Megan Janowitz - Daughter of The Pimp

GeschichteDrama, Romanze / P18
Alex "Tig" Trager Gemma Teller-Morrow Happy Lowman Jackson "Jax" Teller OC (Own Character)
21.06.2018
06.03.2019
34
19294
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Nach langer Zeit geht's endlich weiter :)

________________________________________________

Zuhause leerte ich meinen Briefkasten und fand darin einen Brief von Lenny. Bewaffnet mit einer Kaffeetasse setzte ich mich auf das Sofa und öffnete ihn. 'Hey kleines, ich hoffe du besucht mich bald wieder?! Tu mir bitte einen Gefallen, mein Herz und lass die Finger von den roten und weißen Rosen. Die haben ziemlich viele Dornen. Bitte pass auf dich auf kleine. In Liebe lenny' Kopf schüttelnd legte ich den Brief neben mich. Woher wusste er von meinen Nachforschungen über die Calaveras?! Fragte ich mich unruhig. Nachdenklich stand ich auf und stellte meinen ungetukenen Kaffee auf den Tresen. In meinem Kopf schwirren die Gedanken... Über Lenny, die Calaveras und vor allem über Gemma. Unruhig verließ ich die Wohnung und fuhr zum Club.
"Hey, wo wollt ihr denn hin?!" Fragte ich Tig, der gerade mit den anderen das Clubhaus verließ. Schief grinsend küsste er meine Wange. "Wir gehen Baseball mit nem Porno Arschloch spielen, willst du mit?" Fragte er lachend. Wortlos Zug ich meinen Schlagstock aus der Satteltasche und ließ ihn ausfahren. "Bin dabei." Tig nickte und stieg auf sein Bike. "Das ist mein Mädchen." Lächelte Bobby, der unser Gespräch gehört hatte und stieg ebenfalls auf. Nur wenig später erreichten wir das Pornostudio. "Hallo Georgie, wir sind's!" Rief Chips laut. Und augenblicklich stürmte jeder Son auf einen der Männer los. Mir stellte sich ein Mann in den Weg, der etwa ein Kopf größer als ich war. Unter seiner dunklen Haut sah ich deutlich die angespannten Muskeln. Ein Lächeln und eine unerwartete Ruhe erfasste mich. "Willst du etwa ein Mädchen schlagen?!" Fragte ich zuckersüß lächelnd. Damit hätte er wohl nicht gerechnet. Und noch während er über mich und meine Frage nachdachte, holte ich aus. Ein leiser schmerzensschrei entfuhr ihm, als der Schlagstock sein Glied traf und er krümmte sich nach vorn. Gut so dachte ich und sah zu Half sack, der eine Darstellerin bei sich hatte. Anerkennend nickte er mir zu, als er an mir vorbei ging. Ich beschloß zu den anderen nach hinten zu gehen und verpasste dem "geschwächtem" Mann beim vorüber gehen noch einen gekonnten Schlag in den Nacken. "Träum süß." Flüsterte ich, ehe ich weiter ging. In dem großen Raum, sah ich wie Jax mit einem am Boden liegenden sprach. "Alles klar?" Fragte er, als er mich sah. Wortlos nickte ich und Jax kam zu mir. "Wir sind hier fertig!" Rief er den anderen zu. Als wir die Halle verließen, lag der große Mann noch immer bewusstlos da. Ich hörte wie die Anderen hinter mir leise jubelten. "Ich sag es ja, die Frau ist umwerfend." Stellte Juccy lachend fest.
Zurück im Club, hielten die Jungs Rat, während ich Gemma anrief.
Meg: "Hey Mum, wie geht es dir?"
Gem: "Gut, soweit."
Meg: "Ach komm, ich höre doch, dass etwas nicht stimmt. Ich bin ein Cop Mum... Ich weiß wie man nach einem Autounfall aussieht."
Stille. Ein räuspern. Ein schiefen.
Aus dem Augenwinkel sah ich, wie die Jungs gingen.
