Große Gefahren, große Gefühle

von Finja31
GeschichteDrama, Romanze / P16
Alexandra Rietz Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
22.06.2018
22.06.2018
5
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22.06.2018 1.119
 
Es war ein sonniger Morgen im Mai. Alexandra Rietz wachte an diesem Morgen schon früh auf. Sie lag wach im Bett und konnte nicht mehr schlafen, da sie an ihren Verlobten Gerrit und die in Kürze anstehende Hochzeit dachte.  Gerrit hatte die gemeinsame Wohnung wegen einem wichtigen Termin schon früher verlassen und Alex war alleine. Die attraktive Ostwestfälin stand auf und ging duschen. Als sie damit fertig war, zog sie sich eine Jeans und einen dicken Pullover an und ging frühstücken. Als erstes setzte sie erstmal Kaffee auf. In der Zeit, wo der Kaffee durchlief, machte sie sich eine Schüssel Müsli. Nachdem sie fertig gegessen hatte, war auch der Kaffee fertig. Sie trank ihn schnell aus, denn sie war jetzt doch schon spät dran. Eilig zog sie sich noch eine Jacke über und ging zum Auto. Auf einmal packte sie jemand von hinten und presste ihr ein mit Chloroform getränktes Tuch auf Mund und Nase. Alex versuchte noch, sich zu wehren, doch vergebens. Umgehend wurde ihr schwarz vor Augen.

Michael betrat das Büro, setzte Kaffee auf und wunderte sich darüber, dass seine Kollegin noch nicht da war. „Sie ist doch sonst immer die Erste, die im Büro ist“, dachte Michael. „Er schreckte hoch, als die Tür aufging und Gerrit sowie Robert herein kamen. „Morgen“, kam es von Gerrit. „Ist Alex noch nicht da?“, wunderte sich Gerrit. „Morgen und nein. Alex ist noch nicht da, vielleicht hat sie verschlafen. Sie wird sicher gleich kommen“, beantwortete Michael die Frage seines Kollegen. „OK, kann sie sich ja auch mal erlauben. Haben wir schon einen neuen Fall?“, wollten die beiden als Nächstes wissen. „Nein, wir müssen heute wohl oder übel die Akten bearbeiten“, kam es von Michael. Als der Kaffee fertig war,  fragte Michael seine Kollegen, ob diese auch einen wollten. Beide nahmen dankend an ließen sich von Michael eine Tasse voll einschenken. Dann setzten sie sich an ihre Schreibtische, starteten die Computer und nahmen sich gleich eine Akte. Michael begann ebenfalls mit seiner Arbeit.

Die drei waren so in die Akten vertieft, dass sie gar nicht merkten, dass schon 4 Stunden vergangen waren und Alex immer noch nicht da war. Erst als Gerrit langsam Hunger be-kam und auf die Uhr schaute, fiel ihm auf, dass ihre Kollegin noch nicht da war. Er meinte zu Michael und Robert: „He Leute, schaut mal auf die Uhr. Es sind schon 4 Stunden vergangen und Alex ist immer noch nicht da. Ich mach mir langsam Sorgen.“ Michael schaute auf seine Armbanduhr und sagte besorgt zu Robert: „Du hast recht. Ich mach mir auch langsam sorgen. Alex verschläft doch keine 4 Stunden! Ich ruf sie mal an.“ Gerrit nahm das Telefon und wählte die Nummer von Alex. Ein Freizeichen gab es, aber niemand ging ran. Also legte er auf und wählte Alex' Handynummer. Doch ihr Mobiltelefon war aus. Deshalb meinte er zu seinen Kollegen: „Lasst uns erst mal was essen. Und wenn Alex dann immer noch nicht da ist, fahren wir zu ihr“. Michael und Robert willigten ein, gingen mit Gerrit in die Kantine und aßen etwas. Als sie wieder hoch gingen, war Alex immer noch nicht da. Deshalb nahmen Michael und Gerrit ihre Jacken sowie den Autoschlüssel und fuhren sofort los. Bei Alex' Haus angekommen, stiegen sie aus und fanden in unmittelbarer Nähe schon Handtasche und Autoschlüssel der blonden Ostwestfälin. Sie schauten sich weiter um und Michael sah ein zusammen geknülltes Tuch auf dem Boden liegen. Er hob es auf und roch vorsichtig daran. Dann sagte er zu Gerrit: „Ruf die SpuSi an, auf dem Tuch ist Chloroform.“ „Hoffentlich geht's Alex gut“, meinte Gerrit mit einem besorgten Unterton.

