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Feuer und Eis - 1. Teil: Zwielicht

GeschichteSchmerz/Trost, Sci-Fi / P16
Finn Kylo Ren Leia Organa Poe Dameron Rey Snoke
12.06.2018
11.11.2020
45
211.658
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27.03.2019 5.073
 
DIE KATAKOMBEN (II)

Finn saß neben Poe, schweigend. Bis Dameron sich streckte. Er versetzte seinem Kumpel mit dem Ellbogen einen Haken in die Rippen. Finn fuhr zur Seite. Er rieb sich die Brust. „He!“, knurrte er. „Hör auf, mir so auf die Pelle zu rücken.“ Dameron blieb entspannt. „Hey! Ich konnte doch nicht wissen, dass du so sensibel bist.“
„Hey!“, rief Finn. „Du hast mir gerade eine verpasst! Entschuldige dich zumindest!“ Sie waren beide sehr angespannt. Niemand wusste, wann Rey zurückkehren würde. Nicht einmal, ob das überhaupt passieren wird.
Poe Dameron tat, als sei er ganz locker. In Wahrheit aber hatte er das Gefühl, er müsste sich gleich übergeben. „Und? Ich habe mich doch entschuldigt.“
Tekka saß am Feuer. Wie immer schöpfte er Tee aus dem hängenden Topf. Er reichte den Männern jeweils eine Tasse. Der Tee war noch sehr heiß. „Seid gut zueinander“, ermahnte er die beiden. „Und du, Poe Dameron, entschuldige dich angemessen!“
„Es war ein Versehen“, murrte Dameron. „Ganz ehrlich.“
„Was hast du dann für ein Problem?“, fragte Finn. „Wo ich herkomme, entschuldigt man sich zumindest...“
„Wo du herkommst, päh!“ Dameron spuckte auf den Boden. „Da gilt das doch eh nicht.“
„Hören sie auf, alle Beide!“, schimpfte Tekka. Jetzt sah auch er recht verärgert aus. „Natürlich gibt es da Unterschiede. Ein Soldat der Ersten Ordnung befolgt Befehle, ohne Fragen zu stellen. Er tötet nicht, weil es ihm Spaß macht. Und beim Widerstand gilt das Gleiche. Deshalb ist es so wichtig, nett zueinander zu sein. Ganz gleich, wo man seine Wurzeln hat.“
Dameron wandte sich ab, die Arme verschränkt. Finn wiederum sah ins Feuer. Sie stritten zwar nicht mehr, aber sie sprachen auch nicht mehr miteinander. Tekka wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Er hatte etwas Fleisch geschnitten, das er an einen Spieß drehte. Er legte den Spieß in eine grünlich aussehende Soße, die er scheinbar aus einigen, lapprigen Pilzen zusammengerührt hatte.
„Meine Wurzeln liegen nicht bei der Ersten Ordnung“, erklärte Finn wenige Minuten später. „Auch mich hat man einer Familie weggenommen, die ich nie kannte. Eltern, die mich aufgezogen hätten, wären da nicht diese…“ Er legte den Kopf in die Arme.
Dameron nickte. „Es tut mir Leid.“ Er pustete den Sand von seinen Knien weg. „Glaubst du, die anderen Sturmtruppler würden auch desertieren, wenn sie ihre Vergangenheit kennen würden? Wie wäre es, wenn sie sich an ihre Familie erinnern würden?“
Finn, der selbst einmal Sturmtruppler war, drehte sein Kinn weg. „Ich weiß es nicht.“
Tekka klemmte den Spieß über das Feuer. „Warum bist du desertiert, mein Junge? Es muss doch einen Grund geben…“
„Das tut es“, behauptete Finn. Eigentlich war es Rey, die ihm die Augen geöffnet hatte. „Aber es ist nicht der, den Sie vermuten.“
„Es war Rey“, riet Tekka. „Sura war es nicht, das weiß ich. Rey war es, die sich an ihre Eltern erinnerte. Sie erinnerte sich an den Tag, als Szirha verschwand. Und sie wollte wissen, warum. Du bist Rey doch nicht deshalb gefolgt, weil du es für richtig gehalten hast. Moral kanntest du zu dieser Zeit noch nicht. Nicht so.“
Finn rückte weiter weg. „Ja“, gestand er. „Ich liebe sie wie eine Schwester.“
„Eure Bande sind sehr stark“, unterstrich Tekka. „Du bist Rey gefolgt, weil du sie beschützen wolltest. Du warst bereit, für sie dein Leben zu geben.“ Er senkte den Blick. „Es tut mir Leid“, sagte er dann. „Das hatte ich übersehen.“
Wieder schwiegen sie miteinander.
