder in den Arm genommen hätte, einfach weil ich ihre Wärme wieder spüren wollte. Lu und ich kannten uns schon seid wir klein waren. Unsere Eltern waren ebenfalls Freunde, weshalb sie sich entschieden, Nachbarn zu werden. Als wir beide dann auf die Welt kamen und in dem Alter waren, indem wir schon laufen konnten, hatten wir seitdem immer zusammen gespielt. Anfangs hatten wir immer Bäcker gespielt, als wir auf Spielplätzen waren und hatten dann immer für den Anderen Kuchen aus Sand gebacken. Als wir etwas älter waren, hatten wir Mama und Papa gespielt. Wir waren das Ehepaar und ihre Puppen waren unsere Kinder. Mir war es immer etwas unangenehm mit Puppen zu spielen, aber ich wollte sie nicht enttäuschen, denn schon damals gefiel mir ihr Lächeln sehr. Als wir dann in die Schule kamen, waren wir in einer Klasse und waren auch unzertrennlich. In der neunten Klasse wurden wir immer als Paar gehalten, aber waren es nie. Auch wenn ich mir das schön vorgestellt hatte. Als wir dann aber in die zehnte kamen, veränderte sich unser Verhältnis, denn sie musste wegziehen. Ich konnte mich noch ganz genau an den Tag erinnern. Ich war extra früh aufgestanden, um mich von ihr ganz ausgiebig zu verabschieden. Ich wartete vor ihrer Haustür und als sie diese dann öffnete, fiel sie mir schluchzend in die Arme und sagte immer wieder, dass sie mich vermissen wird. Vor einem halben Jahr, als ich gerade mit der Schule fertig wurde und ich bereits Idol war, hatte unser Manager gemeint, dass wir eine neue Controllerin bekämen. Also jemand, der immer aufpasste, dass wir richtig essen und trinken, genug Schlaf bekommen und pünktlich bei Terminen waren. Und als sie dann damals durch die Tür kam und wir uns gleich erkannten, fielen wir uns stürmisch in die Arme. Wir wollten uns nicht mehr los lassen, da wir uns so vermisst hatten.
"Hey Hyunjin.", hörte ich meinen Namen und spürte, wie ich leicht mit einem Ellenbogen angestupst wurde. Fragend schaute ich zu der Person, die mich gerade angestupst hatte. "Wir haben dich was gefragt, aber du warst so in deinen Gedanken vertieft.", lächelte Lu mich an und brachte mich dazu, mich verlegen am Hinterkopf zu kratzen. "Was war denn die Frage?", wollte ich wissen und schaute erst sie, dann die Anderen an. "Ob du, Minho und Felix ein Stück eurer Choreo zeigen wollt.", erklärte mir Seungmin grinsend. Ich nickte und stand dann auf, was mir Felix und Minho gleich taten. Wir stellten uns auf Position und gaben Jisung, der an der Musikanlage stand, das Zeichen, dass wir bereit waren. Kurz darauf begann auch schon die Musik und wir fingen an zu tanzen. Dabei schaute ich immer wieder zu Lu und sah, dass sie uns begeistert zu sah, was mich noch einmal zusätzlich anspornte. Als wir an die Stelle kamen, bei der wir noch nicht weiter wussten, hörten wir auf, worauf Jisung die Musik ausmachte und wir uns, unter dem Applaus der Anderen, wieder setzten. "Das habt ihr toll gemacht. Besonders du.", lobte sie uns und sprach den letzten Teil zu mir, bei dem sie mir noch zusätzlich durch die Haare wuschelte. Danach richtete ich meine Haare wieder und fügte ein 'nicht meine Haare' leise lachend hinzu. Sie gab mir  daraufhin auch nur ein Lachen, bei dem auch die Anderen mit einstiegen. "Weiß ich doch, aber es macht Spaß dies zu tun, vor allem, weil ich deine Reaktion darauf kenne.", grinste sie mich nur frech an und hob schon ihre Hand, um mir ein zweites Mal die Haare durcheinander zu bringen. "Yah, Finger weg!", sagte ich grinsend und beugte mich dazu noch ein Stück nach hinten, damit sie nicht heran kam. Als sie nach einer Weile bemerkte, dass es kein Sinn hatte, hörte sie grinsend auf und