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Detroit: Become Human x Reader - Oneshots

von Lea-Anime
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12
AX400 Kara Hank Anderson OC (Own Charakter) RK200 Markus RK800-51-59 Connor
14.06.2018
14.06.2018
1
1.201
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2 Reviews
Dieses Kapitel
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14.06.2018 1.201
 
Kapitel 1: Connor x Human!Reader Teil 1

[Y/N] = dein Name
[Y/L/N] = dein Nachname

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Eine Stadt, die niemals schläft. So konnte man Detroit im Jahre 2038 treffend beschreiben. Zumindest, wenn man für die Polizei arbeitete...

20. September 2038 / 23:04 Uhr – Allgemeine Perspektive

Mit dem leisen Quietschen seines Autos hielt Lieutenant Hank Anderson vor dem Haus des Verbrechens. „Okay Connor, was ist hier nochmal genau passiert?“, fragte er den Androiden neben ihm, den CyberLife ihm zur Unterstützung gesendet hatte. Jedoch sah er Connor inzwischen nicht mehr nur als Maschine an, sondern als Kollegen und Freund. Denn schon einige Male hatte Connor bewiesen, dass mehr in ihm war, als nur ein Computer. Aber das würde Hank natürlich nicht so einfach zugeben.
„Vor ungefähr einer Stunde ging ein Notruf im Police Department von Detroit ein, dass Schreie aus dem Haus vor uns zu hören waren. Die Nachbarin und Melderin Miss Jackson gab an, dass die Familie einen Androiden besitzen, der sich aber in letzter Zeit anders benahm als sonst.“, antwortete Connor sachlich. In seiner Stimme konnte man so gut wie nie Emotionen erkennen, was Hank oft auf die Palme brachte. „Hm...also ein Abweichler?“, fragte Hank und sah zum Haus, welches bereits mit einem Warnband abgesperrt wurde. „Gut möglich, Sir.“, sagte der Android und die kleine LED-Lampe an seiner Schläfe leuchtete kurz gelb auf. „Lieutenant, ich erhalte gerade die Information, dass sich in dem Haus ein Mord abgespielt hat. Sollen wir mit unserer Ermittlung beginnen?“ Seufzend sah Hank zum Haus und nickte. „Ja, lass uns diesen Scheiß hinter uns bringen...“

20. September 2038 / 23:19 Uhr – Allgemeine Perspektive

Nachdem sich die beiden Detectives umgesehen und die Leiche im Wohnzimmer entdeckt hatten, besprachen sie sich unter vier Augen. „Also Connor, was konntest du rausfinden?“, fragte ihn Hank leise, da es ja schließlich nicht so aussehen sollte, als würde Connor die ganze Arbeit allein bewältigen. „Das Opfer heißt Ryan [Y/L/N]. Er war 48 Jahre, lebte hier mit seiner Tochter [Y/N] und hatte heute Abend wohl schon das ein oder andere Bier...“, antwortete er und sah erneut zur Leiche. „Er hat drei Einschusslöcher im Thorax etwa auf der Höhe des Herzens, was auch die Todesursache war. Die Mordwaffe liegt im Garten und wird bereits als Beweismaterial mitgenommen. Vom Täter keine Spur. Allerdings wurden auch nirgends Fingerabdrücke gefunden, was die Wahrscheinlichkeit, dass wir es mit einem Abweichler zu tun haben, um 32 Prozent erhöht.“ Nickend sah Hank ebenfalls zur Leiche und sah sich dann um. „Du erwähntest eine Tochter. Ist sie ebenfalls erschossen worden?“ „Nein.“, antwortete der Android und sah durch das Fenster nach draußen, „Sie ist gerade draußen und wird vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Soll ich sie befragen gehen, Sir?“
Bevor Hank etwas antworten konnte, kam Detective Gavin Reed durch die Tür und sah grinsend zum Lieutenant. „Na Anderson, mal wieder mit dem Plastikschrott unterwegs? An Ihrer Stelle hätte ich das Ding schon längst abgeknallt...“, sagte er und sah Connor böse an. „Geh die Zeugin befragen, Connor. Ich regel' das hier...“ Nachdem der Android die Situation scannte und als ungefährlich eingestuft hatte, nickte er und ging zum Rettungswagen, in dem eine junge und hübsche Frau behandelt wurde. „Entschuldigung, Miss [Y/L/N]? Mein Name ist Connor. Ich bin vom Detroit Police Department. Könnte ich Ihnen einige Fragen stellen?“