„Sollte ich meine Eltern je finden, wäre das der schönste wie auch traurigste Moment meines Lebens.“ Finn stand auf. Er hielt es hier nicht mehr aus. Selten sprach er über seine Gefühle. Er konnte das nicht. Immer wieder hatte ihm die Erste Ordnung gepredigt, Gefühle seien ein Zeichen von Schwäche. Zwar wusste er heute, dass das nicht der Wahrheit entsprach, aber seine Sicht war noch immer die Gleiche.

Sura tippte etwas in ein Hologramm ab. Der durchsichtige Schirm zu ihrer Rechten leuchtete. Hier hatte sie die Archive durchsucht. Und wieder hatte sie nicht das Gefühl, etwas erreicht zu haben. DNA-Analysen, Fehler bei der Überwachung und kryptische Briefe, die sich letztendlich doch als Schmierzettel für Einkäufe herausstellten… Langsam zehrten die Ungewissheiten an ihren Nerven. Sura wusste nicht mehr weiter. Bestimmt hatte sie die Archive schon auf den Kopf gestellt. Das einzige, das sie herausfinden konnte, war, dass sich Boba Fett wohl über längere Zeit auf industrialisierten Planeten aufgehalten haben musste, wie Sullust. Und sie wusste auch, dass er eine Allergie auf Katzen hatte. Mehr konnte sie nicht herausfinden. Sura schlug mit der Faust auf den hölzernen Tisch. Ein Stück brach ab. Es landete bei Sura im Stiefel. Sie fluchte. Gerade als sie sich den Stiefel ausziehen wollte, tippte sie jemand von hinten an. „Meine Güte!“, rief der Kollege entsetzt. „Wann machen Sie denn mal Urlaub?“ Es war der, der den Tisch immer kreuz und quer durch den Raum rückte. „Sie sind...“
„Unerträglich?“, fauchte Sura. „Ich danke ihnen sehr herzlich!“
Der Mann wich zurück. „Ähm… Ich gehe dann mal.“ Er zog sich zurück.
Sura stampfte in den Boden. „Das kann doch einfach nicht wahr sein!“ Zehn Minuten lang wetterte sie, bis sie dann erschöpft auf den Boden sank. Schließlich gähnte sie. Müde, wie sie war, beschloss sie, sich doch noch schlafen zu legen.

Rey ließ ihren Blick durch den Flur schweifen. Sie hörte das Echo ihrer eigenen Schritte. In den ersten fünf Minuten hatte sich Rey noch sehr gewundert, denn das Echo bestand wohl, wo der Gang doch in Sand gehauen wurde. Und Sand dämpfte den Schall eigentlich so weit, dass dieser nicht mehr wahrnehmbar war. Schließlich hatte sich Rey für eine kurze Pause auf den Boden gekniet, wo sie entdeckte, dass dieser aus Mosaik bestand, der in Wahrheit von Sand verschüttet wurde. Weiß-schwarze Schlieren zogen sich durch den von Sand grob geschliffenen Stein. Rey wusste nicht viel über die Architektur. Aber sie wusste, dass Mosaik sehr selten verwendet wurde. Frühere Zivilisationen errichteten Paläste aus Mosaik. Rey wusste, dass es ursprünglich Menschen waren, die Mosaik verwendeten. Zwar war nicht bekannt, wo sie ihren Ursprung hatten, aber es musste auf einer Welt gewesen sein, wo diese alte Kunst überliefert wurde. Rey nahm einen Zug Wasser aus der Flasche. Wer wusste das schon? Sie zögerte. In diesen Hallen war es ziemlich stickig. Vielleicht half es, sich ein Tuch zu befeuchten und es sich an die Nase zu drücken. Rey kippte etwas Wasser auf einen alten, versandeten Fetzen, den sie in er Umgebung entdeckte. Es war rot-braun mit goldenen Strichen darauf. Ein langer Strich erstreckte sich in die Höhe, der andere bahnte sich seitlich durch den mittleren, dass es ein Kreuz ergab. An einigen Stellen war die goldene Farbe abgeblättert. Der Stoff, der sich einige Lagen unter der goldenen Gravour befand, war grau. Man sah die Nähte, die scheinbar in ein Netz gewoben wurden. Rey fragte sich, wie etwas so lange erhalten bleiben konnte, dass man sogar die Farben noch blass erkennen konnte. Wenn das Tuch doch sprechen könnte… Bestimmt hätte es dann viel zu erzählen. Rey richtete sich auf. Sie verstaute die Flasche wieder in der Tasche. Tekka hatte gesagt, diese Ruine sei bestückt mit tückischen Fallen. Angeblich wurden sie nicht mechanisch ausgelöst. Rey überlegte. Sie musste die Augen offen halten. Wenn sie nicht achtsam genug war, schnappten die Fallen noch zu.  