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Die Wilden Hühner im Abiurlaub

von hannaxoxo
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Thorsten Stubbe / Torte Wilhelm Blödorn / Willi
13.06.2018
05.01.2021
27
41.224
13
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79 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
05.01.2021 3.164
 
Haha she aint dead???
Yes hallo ihr lieben! Ich lebe und wollte mich mal bedanken, dass ich noch immer so liebe Reviews von euch bekomme, obwohl ich seit nem halben Jahr nicht mehr update. Ich lese sie mir mehr oder weniger regelmäßig durch und freue mich immer sehr!
Ich bin leider nur ein faules Stück scheisse und schreiben ist manchmal einfach anstrengend.
Naja! Ich hoffe dieses lange! Kapitel kann euch glücklich stimmen. Frohes neues euch allen!
Ach und nur als Vorwarnung: SEXUAL CONTENT/SEXUELLE SZENEN
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Etwas überfragt stehe ich nun in Friedas und meinem Zimmer und muss leicht lächeln. Die Zimmertür öffnet sich wieder und eine aufgewühlte Frieda lässt sich von innen an die Türe fallen.
Ich greife mir lächelnd an den Hals „Alles also gut gelaufen?“
Frieda sieht genau so weg von der Welt aus, wie ich mich fühle. Sie lächelt „Mhm. Ich glaube wir konnten alles klären.“ Sie errötet leicht.
Ich mustere sie genauer und registriere ihre durchwühlten Haare und die geschwollenen Lippen.
„Was ist der Plan für heute Abend?“ frage ich vorsichtig.
Sie starrt ein paar Sekunden abwesend an die Decke, bis sie den Blick schmunzelnd auf mich senkt „Heute Abend sind du und Fred dran.“.
Ich gebe einen unattraktives Schnauben von mir „Wenn du mit damit meinst, dass wir auch einen flotten Quickie in Tortes Zimmer schieben, dann kannst du das aber getrost von deiner To-Do-Liste streichen. Das wird nicht passieren.“
Frieda sieht mich unschuldig an und wickelt sich eine Strähne ihres braunen Haares um die Finger „Quatsch, sowas meinte ich nicht.“
Wir sehen uns lächelnd an. Frieda seufzt, stösst sich von der Türe ab und läuft auf mich zu.
„Lass uns wenigstens heute Abend richtig richtig gut auszusehen, ok?“
Ich mustere sie. Natürlich weiss ich, dass sie einen Plan ausheckt und sie weiss, dass ich es weiss. Ich gebe mir einen Ruck. Selbst wenn, was ist mit schon falsch mit einem schönen Outfit und ein wenig Schminke?

Eine halbe Stunde später bin ich in meinem besten Partydress gekleidet. Eigentlich ist es ein süßes Sommerkleid, aber es liegt so eng an, dass es auch für eine Party kompatibel ist. Das Kleid ist grün, mit kleinen Blumen bestickt und hat einen dezenten Ausschnitt. Was es aber zum Partydress macht, ist seine Länge. Lang ist es nämlich wirklich nicht.
Frieda hat mir meine Augen mit ein wenig grünem und schwarzen Lidschatten bepinselt und sich auch meinem restlichen Gesicht angenommen. Sie selber trägt einen kurzen roten Rock und ein schwarzes Oberteil. Wir sehen wirklich aus als würde wir Party machen wollen.
Ich mustere mich im Spiegel „Frieda ich will so nicht runter gehen“. Ich sehe zu aufgetakelt aus. Irgendwie ist mir der Gedanke unangenehm, dass Fred weiß, dass es für ihn ist. Ich habe mich bis jetzt noch nie sonderlich angestrengt gut für ihn auszusehen. Was ist, wenn er es nicht mag? Was ist wenn er unser Katz und Maus Spiel mag und es unattraktiv findet wenn ich auf einmal versuche zugänglicher zu sein. Vielleicht mag er ja auch nur die Jagd.
