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Die Wilden Hühner im Abiurlaub

von hannaxoxo
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Thorsten Stubbe / Torte Wilhelm Blödorn / Willi
13.06.2018
05.01.2021
27
41.224
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26.07.2018 2.901
 
Drinnen wummerten die Bässe noch um einiges lauter, als ich es auf der Straße sogar schon vermutet hatte. Die Lichter flackerten wild umher, die Nebelmaschine schien in ständiger Aktivität und es roch nach Tabak, Schweiß und einer Mischung aus Kotze und Alkohol. Die Frauen tanzten passend zum Takt, die Männer waren direkt hinter ihnen oder standen in Gruppen an der Bar. Um es kurz zu fassen - bis auf die wesentlich aufreizenderen Outfits war alles genau so, wie auf jeder anderen deutschen Party auch. Einen Unterschied gab es allerdings - ich war kein Stück betrunken.
Schon beim Eintreten teilten wir uns auf. Ich wurde direkt von den Mädchen auf die Tanzfläche gezogen, während der Rest der Jungs zur Bar stürmte um sich weiteren Alkohol einzuflößen.
Obwohl ich mehr als nur nüchtern war, hatte ich das Gefühl, dass die Luft und Atmosphäre mich zu beduseln schienen. Die Musik im Club war gut gewählt - ausschließlich Charts und teilweise sogar einige deutsche Lieder. Wir vier tanzten hemmungslos hüpfend und laut brüllend in unserem Kreis und ich war wenig verwundert, dass sich um uns in kürzester Zeit eine Gruppe aus Kerlen gebildet hatte. Gott sei Dank waren diese Typen entweder zu wenig oder zu sehr betrunken um uns auf die Pelle zu rücken und anzugrabschen und somit wurde es uns erspart irgendwen abzuwimmeln. Trotzdem ging besonders Melanies Blick öfters leicht panisch in Richtung Theke, wenn sich ihr ein Kerl näherte. Dort stand nämlich unsere Jungs und die Gruppe um Michel und Malik, unterhielt sich so gut es ging und tranken in Dauerschleife Getränke. Ich folgte Melanies Blick, als diese schon wieder von hinten angetanzt wurde und konnte direkt auf Willis Gesicht schauen, der wie es schien, seine Freundin keine Sekunde aus den Augen ließ. Mit seinen hochgezogenen Augenbrauen und dem zusammengekniffenen Mund sah er mehr als nur eifersüchtig aus. Mein Blick schweifte weiter in Richtung Fred, der grade mit zwei Bieren in der Hand lautstark über Michels Witz zu lachen schien. Super .. wie es schien war ich wohl heute die Verantwortliche für eine riesige Gruppe aus Besoffenen.
Die Zeit verging wie im Flug, wir tanzten viel, tranken um so mehr und wurden immer ausgelassener.. also die anderen, ich natürlich nicht. Ich wurde nur immer müder von Zeit zu Zeit, gab aber mein bestes meine Gähner zu unterdrücken.
"Ich geh mal was zu trinken holen" brülle ich Frieda zu, die sich grade in Melanies Armen windet.
An der Bar angekommen, bestellte ich mir eine Cola und beobachtete die Lage. Die Jungs sind mitlerweile ebenfalls auf der Tanzfläche und hüpfen mit ihrere Bierflasche auf einer Stelle. Ein paar Meter neben ihnen steht eine Gruppe aus Mädchen, die sie lachend beobachten. Eine von ihnen löst sich aus der Gruppe und steuert auf Fred zu. Mir war plötzlich zum Weinen zumute.. gleichzeitig wollte ich gerne mit einem Baseballschläger auf diese hübsche Unbekannte eindreschen.
"Ihr seid Freunde, Sprotte !"ermahne ich mich und drehe mich wieder zur Bar, wo auf einmal ein Getränk steht.
"Ist von dem Herrn da hinten" sagt mir der deutsche Barkeeper mit einem Fingerzeig auf einen nett winkenden Kerl.
Ich nehme das Getränk, proste ihm zu und begebe mich wieder in Richtung meiner Freundinnen. Für irgendwelchen Small-Talk und Flirtereien bin ich eindeutig zu nüchtern.