Rey untersuchte den Boden. Da waren keine Fallen. Der Flur war dunkel. Rey leuchtete mit der Fackel an der Wand entlang. An einigen Stellen schaufelte sie etwas Sand weg. Gerahmte Bilder, sehr heruntergekommen, bedeckten die Wand. Der Rahmen hing durch. An einigen Stellen war die Farbe abgeblättert. Die Konturen waren verwischt. Man erkannte kaum mehr Umrisse. Rey richtete den Rahmen wieder gerade aus. Sie fand, der Künstler verdiente es, dass man seine Mühen würdigte. Das Bild sollte nicht schief hängen, wo doch mal jemand so viel Zeit in diese Malerei investiert hatte. Rey staunte. Sie war kein Archäologe, aber auch sie sah gleich, dass diese Hallen viel zu erzählen haben mussten. Rey leuchtete mit der Fackel in den Gang. „Wie seltsam“, murmelte sie. Drei Meter weit reichte das Licht. Der Rest war schwarz. Vorsichtig trat sie heran. „Nebel“, stellte Rey fest. Schwarzer Rauch hing in der Luft. So etwas hatte Rey noch nie gesehen. Es schien, als könnte sie nicht durch den Nebel dringen. Er war unnatürlich. Und er stand in der Luft wie eine Wand. Undurchdringlich. Rey befestigte die Fackel an einer der eisernen Halterungen an der Wand. Womöglich war das hier eine dieser Fallen. Rey fasste mit der Hand in den Nebel. Als sie diese wieder herauszog, tropften ihre Finger. „Ist das Wasser...?“, fragte sich Rey. Wieder streckte sie ihre Hand aus. Eine Minute lang verharrte sie, als sie merkte, wie ihre Hand vor Kälte taub wurde. Sie nahm wieder die Fackel von der Halterung. Den Draht, den sie immer mit sich führte, schob sie an die Seite. So stolperte sie zumindest nicht mehr über ihre eigenen Füße. Rey schluckte. Zögernd trat sie in den Nebel. Aber sie hielt es nicht lange aus. Die Kälte leckte an ihren Armen, bis sie diese nicht mehr spürte. Rey übertrug etwas Feuer auf ein Stück Holz. Sie wärmte sich wieder auf. Hoffentlich reichte dieser Nebel nicht zu weit. Bestimmt würde sie dann noch erfrieren. Rey atmete tief durch. „Jetzt“, sagte sie sich. Das Feuer trug sie noch immer bei sich. Der Nebel war so dicht, dass sie nicht einmal die Hand vor Augen sah. Als Rey einige Meter weit gegangen war, bemerkte sie, dass die Wände scheinbar etwas… flüsterten. Rey fuhr herum. Das Murmeln hörte auf. „Ganz ruhig, Rey!“, sagte sie bestimmt. „Das hast du dir eingebildet.“ Sie blinzelte. Sie ging weiter, blieb aber langsam. Wieder hatte sie so ein Gefühl, als würden die Wände... Rey schüttelte den Kopf. „Nein.“ Schließlich wurden ihre Beine von der Kälte schwer. Rey musste sich sehr bemühen, nicht die Beherrschung zu verlieren. Langsam wurde sie auch müde. Sehr müde. Rey zwang sich, ruhig Blut zu bewahren. Sie durfte nicht aufgeben. Weiter, weiter, weiter…
„Reeeeey“, flüsterte da eine Frau.
Rey biss sich auf die Unterlippe. „Wer bist du? Zeige dich mir!“
„Hier ist jemand, den du seeehr vermisst.“
Die Stimme erinnerte an das Zischen einer Schlange. Rey hatte das Gefühl, ihre Ohren rauschten.
„Komm zu mir!“, forderte die Stimme Rey auf.
Rey wich von den Wänden zurück. „Nein, das bist du nicht. So etwas würdest du nie tun!“ Sie klang wohl nicht sehr überzeugt.
„Reeey! Willst du nicht wissen, was passiert ist? Ich kann es dir erzählen. Komm zu mir. Ich werde es dir sagen.“ Die Stimme wurde noch zischender.
„Du bist schon lange tot!“, rief Rey. „Du bist nicht wirklich hier, denn du bist eine Fata Morgana. Eine Illusion.“
„Duuu hast keine Ahnung!“, zischte die Frau. „Mein Tod ist nie eingetreten. Komm her!“
Rey schluckte. Sie trat noch weiter zurück. Ihre Gelenke schmerzten barbarisch von der Kälte. Es war, als steche da ein Messer durch Haut und Sehnen. „Reiß dich zusammen, Rey!“, flüsterte sie sich selbst zu. „Du kannst das.“ Sie schloss die Augen. Schließlich konzentrierte sie sich auf ihre Atmung. Sie tat, wie Tekka gesagt hatte. Sie versuchte ihre Gedanken zu beruhigen.
Wer war sie eigentlich?, fragte sie sich. Warum war meine Ma immer so schweigsam? Bis heute verstand sie nicht, warum gerade der General nicht wusste, wer Szirha eigentlich war. Nicht einmal Lor San Tekka wusste es.