„Du siehst toll aus Sprotte. Bitte behalte es an, ich wette Fred werden die Augen ausfallen!“.
Ich stoße meine vorigen Gedanken von mir. Fred hat mir eben mehrmals seine Liebe gestanden. Ich muss einfach nur versuchen über mein Abweisungstrauma hinwegzukommen.
Ich schaffe das.

Melanie stürmt gerade in unser Zimmer, als ich Frieda die Haare am glätten bin. Sie mustert uns kurz „Ihr seht echt heiß aus.“.
„Dito“ Gebe ich zurück, nach einem kurzen Blick auf Melanie. Sie sieht wie immer umwerfend aus.
„Kommt ihr beiden denn nun endlich runter? Wir warten schon.“
„Nur noch fünf Minuten“ murmele ich, während ich an einer unteren Haarsträhne von Frieda rumfummele.
Melanie nickt „Ich glaube die Jungs sind schon angetrunken.“ sagt sie im hinausgehen augenrollend. Ich seufzte. „Du siehst echt toll aus. Mach dir keinen Kopf“ murmelt Frieda mir leise zu und mustert mich durch den Spiegel.
Nach ein paar Minuten sind wir bereit herunter zu gehen und hören schon von der Treppe das laute Gegröle der Jungs. Unten angekommen wird Frieda sofort in Tortes Arme gezogen und ich schlängel mich schnell an den beiden vorbei, nur um direkt in Freds Arme gerempelt zu werden. Er blickt lächelnd auf mich herab. Kurz gleitet sein Blick auf meinen Körper und er geht schnell einen Schritt zurück. Nun mustert er mich aus einer kleinen Entfernung, fährt seinen Blick an meinem Körper auf und ab, bis mir fast schon unangenehm in meiner Haut wird. Ich versuche ihm etwas aus seinen Zügen ablesen zu können, aber ausser dass er mehrmals schluckt und sein Adamsapfel dabei rauf und runter springt, wandert keine besondere Regung über sein Gesicht.
Er räuspert sich und ein kleines Lächeln wandert wieder auf sein Gesicht „Schön, dass ihr beiden es auch endlich runter geschafft habt! Nun können wir ja endlich anfangen.“ Beim letzten Wort packt er meine Hand und lotst mich an unseren großen Esstisch der schon mit all unserem Alkohol beladen ist.
So langsam nehmen auch die anderen Platz.
„Was spielen wir?“ Will ich wissen, während ich mir eine Mischung aus Vodka und Energydrink in mein Glass kippe. Gerade als ich dabei bin den Vodka ins Glass zu schütten landet plötzlich Freds Hand auf meinem nackten Schenkel und streicht vorsichtig drüber hinweg. Er ist gerade dabei mit Torte über unser Trinkspiel zu diskutieren und scheint noch nicht einmal wahrzunehmen, was er gerade anrichtet. Mich zumindest überkommt ein kleiner Schreck, dicht gefolgt von Herzklopfen und Wärmeschauern. Ich schütte mir viel zu viel Vodka ins Glas. Ich seufze, nehme Freds Hand von meinem Bein und schütte den Rest mit Redbull auf. Als ich wieder hochblicke sehe ich Freds schelmisches Grinsen und mir wird schnell klar, dass er ganz genau wusste, was er da mit seiner Hand angerichtet hat.
Meine Augen werden zu Schlitze.
„Wir wollen jetzt Wahl, Wahrheit oder Pflicht spielen, ist das ok?“ fragt er unschuldig.
Ich blicke in die Runde „Aber das haben wir doch seit fünf Jahren nicht mehr gespielt? Ausserdem ist das doch gar kein Trinkspiel.“ blicke ich fragend in die Runde. Ich dachte heute wird gesoffen.
Torte und Fred blicken sich verschwörerisch an, während Frieda mir entgegen grinst.
