Liebe auf hoher See

GeschichteRomanze, Fantasy / P12
25.06.2018
10.10.2019
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Asuna wälzte sich in ihrem Bett hin und her. An Schlaf war nicht zu denken, immer wieder kamen ihr die Ereignisse des Tages und diese Männer mit ihren lüsternen Blicken in den Sinn. Die Degenkämpferin versucht sie angestrengt zu verdrängen, aber es half nichts. Asuna rappelte sich auf „Wenn ich nicht schlafen kann, hilft frische Luft bestimmt!”, dachte sie sich. Leise stand sie auf und schlich auf Zehenspitzen zur Tür, langsam bemüht kein Geräusch zu verursachen, öffnete Asuna die Tür. Durch den Spalt spähte sie nach draußen, niemand war zusehen und Sinon auf dem Ausguck, blickte in die Ferner. Schnell schlüpfte Asuna durch die Tür ins Freie, als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, atmete sie erleichtert auf. Asuna schlich an der Tür des Kapitäns vorbei, um auf Deck zukommen. Doch gab es dort eine Diele, die sehr laut quischte, wenn man darauf trat. Als Asuna ihren Fuß auf die Diele setzte und ein lautes Quischen unter ihr erlang, zuckte sie zusammen. Langsam richtete sich ihr Blick auf die reicht verzierte Holztür, hinter der Bewegungen und ein leises Murren zuhören waren. „Bitte nicht! Bitte nicht!! Bitte NICHT!”, flehte Asuna stumm, wie in Zeitlupe ging die Tür auf. Ein verschlafener und anscheinend auch verwunderter Kirito blickte Asuna an, unter diesen Blick spannten sich Asunas Schultern an. Sofort wurde Kiritos Blick wachsamer und die Verschlafenheit verschwand, auch das schelmische Glitzern trat wieder in seine Augen, während er sich an den Türrahmen lehnte. „Darf ich fragen, warum Fräulein Asuna noch so spät unterwegs ist?”, fragte Kirito, Asuna hatte diese Frage schon kommen sehen. Kirito hob teils fragend, teils amüsiert eine Augenbraue. Er trug nur ein weißes Hemd, das soweit aufgeknöppft war, dass man seine Brust sehen konnte, sowie eine schwarze Hose, aber er war Barfuß. Asuna selbst war nur in ein blau weißes Nachthemd bekleidet, indem sie jetzt jämmerlich fror. Tatsächlich war der Grund, weshalb sie sich raus geschlichen hatte, Asuna selbst jetzt schon peinlich. Denn es war verboten Nachts auf das Deck zuschleichen, es sei den man hatte seine Schicht auf dem Ausguck, oder war Steuermann. Kirito sah Asuna abwartend an, diese senkte den Blick und antwortete leise „Ich... Ich konnte nicht schlafen und wollte etwas frische Luft holen.”, die Worte kamen der Undine nur sehr zögerlich über die Lippen. Kirito der bis dahin sein Pokerface bewahrt hatte, blickte Asuna nun wieder verwundert an „Du... Um das klar zustellen konntest nicht schlafen und wolltest an die frische Luft?”, wollte der Spriggan wissen. Es herrschte kurzes Schweigen, indem Asuna beschämt nickte, plötzlich brach Kirito in Lachen aus. Der Spriggan kugelte sich vor lachen, während die Undine das überhaupt zum Lachen fand. Asuna zog eher ein missmutiges Gesicht, als Kirito das sah, fing er sich wieder und meinte „Ist das nicht ein bisschen kalt für dich bloß im Nachthemd? Komm erst mal ins Warme.”. Asuna die jetzt schon eine Weile fror, nahm das Angebot dankend an und betrat die Kajüte. Der Kapitän schloss die Tür und sperrte damit die Kälte aus, Asuna setzte sich wie bei dem letzten Mal auf das Sofa, der rote Samt fühlte sich schön seidig auf ihrer Haut an. Kirito ließ sich in seinen Sessel sinken und ein erneutes Schweigen trat auf, da keiner der beiden wusste, was sie sagen sollten. Asuna war es unangenehm, da zu sitzen wo Kirito sie geküsst hatte, innerlich hoffte die Undine das es noch einmal passierte, aber Kirito machte keine Anstalt auf zustehen. Der Degenkämpferin versetzte das einen kleinen wohlbekannten Stich, was sie nicht ahnen konnte war, dass auch Kirito sie küssen wollte, aber nicht so recht wusste ob das eine gute Idee war. Vor seinem inneren Auge tauchten, die erschrocken, entsetzten und bei Sinon auch wütend, die Gesichter seiner Schwester, der kleinen Beastteamerin Silica und Sinon auf. Der Spriggan biss sich auf die unter Lippe, während er zu Asuna blickte, die da auf seinem Sofa saß. Am Ende konnte er nicht anders, als sich zu ihr zusetzten, sein Blick suchte Asunas Blick, den sie stur auf die Wand richtete. Langsam legte er seine Hand auf ihre Wange und drehte Asunas Kopf zu sich, Kirito brauchte sich nur etwas vorbeugen und er würde Asuna küssen. Als die Undine das begriff, schoss ihr das Blut in die Wangen und in ihrem Bauch kribbelte es nervös. Asuna schloss die Augen und wartete das Kirito sie küsste, als seine warmen festen Lippen sich auf ihre legten, vergass Asuna fast zu atmen und ihr Herz setzte kurz aus. Um dann sehr schnell gegen ihren Brustkorb zu hämmern. Der erst zärtlich Kuss wurde gefühlvoller und beide legten ihre ganzen aufgestauten Gefühle in diesen Kuss. Asuna war enttäuscht als der Kuss endete, sie wünschte es könnte ewig so weiter gehen, aber in Kiritos Augen spiegelte sich Reue. Das versetzte ihr erneut einen noch schmerzhafteren Stich, deutlicher hätte es nicht sein können. Asuna versuchte die Tränen zurück zuhalten, aber da liefen sie schon ihre Wange herrunter, Kirito wusste nicht was er tun sollte. Als er die Hand hob um ihr die Tränen weg zuwischen, da es ihn schmerzte, dass Asuna wegen ihm weinte, schüttelte sie nur stumm den Kopf. Dann brachte sie mit Tränen erstickender Stimme hervor „Lass mich, du hast mich doch nie geliebt, also lass diese Geste gefälligst sein!”, Kiritos Blick wurde ernst, als er ihre Hand ergriff, sagte er mit entschlossener Stimme „Ich liebe dich, Asuna! Also sag so etwas nie wieder!”. Asuna hob verwundert den Kopf „Aber warum sahst du gerade so aus, als würdest du unseren Kuss bereuen?”, fragte die Undine, Kirito wandte den Blick ab und meinte „Das werde ich dir jetzt erklären, aber du musst dich noch kurz gedulden.”. Mit diesen Worten stand der Kapitän auf und verschwand nach draußen.
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