Rey versenkte ihre Finger im Sand. Auch nach fünf Minuten saß sie noch hier. Die Kälte betäubte sie. Selbst ihre Gedanken mochten nicht fließen. Sie schaffte es nicht, sie zum Schweigen zu bringen. Immer wieder zuckten Bilder durch ihren Kopf, blitzten ruckartig auf und verschwanden so schnell, wie sie gekommen war. Schließlich sprang sie auf. „Ich muss wissen, was passiert ist!“, schrie Rey. Die Wände schienen zu erbeben. Zu ihrer Überraschung lichtete sich der Nebel ein wenig. Wo er verzogen war, sah sie jemanden sitzen. Eine Frau mit dunklen Haaren. Sie hatte die Augen geschlossen. Für Rey sah es so aus, als würde sie auf etwas warten. Schließlich verschwand der Nebel. Ein Canyon kam zum Vorschein. Die Sonne stand sehr tief. Es schien, als würde sie langsam untergehen. Rey kam näher heran. „Ma! Bist du das?“, fragte sie leise. Die Frau reagierte nicht. Schließlich richtete sie sich auf. In ihren Augen glitzerten Tränen. Erst jetzt bemerkte Rey, dass da jemand begraben liegen musste. Jemand hatte alte Runen in den Fels geritzt. Szirha strich mit ihren Fingern über die Inschrift. „Lebe wohl.“ Sie wischte sich die Tränen von den Wangen. Rey fuhr herum. Sie waren nicht allein. Ein stämmiger Zabrak stellte sich vor Szirha auf. Rey hatte das Gefühl, den Mann schon einmal gesehen zu haben. Aber sie erinnerte sich nicht, wo. Szirha atmete tief durch.
„Du bist ein Sklave“, sagte er zynisch grinsend. „Wenn du klug bist, gehst du wieder zurück zu den anderen!“ Er hielt eine Peitsche in der Hand. Nicht nur irgendeine Peitsche. Das Ende dieser Peitsche knisterte, geladen mit Energie. Die rötlichen Funken, ließen Rey vor Schreck erstarren. Er schlägt sie doch nicht!, erahnte sie. Wird er sie töten? Rey wich zurück.
Szirha ballte ihre Hände zu Fäusten. „Nein“, sagte sie bestimmt.
„Ich warne dich noch ein Mal...“, begann der Aufseher. „Dein Leben ist mir gleichgültig. Wenn du nicht gehorchst, werde ich es beenden! Verschwende nicht meine Zeit!“ Er schwang die Peitsche über seinen Kopf.
„Mir auch“, sagte sie, die Augen gläsern. In ihren Hand hielt sie einen geschliffenen roten Stein. Der Himmel spiegelte sich in seiner Oberfläche. „Wenn Sie mich töten wollen, dann tun Sie es!“
Der Aufseher streifte mit der Peitsche ihre Wade. „Erteile mir keine Befehle!“
„Doch.“ Ihre Zähne blitzten.
Rey zog das Lichtschwert aus ihrer Tasche. Sie wusste nicht, wann es geschehen war, geschieht oder geschehen sollte.
Der Aufseher spuckte Szirha ins Gesicht. Sie tat es ihm nach. „Sie zaudern“, stellte Szirha fest. „Dann beharren Sie wohl auf einen Kampf.“ Sie nahm Haltung ein. „Sie sollten sich Vorsehen“, warnte Szirha den Mann.
Der Aufseher holte mit der Peitsche aus. Doch da, wo Szirha gerade noch gestanden hatte, war sie nicht mehr zu sehen. Der Aufseher drehte sich ein Mal und als er Szirha hinter sich bemerkte, versetzte er dieser einen Hieb in die Seite. Es sah aus, als habe er sie verwundet. Eine tiefe Wunde durchzog ihren Bauch auf Höhe der Leber.
„Nein!“, brüllte Rey. Sie eilte zu Szirha, wo sie doch wusste, dass sie niemand sehen konnte. Rey wollte sie stützen, herausfinden, wie sie Szirha retten konnte. Doch gerade, als sie ihre Schulter berührte, fühlte es sich an, als würde sie ihre Hand in Wasser tauchen. Und es war kalt.
