Ein Blick in mein Herz

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
21.06.2018
15.03.2019
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Miriams Sicht:

Es war 16:00Uhr und ich merkte, dass ich mega müde war. Ich legte mich vorsichtig auf meine rechte Seite um ein zu schlafen. Mit Sicht aus dem Fenster schloss ich die Augen und erschrak, weil es an der Tür klopfte. Ich drehte mich um und sah Taddl mit einem anderen Typen, den ich nicht kannte und sah ihn verwundert an.

„Hey, na?", kam es leise und ängstlich von Taddl.

„Äh, hi Taddl. Sorry, aber wer sind Sie?", kam es nervös von mir.

„Ich bin Max. Freut mich Sie kennenzulernen."

„Ähm Miri... Sei bitte nicht sauer und schrei bitte nicht rum, wenn ich dir was sage ok?", kam es von Taddl, der mega leise wurde und seine Hände kräftig rieb.

„Ähm ja.", gab ich verwundert zurück.

„Das ist Max... Max... ist... mein Freund."

Taddl sah mit Tränen in den Augen zu Boden.

Ich bekam kein Wort heraus und wurde bleich im Gesicht.

„Geht...", kam es von mir mit wackeliger Stimme und sehr schwach.

Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und eine Welt in mir zerbrach.

Mein Taddl hatte mich betrogen, mit einem anderen Kerl. Jetzt war es leider nicht mehr mein Taddl, sondern sein Taddl. Max und Taddl verließen den Raum und Taddl weinte die ganze Zeit, bis die Tür zu war. Ab da bekam ich nichts mehr mit und versank in Selbstmitleid. Oh man, diese Schmerzen. Ich wollte und konnte nicht mehr. Wieso ich? Wieso nur ausgerechnet ich? Ich hatte niemanden etwas getan. Oh f*ck, diese höllischen Schmerzen. Bitte kein Leiden mehr. Bitte tötet mich doch einfach. Ich wollte nicht mehr. Wieso brachte man mich nicht einfach um?

Ich weinte und weinte. Meine Augen taten schon weh vor lauter weinen. Es war spät und ich wurde müde. Ich schloss meine geröteten Augen und schlief relativ schnell ein. Ich versank in sehr krasse Träume und träumte von dem, was an diesem Tag passiert war.

Taddls Sicht:

Oh man, schlimmer konnte es echt nicht laufen. Sie war am Boden zerstört und so wie ich sie kannte, wollte sie sich gerne umbringen. Ich hoffte, dass sie es nicht tat. Ich hatte sie doch trotzdem gerne.

Max Sicht:

Oh man, armer Taddl. Ich würde ihm so gerne helfen, konnte es aber nicht. Das einzige, was ich tun konnte, war ihn zu trösten und ihn abzulenken, was aber leider schwerfallen würde, weil er sie so gernhatte und nicht verlieren wollte. Genauso wie ich ihn nicht verlieren wollte.
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