Limitless ~ We are the weirdos

von hippieowl
GeschichteHumor, Romanze / P18 Slash
Finn General Hux Kylo Ren OC (Own Character) Poe Dameron Rey
18.06.2018
13.05.2019
10
34361
4
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Es war kurz vor Mitternacht.
Alles war dunkel im Regierungsviertel.
Die Straßen waren wie ausgestorben, da es Mitten in der Woche war.
Doch vor einem großen Gebäude, mit einer gelb-grünen Glasfassade, erkannte man bei genaueren Hinsehen einen kleinen hellen Lichtschein, der die Sicht auf einen großen schwarzen Schriftzug freigab. In breiten zerfetzten Buchstaben stand auf einem der großen Panoramafenster des Gebäudes der Partei New Republic:


Knights of Ren ~ Die Zukunft findet nicht statt - aus Mangel an Interesse!


„Nice“, richtete eine große Gestalt die geflüsterten Worte an eine etwas kleinere Person und zog sich die Maske vom Kopf.
Zum Vorschein kamen schwarze, lockige Haare, die mit Hilfe eines Zopfes zusammengehalten wurden. Das Gesicht des jungenMannes war blass, doch seine braunen Augen strahlten daraus hervor und zeigten, dass in ihm noch Leben steckte.
„Schleimer. Was ist eigentlich aus dem Piece beim Ministerium geworden?“, fragte eine helle Stimme, hinter der Maske.
Der Schwarzhaarige richtete seine Lederjacke und fuhr sich zerstreut durch die Haare, bevor er antwortete: „Ach das, nun ja…“
„Weg hier, die Bullen kommen“, rief eine vorbeirennende Gestalt den beiden zu, bevor diese nach rechts abbog.
Der komplett in Schwarz gekleidete junge Mann, warf die Sprühdosen in seinen Rucksack und packte diesen. Mit einer schnellen Bewegung wurde die Hand, der mit einem schwarzen Kleid und Doc Martens bekleideten Frau, ergriffen.
„Stopp meine Jacke.“
Die kleinere Person schnappte sich ihre mit Buttons besetzte Jeansjacke und rannte zusammen mit dem Schwarzhaarigen die Straße hinunter.


„Stehen bleiben Polizei!“, schrien die beiden Uniformierten von hinten.
Doch sie dachten gar nicht daran stehen zu bleiben.
Beide rannten weiter, verfolgt von den Männern in blauer Uniform, die ihnen mit dem Taschenlampenlicht sagten, dass sie noch immer hinter ihnen waren.
Die Verfolgten rannten links, rechts, über eine Brücke bis hin zu einem Gebäudekomplex der Hotelgruppe Millennium Falke.
Die Polizisten hinterher, bis sie stoppten.
Die zwei Männer hatten ihre Taschenlampen erhoben, auf der Suche nach den Flüchtigen.
Doch die beiden Studenten hatten sich hinter einem verwickelten Mauervorsprung versteckt und waren so außer Sichtweite.
„Hast du die beiden gesehen?", fragte der etwas dicklicher Beamte, seinen Kollegen außer Puste.
„Nein verdammt, wenn wir diese Bande nicht bald erwischen übernehmen diese Künstler die Stadt. Aber ehrlich gesagt habe ich auch keine große Lust die jetzt auch noch zu suchen."
Ein verständliches Nicken.
„Aber hast du es bemerkt? Das Graffito am Ministeriumsgebäude würde übersprüht“, kam es im zögerlichen Ton.
„Ja, aber ob das orangene Zeichen jetzt besser als dieser schwarze Schriftzug ist, wage ich dennoch zu bezweifeln“, zischte der Größere kalt.
Nach kurzen Abscannen der Umgebung, nickten sich die beiden Beamten zu und erklärten somit, die Verfolgung als gescheitert.
Im Stechschritt liefen die Uniformierten an dem Mauervorsprung vorbei, weiter die Straße hinunter.

