When we stand together

von clubby
GeschichteDrama / P12
Alex McLean Brian Littrell Howie Dorough Kevin Richardson Nick Carter OC (Own Character)
22.06.2018
07.10.2018
53
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Das Widerhallen der knackenden Äste störte die friedliche Ruhe. Es wehte eine leichte Brise. Nichts war zu hören. Nicht einmal das Zwitschern der Vögel. Der ohrenbetäubende Lärm hatte die Tiere verschreckt und zur Flucht gezwungen. Die riesige Rauchwolke breitete sich zudem immer weiter aus. Überall lagen die Trümmer verstreut. Was war passiert? Alex lag unter einem Baum und konnte sich nicht bewegen. Alles schmerzte und sie konnte spüren, dass etwas auf ihren Beinen lag. Sie sah die Bäume über sich und roch den Qualm. Wo war sie? Wo waren die anderen und vor allem wo war Brian? Das letzte, an das sie sich erinnern konnte war, dass Brian vor ihr niedergekniet war und ihr einen Antrag gemacht hatte. Danach kam nichts mehr. Sie versuchte ihren Kopf zu drehen, was ihr auch gelang. Aber was sie dann sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Überall lagen die Überreste des Fliegers. Der Flieger, der sie nach Hause bringen sollte in eine Zukunft mit Brian.

Sie wollte schreien, doch kein Laut wich aus ihrer Kehle. Das Flugzeug war abgestürzt und sie hatte keine Ahnung, wo die anderen waren. Panik stieg in ihr auf und sie bekam keine Luft. Sie wollte aufstehen, sich befreien, doch es ging einfach nicht. Sie versuchte ihre Atmung wieder etwas unter Kontrolle zu bringen, sonst würde sie jeden Moment ohnmächtig werden. Gedanklich sprach sie mit sich selbst. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen. Ihre Atmung normalisierte sich langsam ein wenig und ihr war zumindest nicht mehr schwindlig. Was blieb waren die Schmerzen und die Verzweiflung.

Aus dem Augenwinkel sah sie eine Bewegung. "Ich bin hier", kam es im Flüsterton. Mehr brachte sie nicht zustande. Aber wie konnte sie sich bemerkbar machen? Sie griff zur Seite und versuchte blind irgendwas zu finden, mit dem sie gegen das Flugzeugteil schlagen konnte. Sie fand einen Stein und klopfte dagegen. "Hallo? Ist da wer?" Das war eine Männerstimme. Alex schlug weiter mit der ihr zur Verfügung stehenden Kraft. Die Stimme kam immer näher. "Wo bist du?" Alex klopfte weiter. "Hier. Hier bin ich!", kam es jetzt lauter aus ihr heraus. Sie ließ den Kopf sinken, da sie keine Kraft mehr hatte und schloss die Augen. "Oh mein Gott, Alex!" Sie öffnete die Augen und sah Kevin vor sich. Er hatte eine Platzwunde am Kopf und überall Schürfwunden. "Kannst du dich bewegen?" "Meine Beine. Ich kann meine Beine nicht bewegen."

Kevin sah sich das Ausmaß an. Alex lag auf dem Rücken und auf ihr drauf ein Wrackteil, was ihre Beine komplett getroffen hatte. Er versuchte, das Teil irgendwie anzuheben und es zur Seite zu bekommen, doch es war zu schwer. Als Alex vor Schmerzen stöhnte, kniete er sich sofort neben sie. Sie hatte die Augen geschlossen und versuchte den Schmerz unter Kontrolle zu bekommen. "Hey, es wird alles wieder gut, hörst du? Du musst versuchen ruhig zu atmen." Er strich ihr einige Strähnen aus dem Gesicht. Ob er damit Alex oder sich selbst beruhigen wollte, wusste er selbst nicht so genau. "Wo... Wo sind die anderen?" "Ich weiß es nicht. Ich bin aufgewacht und los gelaufen, da habe ich dein Klopfen gehört", erwiderte er. "Geh...sie...suchen." Er schüttelte den Kopf. "Ich lass dich hier nicht liegen." "Bitte." Sie sah ihn flehend an. Man konnte Kevin ansehen, dass er hin und hergerissen war. "Gut, ich werde gehen. Sollte ich in der nächsten halben Stunde keinen finden, komme ich zurück und wir versuchen dich dort raus zu bekommen." Alex nickte. "Ich lauf auch bestimmt nicht weg. Versprochen." "Ein Witzbold wie eh und je. Da habt ihr euch ja gesucht und gefunden." Alex versuchte zu lächeln, doch es fiel ihr schwer. "So mach dich endlich auf die Suche und komm mir ja nicht allein wieder." Kevin strich ihr nochmal über den Kopf und erhob sich. Nun war sie wieder allein. Hoffentlich fand er die anderen. Sie konnte die Stille einfach nicht mehr ertragen und fing an ein Lied vor sich hin zu singen. Das erste Lied, was ihr in den Sinn kam war "Don't wanna lose you now". Sie fing an zu singen, musste allerdings zwischendurch Pause machen um Luft zu holen und um zu überlegen wie es weiter ging.
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