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Eine Welt

von Tilajasar
GeschichteFantasy / P12 / Het
Caboose Electra Greaseball Rusty
24.06.2018
29.03.2020
63
104.871
4
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24.06.2018 870
 
Hallöchen und Willkommen zu meiner vorerst letzten StEx-Geschichte.  Wie alle meine bisherigen Geschichten basiert sie auf der Show vor der Überarbeitung zum 30.Geburtstag.

„Eine Welt“ ist eine Fortsetzung zu der Geschichte „Irrfahrt“, die ja wiederum die Fortsetzung von „Zwei Welten“ war. Für all die, die keine der beiden Geschichten gelesen oder deren Inhalt vergessen haben, hier eine Zusammenfassung:


Zwei Welten

Drei Loks kommen nach Victoria. Aber es sind nicht irgendwelche Loks. Rusty, Greaseball und Electra sind, ebenso wie alle anderen Bahnhofsbewohner völlig überrascht, dass es sich bei den Gästen um ihre exakten Ebenbilder handelt. Aber auch wenn sie äußerlich identisch sind, scheinen sie sich doch vom Wesen her zu unterscheiden. Die fremde Rusty-Lok, die sich um Verwechslungen vorzubeugen, Ferro nennt, ist wesentlich selbstbewusster als Rusty selbst, was Pearl nicht ganz unbeeindruckt lässt. Die fremde Diesellok, die für sich den Namen Turbo gewählt hat, ist rücksichts- und verständnisvoller den weiblichen Waggons gegenüber und macht Dinah Avancen, was ihm sowohl Dinahs Zuneigung als auch Greaseballs Zorn einbringt. Einzig der fremde Electra, der sich weigert einen anderen Namen anzunehmen, wirkt wie eine exakte Kopie von Electra. Zudem scheint alle drei fremden Loks eine Art Kameradschaft zu verbinden, die Rusty, der sich lieber von Greaseball und Electra fernhält, durchaus verwirrt.

Warum die drei für angekündigte drei Tage anwesend sind, scheint  zunächst niemand wirklich zu wissen, doch schon bald deckt Papa den Grund für ihre Präsenz auf. Sie sind gekommen, um gegen die ansässigen Loks ein Rennen zu fahren. Rusty möchte sich eine Blamage wie bei der letzten Weltmeisterschaft, in der er im letzten Rennen durch einen vielleicht nicht ganz selbstunverschuldeten Unfall rausgeflogen und danach nicht wieder angetreten war, ersparen. Aber Ferro drängt darauf, dass er mitmacht und versucht alles um ihm das nötige Selbstvertrauen zu geben. Denn anders als Ferro, der seine letzte Weltmeisterschaft gewonnen hatte, war Rusty nie der Starlight Express erschienen, um ihn aufzubauen. Ferro nutzt jedoch auch Rustys Naivität und Pearls Leichtgläubigkeit aus und gibt sich am Abend vor dem Rennen ihr gegenüber als Rusty aus. Nachdem er am Morgen von Rusty gesehen wird, beteuert er dies nur getan zu haben, weil er seine eigene Freundin, die vor ein paar Monaten verstorben ist, vermisst. Rusty glaubt ihm und lässt sich überreden beim Rennen anzutreten.

Das Rennen selbst wird auf Wunsch der Gäste als Staffelrennen mit von ihnen mitgebrachten, seltsamen, sternenbesetzten Staffelstäben durchgeführt und die Loks sollen in Zweierteams antreten, angeblich, weil Control wissen will, ob Dampf, Diesel oder Elektrizität schneller ist. Kurz vor der Ziellinie kommt es durch Rustys Verschulden zu einer Massenkarambolage, so dass am Ende niemanden wirklich interessiert, welches Team gewonnen hat, sondern sich alle nur Sorgen um die Beteiligten machen. Zum Glück sind weder Loks noch Waggons schwer verletzt. An diesem Abend wird gefeiert, nicht nur die Sieger des Rennens, die noch immer nicht ganz klar sind, sondern auch zum Abschied von Ferro, Turbo und Electra. Am nächsten Morgen begleiten Rusty, Greaseball und Electra ihre Doppelgänger noch ein Stück und verabschieden sich außerhalb von Victoria. Doch anstelle davonzufahren, strecken die fremden Loks sie nieder und stecken die Staffelstäbe um sie herum in die Erde. Während die fremden Loks zum Teil erleichtert, zum Teil reumütig über diesen letzten, für sie notwenigen, Schritt sind und zurück in Richtung Victoria fahren, lösen sich Rusty, Greaseball und Electra in einem von den Stäben ausgehenden hellen Lichtfeld auf.


Irrfahrt

Rusty, Greaseball und Electra erwachen an einem ihnen unbekannten Ort. Sie nehmen die Staffelstäbe, die noch immer um sie herum im Boden stecken, an sich und fahren willkürlich in eine Richtung, in der Hoffnung einen Bahnhof zu finden. Aber schon bald müssen sie feststellen, dass es so etwas in der Gegend, in der sie unterwegs sind, nicht zu geben scheint. Auch das Gleisnetz ist in sehr schlechtem Zustand und das Wetter eine einzige Katastrophe. Als sie über eine Brücke fahren, stützt diese unter ihnen ein und Rusty wird von den anderen getrennt. Allein und mit zur Neige gehendem Kohle- und Wasservorrat kämpft er sich weiter voran, trifft die junge Dampflok Tek, der mit seiner Partnerin, dem recht zudringlichen Schlafwagen Litty, offenbar allein unterwegs ist und schließt sich ihnen an. Sie sollen ihn zum nächsten Bahnhof führen und im Gegenzug verspricht Rusty Tek in Victoria Kohle zukommen zu lassen, behauptet dieser doch noch nie mit Kohle gefahren zu sein. Doch auch Rusty muss auf Holz umsteigen, welches es in den ausgedehnten Wäldern, durch die sie kommen, zur Genüge gibt.

Unterwegs treffen sie auf eine Dampflokgang, die Greaseball und Electra gefangen halten, können jedoch mit ihnen entkommen und in einen großen Bahnhof der E-Loks flüchten. Ein mächtiges Erdbeben macht diesen wenig später dem Erdboden gleich. Die drei Loks, Tek und Litty flüchten auf dem elektrifizierten Gleisnetz der E-Loks und kommen zu einem Tunnel, der angeblich in ihre Heimat führen soll. Da dieser jedoch nicht beleuchtet ist, wird entschieden, den Weg über das Meer via einer im verlassenen Hafen liegenden Fähre zu wählen. Auf der anderen Seite erkennt Electra tatsächlich wieder wo sie sind. Dennoch werden sie beinahe noch durch einen großen Brand auf ihrem Weg aufgehalten, können aber dank des einsetzenden Regens weiterfahren und sehen endlich ihren Heimatbahnhof Victoria wieder.

Und genau an diesem Punkt geht es weiter.
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