Als sie nicht mehr zu sehen waren, kam der Schwarzhaarige hinter dem Versteck hervor.
„Oh Mann das war knapp…", flüsterte der junge Mann erleichtert.
Er lachte die kleinere Gestalt an, die ihm gegenüberstand an.
„Das war mal eine Meisterleistung. Ich würde sagen neuer Rekord Vika“
Die Frau schüttelte ihren Kopf und zog sich die schwarze Maske vom Kopf.
Darunter verbargen sich dunkelrote, lange Haare mit kleinen geflochtenen Zöpfen, die ein ebenfalls blasses Gesicht mit Sommersprossen umrahmten. Ihre braunen Augen blitzten ihn euphorisch an.
„Ja, genau du Held. Wem wäre denn beinahe wieder die Luft weggeblieben? Hmm…Kylo?“
Vika zog ihr Smartphone aus der Jackentasche um ihre Nachrichten zu checken.
„Weiß du wo Casimir abgeblieben ist?"
„Nein, ich habe hinten am Kopf keine Augen“, bemerkte der Größere sarkastisch.
„Kylo lass die Scheiße“, fuhr die Rothaarige ihr Gegenüber aggressiv an.
„Hat The Rogue wohl Angst um ihren Freund?“
„Schnauze jetzt.“ Sie schmiss ihre Maske nach ihm, doch dieser duckte sich weg und lachte.
„Ach Vika…er wird schon nicht erwischt worden sein. Er war von unserer Crew immer schon derjenige gewesen, der sich am besten verstecken konnte.“
„Na schön, wenn du das sagst.“

Eine kurze Stille trat ein bevor sie weiterredete: „Ich brauche jetzt erstmal ein kleine Erholung, die fehlenden Kendo Stunden, durch die Krankschreibung unseres Trainers, machen sich bemerkbar.“
„Schön wo willst du hin?“
„Auf keinen Fallschon wieder der Ach-to-Park neben dem Fluss. Gehen wir lieber auf das Dach - ich will mal wieder den Ausblick genießen“, bemerkte sie zielgerichtet und zog ihre Jacke an.
„Um einen Joint zu rauchen oder was?"
Vika grinste ihn an. „Vielleicht?"
Kylo schüttelte seinen Kopf und folgte ihr dennoch zum Treppenhaus, durch den Hintereingang.
Es war ein Segen, dass die Hotelgruppe seinem Vater gehörte.
Er war zwar fast nie da, weil er sich seinen Traum erfüllt hatte und nun als Forscher durch die Welt reiste, aber immerhin hatte er seinem Sohn den Generalschlüssel hinterlassen. Und im Notfall war auch noch sein Patenonkel Chewie da, nach dem dieses Hotel benannt worden war.

Nach ein paar Minuten Treppen steigen und eine Türe aufknacken, saßen die zwei Freunde auf der Kante des Daches, die in den Abgrund führte.
Beide ließen ihre Beine über den Rand baumeln.
„Kylo hast du dir eigentlich schon etwas überlegt mit diesen Idioten von der Resistance? Die machen jetzt überraschend einen auf Supporter und unterstützen die New Republic. Die sind ja nicht wie wir, die unsere eigene Meinung vertreten“, bemerkte die Rothaarige angespannt und richtete ihren Blick auf den jungen Mann neben ihr.
„Du meinst dieses abartigen orangenen Zeichen, das seit neusten immer mehr im Regierungs- und Bankenviertel auftaucht?“
Ein Nicken bestätigte seine Aussage.
„Nein, dagegen ist mir noch nichts Brauchbares eingefallen."
„Brauchbares?", fragte Vika verständnislos.
„Nun ja, es gäbe eine Sache, aber die würde unser Studium an der Supremacy gefährden. Und ehrlich gesagt habe ich keine große Lust darauf, Ärger mit Dekan Snoke zu bekommen."
Die junge Frau knuffte ihn in die Seite und stellte lapidar fest: "Hey wo ist der Typ mit dem Killer-Instinkt hin. Diese Crew besteht doch nur aus diesen Möchtegern Aktivisten. Darunter doch auch diese Rey und die Sportskanone Poe Dameron, oder? War der nicht mal mit deinem Schwarm zusammen…"
Kylo stoppte Vikas Redefluss in dem er ihren Mund zuhielt.
„Halt jetzt bitte mal deine Klappe... Ich habe doch gesagt, das..."


