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Der Tod liebt auch

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
Jack Frost OC (Own Character) Pitch
27.06.2018
14.12.2020
25
21.403
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27.06.2018 602
 
Der Mond leuchtete mir in mein weißes Gesicht und kalter Wind wehte durch mein langes schwarzes Haar, nur meine silberne Haarsträhne spiegelte sich im See.  Dieser See begleitete mich schon so lange,  er war meine erste Erinnerung nachdem mich der Mond ausgewählt hatte. Seit dem spazierte ich immer an seinem Ufer entlang, wenn ich mich einsam fühlte. Er war zwar nur ein kleiner See, aber ich liebte wie die Spiegelung der silbernen Sterne mein eigenes kleines Universum bildeten in das ich mich flüchten konnte.
Ich hatte mich schon lange daran gewöhnt, dass die Hüter mir aus dem Weg gingen.  Ich war in ihren Augen böse, obwohl ich nur die Aufgabe erfüllte die mir der Mond zu gedacht hatte.  Trotzdem tat die Einsamkeit weh und eigentlich sehnte ich mich schon lange nach Zuneigung und Liebe, aber wer würde schon den Tod mögen.  Dabei erlöste ich diejenigen die Schmerzen hatten und zeigte ihnen eine bessere Welt wo sie niemals schmerzen erfahren würden. Eine warme, helle Welt, voller Liebe und Zuneigung. Genau die Welt die ich mir immer wünschte.
Ein knacken hinter mir riss mich aus den Gedanken. Schnell drehte ich mich um doch ich sah nichts. Dann kam ein kalter Wind auf und wehte mir die schwarze Kapuze vom Kopf.  Ich drehte mich wieder in Richtung See als plötzlich genau vor meiner Nase ein Junge stand und mir neugierig in die Augen schaute. "Hehe, damit hast du nicht gerechnet richtig? Falls ich dich erschreckt habe tut es mir sehr leid.", sagte er munter und grinste mich schelmig an. Sprach der mit mir? Seit über 400 Jahren hatte keiner mehr mit mir gesprochen und doch schien es so als würde er mich meinen.  "Hey, hat es dir die Sprache verschlagen?", fragte er als ich nicht antwortete. "Naja...wirklich erschrocken hast du mich nicht, mich hat nur gewundert das du mit mir redest. Anscheinend weißt du nicht wer ich bin oder?", sprach ich seit Ewigkeiten wieder ein Wort und hatte ganz vergessen wie sich meine Stimme anhörte.
"Wieso sollte niemand mit dir reden? Du siehst doch nett aus...naja bis auf deine schwarze Kleidung jedenfalls. Was hast du getan das niemand mit dir redet?", fragte er neugierig und nahm kein Blatt vor den Mund. Um ganz ehrlich zu sein wünschte ich mir das er mich sofort alleine ließ, denn seine Reaktion würde sowieso die selbe sein. Er würde mich angewidert anschauen und dann ohne ein Wort verschwinden. "Wie wäre es wenn du dich erstmal vorstellst bevor wir weiter reden. Immerhin hast du mich überrascht und mich aus meinen Gedanken gerissen." "Oh habe ich das glatt vergessen tut mir leid. Mein Name ist Jack Frost und ich bin die kälte des Winter Wetters.", stellte er sich vor und mir ging ein Licht auf. Ich hatte schon von ihm gehört. Es sollte anscheinend ziemlich viel Unruhe bei den anderen Hütern gestiftet haben. Anscheinend hatte er sich damit keine Freunde gemacht.
"Ah der Unruhe Stifter.", meinte ich nur.  "Also hast du schon von mir gehört, dass ist erfreulich. Wie sieht es aus, stellst du dich mir jetzt auch mal vor oder sollen wir warten bis wir beide eingefroren sind?", fragte er unverblümt und grinste mich an.
"Okay, okay, da du anscheinend wirklich nicht weißt wer ich bin. Ich heiße  Titania Deadly Black...kurz Titania D. Black, aber du kannst mich nenne wie du willst. Ich bin der Tod in Person. Schön dich kennen zu lernen Jack Frost.", stellte ich mich vor und wie erwartet starrte er mich nun geschockt an.
 
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