Rey spürte, wie die Tränen in ihren Augen brannten. „Geh nicht!“, rief sie. „Ich brauche dich!“ Aber es war zu spät. Die Frau blinzelte noch ein Mal, dann wurden ihre Augen glasig. Es war vorbei. „Halte durch!“ Rey verstand es nicht. Sie konnte es nicht. Es war, als habe sich ein Schleier vor ihre Augen gelegt. „Neeeiiin!“ Die Steine um sie herum bildeten Risse. Rey zögerte. Sie war in den Katakomben. Und es sah aus, als würden diese Hallen bald einstürzen. Rey sank auf die Knie. Der Nebel war zwar verschwunden, aber die Wände redeten noch immer auf sie ein. Dann, gerade als die Risse bedrohlich lang wurden, wurden die Stimmen schrill. Die Decke begann zu bröckeln. Aber Rey interessierte das nicht mehr. Der Kummer überwältigte sie. Selbst als die Decke einstürzte, blieb sie sitzen. Sie wusste, dass sie sterben würde. Rey entzündete die Klinge des Lichtschwerts. Sie wusste, dass der Mann, der Szirha getötet hatte, noch da draußen sein musste. Sie wusste es genau. Und auf einmal hatte Rey ein Ziel. Sie würde diesen Mann ausfindig machen. Und dann würde er bezahlen…

Dameron schreckte hoch. Eben hatte er einen Traum gehabt. Er hatte einen Schrei gehört. Und er kam von Rey. „Wie konnte ich sie gehen lassen?“, fragte er sich. „Ich bin sooo ein...“
Finn starrte ihn an. „Geht ‘s dir gut?“
Auch Tekka, der gerade etwas auf ein Pergament schrieb, blickte auf. „Du solltest dir nicht zu viele Sorgen machen, junger Mann. Weder dir, noch Rey wird das etwas bringen.“
„Ich habe einen Schrei gehört“, beharrte Poe Dameron. „Er kam von da unten.“
„Du bist müde“, stellte der alte Mann fest. „Vermutlich hattest du einen luziden Traum. Das ist nicht ungewöhnlich. Auch ich hatte das schon.“
Dameron glaubte ihnen nicht. „Nein“, entgegnete er. „Das kann ich mir nicht eingebildet haben. Das geht nicht.“ Er verschränkte die Arme. „Haben sie noch etwas zu trinken?“
„Du machst mir Angst“, sagte Finn nach einer Weile. „So angespannt habe ich dich noch nie erlebt.“
„So lange kennst du mich auch nicht“, gestand Dameron. „Trotzdem.“ Er legte sich wieder auf den Boden.

Rey schnaufte. Aber sie konnte es sich nicht erlauben, einen Blick über die Schulter zu werfen. Sie spurtete durch die Korridore. Die letzten hundert Meter hatte es verschüttet. Wie sollte sie da wieder rauskommen? Vermutlich würde sie ewig brauchen, bis sie sich da durchgegraben hatte. Rey, die noch immer schwer unter Schock stand, glaubte nicht mehr, dass das ging. Sie hoffte sehr, dass sie noch einen Weg fand, hielt das aber für unwahrscheinlich. Durch den Schrei hatte die Decke das Bröckeln bekommen. Dann stürzte sie ein. Rey überlebte, aber sie wusste, dass das nicht der Fall gewesen wäre, hätte sie noch eine Sekunde länger gezögert. Das Lichtschwert in der Hand, ging sie weiter ihres Weges. Dann war das gerade eine dieser Fallen? Rey hoffte, dass es auch die Letzte war. Das war aber, wie sie wusste, sehr unwahrscheinlich. Als sie stehen blieb, gelangte sie in eine Kathedrale. Zerbrochene Fenster, durch die Sand ins Gebäude drang, zierten den Dom. Das bunte Glas bildete eine rundgesichtige Frau ab. Ihre Haare waren schwarz, die Augen schienen sogar zu leuchten. Rey bemerkte zu beiden Seiten Sarkophage. Sie erschauderte. Was ist passiert?, fragte sich Rey. Sie trat an einen der Sarkophage heran. Ein Datum war dort abgebildet. Aber die Zeitrechnung war mit der, wie Rey sie gewohnt war, nicht zu vergleichen. Sie strich den Sand von der Inschrift. Da sie diese nicht entziffern konnte, ging sie weiter. Einige der steinernen Sarkophage standen offen. Rey schluckte. Die Überreste der Spezies, die hier scheinbar mal gelebt hatte, sahen aus wie menschliche Skelette. Doch die Knochen, wo sie eigentlich keine Farbe hatten, waren schwarz. So, als haben sie gebrannt. Rey schüttelte den Kopf. Menschliche Knochen waren nicht schwarz. Das hier mussten die Überreste einer anderen Spezies sein. Rey trat näher an den Sarg heran, der da so offen sein Innenleben preisgab. Wie waren diese Leute gestorben? Sura wüsste es vielleicht. Sie könnte eine Probe entnehmen und herausfinden, wie sie gestorben waren. Aber sie war nicht hier…

