Wo sind meine Wurzeln.

GeschichteKrimi / P16
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband OC (Own Character) Robert Ritter
12.06.2018
11.11.2018
7
8.767
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12.06.2018 2.001
 
Kapitel 1:

Das Foyer des großen Kommissariatsgebäudes war an diesem Montag Morgen lichtdurchflutet, durch die Sonne die vom blauen Himmel hinunter schien. Es war 07.50 Uhr und im inneren des Gebäudes liefen zwei Uniformierte Beamte an eiligen Schrittes an der 15. jährigen Stephanie, die von ihren Mitschülern nur Steffi genannt wurde vorbei nach draußen zum dort geparkten Streifenwagen. Für Steffi war es der erste Tag ihres Schülerpraktikums bei der Polizei, genauer gesagt im K 11. Noch immer staunend stand Steffi im Foyer, beobachtete einige andere Polizisten die aus der im Erdgeschoss befindlichen Polizeiwache kamen und ebenfalls auf dem Weg waren das große Gebäude zu verlassen. Ihre Schulterlangen Haare waren zu einem Zopf zusammengebunden, die Vorfreude stand der Schülerin förmlich ins Gesicht geschrieben." Junge Dame, kann ich dir in irgendeiner Weise helfen, wo möchtest du denn hin,?" wurde Steffi aus ihren Gedanken gerissen. Vor ihr stand ein junger Mann mit wuscheliger Frisur, dunkler Jeans und einem hellen Shirt bekleidet. An seinem Hosenbund genauer gesagt an seinem Gürtel war eine Waffe befestigt. Kurz musterte Steffi den ihr fremden Mann," Mein Name ist Stephanie Brand ich bin die neue Praktikantin und such das Kommissariat 11 Beziehungsweise einen Kommissar Naseband, können sie mir vielleicht helfen." antwortete Steffi." Entschuldige ich hab mich dir überhaupt noch nicht vorgestellt, ich bin Robert Ritter vom K 11 am besten du folgst mir einfach ich bring dich zu Kommissar Naseband." stellte sich Robert dem jungen sichtlich nervös wirkenden Mädchen vor und reichte ihr seine Hand. Steffi ging gemeinsam mit dem Kommissar zu den Fahrstühlen, dort angekommen mussten sie warten denn alle 5 Fahrstühle befanden sich irgendwo in den obersten Etagen." Darf ich sie fragen wie das bei euch so ist im Büro." wollte Steffi wissen während sie Robert musterte." Robert schmunzelte ein wenig denn er fühlte sich zu der Zeit zurück versetzt als er sein Praktikum bei der Kripo gemacht hatte, da war er genauso nervös wie Steffi." Wir sind insgesamt 4 Kollegen und ein ziemlich eingespieltes Team, jeder kann sich auf den anderen verlassen. Im übrigen kannst du ruhig Robert zu mir sagen, das ist einfacher." antwortete der Jungkommissar. Ehe Steffi antworten konnte öffneten sich mit einem lauten Pling die Fahrstuhltüren und beide stiegen ein. Robert drückte die Taste mit der 4 drauf und die Türen schlossen sich schon fast als eine Hand dazwischen griff und eine junge blonde Frau völlig aus der puste den Lift betrat." Guten Morgen Alex, darf ich dir Steffi vorstellen unsere neue Praktikantin." begrüßte Robert seine Kollegin. Alex steckte ihren Wagenschlüssel in die Hosentasche und reichte Steffi ihre freie Hand denn in der anderen hatte sie ein prall voll gepackte Brötchentüte." Hallo Steffi ich bin Alexandra Rietz, aber du kannst mich natürlich Alex nennen, schön das du da bist." begrüßte auf Alex die Schülerin freundlich. Steffi begann langsam ihre Nervosität abzulegen, entspannte sich immer mehr. Sie lächelte Alex freundlich an," danke für die nette Begrüßung." antwortete Steffi. Die Fahrstuhltür öffnete sich, sie waren in der 4. Etage angekommen. Ihnen kam Max eiligen Schrittes in dem langen Flur entgegen, nickte ihnen kurz grüßend zu und eilte dann weiter in den eben angekommenen Fahrstuhl. Als sie sich dem Büro näherten betrachtete sich Steffi die Bilder die Links an der Wand verteilt hingen." Ich zeig dir zwar nachher noch die wichtigsten Räume aber das hier ist neben dem Büro und dem Vernehmungsraum das wichtigste für uns, die Getränke und Süßigkeitenautomaten." meinte Robert und deutete auf die gemütlich eingerichtete Sitzecke. Dort standen ein Süßigkeiten, ein Getränke und ein Snackautomat der Sandwichses enthielt. Alex musste über ihren Kollegen schmunzeln denn es wäre schon ein Wunder wenn man diesen mal ohne einen Schokoriegel antraf. Dann betraten Robert, Alex und Steffi das Büro, in dem insgesamt 4 Schreibtische standen. Die zwei die zur linken von Steffi standen waren unbesetzt. Von den Schreibtischen die auf der rechten Seite standen war einer besetzt, ein Mann mit Glatze saß dort, vor ihm stand ein Becher mit Kaffee. So Steffi das ist unser Büro und das da ist Michael Naseband." erklärte Robert und deutete auf Michi.