„Ist doch egal, wir müssen ja auch nicht lange spielen oder?“ sagt Melanie, die schon einen leichten Schwips zu haben scheint.
Ich zucke mit den Schultern. Mir solls Recht sein. Ich nehme einen Schluck von meiner Mischung und spucke sie fast wieder aus. Ist das ekelig. Den abgetrunkenen Schluck kippe ich direkt wieder mit Redbull nach.
„Ok Frieda startet. Frieda Wahl, Wahrheit oder Pflicht?“ fragt Melanie vom Tischende.
Frieda entscheidet sich für Pflicht und muss vor versammelter Mannschaft versuchen zu twerken. Hierbei spucke ich fast mein Trinken wieder aus. Frieda kann nicht twerken.
So geht die Runde weiter. Wenn man sich weigert muss man sein Glas auf Ex trinken.
Im Laufe der nächsten Stunde muss Torte ein Gemisch aus Salsa-Sauce, Schlagsahne und Rum auf ex trinken, Willi und Steve müssen sich küssen und Fred gesteht, dass er manchmal das Duschgel seiner Schwester benutzt.
„Es riecht einfach nach ihr. Das sind einfach brüderliche Gefühle die da hochkommen. Ach,ihr versteht das nicht.“ sagt er lachend.
Melanie versucht einmal einen Handstand an der Wand zu machen und scheitert kläglich, Trude und Steve werden dazu gezwungen das restliche Spiel über Händchen zu halten und ich sollte innerhalb von zehn Sekunden hoch in Tortes Schlafzimmer rennen und sein Ladekabel holen. Eine sehr eigennützige Pflichtaufgabe.
Nach dem dritten Durchgang, in dem ich einmal exen musste, weil ich mich geweigert habe mit meinen Klamotten in den Pool zu springen, sind ich und alle anderen betrunken.
„Ok, ich glaube wir können jetzt aufhören und mit einem anderen Spiel weitermachen, oder?“ schlage ich vor.
„Halt Stopp, ich hab noch eine Gute!“ unterbricht mich Frieda laut. Sie sitzt mittlerweile auf Tortes Schoß, hat rote Wangen und grinst über beide Ohren. Das sie vor lauter Alkohol noch nicht angefangen hat zu hicksen ist ein Wunder.
„Sprotte des ist für dich! Wahl, Wahrheit oder Pflicht?“.
Ich sehe sie scharf an. Trotz des Alkohols in meinem Blut wittere ich eine Falle.
„Wieso denn gerade ich? Als nächstes wäre doch eigentlich Trude dran.“ versuche ich dem ganzen auszuweichen.
„Na, na, na lass die Dame sprechen!“ tönt es von Torte, der es sichtlich genießt Frieda nun so öffentlich als seine Freundin präsentieren zu können.
„Also?“ Frieda sieht mich mit (betrunkenen) Rehaugen an.
Ich überlege kurz. Dies ist ganz klar eine Falle.
„Ich nehme Wahl.“
„Ok also entweder sagst du uns in wen du im Moment verliebt bist oder du musst mit..“ Sie lässt den Blick wie zufällig zwischen den zwei Jungen, die momentan nicht vergeben sind, hin und herpendeln „.. oder du musst mit Fred für eine Minute in der Abstellkammer rumknutschen.“.
Sie sieht mich triumphierend an, während ich wahrnehme wie sich Fred neben mir versteift.
„Frieda“ Ich funkele sie böse an. Sie weiß ganz genau, dass beide Optionen absolut indiskutabel sind.
„Du kannst immer noch dein Glas exen“ gibt Trude von der Seite zu bedenken.
Ich blicke auf und kreuze Freds Blick. Er grinst mich lasziv an.
