Zweierlei In Einem

GedichtDrama, Poesie / P6
26.06.2018
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Lasst uns
voranschreiten, mit der Wissenschaft ausgerüstet!
Lasst uns
verbreiten, was die Massen entrüstet!

Lasst uns
zerbersten, wonach es den massigen Amoralen gelüstet!

Lasst uns
neigen unsre Köpfe zur Gerechtigkeit, die es nach Erfüllung dürstet!

Wie lange ließ Mann sie warten und Frau sie unbeachtet?
Wie lange hat man Tiere zum Vergnügen sich gehalten, besamt und geschlachtet?
Wie oft hat man ihre Leiden hinter Gittern betrachtet?
Wie lange hat man sich, in den eigenen Kindern angeschmachtet?
Wie lange, hat man die leiblichen, aus Wollust und Sinnesdurst, an das Leben, das Leiden und Sterben und den Tod verfrachtet?
Wozu und warum?
Das Hinterfragen wird nicht verstummen!

Die Zukunft wird verlauten lassen, dass auf dir Erde sich soll schmerzfreier Raum niederlassen!
Weder Kindesbein noch Rindsnacken soll je wieder brechen – vom Grill wird man kein tierisches Fleisch mehr essen!

Jedwedes Unheil soll nimmermehr ein Lebewesen blechen!

Männer werden femininer: damit beginnt die Herrschaft der Empathie, des Veganismus und der antinatalen Moraltheorie.
Frauen werden maskuliner: damit endet die Herrschaft der Bequemlichkeit, des Kinderwunsches
und Ungleichheit.

So soll die Zukunft der Menschheit und des Lebens sein: gleich, gerecht und verebbend, unfruchtbar – rein!

Gerecht, gerecht und frei! von all jenen Toren, die zwischen Urin und Unrat wie misshandelte Rinder, Hühner, Schweine, Ziegen, Katzen, Hunde, Hamster, Hasen, Vogelscharen, Mäuse, Reptilien und Amphibien wurden geboren!