Mein Getränk gebe ich Frieda, die begeistert einen großen Schluck nimmt und den Becher an die anderen beiden weiter reicht.  Während Trude an dem Mischgetränk sippt, kann ich nicht umhin nochmal zu den Jungs auf der Tanzfläche zu blicken. Fred und das kleine blonde Mädchen versuchen sich grade zwischen den laut dröhnenden Liedern zu unterhalten und wie es ausschaut klappt das sogar erstaunlich gut - zumindestens kann Miss super Selbstbewusst in einer Tour lachen. Ich blicke von der Unbekannten wieder auf Fred und zucke kurz zusammen, als ich registriere, dass er mich ansieht. Oh Mist. Ich wende schnell den Blick ab und lächele Melanie an, die grade die Faust im Takt in die Luft reißt.
Ich hoffe Fred hat diesen wirklich rein zufälligen Blick nicht überbewertet.. Ich hoffe er denkt nicht..
Weiter komme ich in meinen Gedankengängen nicht, denn von hinten unterbricht mich eine Stimme.
"Na du, alles gut bei dir ?" brüllt mich Michel an.
Ich drehe mich um und nicke ihm zu.
"Willst du eben mit raus ? Ich muss mal frische Luft schnappen."
Mit einem kurzen Gedanken an Fred und die Blonde nicke ich wieder, lasse zu, dass Michel meine Hand nimmt und lasse mich nach draussen ziehen. Friedas zuckenden Augenbrauen hinter mir habe ich natürlich nicht übersehen.
Draussen angekommen habe ich endlich wieder das Gefühl frische Luft zu atmen und die zehn Grad Temperaturunterschied sind natürlich auch nicht zu verpöhnen.
"Ist wirklich alles gut bei dir ? Du wirkst sehr.. gelangweilt" fragt Michel mich vorsichtig, nachdem wir uns auf eine Mauer gesetzt haben.
"Klar ! Bin glaube ich einfach noch total fertig vom Tag.. keine Ahnung" gebe ich schulterzuckend zurück. Ich wäre jetzt wirklich gerne alleine um über alles nachzudenken. Über Fred und mich und wieso ich nicht mehr damit klar kam, dass er mit anderen Mädchen redete.
"Soll ich dir ein Wasser besorgen ?" als Michel das sagt landet seine Hand auf meinem linken Bein.
"Ähh.." Ich starre die Hand, die immer weiter hoch wandert, alamierend an.
"Ja bitte" sage ich, während ich mit meiner rechten Hand die seine hochhebe und wieder in seinen Schoß fallen lasse. In meinem Selbstverteildigungskurs haben wir so oft ähnliche Situationen durchgespielt, dass ich quasi wie aus dem Reflex weiß, wie ich zu reagieren habe. Unser Motto dort lautete: Sobald du auch nur das leistete Anzeichen verspührst, dass dir etwas unangenehm ist oder du etwas nicht möchtest - reagiere sofort ! Denn später ist oft zu spät.
Während Michel noch perplex auf seine Hand starrt, kommt von vorne eine Stimme.
"Du hasch sie gehört Mischel.. hol der Dame ein Wasser !" Fred klingt nicht nur absolut betrunken - er sieht auch so aus.
Seine blauen Augen sind glasig, die Wangen gerötet und irgendwie kann er nicht grade auf einer Stelle stehen bleiben.
Fred setzt sich ungeschickt neben mich und als er neben mir Luft holt rieche ich auch schon den endgültigen Beweis für seinen Alkoholpegel.
"Worauf wartest du ?" kommt es von Fred, der sich unbeholfen an mir vorbei lehnt und Michel angafft.
Michel schüttelt nur mit einem Blick zu mir den Kopf "Kann ich dich hier mit dem alleine lassen ?".
Als ich mich umsehe, muss ich leider festellen, dass nun deutlich weniger Menschen auf der Straße unterwegs sind. Hier und da vielleicht mal ein zwei Partygäste.. sonst wirkt die Promenade wie leergefegt.