wir setzten uns wieder normal hin. Plötzlich klingelte ein Handy, welches sich als das von Lu herausstellte. Sie ging ran und legte auch nach kurzer Zeit wieder auf. "Sorry Jungs, aber ich muss wieder gehen. Der Manager meinte, es ist wichtig. Wir sehen uns dann heute Abend, falls das Angebot noch steht.", erklärte sie, weswegen sie aufstand und schaute uns am Ende fragend an, worauf wir alle nickten. Heute Abend wollten wir eine Art Feier machen, da wir nun jetzt seit über einem Jahr als Gruppe durchstarten dürfen. Wir hatten natürlich schon vorher, also am richtigen Tag, gefeiert, aber leider konnte Lu an diesem Tag nicht. Und vorher hat es auch nicht gepasst, weswegen wir das heute mit ihr nachholen wollten. Sie lächelte noch einmal und winkte uns zu, bevor sie endgültig den Raum verließ. Plötzlich schauten mich alle fragend und leicht ernst an. "Was ist?", fragte ich die Jungs und wurde nervös. Unsicher und beunruhigt von ihren Blicken, senkte ich meinen und schaute auf den Boden. "Mensch Hyunjin. Mach es dir doch nicht so schwer.", hörte ich von Chan und schaute zu ihm auf. Ich war immer noch verwirrt und kam nicht drauf, auf was sie hinaus wollten. Sie seufzten alle einmal bis mich Minho aufklärte. "Lu. Wann willst du es ihr endlich sagen?" Ich wusste nicht, wie ich darauf antworten sollte, weswegen ich meinen Blick wieder Richtung Boden senkte und nur ein Schulterzucken von mir gab. Dass sie von meiner Liebe zu Lu wussten, war schon etwas länger. Es war kurz nach dem Training, als ich eine Nachricht von ihr bekam, mein Handy aber in den Händen von Seungmin lag. Und da ich Lu mit einem Herz abgespeichert hatte und Seungmin es laut aussprach, quetschten sie mich quasi aus. So kam es dann, dass sie davon erfuhren. Seitdem nervten sie mich auch ständig, dass ich ihr es doch mal endlich sagen sollte, aber ich traute mich nicht!
"Maaannn, das kann man ja nicht mehr mit ansehen.", gab Jisung frustriert von sich und ließ sich auf den Rücken fallen. "Sag es ihr heute. Heute nach der Feier.", mischte sich nun auch Felix ein und die Anderen stimmten ihm zu. "Ich weiß nicht.", gab ich meine Bedenken bekannt und schaute unsicher zu ihnen auf. "Es ist doch nicht so schwer, oder?", beteiligte sich nun auch Woojin. "Wenn sie es nicht erwidert, dann schon, denn dann wäre unsere lange Freundschaft zerstört und das will ich nicht.", meinte ich ernst und wollte am liebsten dieses Thema endlich wechseln. "Boah, glaubst du wirklich, dass das passiert? Ich schätze Lu so ein, dass sie, falls sie nicht das Gleiche fühlen sollte, was ich kaum glaube, dann würde sie trotzdem mit dir befreundet bleiben.", sprach jetzt auch Changbin seine Meinung aus und ich schaute nur ungläubig zu ihm. Hatte ich es richtig verstanden, dass er glaubte, dass Lu auch das Gleiche fühlen könnte? Frustriert seufzte ich aus. "Wenn überhaupt, ich schaff das nicht alleine. Würdet... würdet ihr mir dabei helfen?", fragte ich schüchtern und schaute hilfesuchend zu den Anderen. "Na klar helfen wir dir. Dafür sind Freunde doch da. Außerdem wollen wir uns das nicht mehr länger mit ansehen.", versichterte Woojin mir. "Ihr wärt voll das süße Paar.", schwärmte Jeongin neben mir und machte mich damit verlegen. "Aber sowas von.", stimmte Seungmin dem Maeknae zu, die daraufhin sich ein High-Five gaben. "Und wie wollen wir das machen?", fragte ich in die Runde. "Auf jeden Fall romantisch.", meinte der Maeknae neben mir. "Wartet, ich weiß selbst was.", meinte ich als mir etwas einfiel. Ich erklärte den Jungs meinen Plan und sie meinten, dass das eine gute Idee war. Also standen wir auf, schnappten unsere Sachen und verließen den Raum.