*bum bum bum diddly dum diddly diddly dum*


Kylo ließ von ihr ab und zog sein Handy aus seiner Jackentasche hervor.
Die Rothaarige schaute ihren Gegenüber mit einem seltsamen Ausdruck im Gesicht an.
„Ernsthaft?"
Der junge Mann zuckte grinsend mit seinen Schultern und stellte das Smartphone auf laut.
„Cas wo steckst du? Kylo und ich sind auf dem Dach des Hotels Chewbacca", bemerkte die Frau bissig.
„Ich konnte gerade noch so entkommen. Die Bullen hatten eine zweite Staffel dabei - mit Hunden. Aber zum Glück habe ich ja die besten Connections in der Sache geheime Abkürzungen…“, erwiderte die tiefe Stimme von Casimir, dieser wurde aber durch die schneidende Tonlage Vikas unterbrochen: „Ach blass dir doch den Schuh auf!“
„Man Vika, ich…“
„Beweg jetzt sofort deinen Arsch hierher, verdammt."
Kylo legte ihr, seine Hand auf die Schulter, um sie zu beruhigen und flüsterte vorsichtig: „Vika sei bitte ein bisschen netter zu deinem Freund."
„Ich bekomme wenigstens meinen Mund auf in Gegensatz zu dir. Wer ist denn in diesen gewissen Politikwissenschaftsstudenten verschossen, hmm?"
Cas meldete sich irritiert zu Wort: „Du bist was? Hast mir davon jemand irgendetwas erzählt?"
„Nein, weil du dich damals im halben Delirium, nach der Hausparty bei Phasma, befunden hattest“, stellte Vika ironisch fest.
Kylo schaute die Rothaarige bittendend an, diese verdrehte nur die Augen.
„Ok, ich würde vorschlagen bevor unser Master hier komplett die Fassung verliert, kommst du lieber her."
„Ja…ich bin schon bei der Brücke. Bis gleich“, antwortete Casimir aufrichtig.
„Bis gleich“, riefen Kylo und Vika in das Handy, bevor nur noch ein Tuten ertönte und der Schwarzhaarige das Gerät wieder in seiner Tasche verstaute.
„Verdammt ... musste das sein? Jetzt muss ich Casimir auch noch die Story erzählen. Ich weiß doch dass es sinnlos ist bei diesem Ginger. Er verachtet mich, weil ich mal mit Poe befreundet war und allgemein wegen meiner Familie“, zischte Kylo seiner Freundin verärgert zu.
„Das mit der Familie kann ich nachvollziehen, deine Mutter hat wirklich einen Schuss. Aber warum der Sonnyboy?"
Der Schwarzhaarige holte Luft und begann seine ausschweifende Erzählung: „Armitage hatte Poe damals bei seinem Schulwechsel kennengelernt. Nach ein paar Jahren der Freundschaft ist daraus mehr geworden und seitdem war er mit ihm zusammen. Sie haben sogar Hux Zeit beim Militär zusammen gemeistert…“
Vika zog scharf die Luft ein.
„Bevor du jetzt fragst - das ganze Szenario bis hierher kenne ich von Poe. Bis wir uns ja dann aus den Augen verloren haben, weil ich zu meinem Onkel abgeschoben wurde.“
„Schön und gut, weiter im Text! Warum soll dich Hux jetzt so sehr verabscheuen?“
„Als ich mich hier in die Uni eingeschrieben habe, war da dieser Kommilitone namens Finn. Der Typ konnte mich von Anfang an nicht ausstehen. Das ging sogar so weit, dass er zur Resistance gewechselt ist - in den Studiengang Sport.“
Vika schlug ihre Hand vor den Mund. „Oh shit, ich ahne schon was passiert ist. Finn hat Poe umgarnt und dieser hat angebissen, stimmt’s?“
„Jap, genau. Armitage hat die beiden wohl erwischt, aber Näheres weiß ich nicht. Dieser Ginger hatte ja dann auch noch mitbekommen, dass Finn wegen mir gewechselt ist. Seitdem hat er einen abnormen Hass auf mich. Und da der Typ auf die Privatuni gewechselt ist, die unter der Leitung meiner Mutter steht…nun da kann ich Armitage schon verstehen.“

