Rotkäppchen und der übelst stinkende Wolf

KurzgeschichteAllgemein / P12
30.06.2018
30.06.2018
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Huhu^^

Das ist die Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf ... allerdings etwas anders xD  

Den ersten Absatz, dieser Geschichte habe ich von der Schule vorgegeben bekommen und ist somit nicht von mir. Ich habe dann die Geschichte kreativ weiter geschrieben. Ich hoffe euch gefällt diese Version.

Liebe Grüße,

TemariKitsune

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"Rotkäppchen und der übelst stinkende Wolf"

'Als Rotkäppchen durch den Wald lief, begegnete ihr der Wolf. Er sprach zu ihr: „Guten Tag, liebes Rotkäppchen. Fürchte dich nicht vor mir.“ Doch Rotkäppchen wollte fortlaufen. Aber dann behauptete der Wolf, wenn Rotkäppchen ihn küssen würde, würde er sich in einem schönen Prinzen verwandeln. Doch Rotkäppchen zierte sich, denn sie hatte Angst vor dem Wolf und er war mit Narben übersät, stank aus dem Mund nach Verwesung und der Speichel lief ihm in langen Fäden von den Lefzen. Dann nahm Rotkäppchen ihren ganzen Mut zusammen und' …

… schlug dem Wolf mit ihrem Korb eine rüber. Der Wolf jauchzte auf und das Rotkäppchen ergriff die Flucht. Sie rannte, so schnell sie konnte zum Haus ihrer Großmutter. Der Wolf aber sah ihr betrübt hinterher.

Endlich hatte sie das Haus, dass unter den drei großen Eichenbäumen liegt, erreicht. Erschöpft klopfte sie an die Türe. „Wer ist draußen?“, fragte eine alte krächzende Stimme, von drinnen. „Rotkäppchen. Lass mich schnell rein, ein übelst stinkender Wolf will mich küssen!“ „Drück nur auf die Klinke“, rief die Großmutter, „ich bin in der Wohnstube.“ Das Rotkäppchen drückte auf die Klinge und betrat das Haus. Sie erzählte der Großmutter von der Begegnung mit dem Wolf und das der Korb und dessen Inhalt dabei leider zu Schaden gekommen sei.

Am Abend verabschiedete sich das Rotkäppchen bei der Großmutter: „Ich gehe besser vor dem Einbruch der Dunkelheit nach Hause.“ „Nimm zur Sicherheit mein Gewehr mit Rotkäppchen – falls der Wolf, dir wieder zu nahekommt (sowas haben Großmütter ja bekanntlich immer zu Hause).“ Das Mädchen bedankte sich bei ihr und machte sich auf den Weg Richtung Heimat.

Auf dem Weg traf sie tatsächlich auf dem übelst stinkenden Wolf. Zum Glück hatte sie ja Großmutters Gewehr mit. Rotkäppchen zückte dies auch schon, doch als sie dem Wolf näherkam, sah sie es, direkt in seinen Augen. Diese Verzweiflung und das gebrochene Herz. „Was hast du stinkender Wolf?“, wollte Rotkäppchen wissen. „Erschieß mich nicht. Ich bitte dich drum.“, flehte der Wolf sie an. „Küss mich und ich verspreche dir, ich verwandle mich in einen wunderschönen Prinzen. Ich werde dich lieben, heiraten und dir für ewig treu sein.“, wiederholte er seine Aussage.
Irgendwas sagte dem Rotkäppchen, dass es dem übelst stinkendem Wolf vertrauen kann. Sie senkte das Gewehr und ging entschlossen auf ihn zu. Doch plötzlich sprang etwas aus einem Heidelbeerbusch und es machte laut: PENG! PENG! PENG! Das Mädchen sah den Wolf zu Boden fallen.

„Rotkäppchen ist bei dir alles gut?“, fragte der Jäger, der soeben den stinkenden Wolf erschossen hatte. Sie schüttelte den Kopf und lief zum Wolf. Der Wolf lag reglos auf dem Boden, um ihn herum bildete sich eine große Blutlache und es stank nach Verwesung. Rotkäppchen wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, hielt sich die Nase zu und beschloss den Wolf zumindest jetzt zu küssen.

Wie aus heiterem Himmel erwachte der Wolf, nach dem Kuss von Rotkäppchen wieder zum Leben und verwandelte sich, wie versprochen in einen wunderschönen Prinzen, der nach Rosen duftete.

Es stellte sich heraus, dass der Prinz, bevor er sich in einen übelst stinkenden Wolf verwandelt hatte, bei der Großmutter war und sich nach Rotkäppchen erkundigt hatte. Er erzählte der Großmutter, dass er sie heiraten möchte. Dieses Vorhaben gefiel der Großmutter ganz und gar nicht. Deshalb hatte sie ihn kurzerhand verflucht. Nur wenn er Rotkäppchen davon überzeugen konnte, dass sie ihn küsst, würde er sich wieder in einen Prinzen verwandeln. Solange dies nicht geschieht, würde er ein Wolf mit Narben übersät und einem Maul, dass nach Verwesung stinkt bleiben.

Doch der Prinz hatte es geschafft und es kam kurz darauf zur Hochzeit – alle wurden eingeladen, nur die Großmutter nicht. Sie wird jetzt ihr restliches Leben, ihr Haus mit 7 Stinktieren teilen.

Und wenn sie nicht gestorben ist, teilt sie sich noch heute ihr Haus mit 7 Stinktieren …
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