Sura wachte auf, den Kopf eingesunken in den Kissen, die sie vor einiger Zeit mal gekauft hatte. Wie lange hatte sie geschlafen? Vierzehn Stunden. Sura rieb sich die Augen. Wie, so lange? Sie seufzte. Dann konnte zumindest niemand mehr behaupten, sie gönne sich zu wenig Ruhe. Wie weit die Ermittlungen wohl schon vorangegangen waren? Sie war schließlich nicht die einzige, die da noch arbeitete. Sura setzte sich auf. Sie hörte den Kommunikator ab und prüfte, ob nicht doch etwas ans Licht gekommen war, dass ausschlaggebend sein konnte für die Ermittlungen. Der General hatte eine Nachricht hinterlassen. Ihre Agenten wussten scheinbar, dass Boba Fett vor wenigen Tagen auf Corellia gelandet war. Aber sie hatten nicht herausfinden können, ob er das System wieder verlassen hatte. Vielleicht war er noch immer auf Corellia. Gefunden hatten sie den Kopfgeldjäger zumindest nicht. Der war ein Meister der Täuschung, eine wahre Schattengestalt. Gerade deshalb war höchste Vorsicht geboten. Sura hatte da einige, sehr wilde Geschichten gehört. Angeblich hatte es Boba Fett ganz allein mit der Death Watch aufgenommen. Und die waren Terroristen. Sura hatte noch nie gehört, dass sich jemand mit diesen Leuten angelegt hatte und trotzdem noch lebte. Boba Fett war der einzige, der es den Gerüchten nach geschafft hatte, ihren Anführer zu ermorden. Man sagte sich, er sei so in Besitz eines Artefaktes gelangt, das viele für verschollen gehalten hatten. Aber niemand konnte es beweisen...

Rey suchte den Boden ab. Sie konnte nicht erklären, warum, aber sie hatte das Gefühl, dass da etwas auf sie lauerte. Aber das einzige, das sie fand, war eine verirrte Spinne, die über ihre Schulter krabbelte. Rey setzte die einsame Spinne an den Rand des Sarkophags, den sie gerade untersucht hatte. Sie lugte in den Schädel des Skeletts. Die Knochen wurden durch den Sand aufgeraut, wenn nicht sogar geschwärzt. Vielleicht hatte das aber auch eine andere Ursache. Rey streckte den Finger aus. Als sie den Knochen berührte, durchströmte sie eine ungeahnte Kraft. Dann, ohne Vorwarnung, schleuderte es sie zehn Meter weit. Rey landete unbequem auf der Seite. Der Sand federte ihren Sturz zwar ab, aber Rey bemerkte gleich, dass es sie an der Schulter getroffen hatte. Wie schwer, konnte sie nicht genau sagen. Ihren Arm konnte sie bewegen, deshalb war das wohl eine Prellung, jedoch keine ernste Verletzung. Rey schüttelte sich einmal durch, dann stand sie wieder auf. Der Sand kratze auf ihrer Haut, deshalb versuchte sie, sich diesen aus der Kleidung zu schütteln. Doch dann hielt sie inne. Dieses Geräusch… Es hörte sich an wie ein Knurren. Rey fuhr herum, die Hand ans Lichtschwert gepresst, da sie eine ungute Vorahnung hatte. Klack, klack, klack… Rey erstarrte. Schwarze Phantome, verwest bis auf die Knochen, stiegen aus den Sarkophagen, in den Händen trugen sie rote Lichtschwerter. Ihre weiß glühenden Augen wandten sich Rey zu. „Krrruuuizzz...“ Die Schreie, die sie von sich gaben, drangen der jungen Frau durch Mark und Bein. Sie wich zurück. Die Schmerzen, die Rey durch die Gelenke krochen, ließen sie in die Knie gehen. Die Schreie der Phantome wurden noch durchdringender. Es war, als breche es Rey die Knochen. Tränen quollen durch ihre Augen. Waren es diese Schreie…? Dann lösten sie in Rey diese Schmerzen aus... In einen harten inneren Kampf verwickelt, zog Rey das Lichtschwert. Ihre Beine zitterten. Wenn sie nicht bald reagierte, würde sie von den Phantomen in Stücke gehackt. Wie gern hätte sich Rey selbst den Rest gegeben, wo die Schmerzen immer unerträglicher wurden… Aber sie konnte nicht. Sie durfte nicht aufgeben. Rey atmete gegen den Schmerz an. Sie entzündete die blaue Klinge. Nicht nachgeben!, ermutigte sich Rey. Als die rote Klinge auf ihren Hals niedersauste, wehrte sie diese mit großer Mühe ab. Das Phantom schwebte weiter auf sie zu. Rey wusste nicht, wie sie das noch schaffen sollte. Auch so traute sie sich selten, ein Schwert wie dieses zu schwingen. Sie wusste, man konnte sich selbst schwer