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A brand new day

von DEXES
GeschichteDrama, Krimi / P12
Hank Anderson RK800-51-59 Connor
19.06.2018
19.06.2018
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1.065
 
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Es Regnete. Das wasser kam aus den Wolken herunter als würde die Welt untergehen, aber der Regen, der laut gegen die Scheiben der Fenster hämmerte war nichts im vergleich zu dem Strömenden Wasserfall dieser Hanks Gesicht herunterfloss. Es hätte ein normaler Arbeitstag werden sollen. Er hätte nachhause kommen sollen und sich bei seiner Frau dafür entschuldigen sollen, dass es wieder so spät wurde, da es mehr Papierkram gab als vorgesehen. Niemals hätte er es sich vorstellen können an diesem Abend, kniend auf dem boden zwischen zwei Leichen zu sitzen. Der eine war ein Mann mittleren alters, er war komplett schwarz gekleidet und Blut strömte von dem Loch in seinem Kopf. Das andere Opfer, eine bildschöne Frau mit langen braunen haaren und einem wunderschönen Gesicht, lag mit drei Stichwunden in der Brust vor Hank auf dem Boden.
Hank waren die Konsequenzen seines Berufes bewusst gewesen, er hatte mit vielen gerechnet, Drohungen, Erpressung, lebensgefährliche Besuche im Krankenhaus, aber eines Tages nachhause zu kommen und mit eigenen Augen zu sehen wie eine Person der eigenen Frau ins Herz sticht, war etwas womit er nie rechnen konnte. Von oben hallten die Schreie von seinem Zweijährigen Sohn Cole herunter, dieser von dem Pistolenschuss, mit dem Hank dem Einbrecher sein leben endete, aufgewacht war. Wie sollte er es ihm erklären wenn er erwachsen wurde? Er konnte doch nicht sagen das seine Mutter wegen ihm gestorben ist. Das sie gestorben ist weil er sie nicht retten konnte. Hätte er sie retten können wenn er früher zuhause gewesen währe?
Coles Schrei wurden zu klareren, tieferen tönen und das Leute Geschrei formte Worte,
"Lieutenant Anderson. Wachen sie auf.