Die Betäubung lies langsam nach und so wachte Alex auf. Sie fand sich auf dem Boden eines kleinen dunklen Raumes wieder. Ihre Hände und Füße waren gefesselt. Als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah sie sich um. Doch da war nichts.  Noch nicht einmal ein Fenster. Alex bekam Panik und fragte sich wo sie war. Und was passiert war. Plötzlich ging die Türe auf und ein Mann trat herein. "Ah, wie ich sehe, ist mein Gast aufgewacht. Wie fühlt man sich so gefangen und allein?" "Wer sind sie? Was wollen sie von mir?", fragte die Kommissarin verängstigt. "Oh kennst du mich wirklich nicht mehr? Schade, Schade. Und was ich von dir will ist einfach: Rache!“, antwortete der Unbekannte.

Alex sah sich den Mann genauer an. Dann fiel ihr alles wieder ein. Der Mann, der sie hier gefangen hielt, hieß Bodo Bukschat und hatte vor 4 Jahren eine Bank überfallen.  Alex und ihre Kollegen waren damals zum Tatort gerufen worden und hatten ihn schnell überwältigt. Vor Gericht hatte er damals Rache geschworen und nun war seine Rache da! Alex: "Bodo Bukschat?. Sie haben es doch verdient, dass sie im Knast gelandet sind." "Ah, die Frau Kommissarin erinnert sich wieder. Aus dem Knast bin ich wegen guter Führung wieder draußen“, erklärte der bärtige Ex-Knacki. Dann stand er auf und wandte sich noch einmal an Alex: "Keine Sorge Ich komme wieder." "Da mach ich mir definitiv keine Sorgen“, sagte die Kommissarin. Bodo Bukschat lachte schmutzig auf und verließ eilig das Zimmer.

Kurz darauf kam er mit einem Stuhl und einer Video-Kamera wieder. Alex fragte sich gerade was das werden sollte, als der Mann sie grob am Arm packte und auf den Stuhl zerrte. Er stellte die Video-Kamera so auf, dass sie genau auf die Kommissarin zeigte. Dann schaltete er das Gerät ein und filmte für wenige Augenblicke die zierliche Blondine. Alex vermutete, dass ihr Kidnapper eine Videobotschaft an ihre Kollegen senden wollte.
Bukschat drehte die Kamera zu sich und sagte: „Wie ihr gesehen habt, geht es eurer Kol-legin noch gut. Aber das kann sich ganz schnell ändern. Wenn ihr sie lebend wiedersehen wollt, seid in 2 Stunden an der still gelegten Molkerei. Nur ihr beide mit 500.000 € und keine Tricks. Sonst geschieht eurer Kollegin doch noch etwas."

Dann beendete er die Aufnahme, schaltete die Video-Kamera aus und verließ den Raum. Nach einer Weile kam er zurück. Seine Augen flackerten wild und unruhig. Dann stürzte er sich auf Alex und zerriss ihre Kleider einschließlich der Unterwäsche. Er drückte ihre Beine auseinander, entblößte sein Glied und drang mehrmals brutal in sie ein. Alex‘ Unterleib begann tierisch zu schmerzen. Ihre Muskeln waren vor Angst total verspannt und so tat jeder Stoß in ihre Scheide höllisch weh. Außerdem fühlte sie Flüssigkeit zwischen ihren Oberschenkeln. Endlich ließ ihr Peiniger von ihr ab. Aber nur kurz. Dann zog er plötzlich eine geladene Waffe hervor und hielt sie an Alex´ Schläfe. Doch er drückte nicht ab.
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