verletzen, denn die Klinge war sogar durchschlagend genug, dass man selbst Stahl schneiden konnte. Rey stieß einen Schrei aus. Gerade eben hatte etwas Heißes ihre Wange gestreift. Es fühlte sich an, als würde die Haut auf ihrer Wange schmelzen durch die Hitze. Da sie vor Schreck kurzzeitig außer Gefecht stand, erwischte es sie über der Braue. Rey sprang auf. Unter großen Mühen durchbohrte sie die Wirbel des Phantoms von hinten. Rey atmete auf. Ein Phantom hatte sie niedergestreckt. Dann waren es noch… zwanzig. Rey kniff die Augen zusammen. Das waren zu viele… Wie sollte sie das überleben? Rey erinnerte sich. Wenn sie ihre Gedanken zum Schweigen brachte, wurde sie vielleicht sogar empfänglich für die Macht. Es war, wie dieser alte Herr gesagt hatte. Die innere Stimme war der Weg zur Erleuchtung. Aber sie hörte nicht auf die Gedanken. Rey zitterte. Sie musste sich ihren Instinkten öffnen. Auch ohne ein Meister der Macht zu sein, ahnte sie, wie gefährlich das in ihrer Lage sein konnte. Wenn sie ihre Gedanken niederrang, würde der Schmerz ihren Verstand korrumpieren, bis sie sich kaum mehr wehren konnte. Vielleicht erlangte sie dann aber auch die Kraft, diese Phantome zu vernichten. Die schwarzen Gestalten umzingelten Rey. Sie wusste, dass es gleich vorbei sein würde. Unumgänglich schien, dass sie sterben würde. Rey kniete sich auf den Boden. Sie hörte das Rauschen des Blutes in ihren Ohren, das Pochen ihrer Schläfen. Die Phantome ließen ihre Klingen auf Rey niedersausen. Doch ehe sie der jungen Frau den Schädel spalten konnten, sprang sie in ungeheurer Geschwindigkeit über sie hinweg. Ihre Klinge wirbelte wie ein Tornado. Sie streckte die Phantome nieder, ohne zu blinzeln. Die Macht geleitete sie durch den Strom glühender Klingen, bis sie auch das letzte Phantom niedergestreckt hatte. Die Schmerzen, die Rey bis eben noch erlitten hatte, waren gewichen. Um sie herum war es stumm. Das Schwert zwischen den Fingern gleitend, ließ Rey den Blick schweifen. Die Kraft hatte sie wieder verlassen. So verstand sie nicht, wie das eben geschehen konnte. Rey beugte sich über die schwarze Gestalt. Dort lag auch die Fackel, die sie bis da hin mit sich geführt hatte. Und sie war erloschen. Rey fluchte. Mit der bläulich glühenden Klinge des Schwerts konnte sie zumindest noch etwas sehen. Hoffentlich reichte das auch.

Sura sah sich die Aufzeichnungen zu Appartement 47 durch. Das Hologramm flackerte da aber die ganze Zeit, ohne dass da etwas passierte. Sura wusste es eigentlich zu gut. Boba Fett war nie vor die Linse der Kamera getreten, da er schon geahnt hatte, dass da eine platziert wurde. Aber warum hatte er dann so viele Hinweise hinterlassen, wo das eher bei Amateuren der Fall war? Sura wusste keine andere Lösung. Er hatte sie mit Absicht so weit auf die Spur gebracht, dass sie letztendlich noch in eine Falle traten. Das klang schon eher nach Boba Fett. Dieser Mann war wirklich gerissen. Scheinbar lief das so langsam auf ein Duell zwischen Sura und ihm hinaus, in der derjenige gewann, der den Instinkt dafür hatte. Sura redete sich nicht ein, dass sie gegen einen Kopfgeldjäger wie Boba Fett eine Chance hatte. Seine Instinkte waren scharf wie die eines Machtnutzers. Er hatte auch mehr als fünfzig Jahre Zeit, an seinen Fähigkeiten zu feilen. Sura wusste, dass sie auf den General angewiesen war. Sie war empfänglich für die Macht. Ohne sie hatte Sura keine Chance, da etwas zu erreichen. Sura seufzte. Sie zoomte etwas heran. Da die Überwachung lediglich den Flur eindeckte, hielt sie es auch für unwahrscheinlich, dass sie Boba Fett zu Gesicht bekommen würde. Und sei es für wenige Sekunden. Sura überlegte. Vielleicht hatten die Scanner etwas erfasst… Nein. Enttäuscht lehnte sich Sura in ihren Stuhl zurück. Es wäre auch zu schön gewesen. Plötzlich bemerkte Sura einen zuckenden Schatten an der Wand. Das Bild hatte keinen Boba Fett aufgezeichnet, seinen Schatten jedoch schon. Sura klopfte auf den Tisch. „Wie?