"Was soll das denn heißen ? Willst du mich eigentlich veraschen ? Vor Typen wie dir musste ich.."
Weiter kam er nicht, denn ich stellte unter einem tiefen Seuftzer fest, dass ich Fred definitiv nicht zu fürchten hatte.
"Klar Michel.. los geh und besorg uns beiden am besten mal ein Wasser" sagte ich mit einem entschuldigendem Blick zu Fred.
Michel sah Fred argwöhnisch an, nickte aber und marschierte wieder Richtung Club.
"Von dem lasisch mir doch nischts ausgeben" Fred sah aus als hätte er auf eine saure Zitrone gebissen.
"Sag mal Fred, wie viel hast du heute Abend eigentlich getrunken ?" frage ich ihn lachend. Auch, wenn ich eigentlich noch stinkig auf ihn bin, wegen der Sache am Bad, muss ich leider sagen, dass ich an dem betrunkenen Fred einen Narren gefressen hatte. Er war dann wie ein kleines Kind- erinnerte mich ein wenig an unsere Zeit in der Grundschule.
"acht" lallt Fred mir grinsend zu.
"Acht ? Acht was ? Acht Bier ?"
"Och nee Sprotte" er kichert und legt seinen Kopf an meine Haare "Ich habe eine acht getrunken.. du weiß schon.. von zehn".
"Ahh" gebe ich lächelnd zurück und starre auf die Strasse. Wir haben vielleicht schon vier Uhr - es es stockdunkel. Bis auf die Laternen die die Straße in großen Abständen beleuchten und dem Mond am Himmel ist keine Lichtquelle mehr vorhanden. Ebenso ist nur noch der leicht wummernde Bass und das leise Rauschen der Wellen zu hören.
"Du riechs guut" kam es leise von Fred.
Ich lächele in mich hinein "Mhm".
"Sprotte ?"
"Mhm?"
"Sieh misch mal ebent kurz an bidde"
Ich lasse seinen Kopf von meinen Haaren gleiten und drehe mich mit meinem Körper zu ihm hin.
"Hör mal Sprotte" Fred nimmt gedankenverloren meine Hand und spielt mit ihr "Ich mag dich"
Ich grinse "ich mag dich auch manchmal"
"Aber da gibt es unbedingt was, dass ich dir erzählen muss.."
"Ok?"
"Also damals.. du weißt schon.. auf der Party.." weiter kam er nicht, denn dann kotzte Fred mir in einem hohen Strahl direkt vor die Füße.
"Oh Scheiße Fred !" Ich hob panisch seinen Kopf hoch, den er zwischen den Beinen baumeln ließ. Freds Augen waren geschlossen und ich kam zu dem Schluss, dass der größte Teil seines Alkohols wohl grade jetzt erst richtig zu wirken schienen.
"Oh shit" gab ich in Dauerschleife von mir, während ich seinen Rücken streichelte.
"Alles gut Sprotte" kam es dann immer von Fred zurück. Obowhl er Sprotte irgendwie immer falsch auszusprechen schien.
Nachdem Michel nach zehn Minuten nicht auftauchte, kam ich zu dem Schluss, dass wohl ich für das Wasser sorgen musste.
"Ich hol dir mal eben Wasser Fred. Ich bin gleich wieder zurück"
"Nein ! Nicht..bitte geh nicht" kam es leicht panisch von Fred.
"Ich verspreche dir, ich bin gleich wieder da!"
Ich stehe schnell auf und hechte wieder zum Clubeingang - was ich da sehe .. darauf wäre ich meinen Lebtag nicht vorbereitet gewesen.
In einer kleinen Nische, zwei Meter von der Türe entfernt , stehen zwei Menschen. Naja, stehen ist die falsche Bezeichnung - klammern sich zwei Menschen an einander fest ist wohl die bessere Formulierung. Die beiden knutschen wie wild herum.. und wenn ich die beiden nicht schon mein halbes Leben lang kennen würde, hätte ich abgestritten, dass ich mit diesen beiden meine Freizeit verbringe. Aber nein. Meine Augen täuschten sich nicht, denn als ich auch noch ein zweites und drittes mal hinsah - dort standen immer noch Frieda und Torte in enger Umarmung verschlungen.