Meg: "OK Mum, du brauchst es mir nicht zu erzählen. Ich weiß es. Ich weiß nicht wer das war, aber ich weiß dass wir sie, wenn du bereit bist es zu sagen.... Sie alle töten werden."
Gem: "Ich weiß. Ich liebe dich." Schluchste sie und legte auf.
Also hatte ich recht, dachte ich und spürte wie Trauer und Wut in mir kämpften. Schweigend trank ich mehrere Flaschen Bier.
Erschrocken sah ich auf, als die Jungs zurück kamen. Oh verdammt, dachte ich panisch als ich erkannte, dass Tig Bobby stützte, dessen Schulter voller Blut war. Schnell sprang ich auf und reichte ihm ein Bier und ein sauberes Küchentuch. Dankbar lächelte er und nickte mir zu. "Tarra ist schon auf dem Weg." Verkündete Half Sack . "Hey, bei dir alles gut?" Fragte ich Tig, der besorgt zu Bobby sah. "Ja, ja alles klar." Sagte er schnell und legte seinen Kopf an meinen. "Ich bin nur froh das du nicht dabei warst." Fügte er leise hinzu. Ich schwieg und trank. Wenig später kamen Tarra und Gemma. Während Tarra die Wunde versorgte, ruhte mein Blick auf Gemma. Sie war so ruhig, so in sich gekehrt. Als Gemma den Raum verließ folgte ich ihr langsam. In dem kleinen Flur blieb sie stehen. Vor dem Motorrad meines Vaters. Ich selbst hatte sehr oft, sehr lange davor gestanden und mich gefragt wie er wohl war. Als sie zu der kleinen Wohnung abbog wartete ich einen kurzen Augenblick, ehe ich beschloss mit ihr zu sprechen, und ihr folgte. Doch ihr Weg führte nicht, wie von mir erwartet in die Wohnung, sondern auf das Dach. "Hey kleines." Sagte sie wenig überrascht, als ich zu ihr kam. "Darf ich?" Fragte ich lächelnd und deutete auf den Platz neben ihr. Sie nickte und legte ihren Kopf auf meine Schulter, als ich dicht neben ihr saß. Eine Weile schwiegen wir. "John saß hier auch gern." Flüsterte sie nach einer Weile. Stumm nickte ich. So saßen wir noch ein paar Minuten schweigend da. Bis Jax kam. "Alles gut bei euch?" Fragte er und nahm zu Gemma's rechten Platz. "Ja. Und bei dir?" Fragte sie, während sie uns jeh eine Zigarette gab. "Auch." Sagte Jax leise und nicht besonders überzeugend. Den Blick auf den Hof unten gerichtet, legte er seinen Arm um Gemma und seine Hand auf meine Schulter. So saßen wir dort eine gefühlte Ewigkeit. Schweigend, aneinander geschmiegt, das Clubhaus betrachtend.
"Magst du Elvis Date bei einer Bar Mitzvah sein?!" Mit der Nachricht riss Bobby mich am nächsten Morgen aus dem Schlaf. "Wann muss Elvis auf der Bühne sein?" Antwortete ich und stand auf. In Rekordzeit dusche ich und föhnte meine Haare. Als ich gerade in Unterwäsche vor meinem Kleiderschrank stand, klingelte mein Handy.
Meg: "Ja?!"
Bobby: "Ich stehe vor deinem Haus. Bekomme ich noch nen Kaffee?"
Einen Moment zögerte ich, auf Grund meines, nicht vorhandenen Outfits, dann lief ich durch die Wohnung und öffnete die Haustür. Bobby klappt mit offenem Mund das Handy zu und kam herein. "Verdammt kleine, zieh dir bloß was an... Sonst bekomme ich noch nen Herzinfarkt." Witzelte er. Ich nickte und ging zum Schlafzimmer. Nur um gleich darauf wieder heraus zu treten. Kaffee ist fertig, Becher sind da oben. Ach und... Muss die Freundin von Elvis ein Kleid tragen?" Fragte ich und hoffte, er würde nein sagen. "Ja tut sie. Etwas schickes bitte, immerhin ist eine Bar Mitzvah etwas sehr wichtiges." Erklärte Bobby in strengen Ton, konnte sich ein Lachen aber nicht verkneifen.
Review schreiben