Die Schattenseite von Mexiko

GeschichteKrimi, Familie / P12
Donatello Leonardo Michelangelo Raphael Splinter
17.06.2018
07.12.2019
23
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Nachdem Frühstück ging Splinter mit Mikey und Mariola ins Dojo. " So meine Kinder. Wir werden zuerst unsere Balance trainieren. Michelangelo du fängst an. Lege deine Krücken zur Seite," forderte er seinen jüngsten Sohn auf worauf Mikey seine Krücken losließ. Mikey fing nach kurzer Zeit an zu wackeln und fiel schließlich hin. " Bruderherz" rief Mariola worauf Leo, Raph und Donnie ins Dojo kamen. " Was ist passiert?," fragte Leo ihn. " Vater wollte, dass ich Mari zeige wie ich meine Balance halte. Deswegen habe ich meine Krücken zur Seite gelegt. Kurze Zeit später bin ich hingeflogen, weil ich meine Balance nicht mehr halten konnte," antwortete Mikey auf Leos Fragen. " Mikey du wirst in der nächsten Zeit nicht mehr am Training teilnehmen," erteilte Leo ihm Trainingsverbot. " Vater findest du das Verbot in Ordnung?," fragte Mikey worauf Splinter sagte " Nun ja Michelangelo. Wenn deine Brüder finden, dass es besser wäre wenn du mit dem Training wartetst bis du deine Prothese erhalten hast. Dann befürworte ich ihre Entscheidung auch,". Kurz darauf ging Mikey auf Krücken aus dem Dojo raus. Gefolgt von seinen Brüdern. Mariola war gegen das Trainingsverbot für Mikey. Sie wollte Mikeys Gleichgewicht verbessern. Sie arbeitete den ganzen Tag an ihrem Trainingsplan für Mikey. Am Nachmittag rief sie nach ihm worauf Mikey ins Dojo kam. " Hey Mari. Was ist los Süße?," fragte er. " Ich werde dir helfen dein Gleichgewicht wieder herzustellen. Begib dich bitte in die Mitte des Dojos und beuge deinen Bauch nach vorne," forderte sie. Mikey tat was seine kleine Schwester sagte. Kurz darauf nahm Mariola ihm seine Krücken weg und sagte " Konzentriere dich auf einen Fleck im Raum um deine Balance zu halten,". Mikey tat dies und es half ihm auch dabei seine Balance für längere Zeit zu halten. " Kinder es ist Zeit fürs Abendessen," rief Splinter sie zusammen. Mikey und Mariola gingen in die Küche. " Und meine Tochter? Was hast du denn heute gemacht nachdem Michelangelo das Trainingsverbot gekriegt hat?," wollte er wissen. " Ich habe gemalt Vater," antwortete sie und log damit ihre Familie an, aber sie wollte ihnen nicht die Überraschung verderben.

In den nächsten Tagen wurde Mikeys Gleichgewicht besser und besser. Doch als Mariola wollte, dass ihr Bruder ein Buch auf seinem Kopf balanciert verlor er sein ganzes Gleichgewicht und fiel hin. Mikey gab nicht auf. Er wollte wieder am Training teilnehmen können und übte den ganzen Tag. Nach einer Woche konnte er durch sein Üben einen Stapel Bücher auf seinem Kopf balancieren. " Gut gemacht Bruderherz. Ich bin sehr stolz auf dich. Jetzt können wir mit der zweiten Trainingseinheit beginnen," lobte Mariola Mikey. " Und was wäre das für eine Einheit Süße?, " fragte er worauf sie antwortete " Ich bringe dir bei wie man auf einem Bein tanzt,". " Tanzen? Im Ernst?," fragte er verdutzt. " ja. Wer auf einem Bein tanzen kann kann auch mit einem Bein kämpfen. Ballett ist der beste Tanz, den es dafür gibt. Ich weiß, dass Ballett kein Tanz für Jungs ist, aber für diese Situation ist er perfekt," erklärte sie ernst. Mikey verstand nicht wie ihm Ballett beim Kämpfen helfen sollte doch er wollte es mal versuchen. In den nächsten Wochen lernte Mikey mit Mariola Ballett. Mariola hatte Ballettunterricht genommen als sie noch bei ihrem anderen Adoptivvater war und deshalb konnte sie die Schritte auch gut ihrem Bruder beibringen. " Wow Bruderherz. Du bist ja ein wahres Naturtalent im Punkto Ballett. Ich bin so stolz auf dich, " sagte sie zu Mikey. " Wann kann ich es unseren Brüdern und Vater vorführen?," fragte er worauf Mariola antwortete " Wann du willst Bruderherz? Wir können es morgen sofort machen wenn du es willst,". " Führen wir es ihnen nach drei Tagen vor," sagte er. " Okay. Dann können wir uns eine Choreographie überlegen," sagte Mariola.

Drei Tage später saßen Leo, Raph und Donnie mit ihrem Vater im Dojo und wollten gerade mit ihrem Training beginnen als ganz unerwartet Mikey und Mariola ins Dojo kamen. " Michelangelo du hast noch Trainingsverbot," rief Splinter. " Vater lass mich nochmal meine Balance trainieren," bat er. " Nun gut Michelangelo. Du bekommst eine Chance um deine Balance zu trainieren," gab er schließlich nach worauf Mikey in die Mitte des Dojos ging. Dort angekommen beugte er seinen Bauch nach vorne und legte seine Krücken weg. Kurz darauf stellte Mariola einen Stapel Bücher auf Mikeys Kopf. " Was machst du da Süße? Das ist viel zu schwer für Michelangelos Kopf. Er wird unter dem Gewicht zusammenbrechen," protestierte ihr Vater, doch das Gegenteil war Sache. Mikey stellte sich langsam wieder gerade hin und das ohne, dass die Bücher runterfielen. Leo, Raph und Donnie waren erstaunt. Kurz darauf stellte Mikey die Bücher auf den Boden und dann führten Mariola und er ihren einstudierten Tanz vor. Splinter, Leo, Raph und Donnie waren begeistert und erstaunt über das was in der kurzen Zeit passiert ist. Nachdem Mariola und Mikey ihren Tanz beendet hatten bekamen sie Applaus. " Mikey. Das war einfach unglaublich," rief Donnie. " Michelangelo das war einfach wundervoll. Wie hast du das gelernt?," fragte Splinter. " Das war nicht meine Idee Vater. Es war ihre Idee," antwortete er und deutete auf seine kleine Schwester. " Mari. Süße. Du hast Mikey tanzen gelehrt," meinte Leo. " Ja Leute. Ich war gar nicht mit dem Trainingsverbot für Bruderherz einverstanden und aus diesem Grund habe ich mit ihm in den letzten Monaten sein Gleichgewicht trainiert und dann habe ich ihm das Tanzen auf einem Bein beigebracht, denn wer auf einem Bein tanzen kann der kann auch mit einem Bein kämpfen. Was denkst du Vater? Kann Bruderherz wieder mittrainieren?," antwortete sie mit einer Gegenfrage. Alle Blicke fielen auf Splinter, der daraufhin nickte und sagte " Ja meine KInder. Michelangelo kann wieder mit euch trainieren,". Mikeys Brüder waren so froh darüber, dass ihr kleiner Bruder wieder mit ihnen trainieren dürfte obwohl sie das Verbot selbst ausgesprochen hatten. Mariola war so stolz auf sich. Sie hatte ihrem Bruder dabei geholfen seinen Lebensmut zurückzubekommen.
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