Ich wusste gar nicht wie ich reagieren sollte. Das da war meine beste Freundin mit dem Kerl, den sie sich geschworen hatte niemals wieder an sich ran zu lassen. Sollte ich dazwischen gehen ? Sollte ich nichts tun und hoffen, dass die beiden mich nicht gesehen hatten und den Rückzug wagen ? Oder es vielleicht einfach morgen ansprechen ?
Ich entschied mich für die letzte Alternative - vorallem weil ich den kotztenden Fred im Hinterkopf hatte. Also schlich ich mich vorsichtig an den beiden vorbei und in den Club zurück. Dort orderte ich erstmal zwei große Wasser und teilte den anderen mit was geschehen war. Melanie und Willi erbarmten sich sogar beide mit mir nach Hause zu kommen und zu helfen den besoffenen Fred ins Bett zu karren. Frieda und Torte waren Gott sei Dank auf unserem Rückweg nicht mehr in der Nische.
Nachdem Fred sein und zur Hälfte mein Wasser geleert hatte, versuchten wir drei den riesigen und tollpatschigen Bandenanführer nach Hause zu bringen - leichter gesagt als getan, besonders wenn der andere Kerl fast genau so betrunken ist wie Fred. Schlussendlich schafften wir es nach Hause - fragt mich bitte nicht wie, bis heute ist es mir das größte Rätsel.
Während Melanie ihren beduselten Freund ins Bettchen brachte wurde mir natürlich Fred zugeteilt.
"Wo ist dein Schlafanzug ?" frage ich, während Fred noch in voller Montage breitbeinig auf dem Rücken und mit geschlossenen Augen auf dem Bett liegt.
"Hab keinen"
"Wie, keinen ?" ich stelle meine Suche ein und schaue verwirrt auf Freds Seitenprofil.
Er dreht seinen Kopf zu mir und lächelt schief "Ich schlaf nur in Boxershorts"
"Oh".
Er dreht sein lächelndes Gesicht wieder zur Decke, schließt die Augen und streckt die Arme in die Luft.
"Was soll das werden ?" frage ich kritisch, die Arme beäugelnd.
"Ich dachte du ziehst mich jetzt aus ?"
"Wovon träumst du Nachts ?"
Freds leises Lachen lässt mir einen Schauer den Rücken runter wandern "Wenn du wüsstest".
Als ich mich nicht rühre, kommt ein trauriges Seuftzen von Fred "Sprotte, es sind ungefähr 25 Grad hier drin und ich kriege die Sachen nicht alleine ausgezogen.. kannst du mir bitte helfen ? Es sind doch nur blöde Klamotten.."
Ich seuftze ebenfalls. Nur blöde Klamotten.. Nur blöde Klamotten..
"Ok, aber dann musst du dich leider aufsetzten"
Die Geschwindigkeit, in der er es schaffte auf einmal hoch zu schießen sollte mir eigentlich zu denken geben.. allerdings wusste ich ja, dass er gekotzt hatte - er war also wirklich sehr betrunken.
Ich stellte mich an den Bettrand "Arme hoch". Freds Arme schossen in die Höhe und ich machte mich daran ihm das schwarze T-shirt von seinen langen Armen zu zerren und kam schon heute das zweite Mal in den Genuss seines Oberkörpers.
Fred ließ sich wieder nach hinten plumpsen "Hose auch noch.. Bitte".
Mir wiederstrebte es sehr ihm diese auch noch auszuziehen - besonders, weil ich meine eigenen Ermahnungen von heute Mittag im Hinterkopf hatte.. aber ich war ja kein Unmensch und in Hose zu schlafen, bei einer Sauna als Zimmer..
Also öffnete ich den Gürtel und zog ihm seine Hose runter, bis er nur noch seine graue Boxerhort anhatte.
"Und jetzt kommst du zu mir" Fred klopfte, noch immer mit geschlossenen Augen, neben sich aufs Bett.