Ich will mein Glas nicht exen. Wenn ich mein Glas exe, dann werde ich es vermutlich nicht mehr in den Club schaffen. Der Alkohol kocht in meinem Blut und Freds Mund wird immer attraktiver. Die Option Wahrheit wurde kategorisch ausgeschlossen. Diese Erniedrigung wollte ich mir nicht vor der ganzen Gruppe geben. Vor allem weil danach garantiert verlangt werden würde, dass wir meine Pflichtaufgabe noch dranhängen.
Ich schaue Frieda böse an. Was für ein kleines Monster.
„Du kleines Monster“ gebe ich auch dementsprechend von mir. Fast sieht sie schon reumütig aus. Ich schaue sie noch ein wenig länger böse an.
„Ok ok, vielleicht sollten wir doch hier aufhören“ knickt sie nach ein paar weiteren Sekunden unter meinem Blick ein. Das hat schon immer funktioniert.
„Ach was, wieso das denn? Ich fände es nur fair wenn Sprotte zum Abschluss noch ihre Wahl macht.“ Kommt es nun von meiner rechten Seite von Fred.
Ich blicke auf und sehe in ein sehr ernstes, betrunkenes Gesicht. Freds und meine Augen verhaken sich kurz und ich meine dass unter der Fassade Verlangen zu sehen ist. Fred will mit mir in diese Abstellkammer, schießt es mir durch den Kopf.
„Fred“ schaue ich nun auch ihn ermahnend an. Er strahlt mich ganz unschuldig an, während der Rest des Tischs unsere Konversation schmunzelnd beobachtet. Seine Hand landet plötzlich wieder auf meinem Oberschenkel und sein Daumen streicht langsam hoch und runter.
Ich schaue auf die Tischplatte,  nicht im Stande einen klaren Gedanken zu fassen. Ich bin so betrunken, Freds Hand fühlt sich so gut an und der untere Bereich meines Körpers fängt langsam an zu pochen.
Konzentrier dich Sprotte. Aber Freds Hand. Konzentration!!
Ich greife schnell, ohne weiter drüber nachdenken zu können, mein volles Glas und trinke es in einem Zug leer. Freds Hand auf meinem Bein wird still. Ich setze das Glas ab und meine Freunde applaudieren.
„Das ist unsere Sprotte!“ grölt Willi.
„Das würde ich an deiner Stelle aber persönlich nehmen Fred“ kommt es von Torte.
Ich blicke hoch und sehe Fred resigniert die Schultern zucken „Die Frauen haben einfach Angst vor mir“ sagt er lächelnd.
„Eher vor deinem Frauenduschgelduft“ werfe ich träge ein und erhalte ein paar Lacher.
Die Menge fängt an aufzustehen und langsam nach draussen zur Tischtennisplatte zu wandern. Wir haben noch ungefähr eine Stunde bis wir zum Club aufbrechen wollten.
Freds Hand ist immer noch auf meinem Bein und auch, wenn er nicht mit seinem Daumen drüber streicht, sendet seine Hand Wärmeschauer durch meinen Körper. Ich merke im Augenwinkel, wie er mich anschaut und drehe mich zu ihm um. Er ist mir zugewandt, leicht nach hinten gelehnt, eine Hand auf meinem Bein, die andere hinter seinem Kopf.
Wir sehen uns stumm an und er lächelt mich träge an, drückt kurz mein Bein und steht auf.
Es tat nicht weh, war nur ein leichter Druck und trotzdem hat mich noch nie etwas so angemacht.
„Sprotte kommst du?“ Fragt Fred an der Türe. Ich bin die einzige die noch am Tisch sitzt.
„Mhm, eine Sekunde“ murmele ich, während ich den Kopf leise auf den Tisch fallen lasse.
Ich meine Fred beim hinausgehen leise lachen zu hören.

Ich spielte zwei Runden Bierpong mit und danach war klar, dass ich an diesem Abend keinen Club mehr zu Gesicht bekommen würde. Bei der dritten Runde klinkte ich mich aus und machte mich auf den Weg rein ins Haus. Als ich in die Küche komme stehen da Fred und Trude und unterhalten sich. Falls man dieses Gestammele von zwei Betrunkenen Unterhaltung nennen kann.