"Wir haben alles soweit fertig.", meinte Chan, als er mit Woojin und Minho zu mir zurückkamen. Auch die anderen Fünf stellten sich zu mir und gemeinsam schauten wir uns den Ort an, den wir gerade hergerichtet hatten. "Also damit kann sie ja wohl schlecht nein sagen.", versuchte ich mir Mut zu machen und lächelte stolz, da es genauso aufgebaut war, wie ich es mir vorgestellt hatte. "Das wird, glaub mir.", munterte mich auch Changbin auf und legte dazu seine Hand auf meine Schulter, die er kurz drückte. "Lasst uns zurück, sie wird gleich da sein.", meinte Chan und wir stimmten ihm zu, worauf wir uns umdrehten und zurück gingen.
Ich saß gerade auf der Couch mit den Anderen, als es plötzlich klingelte und meine Nervösität gesteigert wurde. Woojin stand auf und machte dann die Tür auf. Meine Hände zitterten leicht und am liebsten würde ich jetzt einen Rückzieher machen wollen, so nervös wie ich innerlich war. "Du schaffst das!", flüsterte Seungmin mir ins Ohr, bevor ich von Woojin meinen Namen hörte und somit in den Flur trat. Als mich Lu bemerkte, kam sie sofort auf mich zu und umarmte mich. Dieses Mal nahm ich sie zögernd an- ich war einfach so unfassbar nervös. "Alles gut?", fragte sie mich leicht besorgt, weshalb ich mit meinem Kopf nickte, was sie mit einem Lächeln erwiderte. "Woojin meinte, du willst mir vor der Feier noch etwas zeigen?",fragte sie neugierig und schaute mich erwartungsvoll an. "Ja, da hat er Recht. Lass uns los.", meinte ich entschlossen und zog mir meine Schuhe an. Als wir draußen ankamen, sagte ich zu ihr, dass sie die Augen schließen soll. "Vertrau mir. Ich bin bei dir.", sagte ich zu ihr und nahm ihre Hand. Es durchfuhr ein Kribbeln meinen Körper, als ich ihre Wärme spürte. Ich führte sie hinter das Haus und lief ein kleinen Weg, der durch einen lichten Wald führte. Am Ende war eine große Lichtung, auf der wir eine große Decke ausgebreitet hatten. An den Bäumen waren kleine Lichterketten, die die Lichtung, mit dem Mond zusammen, beleuchteten. Ich blieb stehen, ließ ihre Hand los und stellte mich hinter ihr, um meine Hände auf ihre Augen zu legen. "Jetzt kannst du die Augen öffnen.", sagte ich und nahm dabei meine Hände wieder weg. Ich stellte mich neben ihr und schaute mir ihre Reaktion an. Sie hatte dieses Strahlen in den Augen, was ich so liebte, wenn ihr etwas gefiel. Dadurch schlich sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen. "Gefällt's dir?", fragte ich trotzdem nochmal und bekam ein Nicken von ihr zurück. "Sehr.", fügte sich noch hinzu und strahlte mich an. Ich nahm wieder ihre Hand und zog sie sanft zur Decke, auf welche wir uns setzten. "Wieso hast du das gemacht?", fragte sie mich und hatte immer noch dieses Strahlen in ihren dunkelbraunen Augen, die mich jetzt fragend anschauten. "Weil ich dir noch was sagen muss und ich... den perfekten Moment dazu brauche.", sagte ich leicht verlegen. Ich wollte es ihr jetzt sagen! Ich atmete noch einmal tief durch. "Weißt du noch, als wir früher immer zusammen gespielt haben und wie peinlich mir es war mit deinen Puppen zu spielen? Weißt du noch, wie wir in der Schule als Paar gesehen wurden? Du weißt gar nicht, wie oft ich mir gewünscht habe, dass es wahr ist. Denn ich habe