Kylo fuhr sich etwas konfus über seine Haare, sodass einzelne Haarsträhnen sich aus dem Zopf lösten. Vika dachte nach und fragte ihren Gegenüber etwas verständnislos: „Aber willst du damit nicht allen Ernstes andeuten, dass du schon seit einer Ewigkeit in Armitage Hux verknallt bist?“
Der Student schüttelte vehement den Kopf.
„Nein - ich war doch zu dieser Zeit, als das mit Poe war, mit meiner durchgeknallten Ex zusammen, die mich doch dann auch nach unserer Trennung gestalkt hat. Deswegen ging das Ganze doch zum Teil los mit Luke….Aber ich schweife vom Thema ab. Jedenfalls ist mir am Anfang des ersten Semesters, als ich ihn im Winter wiedergesehen habe, zum ersten Mal das Herz in die Hose gerutscht. Er hatte sich komplett verändert, zum Teil vom Äußeren, aber auch vom Auftreten – er hat eine einnehmende Aura angenommen und mit seinen etwas längeren, roten Haaren, dem Drei-Tage-Bart…“
Es war ein Kichern zu hören.
„Oh Kylo du hast dich wirklich gehörig verknallt. Aber woher willst du bitte wissen dass Hux dich hasst?", stellte Vika amüsiert fest.
„Rey hat es mir damals erzählt, als wir noch befreundet waren."
„Stopp ihr wart mal befreundet?"
„Ja, aber...“, noch bevor Kylo seinen Satz beenden konnte, wurde er durch eine vorwitzige Stimme unterbrochen: „Hey, Leute"
Casimir betrat das Dach.
Der junge Mann, der ähnlich gekleidet war wie Kylo, zog seine knallrote Beanie von seinen braunen Rastalocken und steuerte auf Vika zu.
Diese stand auf und bemerkte eingeschnappt: „Warum zum heiligen Höllenfeuer kannst du dich nicht beeilen. Ich habe mir verdammt nochmal Sorgen gemacht.“
„Mein kleiner Deathstar – jetzt bin ich doch hier.“
Cas zog sie an sich und drückte ihr seine Lippen auf.
Zusammen mit seiner Freundin ließ er sich neben Kylo auf der Dachkante nieder und bemerkte süffisant: „So, The Monk ist da und möchte jetzt auch die brisanten Informationen.“
„Die bekommst du dann von mir erzählt. Kylo hat mir gerade offenbart, dass er mal mit diesem Genie von der Resistance befreundet war.“
„Nicht dein Ernst. Hat die nicht mit 16 Jahren ihr Abitur gemacht?“
Kylo nickte und Casimir redete versonnen weiter: „Ok jetzt hast du mich. Wie kam es bitte dazu?“
Der Schwarzhaarige spielte an seiner Jacke herum, fuhr dann aber mit seiner Erklärung fort: „Nun ja, ich habe sie ja durch Zufall kurz vor meinem Studienanfang hier kennengelernt. Sie war komplett auf mich fixiert, da sie mich als einer der Ersten hier in der Stadt kennengelernt hatte. Und dann kam auch noch dazu, dass ich ihr erzählt habe, dass meine Mutter die Privatuni leitet, in der sie sich eingeschrieben hatte. Dieses kleine Biest ist mir regelrecht hinterhergelaufen. Eigentlich fand ich diese Connections bis dahin sehr gut. Es hat uns ja im ersten Semester gut weitergeholfen. Bis es dann in die Prüfungsphase ging. Ich musste zu diesem Zeitpunkt ja notgedrungen einen kurzen Abstecher nach Hause machen, wegen dem Versicherungsbrief, der ausversehen bei meiner Mutter gelandet war. Naja… meine Mum wollte mich damals schon wieder überreden das Studium an der Supremacy abzubrechen, weil ihr der Dekan ein Dorn im Auge war. Um ehrlich zu sein, es immer noch ist. Nun ja kurz um unsere Konversation ist im Streit geendet. Das Ganze hatte Rey heimlich mitbekommen. Und als ich damals dann wutentbrannt abgerauscht bin, hatte mich Rey abgepasst und zur Rede gestellt. Dadurch allerdings, dass sie das Gespräch nicht von Anfang an mitbekommen hatte, fehlten ihr die wichtigen Informationen warum und wieso ich nicht wirklich gut auf meine Mutter zu sprechen bin. Und weil ich ihr dieses Detail nicht erzählen wollte, hat sie mir die Freundschaft gekündigt.“
Casimir schüttelte ungläubig seinen Kopf und bemerkte leise: „Da sieht man mal…Intelligenz hilft vor kindischem Verhalten nicht.“
„Oh ja, das stimmt, aber wenigsten konnten wir durch ihre Informationen damals die Bullen umgehen“, stellte Vika gelassen fest.

