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Der Sprung

GeschichteAllgemein / P16
OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
01.07.2018
01.07.2018
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[Jericho wird vom FBI angegriffen und wurde zum untergehen gesprengt]

"Komm wir müssen springen!" rief Connor, während er mit Juli an der Hand durch Jericho rennt und kurz vor dem Ausgang ist. Vor ihnen befindet sich ein Weg nach draußen. Dafür müssen sie aber mehrere Hundert Meter in die Tiefe springen.
"Keine Angst. Unten ist Wasser!" fügte er hektisch hinzu und zerrte sie weiter.

"Connor nein! Ich bin kein Android! Den Sprung überlebe ich niemals!" schrie die Kleine weinend.

Kurz vor der Kante blieben sie stehen. Hinter ihnen kamen auch schon bewaffnete Männer die sie hundertprozentig erschiesen werden.

Der Android überlegte und wechselte dabei seinen Blick zwischen den Soldaten, dem Ende der Kannte und Juli.
Er musste schnell handeln und sprang gemeinsam mit dem Mädchen in die Tiefe.

"Connor!!!" kreischte sie im Flug.

Die Soldaten schossen noch, aber trafen zum Glück nicht. Während sie fallen schnappte Connor sich sein Mädchen und umarmte sie fest. Dabei drehte er sich auf den Rücken und versuchte alles um sie zu beschützen.

Nach einigen langen Sekunden schlugen sie auf dem Wasser ein und sanken in die Tiefe.
Der Android lies die Schwarzhaarige nicht los, welche sich mehr als nur verängstigt an ihm fest klammerte.
Es war eiskalt draußen und das Wasser noch viel kälter. Sie mussten so schnell es ging wieder an die Oberfläche.

Nachdem der Braunhaarige nach oben geschwommen ist schnappte das Kind panisch nach Luft.

"Lass mich nicht los! Lass mich bitte nicht los Connor!" schrie sie schnell atment.

"Keine Angst ich hab dich. Halt dich einfach nur gut fest okay?" entgegnete er und schwamm Richtung Ufer.

Juli hielt sich so fest wie nie. Sie konnte nicht schwimmen und die Kälte war so schlimm, dass es schon weh tat.
Ihre Lippen waren blau und ihre Kleidung leicht kristallisiert. Die ganze Zeit hustete sie das letzte Wasser raus.

So schnell es ging brachte Connor die Kleine ans Ufer und zog sie nach oben.
Sie zitterte am ganzen Körper.

"C-connor?!" stottert das Mädchen schwer, da ihr viel zu kalt zum sprechen war. Dabei sah sie den Adroiden mit geschlossenen Augen neben ihr knien. Nach einige Sekunden öffnete er diese wieder und zog seine Klamotten aus.

"Tut mir Leid wenn ich dich erschreckt habe. Ich hab versucht Wärme zu erzeugen um meine Kleidung zu trocknen, leider musste ich dafür mein System überhitzen und kann es nicht nochmal machen. Auch wenn dir sehr kalt ist, musst du unbedingt deine Sachen ausziehen." beruhigte der Android Juli.

"I-ich kann nicht. Mir ist so kalt. Mir tut alles weh. Connor hilf mir..." entgegnete die Schwarzhaarige frierend.

Vorsichtig versuchte er nun sie auszuziehen. Schnell zog er ihr sofort seine Klamotten an. Setzte ihr die Mütze auf und zog ihr die Jacke drüber. Alles was er jetzt noch an hatte war eine Hose und ein Shirt. Auch wenn ihm leicht kalt wurde, war das Leben der Kleinen um einiges wichtiger.

Er hob sie hoch und suchte schnell nach irgendeiner Wärme Quelle.
Trotzdem musste er aufpassen, jederzeit könnten sie angegriffen werden.
Vorsichtig rannte er mit ihr durch die leeren Straßen, durch jeden Winkel um ja gut versteckt zu sein.
Irgendwann fand er eine Mülltonne die brannte, wahrscheinlich von Obdachlosen zurückgelassen. Zwar befand sich diese in einer Sackgasse, doch hatten die beiden keine andere Wahl.
Behutsam nähert er sich dem Feuer und hielt sein Kind näher drann, aber so, dass es nicht zu heiß für sie wurde.

