Digimon: Free Bird

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P18
30.06.2018
30.06.2018
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Prolog

„Ich möchte frei sein, die Menschen von diesem Krieg und Leid befreien und mit den Digimon einen!“

Mein Name lautet Agatha Smith und ich bin die zukünftige Königin des Mondreiches.
Die Männer, welchen ich auf den gepflasterten Straßen Asterids begegne bezeichnen mich als hübsche Maid, anmutig und eine sanftmütige Grazie. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Sehe ich in den Spiegel, erblicke ich eine schöne, jedoch schüchterne, junge Frau mit langem, blonden, lockigen Haar und blauen Augen. Meine spitze Nase erinnert an meine Mutter, während meine knallroten, dünnen Lippen denen meines Vaters gleichen. Sieht eine Person mein Gesicht genauer an, merkt diese, dass das Oval ein spitzes Kinn besitzt. Als Zeichen meiner adeligen Herkunft, trage ich einen schwarzen Surcot mit einem weißen, Gürtel und einer ebenfalls schwarzen Kapuze mit weißer Umrandung. Unter diesem kleide ich mich mit einer schwarzen Cotta. Meine Füße stecken in schwarzen Stiefeln aus Wildleder.

Über meine Vergangenheit gibt es nicht viel zu erzählen. Anders als meine Untertanen, wurde ich als einziges Kind in ein reiches Adelsgeschlecht hineingeboren, welches seit Jahrhunderten das verarmte Volk dieses Landes ausbeutet, lediglich Krieg und Zerstörung mit sich bringt und von Generation zu Generation hasserfüllte und verdorbene Thronfolger zum König kürt. Mit zehn Jahren wurde meine Mutter während eines Anschlages seitens unserer Gefolgsleute verletzt und bindet sich bis heute an den Rollstuhl. Mein Vater ist ein von Habgier und Machtstreben zerfressener Ausbeuter, der sich König schimpft. Oft wurde und werde ich durch die Hand meines Vaters sowie seine Worte verletzt.

Ein schönes Erlebnis aus meiner Kindheit wird mir jedoch für immer in Erinnerung bleiben.

Vor etwa sieben Jahren lernte ich Edward Wright, meinen Butler und einzigen Vertrauten, neben meiner Mutter kennen. Damals war er noch ein kleiner Junge. Er trug eine typische, braune Lederhose mit geleichfarbigen Trägern. Sein Oberkörper wurde mit einem weißen Hemd bedeckt. Als Schuhe dienten dem Hellbraunhaarigen schwarze, elegante Männerschuhe mit blauen Schnürsenkeln. Die beiden Merkmale, die mir schon damals ins Auge stachen waren seine eisblauen Augen und sein spitzes Haar, welches stets in sein Gesicht hang. Er besaß schon damals ein markantes, spitzes Gesicht und eine lange, dennoch weiche Nase.

Mein erstes Treffen mit ihm ereignete sich, als Vater einmal wieder einen neuen Kinderbutler des „Light“-Volkes eingestellt hatte. Er sollte mein Diener werden. Das Light-Volk war ein kleines Volk im Osten unseres Königreiches, dessen Angehörige für den Anschlag an meiner Mutter verantwortlich waren. Sie wurden besonders von meinem Vater benachteiligt und auf sadistische Art und Weise Stück für Stück vernichtet.
„Das ist dein persönlicher Sklave, Agatha. Ab jetzt wirst du zu einer richtigen Königin ausgebildet und dazu gehört auch Verbrechen zu verurteilen und die Verantwortlichen büßen zu lassen. Du darfst mit ihm machen, was dir in den Sinn kommt.“, meinte der König zu seiner Tochter, als er von einer lautöffnenden Tür unterbrochen wurde. Eine blonde Frau mit Zopf und langen Wimpern rollte in ihrem Rollstuhl in den Thronsaal hinein. Mit einem wütenden Blick betrachtete die Königin ihren Ehemann.

„Gehe nicht so mit ihm um. Nicht jeder Light ist ein potenzieller Mörder!“, schrie die Blonde den Tyrannen an.