Eine kurze Pause trat ein.
„Und währende des Semesters hat Rey dir damals gesagt, dass Hux dich am liebsten in der Hölle sehen will oder wie?“, fragte die Rothaarige neugierig und bekam kurz darauf die mürrische Antwort: „Nun ja, ich habe Armitage immer mal heimlich beobachtet und da das dem weiblichen Geschlecht ja nicht entgeht, hat sie mir das sofort vor den Kopf geknallt.“
„Nicht sehr rücksichtsvoll…“, zischte Casimir in die Runde.
„Aber jetzt habe ich wenigstens Gewissheit und muss nicht einer Mutmaßung hinterherrennen.“
Cas hob etwas verwirrt seine Hände und zog somit die Aufmerksamkeit auf sich.
„Von welchem Hux sprechen wir hier eigentlich? Könntet ihr mich jetzt mal aufklären? Weitere Informationen will ich ja jetzt nicht, ich möchte nur gerne wissen über wenn hier dauernd gesprochen wird.“
Vika verpasste ihn eine Kopfnuss.
„Du bist auch ein Schnellchecker von der Firma langsam. Wir meinen diesen Studenten in unserem Studiengang im Abschlusssemester, der immer mit seiner Pfeife herumläuft und dieser Aktentasche“ „Ach den Typen.“
Casimir nickte verstehend, bis sich sein Augen weiteten und er energisch ausrief: „Ernsthaft Kylo? Diesen ….“
„Klappe jetzt Cas“, zischte Vika verbissen und schaute auf ihre Armbanduhr.
„Verdammt Leute es ist nach zwei Uhr. Wir haben morgen Pflichtvorlesung um Acht.“
Casimir gab den sterbenden Schwan und lachte.
„Oh shit, na dann auf, auf. Frei nach dem Motto – Stell dir vor es ist Uni und keiner geht hin.“
Die Rothaarige schlug ihn spielerisch auf den Arm und bemerkte belehrend: „Nein, verdammt wir müssen morgen dahin. Es ist klausurrelevanter Stoff und ich habe bestimmt keinen Bock dir die Sachen wieder hinterherzutragen.“
„Leute keinen Streit, wenn wir jetzt losziehen, können wir sogar noch eine Stunde schlafen und müssen nicht die Nacht durchmachen“, stoppte Kylo die Beiden und stand auf.
„Ok. The Master hat gesprochen“, gab sich Cas geschlagen und erhob sich ebenfalls.