mich in dich verliebt, Lu. Ich habe schon als kleiner Junge dein Lächeln geliebt und wollte es immer sehen. Ich wollte immer dein Strahlen in deinen Augen sehen, wenn du dich über etwas freust, so wie gerade eben. Und ich will für immer an deiner Seite sein und dich immer unterstützen, mit dir lachen oder dich einfach in den Arm nehmen, wenn du traurig bist. Ich möchte mit dir zusammen sein, denn ich liebe dich, Lu.", gestand ich ihr endlich meine Liebe und schaute sie erwartungsvoll und abwartend an. Sie lächelte mich an und schaute mir intensiv in die Augen. "Du bist echt süß, weißt du das? Schon als du ein kleiner Junge warst, fand ich dich süß, aber da waren noch keine Gefühle im Spiel, die kamen erst später. Und vor allem wurden sie mir bewusst, als ich von dir weggezogen bin. Als ich mitbekam, dass du als ein Idol in einer K-Pop Band debütiert bist, habe ich mich erkundigt. Und durch die Hilfe von meiner Mutter konnte ich den Job als Controllerin annehmen und dir so wieder näher sein. Ich war so froh, als du mich auch wieder erkannt hast und dass es gefühlt genauso war, wie vor dem Umzug. Ich habe dich sehr vermisst. Ich liebe dich auch, Hyunjin und möchte auch mit dir zusammen sein. Dir für immer zur Seite stehen.", antwortete sie auf mein Geständnis. Ich war so verdammt glücklich dies zu hören. Wahrscheinlich strahlte ich sie gerade so sehr an, dass ich vermutlich mit dem Mond Konkurrenz machen könnte. Ich rückte ein Stück näher zu ihr und beugte mich ebenfalls etwas vor. Abwechselnd schaute ich zwischen ihren Lippen und ihren Augen hin und her. Unsere Nasenspitzen berührten sich leicht und unser Atem streifte sich an unseren Lippen. Ich schloss die Augen und überbrückte auch die letzten Millimeter. Ihre Lippen waren weich und der Kuss war sanft. In ihm steckten alle Gefühle drin, die wir für den jeweils anderen hatten. Als wir uns aus Luftmangel lösten, legten wir uns auf die Decke und schauten uns den Sternenhimmel an. Ich legte einen Arm um sie und sie legte ihren Kopf auf meine Brust. Wir lagen eine Weile so bis ich mein Handy vibrieren spürte, weshalb ich es aus der Hosentasche zog und darauf schaute. "Lass uns zurück, die Jungs machen sich schon Sorgen und Jisung will endlich mit der Feier anfangen.", erzählte ich ihr lachend, was sie erwiderte. Wir standen auf, packten die Decke zusammen und nahmen die Lichterketten von den Bäumen. Dann liefen wir zurück und trotz dass wir die Hände voll hatten, nahm ich ihre Hand und verschränkte unsere Finger. Vor der Haustür angekommen, klingelte ich und uns wurde die Tür von Woojin geöffnet, der uns neugierig, aber auch lächelnd anschaute. "Und?", fragte er und als ich unsere verschränkten Hände hoch hob, wurde sein Lächeln noch größer. Er trat zur Seite und ließ uns rein. Jetzt kamen auch die Anderen und schauten ebenfalls neugierig zu uns. Ich deutete auf unsere Hände und dann begannen sie zu jubeln. "Na endlich!", schrie Jisung und Jeongin fügte ein "Geht doch." hinzu. Wir legten die Sachen beiseite und gingen dann alle ins Wohnzimmer.
Das war der beste Abend, den ich je hatte. Wir feierten bis spät in die Nacht und hatten viel Spaß dabei!

~Ende~
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