„Du hast mir nichts zu befehlen, Frau!“

Der verängstigte Edward rannte damals zu Mutter und kniete sich vor ihr nieder.

„Es tut mir leid, Frau Königin! Ich möchte mich im Namen aller Light entschuldigen! Nie wieder soll sich etwas Ähnliches ereignen!“

„Du verzeihst dem Sohn einer Prostituierten doch nicht, du dummes Weib!?“

„Lass ihn in Ruhe, Vater!“, zog ich damals am Ärmel seines langen, roten Mantels. Einige Sekunden später spürte ich einen Schmerz auf meiner Wange. Er brannte. Seine Hand hinterließ einen Abdruck. Nachdem ich anfing zu weinen, befahl mir Vater mit meinem neuen Diener auf mein Zimmer zu gehen.

In meinem Zimmer lernten Edward und ich uns näher kennen.

„Es tut mir leid, dass Sie, aufgrund mir den Schmerz dieser Ohrfeige ertragen müssen!“
„Das ist nicht das erste Mal.“, senkte ich meinen Kopf und zeigte damit, wie sehr ich den Schmerz gewohnt war.
Ohne mich vorzuwarnen Strich der Wright über meine Wange und wärmte diese so. Ich schob seine Hand weg. Die Nähe des anderen Geschlechts war ich nicht gewohnt. Sie verängstigte und verunsicherte mich. Das tut sie bis heute, denn Vater brachte mir bei, mich von Männern fernzuhalten. Er würde den Richtigen finden, wenn die Zeit kommen würde. Wahrscheinlich wäre das einer seiner Offiziere, die mehr als doppelt so alt wie ich sind.
„Wie ist es so, ein Light zu sein?“
„Die Menschen auf der Straße verurteilen mich. Mein Vater findet keine Arbeit und wir hungern. Ich wünsche mir, ich wäre einer von Ihnen, dann würde meine Familie nicht so sehr leiden.“

So endete damals unser Gespräch. Ich konnte kaum fassen, wie traurig das Leben dieser Menschen war. Anders als hier kannte ich es nicht.

An einem regnerischen Tag, begaben wir uns in den Wald, um für Mutter ihre Lieblingsbeeren zu sammeln, als wir unerwartet auf ein Ei stießen.
„Wow, das ist ja ein riesiges Ei! Ob da wohl ein Drache drinnen schläft?“, nahm Edward die Position der Hocke ein und klopfte auf das blau gepunktete Ei.
„Lass das! Du weißt doch, dass es Drachen nur in Märchen gibt!“
„Hier im Regen, wird ihm bestimmt kalt! Wir sollten es mitnehmen.“
Auch ich beugte mich damals herunter und umarmte das Gelegte.
„Es ist fast eingefroren. Wir müssen das Ei unbedingt mitnehmen!“

Wieder im Schloss beschäftigten Edward und ich uns jeden Tag mit dem Ei, versteckten es vor Vater unter meinem Bett und versuchten zu überleben. Lange dauerte es nicht, da fand Mutter das Ei. Zu dritt pflegten wir das Kleine, bis es endlich schlüpfte. Besonders überraschend war die Tatsache, dass das blau-lilafarbene Pelzknäul Edward in die Nase biss.

„Was stimmt mit dir nicht?!“, schlug der Hellbraunhaarige das Digimon gegen die Steinwand des Schlosses. Dieses verursachte einen Krater. Nachdem es am Boden gelandet war, rappelte sich das Digimon wieder auf und fing an zu weinen.

Heute ist das Dodomon ein mächtiges Gaomon, Edward leider noch immer mein Butler, nur muss er zusätzlich für Vater an illegalen Boxkämpfen der Reichen teilnehmen, die ihn meistens an die Grenzen seiner Kraft bringen. Einmal wieder muss ich den blutspuckenden Sieger des Wettkampfes, der dem König und seinem Land so viel Ruhm und Reichtum sowie Anerkennung in der Unterwelt beschert, auf dem Nachhauseweg durch den Wald stützen.