" Hallo Herr Naseband mein Name ist Stephanie Brand, ich soll mich bei ihnen melden wegen meinem Schülerpraktikum." sprach Steffi den Glatzköpfigen Kommissar an. Dieser schlug die Akten zu in der er bis eben noch geblättert hatte und reichte Steffi seine Hand." Ja dann sag ich mal herzlich willkommen im K 11, die Kollegen hast du ja schon kennengelernt wie ich sehe. Mein Name ist Naseband, aber du kannst natürlich gerne Michi sagen wenn du magst." antwortete Michael. Steffi musterte Michi kurz, jetzt war sie längst nicht mehr so nervös wie am Anfang als sie das große Gebäude betreten hatte. " Vielen Dank für die nette Begrüßung bei euch, ich freue mich wirklich schon auf die nächsten 4 Wochen." meinte Steffi als sich erneut die Tür öffnete und ein groß gewachsener Mann in Begleitung eines Mannes das Büro betrat. Der jüngere von beiden trug Jeans, ein blaues Jeanshemd und Turnschuhe. Seine Haare waren dunkelblond und seine Augenfarbe Ozeanblau. Der ältere trug einen Dunklen Anzug, darunter ein weißes Hemd mit blauem Krawatte, in seiner Hand trug er eine Aktentasche." Steffi darf ich vorstellen das ist Staatsanwalt Kirkidatse und unser Kollege Gerrit Grass. Das ist Stephanie Brand unsere neue Praktikantin." stellte Alex ihre Kollegen vor. Steffi reichte beiden Männern freundlich ihre Hand, vor dem Staatsanwalt hatte sie ganz schön Respekt. Alex hatte der Schülerin mittlerweile ein Glas Wasser gereicht, sie selber hatte sich einen Becher Kaffee eingegossen. Als sich die Bürotür hinter dem Staatsanwalt wieder geschlossen hatte, er hatte sich eine Akte persönlich aus dem Büro abgeholt, begann das Telefon von Alex zu klingeln.
" Rietz, K11." meldete sich Alex am Telefon. Kurz hörte sie dem Beamten aus der Leitstelle zu
dann nahm sie sich einen Notizzettel aus der braunen Box vor ihr auf dem Schreibtisch und notierte sich dort etwas." In Ordnung die Kollegen sind Unterwegs." beendete Alex das Gespräch und legte den Hörer zurück aufs Telefon." Hört zu Kollegen, die Ruhe ist vorbei wir haben eine Leiche im Westpark, wer will?," fragend blickte Alex von einem Kollegen zum anderen." Komm Robert lass uns fahren, Steffi ich du kannst uns gerne begleiten wenn du magst." wandte sich Gerrit an Robert und Steffi. Mit großen Augen sah Steffi Gerrit an, konnte es kaum glauben das sie an ihrem ersten Praktikumstag schon mit zu einem Tatort dürfte." Klar wenn ich darf komme ich sicherlich mit." antwortete Steffi ganz überrascht.
" Wo kannst du mehr lernen als an einem Tatort Steffi." antwortete Robert und hielt ihr und Gerrit die Bürotür offen. Auf dem Weg zum Westpark wirkte Steffi natürlich schon etwas nervös, da sie ja nicht wusste was sie dort erwarten würde. Gerrit der am Steuer des Skodas saß aber auch Robert warfen immer mal wieder einen kurzen Blick durch den Innen Beziehungsweise Rückspiegel. Beide fühlten sich zurückversetzt zu der Zeit als sie bei der Kripo angefangen hatten, konnten sich so in die Lage der Schülerin hineinversetzen.