„Hey Trude, Steve will dich als Partner für die nächste Runde“ höre ich mich sagen, während mein Blick an Fred klebt.
Er ist so schön. Besonders jetzt gerade, wo er noch ein leichtes Lächeln auf den Lippen hat.
„Ach Cool! Dann entschuldige mich Fred! Ich habe ein Spiel zu gewinnen.“ den letzen Teil des Satzes schreit sie, während sie raus rennt.
Fred lehnt an der Theke, ein Bier in der Hand, und mustert mich. Fremde würden wahrscheinlich nicht erkennen, dass er betrunken ist. Aber ich sehe seine geröteten Augen und wie er sich ein bisschen zu sehr an der Theke abstützt.
Ich stehe etwas unbeholfen im Raum und kann nicht anders als ihn anzuschauen. Unsere Blicke verhaken sich und Fred grinst mich an. Ich grinse zurück.
„Findest du mich nicht schön in dem Kleid?“ frage ich. Nüchtern und in jeder anderen Situation hätte ich diese Frage niemals gestellt. Sie lässt mich verletzlich wirken. Aber gerade, wo wir beide so absolut betrunken und unbeholfen in dieser alten Küche stehen und uns einfach sorglos angrinsen, kommt mir die Frage sehr einfach von den Lippen.
Fred schluckt und lässt seinen Blick träge an meinem Körper entlang schweifen. Nach ein paar Sekunden, die mir wie Minuten vorkommen, schaut er weg. Ich sehe wie sich sein Kiefer anspannt.
„Ich finde du sahst noch nie so schön aus“ sagt er leise, ohne mich anzusehen.
Ich starre ihn wie benommen an. Als er seinen Blick wieder auf meine Augen richtet bleibt mir die Luft weg.
„Fändest du es so schlimm von mir geküsst zu werden?“ fragt er leise.
Ich gucke ihm einige Sekunden in die Augen und schüttele dann leicht den Kopf „Eigentlich nicht, nein.“
Wir sehen uns an. Irgendwie wird die Luft in dieser kleinen Küche knapp. Ich habe das Gefühl nicht mehr atmen zu können.
Fred stößt sich langsam von der Theke ab, aber bevor er auch nur einen Schritt auf mich zugehen kann, kracht die Wohnzimmertür auf und Melanie steht in der Küche.
„Wir haben schon nach euch beide gesucht, wo bleibt ihr denn? Wir wollen in den Pool!“.
Ich sehe sie entgeistert an. Melanie, meine Rettung.
„Ich äh.. ich“ Ich fahre mir durch die Haare und räuspere mich „Ich gehe eben noch auf Klo und dann komme ich ok?“ sage ich schnell.
„Ok super“ sagt Melanie, während ich mich schnell an ihr vorbeischiebe und Richtung Flur hetze.
Ich meine im Hintergrund Melanie sagen zu hören „Tut mir leid wenn ich hier in etwas reingeplatzt bin“.

Wohin mit mir? Ich muss nachdenken. Ich bleibe mitten im Flur stehen. Mir ist ein wenig schwummerig und ich mach mir eine gedankliche Notiz, dass ich Wasser trinken sollte.
„Sprotte?“ Ich sehe auf. Fred kommt entschlossen auf mich zugelaufen.
Und bevor ich seinen Namen auch nur aussprechen kann sind seine Lippen auf meinen.
Es ist wie als wäre ich auf einmal Feuer. Er schmeckt nach Pfefferminzschnaps, aber er riecht wie Fred. Er legt einen Arm um meine Taille und drückt mich gegen irgendeine Tür. Fred löst seine Lippen von meinem Mund und lässt sie über meine Wangenknochen wandern, bis er an meinem Hals ist und diesen leicht küsst. Ich stöhne leise auf, als er einen bestimmten sensiblen Punkt trifft. Ich spüre wie Fred an meinem Hals lächelt und kurz darauf anfängt an besagter Stelle zu saugen. Ich stehe in Flammen, ich will mehr. Ich will Fred. Jetzt.