20. September 2038 / 23:44 Uhr – Deine Perspektive

Als ich meinen Namen hörte, sah ich fragend auf. „Befragung? A-aber ich...“, stammelte ich nur daher und war noch immer völlig durch den Wind. Wie sollte ich auch nicht? Ich hatte gerade die Leiche meines Vaters gefunden. „Es dauert nicht lang, das verspreche ich Ihnen.“, antwortete Connor ruhig. Als er mich jedoch musterte, leuchtete sein LED kurzzeitig gelb auf. Was das zu bedeuten hatte? „Nun gut, aber ich kann gleich sagen, dass ich weder den Täter noch...den Mord...beobachtet habe.“, sagte ich und wurde still. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass mein Vater gestorben war. „Das macht nichts, uns hilft alles weiter, was sie wissen. Also, hatte Ihr Vater irgendwelche Feinde oder gab es jemanden, der sich an ihm rächen wollte?“ Überrascht und entsetzt zugleich sah ich den (gutaussehenden) Androiden an. „N-nein, nicht dass ich wüsste. Mein Vater war nur Mitarbeiter in einer kleinen Firma. Es gab eigentlich nichts, weswegen man ihn hätte töten wollen!“, sagte ich. „Verstanden. Und die Nachbarin erzählte uns, dass Ihre Familie einen Androiden hatte. Wo ist er?“, fragte Connor mit etwas mehr Nachdruck, jedoch musterte er mich immer wieder, was mich langsam nervös machte. „Das...weiß ich nicht...aber mein Vater schickt ihn nachts öfter mal los, um Bier zu holen. Er könnte Einkaufen sein.“ Wieder scannten mich die Augen des Roboters. Einerseits faszinierte er mich, da er weiter zu sein schien, als unser Android. Andererseits empfand ich auch Unbehagen. Wenn es wirklich Sam, unser Android war, wer garantierte mir dann, dass Connor nicht auch ausrasten könnte?

21. September 2038 / 00:06 Uhr – Allgemeine Perspektive

„Tut uns Leid, aber wir müssen Miss [Y/L/N] jetzt ins Krankenhaus bringen. Sie können sie morgen wieder befragen.“, sagte die Sanitäterin plötzlich und schob Connor aus dem Fahrzeug. „Aber-“, versuchte er sie noch zu überzeugen, jedoch schloss sie bereits die Fahrzeugtür und der Rettungswagen fuhr los. „Connor!“, rief Hank, der bereits wieder an seinem Auto stand. Connor sah dem Fahrzeug noch einige Augenblicke nach, ehe er sich zu Hank ins Auto setzte und überlegte. „Na, was konntest du rausfinden?“, fragte Hank und fuhr bereits langsam los Richtung Hauptquartier. „Nicht viel. Meine Befragung wurde unterbrochen...aber...irgendwas...war eigenartig...“ „Wieso? Denkst du, sie könnte es gewesen sein?“, fragte Hank vorsichtig. „Nein nein...das nicht...aber...meine Sensoren haben mir einen unbekannten Fehler angezeigt, jedes Mal, wenn ich sie ansah. Und...es war als hätte es in mir gekribbelt...“
„Du...du empfindest...etwas für sie?“, fragte Hank geschockt und hielt am Straßenrand, um keinen Unfall zu bauen. „Ich weiß es nicht, Lieutenant. Ich bin auf diese Art von Empfindungen nicht programmiert. Vielleicht ist es ein Fehler in meiner Software. In der Wache werde ich mich gründlich scannen und analysieren, Sir.“ Etwas misstrauisch sah Hank zu Connor und nickte leicht. Der Android würde doch nicht selbst zu einem Abweichler werden, nur wegen einer hübschen Frau....oder vielleicht doch?


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Hallo zusammen! Ich hoffe, euch gefällt schon mal der erste Teil. Ich möchte auch ein ganz liebes Danke an YumiYusei geben, die mich mit ihrer Geschichte sehr inspiriert hat. Ihre FF ist wirklich der Wahnsinn, also lest euch die bitte auch durch! Es lohnt sich!
Ich möchte in dieser Ansammlung auch auf andere Charaktere eingehen, wie Kara und Markus, eben nur immer, dass der Leser irgendwie einbegriffen ist. Wenn ihr also Ideen oder Wünsche habt, schreibt sie mir bitte per Mail. Wünsche und Anregungen im Review sind nicht erwünscht, das wäre dann ja auch langweilig, wenn alle Anderen die Idee bereits sehen können. Ansonsten sind Reviews natürlich gern gesehen :D
Ich hoffe auch, dass mein Schreibstil so in Ordnung ist, da ich sonst eigentlich eher lustige FFs schreibe und das hier seit langem wieder meine erste "ernste" Geschichte ist. Verbesserungsvorschläge sind auch gewünscht!
So, jetzt nerve ich euch aber nicht mehr, sondern sage bye bye!

LG Lea
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