"Alles wird wieder gut. Versprochen." flüsterte der Abweichler ihr zu und lächelte in leicht zugekniffene blaue Augen.

Ihre Atmung, welche nach dem Sprung einfach nur dauerhaft so schnell und unregelmäßig war wie noch nie, verlangsamte sich etwas und das Eis auf ihren Haaren schmolz nach und nach.

"Gleich geht es dir wieder besser. Dann bring ich dich in Sicherheit... " sprach Connor zu ihr als er durch mehrere laute Schritte unterbrochen wurde. Er sah nach vorne und erblickte mehrere Soldaten die mit Waffen auf sie zielten.

"Bitte! Sie ist ein Menschenkind. Sie wird sterben!" schrie der Android panisch.


"Na wen haben wir denn da?" kam es hinter den Soldaten hervor.
Die Männer gingen beiseite und eine Person, die Connor sehr gut kannte, trat nach vorne.

"Ich hab es von Anfang an gewusst. Jetzt ist der feine Prototyp ein Abweichler geworden. Interessant. Und das nur, um diese Kind zu retten" sagte die bekannte Stimme.

"Sie dürfen ihr nichts tun. Bitte Gavin!" rief der Braunhaarige dem Detectiv zu.

"Connor. Connor. Connor. Ich habe dich immer gehasst, und jetzt, wirst du endlich kriegen was du verdienst." lächelte Gavin mit einem widerlichen Blick.
"Knallt den Scheißkerl ab." befahl er den Soldaten.

Schnell sprang Connor hinter eine Holzwand, die sich die Obdachlosen anscheinend als Schutz bauten, zwar wird diese nicht lange halten, aber konnte er da Juli sicher ablegen.

"Du wartest hier. Verstanden?" meinte er zu der Kleinen hektisch.

"Connor Nein! Du wirst sterben!" schrie sie und hielt ihn mit letzter Kraft an der Hand fest.

"Komm raus Arschloch und stell dich! Dann wird dem Mädchen auch nichts passieren!" brüllte Detective Reed und lies vorerst das Feuer einstellen.

"Alles wird gut." versuchte er Juli zu beruhigen und küsste ihre Stirn. Dannach zog er eine Waffe und machte sich bereit anzugreifen. Die Chance war gering zu gewinnen, aber er konnte nicht zulassen das ihr was passiert.

Connor rannte zur Tonne und trat das Feuer um. Durch die Flamme hindurch konnte er die Lage scannen und erschoss drei Soldaten hintereinander.
Ein paar Schüsse bekam er ab, aber das war es wert.

"Papa!!" schrie Juli, als das Feuer immer größer wurde.

Connor stoppte und sah zu ihr rüber, lud dann aber schnell nach und tötete die restlichen Soldaten. Jetzt blieb nur noch Gavin, den er nicht mehr sehen konnte.

Der Android scannte die Umgebung und hörte einen Schuss. Er sah das Projektil auf ihn zu fliegen und spürte von der Seite plötzlich einen großen Ruck. Es war, als ob die Zeit eingefroren ist.

Panisch brach er den Scan ab und fand sich auf dem Boden liegen wieder.
Als er sich aufrichtet sah er neben sich Juli liegen. Das Blut verlief und färbte den noch etwas vorhanden Schnee rot.

"Papa..." flüsterte sie geschwächt, während ihr die Tränen über das Gesicht rollten.

Man sah deutlich eine Systeminstabilität an Connors rechter Schläfe. Der Kreis leuchtete dauerhaft rot auf und er fing an zu zittern. Vorsicht lag er sein Mädchen auf seinen Schoß und streichelte langsam ihr Gesicht.

"Halt durch... halt einfach durch..." bekam der Braunhaarige gerade noch so raus.

Ihre Augen schlossen sich, ihre Atmung wurde schwerer und ihr Herzschlag immer schwächer.
Connor war komplett mit ihren Blut beschmiert. Er versuchte alles, um sie wieder aufzuwecken, doch reagierte sie einfach nicht mehr.
Von weiten hörte er wieder mehrere Leute anrennen. Das wars dann wohl.

"Connor!" rief Markus von weiten. Hinter ihn einige anderen Androiden.
"Connor...?" fügte er leise hinzu. Sie löschten das Feuer und blieben alle stehen.

Als Connor zu ihm hochsah, konnte man die Tränen über sein Gesicht fließen sehen.
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