"haha, nur über meine Leiche" gab ich lachend zurück und landete in Null Komma Nichts neben Fred im Bett. Dieser hatte sich in windeseile aufgerichtet und mich mit sich gezogen, so, dass ich jetzt auf seinem nackten Oberkörper.. beziehungsweise auf dem gesamten nackten Körper lag. Natürlich versuchte ich mich unter Flüchen von ihm loszueisen, aber die weit entfernteste Position, die Fred mit erlaubte, war die Löffelchen Stellung.
"Meine Fresse Fred, lass mich los !" schnaubte ich ihn an. Diese Hand sah wirklich verlockend aus.. vielleicht sollte ich einfach mal reinbeißen ? "Dir tu ich keinen Gefallen mehr!"
Fred hinter mir legt sein Gesicht auf meine Schulter "Hör auf" gähnt er "Das wollte ich schon immer mal machen.. neben dir einschlafen"
"Ich aber nicht" Wow Sprotte - guter Konter.
"Hör auf " flüstert mir Fred ins Ohr und fängt an meine Schulter zu küssen. Ich kann nicht anders, ich bekomme eine Gänsehaut. Verdammt, verdammt, verdammt ! Fred wandert langsam mit seinem Mund meinen Hals hoch und meine lahme Reaktion schien ihn nicht grade davon abzuhalten. Als er anfängt die Stelle zwischen Hals und Ohr zu küssen und leicht an ihr zu saugen kann ich kaum noch ein Stöhnen unterdrücken. Sein Unterkörper drückt sich an meinen Po und ich will verdammt sein, wenn ich da nicht etwas hartes spüre. Als er auch noch anfängt über die Stelle mit der Zunge zu lecken keuche ich leise auf und als Reaktion reibt sich sein Glied langsam an meinem Po. Haben wir hier grade Trockensex ? Es fühlt sich verdammt so an. Freds Mund wandert von meinem Hals weg in Richtung meines Wangenknochen, auf den er kleine Küsse setzt. Gott.. wenn er so weiter macht.. Ich stöhne nochmal auf, als seine Hand unter mein T-shirt wandert und meinen Bauch streichelt.
"So nicht.." flüstert Fred mir ins Ohr, drückt mir noch einen Kuss auf den Wangenknochen und rückt von mir ab.
Ich liege wie in einer Starre neben dem leise atmenden Fred und frage mich erneut, was ich eigentlich kann. Ich komme mir vor wie ein Mädchen in diesen doofen Liebesbüchern, die zwar die ganze Zeit sagen, sie wollen nicht, aber dann genau das machen. Die ganze Zeit rede ich mir ein, dass wir Freunde sind und nur Freunde.. aber wie zum Teufel kann man auf einen Freund nur so reagieren ? Gott ich wollte nie so ein Mädchen werden.. ein Mächen, das weiß, was das Beste für sie ist und dann genau das Gegenteil tut. Sowas nervt !
Ich drehe mich zu Fred um, der mit geschlossenen Augen neben mir liegt und leise schnarcht. Gott, wieso war das alles hier so kompliziert ?
Leise stand ich auf, lüftete die Fenster und stellte Fred Eimer und Wasserflasche ans Bett. Dann verschwand ich aus seinem Zimmer und eilte in meins.
Das Licht war schon aus, aber Frieda lag ebenfalls schon im Bett. Also waren die anderen auch grade eben erst nach Hause gekommen. Ich zog mir schnell meinen Pyjama an und krabbelte unter die Bettdecke.
Frieda neben mir lag mir offenen Augen auf dem Rücken und schien nachzudenken.
"Alles ok ?" fragte ich sie vorsichtig. Ich hatte noch zu gut den Kuss von ihr und Torte im Hinterkopf.
"Mhm" kam es leise von ihr.
Ich sah sie von der Seite an "Wenn da irgendwas ist, was du loswerden willst.. ich habe immer ein offenes Ohr".
Frieda lächelte "Das selbe gilt für dich".
Ich musste an Fred denken und mein Geheimnis, dass ich ihr ebenfalls verschwieg.
"Mhm" gab ich lahm zurück und machte die Augen zu.
In dieser Nacht fand ich erst um acht Uhr morgens meinen Schlaf.
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