Im Westpark angekommen bot sich insbesondere Steffi folgendes Bild. Ein großer Bereich war durch Rotweißes Flatterband mit der Aufschrift Polizei abgesperrt. 5 Männer und eine Frau in weißen Overalls bekleidet hatten sich überall in dem abgesperrten Bereich verteilt und sicherten Spuren in dem sie kleine Zahlentafeln aufstellten. 4 Uniformierte Beamte hatten Mühe die Schaulustigen Passanten davon abzuhalten sich dem Tatort zu nähern oder einen Blick darauf zu erhaschen. Für einen Moment erblickte Steffi einen Mann mit Beigefarbigen Mantel, der neben einem weißen Tuch kniete, in seiner linken Hand hielt er ein Klemmbrett und einen Stift. Als sich die Kommissare und Steffi ihren Weg durch die Menge bahnten murmelten einige von ihnen irgendetwas leise vor sich hin." Arbeiten jetzt schon Kinder bei der Kripo." hörte Gerrit einen von ihnen sagen. Darauf hin drehte sich der Dunkelblonde Kommissar zu dem Mann um musterte ihn mit strengem Blick." Erstens ist sie Praktikantin und zweitens sollten sie sich lieber von hier entfernen." knurrte Gerrit und setzte seinen Weg hinter die Absperrung fort." Jaja schon gut." hörte Gerrit den Mann noch knurren. Steffi folgte beiden Kommissaren bis zu dem Mann der gerade aufgestanden war. Der Gerichtsmediziner Dr. Christian Alsleben von seinen Freunden nur Dok genannt musterte für einen Moment die Schülerin. Er hatte schon mitbekommen das das K11 eine neue Praktikantin bekommen sollte." Du bist also die Praktikantin?, Ich bin der Gerichtsmediziner Dr. Alsleben." stellte sich der Dok dem Mädchen vor. Steffi reichte ihm die Hand bemerkte allerdings erst da das der Dok immer noch seine Einweghandschuhe trug." Oh entschuldige." murmelte der Dok während er sich die Handschuhe auszog und seine Brille gerade rückte. Dann nahm er die Hand von Steffi und begrüßte sie ebenfalls freundlich. Robert unterbrach allerdings die Unterhaltung zwischen dem Dok und Steffi," kommst du mit dann kannst du mit mir den Zeugen befragen." meinte Robert und deutete auf einen Jogger der sich mit einem Uniformierten Polizisten unterhielt. Also folgte Steffi dem Jungkommissar zu dem Jogger." Mein Name ist Ritter das ist meine Kollegin Brand, wir sind von der Kripo können sie uns sagen was sie gesehen haben?," stellte sich Robert dem Jogger vor. Er war verschwitzt denn an diesem frühen Morgen herrschten schon ziemlich warme Temperaturen. Steffi war schon ein wenig stolz das Robert sie bereits an ihrem ersten Tag als Kollegin vorstellte. Während der Zeuge ihnen schilderte was er gesehen Beziehungsweise nicht gesehen hatte, sah sich Steffi in der näheren Umgebung um. Auf einer unmittelbar in der Nähe befindlichen Wiese glitzerte es als die Sonne ihre Strahlen dort hinschickte. Ohne weiter auf Robert oder den Zeugen zu achten lief Steffi schnellen Schrittes dort hin, nahm einen dünnen Stock der dort herumlag und hob mit diesem ein Goldkettchen auf, an dem sich ein Herzanhänger befand. Mit dem Fundstück kehrte die Praktikantin zu Robert zurück," Robert guck mal das hab ich dahinten auf der Wiese gefunden, vielleicht gehört das dem Täter oder der oder dem Toten." wandte sich Steffi an Robert. Robert nahm den Stock auf dem Steffi die Kette trug, betrachtete sie sich von allen Seiten." Hey das ist gut, du könntest Recht haben, die muss dringend zur Spurensicherung, Danke Steffi." Robert zog sich ein kleines Tütchen aus der Jackentasche und ließ das Kettchen dort hinein gleiten. Noch ehe Steffi darauf antworten konnte, hörten sie und Robert das an der Absperrung ein Tumult enstanden war." Ich will zu meiner Tochter, das ist meine Tochter die sie gefunden haben." schrie ein älterer Mann und wollte sich an den Uniformierten Beamten vorbei drängeln. Steffi war Robert zu der Absperrung gefolgt, konnte sehen das Gerrit bereits zu dem lauten Mann hingegangen war. Er war bemüht den Mann zu beruhigen, schaffte es letztendlich mit der Hilfe eines der Beamten. Gerrit führte den Mann dessen Augen mit Tränen gefüllt waren etwas Abseits von den ganzen Menschen die immer noch vor der Absperrung standen und hofften irgendetwas zu sehen." Ich weis das es meine Tochter ist die sie gefunden haben, sie ist doch heute nicht von ihrer Schicht nach Hause gekommen, sie ist doch das einzigste was ich noch habe." hörte Steffi den Mann zu Gerrit sagen. Robert hatte sich mittlerweile neben Gerrit gestellt, hielt immer noch das kleine Tütchen mit dem Kettchen in seinen Händen. Als der Mann das Kettchen erblickte rollten ihm wieder Tränen über seine Wangen." Das ist die Kette von meiner Tochter wo haben sie die gefunden, ich muss zu ihr." panisch versuchte sich der Mann an Gerrit vorbei zu drängeln. Mit gemischten Gefühlen betrachtete Steffi das Verhalten von dem aufgebrachten Mann, Steffi fiel das Gespräch wieder ein was sie vor 4 Wochen mit ihrer Mama geführt hatte, und beschloss das sie ihre Mama darauf noch einmal ansprechen musste sobald sie heute Abend wieder Zuhause war.
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