“ Der Schatten beugte sich sich über etwas, das sich in der Nähe befinden musste und ließ dort etwas zurück. Einen dünnen Umschlag… Dann kam er in den Flur. Sura sah, wie er sich den Helm in seinen Armen wendete. Er zog die Dichtung zum Visier weg und nahm da einen kleinen, quadratischen Datenträger heraus. Er beugte sich vor und steckte diesen in einen Schuh. Die kleinsten Schuhe, wie Sura erkannte. Und Rey hatte sehr kleine Füße. Sura sprang auf. Mit so etwas hätte sie nie gerechnet. Boba Fett drehte sich zur Kamera und legte die gestreckte Hand an die Stirn an… Er salutierte. Sura verstand nicht, wie das geschehen konnte. Das einzige, was sie tat, war Rennen. Sie rannte, da sie wusste, dass noch niemand in der Garderobe nachgesehen haben konnte. Rey trug schwarze Stiefel. Aber die Schuhe, die er bestückt hatte, waren braun. Als Sura ins Appartement gelangte, atmete sie auf. Rey hatte diese Schuhe noch nicht getragen. Sura kniete sich vor die Stiefel. Umsichtig tastete sie den Stiefel von Innen ab. Schließlich zog sie einen kleinen grauen Datenträger hervor. Er machte einen recht unspektakulären Eindruck. Sura drehte den Chip in ihrer Hand. Sie musste die Daten einlesen. Boba Fett wollte Rey etwas sagen, wie Sura bewusst wurde. Etwas sehr Wichtiges. Vielleicht wollte er Rey aber auch ködern. Wenn, dann war er noch gerissener, als Sura gedacht hätte. Und sehr gefährlich…

Rey atmete tief durch. Das Podium vor ihren Augen war schwer zu erreichen. Die Treppe aus Marmor war zerstört. Rey hatte so eine Ahnung, dass sich die Karte oben befinden musste. Denn dort fand sich auch der Altar. Lange Becken erstreckten sich über den Boden. Das Wasser war schon lange verdunstet, wie Rey vermutete. Stattdessen bedeckte Sand den Boden des Beckens. Jemand hatte Muster in den Stein gehauen, aber man erkannte kaum mehr die Formen. Sand hatte sich in den Rillen abgesetzt. Rey kraxelte die abgehackte Treppe empor, die mehr eine Wand war, als eine Treppe. Unter ihren Fingern bröckelte Stein weg. Als sie oben angelangt war, stellte sie fest, dass der Boden nicht von Sand, sondern von Ruß bedeckt war. Rey wirbelte Ruß auf, als sie den Boden entlangkroch. Sie hustete. Sie verstand nicht, wie hier ein Feuer brennen konnte. Denn die Luft war sehr stickig da unten. Als Rey den Altar erreichte, schien dieser von Sand bedeckt. Rey strich den Sand mit den Fingern weg. Eine Schriftrolle lag da. Rey buddelte sie aus. Sie streckte das Pergament. Sie hielt die blau leuchtende Klinge des Schwerts ans Pergament. Aber die Schriftrolle war leer. Rey schüttelte verärgert den Kopf. Wo war diese Karte? Sie suchte den Altar ab. Sie fand eine kleine Truhe, bestehend aus Holz. Rey stach mit der Klinge ins Holz, öffnete so die scheinbar undurchdringliche Truhe. In die Truhe eingebettet lag ein Beutel. Er war sehr klein. Rey öffnete die Schnüre. Der Beutel enthielt einen kleinen Chip. „Das ist er“, flüsterte Rey. „Endlich.“ Sie steckte den Beutel in die Tasche. Auch die Schriftrolle brachte sie dort unter. Vielleicht war die Schrift auch deshalb nicht zu sehen, weil sie erbleicht war. Rey suchte das Podest weiter ab. „Was war das denn?“, fragte sie sich, als sie einen bläulich schillernden Würfel entdeckte. Gerade als sie den Würfel berührte, begann ihre Haut zu leuchten. Sie war weiß, durchscheinend. Rey erschrak. Sie ließ den Würfel fallen. Als sie das tat, nahm ihre Haut wieder den eigentlichen Ton an. Wieder berührte Rey den Würfel. Und sie merkte, dass sie, wenn sie den Würfel hielt, durch Wände gehen konnte. Rey stockte der Atem. Wenn sie diesen Würfel trug, schaffte sie es vielleicht sogar, so nach draußen zu gelangen. Rey hängte das Lichtschwert wieder an ihren Gürtel. Es war an der Zeit, von hier zu verschwinden… Sie fasste sich mit einer Hand an die blutenden Wunden, die die Klinge dieser schwarzen Gestalt auf ihrer Wange und an der Stirn hinterlassen hatte. Die Haut an der Stelle war wohl verbrannt. Rey hoffte, dass diese Verbrennungen keine zu großen Narben hinterließen. Bis auf die Knochen verweste Leichen in schwarzer Gestalt. Um sie herum wabernder Nebel… Rey wusste, diese Bilder würde sie nie vergessen.
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