Die drei Studenten packten zusammen und traten den Rückzug an.
Sie liefen durch das Regierungsstadtteil. Durchquerten das Szeneviertel Coruscant, wo sich eine Bar an der Anderen befand, bis sie schließlich nach fast zwei Stunden vor dem Haus standen indem sich ihrer WG befand.
Die drei hatten das Privileg, dass sich ihre Wohnung im gleichen Viertel befand wie ihre Universität.
Die meisten Kommilitonen übernachteten somit bei ihnen, wenn es wieder einmal eine Campusparty gab. Dementsprechend war ihre WG, die sie Dark Force getauft hatten, in der gesamten Straße verschrien und sie mussten seitdem das Treppenhaus immer leise betreten.


Die drei jungen Leute schleppten sich die Treppe nach oben in das Dachgeschoss.
Kylo zog den Schlüssel aus seiner Hosentasche, öffnete die Türe und wich sofort wieder zurück.
„Oh shit, ich glaube ich lege mich in den Kühlschrank. Die Hitze hier drin ist ja nicht auszuhalten.“
Die Rothaarige legte ihre Hand auf seine Schulter und bemerkte belustigt: „Das ist nun mal unser Schicksal. Aber keine Sorge nachher in der Uni ist es wieder so runtergekühlt, dass unser Atem wieder einfriert.“
Der junge Mann schüttelte sich und zischte leise: „Wie ich diese Temperaturunterschiede doch hasse.“

Vika und Casimir verschwanden in ihrem Zimmer, währenddessen Kylo in die Küche trat und sich eine Wasserflasche aus dem Kühlschrank nahm.
In einem Zug wurde die Hälfte der Flasche geleert.
Er verfluchte Vika für ihre Neugierde. Warum musste sie auch das alte Thema, Armitage Hux herausziehen.
Die Schwärmerei war zwar fast ein halbes Jahr her, dennoch begegnete er dem Rothaarigen jeden Tag auf dem Campus, in der Bib oder in der Mensa. Weswegen seine Gedanken immer wieder um den Kommilitonen kreisten.
Er stellte die Flasche zurück und begab sich in sein dunkles Zimmer.
Dort schmiss er den Rucksack neben sein Bett und öffnete sein Fenster.
Die kühle Luft strömte ihm entgegen.
Schnell zog der junge Mann sich aus und legte sich nur in Boxershorts bekleidet in sein Bett.
Seine Augen wanderten durch sein Zimmer – er versuchte sich abzulenken, doch sein Gehirn kam nicht zur Ruhe.
In Gedanken ging er seinen Stundenplan durch und was er noch alles lernen musste.
In drei Wochen standen die ersten Prüfungen ins Haus und er hatte bis jetzt nur für die Klausur Forschungskompetenzen und Methoden gelernt und fast noch nichts für vergleichbare Politikwissenschaften, geschweige denn etwas für seine Hausarbeit zum Thema Grundlagen derpolitischen Theorie recherchiert.

Sein Kopf glühte und er wälzte sich in seinem Bett hin und her, doch an Schlaf war nicht zu denken.
Als ihm wieder einfiel, dass Vika einen Stick in seiner Tasche versteckt hatte.
Er durchforstete seinen Rucksack und fand schließlich das Zigarettenimitat.
Mit einem schnellen Griff nach seinem Feuerzeug auf dem Nachttisch, zündete er den Agent an - sog den Rauch begierig ein.
Normalerweise verabscheute Kylo solche Dinge, doch die wohltuende Wirkung die nun eintrat, brauchte er dringend.
Sein Körper wurde schlaffer.
Er sank in seine Matratze, drückte den Glimmstängel zwischen seinen Fingern aus und schlummerte langsam weg - ohne seinen Wecker gestellt zu haben.






Moini ;)
Oh my Chuck – ich bin verrückt, aber um eine Schreibblockade vorzubeugen…naja xD
Ich hoffe der Anfang gefällt euch.
Würde mich über konstruktive Kritik freuen und bis dahin
MdMmes
HippieOwl
Review schreiben