„Fred“ stöhne ich leise und beginne an seinem Shirt herumzufummeln.
Im Hintergrund höre ich leise Geräusche aus Richtung des Wohnzimmers, aber das blende ich gekonnt aus. Ich will mehr.
Freds Griff um meine Taille wird verstärkt, als er hinter mich greift und die Türe zur Abstellkammer öffnet. Was für eine Ironie.
Aber darüber kann ich nicht lange nachdenken, weil mich Fred innerhalb von Sekunden an die nächste Wand gedrückt hat und nun wieder meinen Mund ich Anspruch nimmt.
Meine Hände wandern gierig unter sein Oberteil und seinen Rücken hoch, bis er an meine Lippen stöhnt. Schnell ändert er unsere Position und schiebt mir ein Bein zwischen mein Beine und beginnt erneut an meinem Hals zu saugen, während seine Hände unter meinem Kleid auf Erkundungstour gehen. Als er meinen Spitzen-BH findet und über meine Nippel reibt stöhne ich so laut auf, dass man es auf dem Flur garantiert hören würde.
„Sht sht“ ermahnt er mich flüsternd ins Ohr, während er an meinem Ohrläppchen knabbert.
Der untere Teil meines Körpers pocht so stark, dass Fred wahrscheinlich nicht viel tun müsste um mir Abhilfe zu schaffen. Ich brauche mehr.
„Fred“ ich drehe seinen Kopf zu mir, so, dass wir uns in die Augen sehen können „Fred bitte“.
Ich sehe ihn flehend an, während ich beginne seinen Hals zu küssen. Durch das nach vorne beugen erzeugt das Bein in meiner Mitte auf einmal einen wunderschönen Druck. Ich beginne mich langsam daran zu reiben. Meine Hände wandern in Freds Haare und mein Mund übersäht seine wunderschönen Wangenknochen mit Küssen.
Fred stöhnt laut auf „Sprotte stop. Nicht hier in dieser reudigen Abstellkammer“ flüstert er mir mit rauer Stimme zu, stöhnt aber anschließend laut auf, als meine rechte Hand anfängt über die Ausbeulung in seiner Hose zu streicheln.
„Sprotte“ er stöhnt meinen Namen in meine Haare als wäre es ein Gebet und beißt mit leicht in den Hals.

„Fred, Sprotte? Wo seid ihr?“ Draußen hämmert jemand an die Tür. Wir lösen uns so ruckartig voneinander, dass ich laut gegen die Wand falle.
Ich starre ihn entgeistert an. Über Freds Gesicht wandert er ein kurzer Schock als er die Türe anstarrt, danach dreht er sich zu mir und lächelt mich träge an.
„Wir kommen“ ruft er mit rauer Stimme. Seine Hand, die bis gerade noch auf meinem Hals gelegen hat wandert nun hoch zu meinen Lippen und er streicht einmal sacht über meine Unterlippe, bevor er sich vorbeugt und mich noch einmal leicht küsst. Dann öffnet er die Tür und läuft raus, nur um von grölenden Jungens begrüßt zu werden.
Ich persönlich bin in einer Schockstarre gefangen und kann Fred in diesem Moment gar nicht genug danken, dass er mir noch ein paar Sekunden Zeit gibt mich wieder zu finden.
Ich hole drei mal tief Luft. Meine Lippen pochen und fühlen sich geschwollen an. Nicht nur meine Lippen pochen, aber das sollte ich wirklich schnell ausblenden. Meine Hände wandern noch einmal kurz zu meiner Unterlippe, über die Fred eben noch so sacht gestrichen hat und verharren dort für ein paar Sekunden.
Ich straffe meine Schultern und trete aus der Abstellkammer heraus.
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