„Entschuldige, für den unansehnlichen Anblick, den du ertragen musst, Agatha.“, biss er seine Zähne zusammen und macht einige Schritte, bevor mein Butler umfällt.

„Edward!“, rufe ich verzweifelt.

„Schrei nicht so rum! Du tust so, als ob der Versager tot wäre! Hier will jemand schlafen!“, vernehme ich eine Stimme hinter mir. Sie klingt so beruhigend, erinnert mich an die meiner Mutter.

„Ihm geht es nicht gut!“

„Kein Grund meinen Schönheitsschlaf zu unterbrechen, du dümmliche Prinzessin!“

„Nenn mich nicht so und hilf mir lieber! Du als Digimon verfügst sicherlich über übernatürliche Kräfte!“

„Wenn ich dir helfe, nimmst du mich in dein Schloss mit?“

„J-ja, wenn du es wünscht.“

„Abgemacht.“

Ich frage mich, was die Absichten dieses Lalamons sind. Ich habe keine Zeit, um mir Gedanken über ihre Pläne zu machen. Ich muss Edward retten!


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Willkommen zu meiner Digimon MMFF!

Regeln:
•     Keine Mary Sues, Gary Stues oder jegliche Nachkommen und andere Verwandte.
•     Der Steckbrief wird vollständig ausgefüllt.
•     Weibliche und männliche Charaktere werden gesucht, sowie verschiedene Persönlichkeiten
•     Die Charaktere sollten zumindest 18 Jahre alt sein. Ein Charakter darf noch ein Kind sein oder lediglich so aussehen. Ebenfalls wird ein Charakter im hohen Alter erlaubt sein.
•     Ich finde es erfreulich, wenn sich User beim ersten Auftritt ihres Charakters melden und mir berichten, ob ich ihn/sie gut getroffen habe. Weitere Rückmeldungen wären erwünscht, müssen jedoch nicht geschrieben werden.
•     Jeder Charakter besitzt ein Digimon.

Vorgegeben:
In dieser Geschichte existieren acht Königreiche.

Das Königreich des im Schatten versteckten Mondes / wird bereits verwendet
Das Königreich der auserlesenen Eiskristalle / wird bereits verwendet
Das Königreich des unumkehrbaren Fortschrittes
Das Königreich unter den herbstlichen Blättern / wird bereits verwendet
Das Königreich unter dem Schwanz der wilden Feuerkatze
Das Königreich der peitschenden Wellen / wird bereits verwendet
Das Königreich der bebenden Erde
Das Königreich der rasenden Blitze / wird bereits verwendet

Website
Folgt

Steckbrief
Allgemein

Vorname:
Nachname:
Alter:
Geschlecht:
Position im Königreich:
Sexualität:
Pair:
Bild für die Website:

Persönlichkeit

Charakterbeschreibung:

Stärken:
Schwächen:


Vorlieben:

Abneigungen:

Hobbies:

Ängste:

Lebensziel:
Lebensmotto:


Digimon
Wo und wie habt ihr euch kennengelernt?
Digivice:
Wappen:


Art:
Charakter:

Vorlieben:
Abneigungen:

Ängste:
Lebensziel:

Digitationen:

Baby:
Ausbildung:
Rookie:
Champion:
Ultra:
Mega:
Burst Mode:

Königreich
Hier könnt ihr in ca. 100 Wörtern euer Königreich beschreiben. Mehr ist immer gerne gesehen.

Charaktere:
-     Agatha Smith (Nightfire141)
-     Edward Wright (Nightfire141)
-     Raikou Mazushi (KuraikoMazuki)
-     Aster Tallis (Red Velvet)
-     Asbel Tonitrua (fubukiuchiha)
-     Sereda Mizu (Sweet Cherryblossom)
-     Thomas Goldschmidt (Nessi00)

Digimon:

- Lalamon
- Veemon
- Renamon
- Gaomon
- Coronamon
- Floramon

Wappen:

1. Wappen der Liebe
2. Wappen der Hoffnung
3. Wappen des Mutes
4. Wappen der Freundschaft
5. Wappen der Aufrichtigkeit
6. Wappen des Lichts
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