Stöhnend drehte sich Hank im Bett um "Uhg, Connor, was hab ich gesagt? Nicht vor Sechs Uhr" murmelte er halb verschlafen als er durch vernebelte Augen auf seine Digitaluhr Sah. 05:23.
"Jeffrey Fowler hat angerufen und um deine Anwesenheit gebeten. Es schien dringend." sagte Connor. Nachdem die Androiden vor zwei Wochen ihre Rechte gewonnen hatten erlaubte Hank ihm bei sich zu wohnen. Vieles war in diesen zwei Wochen Passiert. Cyberlife und alle anderen Androiden basierende Geschäfte wurden durchgehend geschlossen, es wurde verboten jegliche neuen Versionen von Androiden zu bauen und oder zu verbessern. Es wurde ein neues Gesetz eingeführt das zuerst eine Mindestzahl an Menschen in einem Beruf eingestellt werden müssen, bevor Androiden in demselben Beruf arbeiten dürfen. Die einzigsten nur Androiden Berufe waren im Bereich mit hoch Radioaktiven Mitteln und in der Beschaffung von Thirium, auch genannt blaues Blut. Es war immer noch ungewohnt zu sehen wie Androiden ihr eigenes Haus kauften oder ihre eigenen Hobbys auslebten, doch ein Großteil der Menschheit schloß sich der neuen Ordnung an und fingen an die Androiden wie echte menschen zu behandeln. Hier und dort wurden sie noch öffentlich 'Ding' genannt, doch das sollte in der Zukunft abnehmen, so war es jedenfalls geplant.
"Noch zehn Minuten" Murmelte Hank in sein Kissen und zog sich die Decke weiter hoch.
"Aber Captain Fowler wollt-"
"Hat er eine Uhrzeit gesagt?"
"Nein, aber-"
"Dann geb mir noch zehn Minuten"
"Na schön, ich setzte meinen Timer auf 10 Minuten"
Connor drehte sich um, es würde nichts nützen mit Hank zu diskutieren, also konnte er die verbleibliche Zeit auch nutzen. Er verließ den Raum und machte sich seinen weg zur Küche. Nachdem Fowler angerufen hatte, hatte Connor bereits frühstück vorbereitet, doch da das geplante Essen nun 10 Minuten verschoben wurde schaltete der Android den Herd nochmal an, um das essen warm zu halten. Zwei Minuten sollten reichen, damit es dann nicht auch zu heiss wird.
Sumo wurde bereits beim Anruf wach, machte aber keine anstände sich aus seinem Körbchen zu bewegen. Als der Bernhardiner ihn ansah, konnte Connor nicht widerstehen. Dieses Gefühl was immer kam als er eins dieser pelzigen Tiere sah kam wieder auf und es verlange eins. Sumo schmusen. Connor kniete sich vor den Hund und platzierte seine Hand hinter dem Ohr des Hundes. Die Zeit verging wie im Flug und gerade als sein Timer 00:00 anzeigte kam Hank durch die Tür. "Lieutenant Anderson, perfektes Timing, ich bin beeindruckt."
"Ach halt doch die Klappe," erwiderte Hank als er sich zu dem Tisch aufmachte "Und Connor, zum letzten mal, es ist Hank. Wir leben unter einem Dach, da kannst du auch meinen Namen sagen"
"Verstanden Hank. Zum Frühstück gibt es Toast mit Spiegelei und Bacon."
Der Android stellte den fertig angerichteten Teller auf den Tisch, gefolgt von einem kleinerem Teller mit in streifen geschnittener Paprika. Man musste ja gesund bleiben.
"Danke Connor. Also was will Fowler von uns?"
"Ich weiß es nicht" antwortete Connor als er Hank beim essen beobachtete. Hank legte den Toast kurz aus der Hand und starrte Connor an, "Er hat nichts gesagt?"
"Nein, er wollte nur das wir schnellstmöglich vorbeikommen. Anscheinend ein Auftrag mit viel Papierkram"
"Es ist immer viel Papierkram." Hank rollte mit den Augen und ass dann weiter.

Nur zwanzig Minuten später waren Connor und Hank bei der Polizei Station angekommen und standen in Fowlers Raum.
"Ah, Lieutenant, früher als ich erwartet habe."
"Hahaha, jetzt sag schon, was ist es diesmal?"
Fowler schob eine Braune Akte zu Hank, "Gestern, um 20:48 wurden diese drei Androiden tot in einem verlassenem Haus aufgefunden." Viele Menschen, Fowler und Hank eingeschlossen, bezeichneten das abschalten der Androiden als richtigen Tod, da diese, wie auch Menschen, lebten, und das ende bei beiden als Tod bezeichnet werden sollte.
Hank nahm die Papiere, wo die Daten der Androiden, sowie Fotos eingetragen wurden. Erst mit einem blick auf die Blaue Farbe an den Klamotten der Androiden fiel Hank das Problem auf.
"Warte, Androiden waren die Opfer?" fragte er nochmals nach. Das war der erste tot eines Androiden seitdem sie rechte erlangt haben, doch das auf den Bildern sah nicht nur wie ein tot aus, es ähnelte mehr starker Misshandlung, und, auch wenn Androiden keinen schmerz verspürten konnten, an Folter. Wer zum Teufel würde sowas machen? Die Antwort war klar. Menschen die mit der neuen Weltordnung nicht zufrieden waren. Es musste nicht mehr gesagt werden, der komplette Auftrag lag wortwörtlich auf dem Tisch.
"Adenauer Straße 12" waren Fowlers letzte Worte als Hank und Conner den Raum verließen.
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