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Second Life

von Nessaja53
GeschichteFamilie, Sci-Fi / P16
Elijah Kamski Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
27.06.2018
27.06.2018
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515
 
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27.06.2018 515
 
Prolog

Detroit am Rande der Stadt, 2024
Dr. David Mills


Wahnsinn.
Es war völliger Wahnsinn.
Was tat er eigentlich hier? Er der „große“ Dr. David Mills.
Hätte er gewusst, wo ihn seine riesige Neugier und streben nach mehr Wissen hingebracht hätte, dann wäre er besser in England bei seiner Frau geblieben. Miranda.
Doch diese Wahl hatte er nun nicht mehr sie war tot. Das einzige was ihm von ihr blieb war das kleine Mädchen, an dessen Bett er gerade saß. Emma. Sein ein und alles seine kleine Tochter. Emma war gerade mal zehn und war todkrank. Sie würde nicht mehr lange auf dieser Welt verweilen und David verfluchte alle Götter dieser Welt warum es ausgerechnet seiner kleinen Emma widerfahren musste. Er strich ihr liebevoll über die Wange und wünschte ein Wunder herbei das, dass was er bald mit ihr vor hatte auch funktionieren würde. Wahnsinn. Das immer gleichwährende Geräusch der Maschinen die Emma am Leben hielten hüllte David in eine Art Trance, wäre da nicht das zaghafte klopfen am Türrahmen gewesen,welches David aufsehen lies.

Max.

Man würde meinen Max sei ein Mensch, aber der erste Schein trügt. David hat Max erschaffen ja geradezu mit Wahnsinn in die Welt geschickt nur mit einer Aufgabe in seinem Programm: Emma mit allen Mitteln zu schützen.
Max ist ein Android ein Sondermodell. Persönlich von David programmiert und entwickelt was man ihm auch ansieht wenn man bedenkt das Max`s Haare an Miranda erinnern, rot- bräunlich und sehr gelockt bei ihm allerdings recht kurz gehalten. Und mit den vielen Sommersprossen die, wie sich David denkt, völlig unnötig gewesen wären. Aber das was ihm an meisten an Max gelungen sind, sind wohl seine Augen, strahlend grün und voll von Lebenswille die ein Android nie besitzen kann. Augen in die David früher so gerne geschaut hat, in welche mit voller Liebe und Zuneigung in Miranda`s Augen.

Aber nun war es Max welcher immer noch auf eine weitere Reaktion von David wartete und dabei ohne jegliche weitere Bewegung im Türrahmen stand. David musste aussehen wie der Tod höchst persönlich, fertig und blass nach den Stunden oder waren es mittlerweile Tage die er arbeitete? David konnte es selbst kaum noch klar denken und war froh das Max sich derweil um Emma gekümmert hatte. Aber Gott verdammt, er war schon viel zu lange hier allein, mit einem Androiden und seiner kranken Tochter, das er schon selbst an seinen Verstand zweifelte. Ob er das richtige tat mit dem was er plante? Ja sogar vorhatte!
`Es musste einfach funktionieren` dachte sich David und erhob sich endlich vom Bettrand wo er zuvor so lange saß und seine Tochter beim langsamen sterben beobachte. Er schaute Max an und nickte, mehr brauchte auch Max gar nicht und betrat den Raum und machte alles in seinen vorprogrammierten Muster. David schritt zur Seite und lies Max den platz den er bräuchte um sich um Emma zu kümmern. David beobachte ihn dabei, er wusste er hatte das richtige getan, als er Max zum ersten Mal gestartet hatte, er würde Emma überall hin begleiten, auch wenn David das irgendwann nicht mal mehr konnte.
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