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Destiny of Past - Gtop

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16 / MaleSlash
G-Dragon T.O.P
12.06.2018
18.07.2019
23
15.137
4
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1 Review
 
21.03.2019 522
 
Der Anblick ließ mich am dem gestrigen Tag zurück denken. Gestern war der Tag einfach nur nervig und anstrengend, weswegen ich die Befürchtung hatte, das der heutige Tag ebenfalls so sein würde. Aber irgendwas in mir sagte das es heute schlimmer sein würde.

Ye-rin: ,,Hey ist alles okay?"

,,Was?"

Ye-rin: ,,Ob alles okay ist habe ich gefragt. Ich habe dich mehrmals angesprochen worauf du bis eben nicht reagiert hast."

,,Äh ja, alles okay."

Nichts ist okay. Solange ich hier bin wird nichts in Ordnung sein.

Ye-rin: ,,Na wenn alles gut ist, dann lass uns anfangen. Ich stell dir erstmal alle anderen vor und dann erkläre ich dir was du machen musst."

Nachdem ich nur ein nicken gab, führte sie mich zu den besagten anderen, stellte mir ihre Namen vor, welche ich direkt wieder vergaß, und erklärte mir im Anschluss ein wenig von den was sie machen. Das zuhören klappte genauso gut wie gestern, weswegen ich mehr so tat als ob ich zuhören würde. Im Nachhinein bemerkte ich dass es ziemlich dumm von mir war, denn ich hatte nun keine Ahnung was ich genau machen sollte.

Als sie mich dann aber fragte ob ich alles verstanden hätte, fiel meine Aussage positiv aus. Warum ich das einfach bejaht hatte, obwohl ich keine Ahnung hatte, wusste ich nicht so recht.

Stattdessen überlegte ich mir wie ich sie fragen könnte, es mir nochmals zu erklären. Jedoch konnte ich mich mit den Gedanken nachzufragen nicht anfreunden, weshalb ich nun einen halbvollen Korb mit Wäsche in die Hand gedrückt bekommen habe und einfach zu zwei Frauen geschoben wurde, die bereits am Fluss hockten und ihre Arbeit verrichten.

Nun stand ich da erstmal relativ dumm rum und wusste nicht so recht, was ich machen soll. Zu den zwei Frauen abwechselnd schauend, hoffte ich mir irgendwas abgucken zu können und die Bewegungen zu imitieren. So stellte ich den Korb am Fluss ab und hockte mich daneben. Bevor ich aber mit irgendwas anfing, kämpfte ich mit den Gedanken die dreckigen und fremden Kleidung anzufassen. Wie konnten die leute ohne Probleme einfach reingreifen und die mit Hand waschen?

Wer weiß was die Leute mir ihrer Kleidung machen oder wo die waren. Unter der Familie ist das meiner Meinung was anderes. Es ist die eigene Familie, weswegen es eine andere Situation ist. Aber fremde sind eben fremde die man nicht kennt. Ausserdem besitzen bei uns jeder eine Waschmaschine, weshalb wir das nicht mal selber waschen müssen.

Aber egal wie man es dreht und wendet, es ist ekelhaft. Mit einer Waschmaschine würde ich mich darauf einlassen, aber nicht so. Als ich jedoch von der einen Frau gefragt wurde ob es irgendwelche Probleme gibt, verneinte ich ihre Frage und schnappte mir, ohne zu überlegen ein Kleidungsstück, und tat irgendwas was nach waschen aussah. Währendessen kam mir der Gedanke von vorhin wieder in den Sinn und ich lies das Stück reflexartig los, weswegen es vom Fluss mitgerissen wurde und davon schwamm.

Während einige Frauen versuchten es schnell rauszufischen, blieb ich sitzen und war froh das es nun weg war. So war wenigstens ein hässliches Kleidungsstück weniger da.
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